Pflege & Krankheiten

Pflegeaufwand:

Beim Langstockhaar sicher aufwändiger als beim Stockhaar, aber nicht pflegeintensiver als andere Rassen mit vergleichbarer Fellstruktur – bei der hellen Farbe sieht man den Schmutz lediglich besser als bei dünkleren Hunden. Gatsch u.ä.wird ausgebürstet, sobald er getrocknet ist – regelmäßiges Baden ist weder nötig noch sinnvoll. Regelmäßiges Kehren oder Staubsaugen empfiehlt sich hingegen unbedingt. Auch verliert der Hund schon einiges an Fell – und das nicht nur im Fellwechsel. Gebürstet wird Nanook alle 2 Tage. Wird das Fell zu lange nicht gepflegt, beginnt es, streng zu riechen. Bei Nanook wird das Fell im Winter tw. etwas dunkler, er ist dann nicht mehr ganz reinweiß, sondern bekommt wildfarbene Stellen. Im Frühjahr gibt sich das aber wieder. Wildfärbung kann außerdem durch falsche Ernährung (zuviel Kupfer, Karotin und/oder Vitamin A-Gehalt im Futter) entstehen oder vererbt werden.

Krankheiten:

Wie bei allen größeren Rassen sind Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) ein Thema – man sollte das Tier mit etwa 1,5 Jahren diesbezüglich röntgen lassen und davor übermäßige Belastungen von besagten Gelenken vermeiden. Auch Speiseröhrenverengung (SE) und Hodenfehler können beim Weißen vorkommen. Die meisten gesundheitlichen Probleme dürften beim BBS durch Allergien verursacht werden, außerdem kommt der MDR1-Gendefekt (Unverträglichkeit gegen verschiedene Wirkstoffe die in Medikamenten verwendet werden) vor.