AT – Bgld, Landsee: Burgruine – Pauliberg

Heute sind wir Mittags direkt von der Arbeit aus ins Burgenland, zum Naturpark Landseer Berge, gedüst. In Kobersdorf haben wir uns mit Verena und Lilo getroffen und sind von Am Waldhof 1a aus, dem 02 Zentralalpenweg Ost gestartet.

Nach ein paar Metern an Häusern vorbei kommt man zu einem Bach, den man bald quert und dann weiter immer dem 02er und Richtung Landsee markiertem Weg folgt. Zuerst geht es eine breite Forststraße bergauf (für ein kurzes Stück verlassen wir die Markierung – diese würde über einen durch Waldarbeiten verwüsteten Weg führen – wir bleiben stattdessen auf der Forststraße, die sich ohnehin bald wieder mit dem m arkierten Weg trifft).

Nach einiger Zeit zweigen wir von der Forstraße auf einen Waldweg (weiterhin markiert) ab, der uns schließlich recht steil bergauf zum Parkplatz der Burgruine Landsee (ca. 600hm) führt.

Die Ruine gilt als eine der größten Burgruinen Mitteleuropas. Gerne löhnen wir die 3,5€ Eintritt (Hunde kostenfrei) und machen einen Rundgang durch die beeindruckenden Gemäuer. Auch den Turm erklimmen wir – zuerst führen Holztreppen, das letzte Stück dann Gitterstufen auf die Aussichtsplattform. Oben angekommen geniessen wir ein wenig die Aussicht auf die Umgebung.

Anschließend geht´s weiter Richtung Pauliberg. Vorbei am kleinen Schloßfriedhof, die Zufahrtsstraße zur Burg hinunter bis zur Landseer Landestraße. Wir gehen ein Stück durch den Ort Landsee, biegen noch ein Stück vor dem Gasthof „Zur Schloßruine“ scharf nach rechts ab (und verlassen somit den Wanderweg 02) und gehen bergauf bis ans Ende der Straße. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Kamaldulenser Klosterruine nach links, wandern durch den Wald und kommen schließlich zur Florianikapelle mit Rastplatz. Von hier aus könnte man einen Abstecher zur Klosterruine machen – da die Sonne aber langsam untergeht und wir noch ein Stück vor uns haben, verzichten wir darauf.

Der orange-gelben Markierung folgend wandern wir noch ein Stückchen bergab und kommen schließlich wieder zur L232. Nun geht es leider ein Stück neben der Landstraße entlang, bis zum Wegweiser zum Basaltwerk Pauliberg (ca. 700hm). Wir biegen rechts in die Sackgasse ab und folgen der kleinen Straße bis zum Werk. Der Pauliberg selbst ist der Rest eines jungtertiären Vulkans – wir haben´s uns spektakulärer vorgestellt – außer Schottertürmen und dem für Unfefugte logischerweise gesperrten Basaltwerk gibt es eigentlich nix Aufregendes zu sehen.

Nun verlassen wir den orang-gelb markierten Weg und gehen stattdessen den gelben Markierungen folgend um das Basaltwerk herum und den Forstweg bergab (irgendwo verpassen wir eine Abzweigung und gehen wieder ein Stück auf unmarkiertem Weg) bis wir auf den 02er Wanderweg treffen und das letzte Stück zurück nach Kobersdorf auf bereits bekanntem Weg zurück marschieren.

15,1km bei etwa 370hm, kein freilaufendes Vieh, aber recht wildreiche Gegend und eine großartige Ruine zum besichtigen.

AT – NÖ, Seebenstein: Türkensturz

Nach der Arbeit sind wir direkt vom Wienerberg aus weiter in den Süden nach Seebenstein gedüst und haben dieses traumhafte Tagerl für einen kleinen Ausflug genutzt.

Da das Bad noch nicht in Betrieb war, sind wir am Parkbad Parkplatz stehen geblieben (es gibt in der Umgebung aber gleich mehrere Parkplätze). Von dort geht´s den Schlossweg ein paar wenige Meter zurück bis zu den beiden Hinweistafeln, wo man sich auch eine kostenfreie Broschüre mit kleiner Karte mitnehmen kann.

Wir marschieren dann den Weg, der ein Stück parallel zur Sraße führt bergauf. Wir kommen an einer kleinen Höhle vorbei und erreichen in einer Kurve bald den Wegweiser zur Burg. Wir folgen der Fortstsraße weiter in Serpentinen bergan – mit ein wenig Phantasie kann man sich nur zu gut Ritter zu Pferd, Bauern mit ihren Ochsenkarren und allerlei anderes Volk auf dem Weg von oder zur Burg vorstellen.

Wir erhaschen noch kurz einen Blick auf den Schneeberg und können dann schon den Turm der Burg Seebenstein zwischen den Bäumen hervorblitzen sehen. Die Burg selbst heben wir für uns für andermal auf – pausieren aber kurz auf der Burgwiese und geniessen die Sonne und den Blick auf das schöne Gemäuer.

Kurz darauf geht es weiter – vorbei an einer verfallenen Steinmauer und dann nicht dem markierten Weg folgend, sondern einen unmarkierten Waldweg bergauf. Wir kommen an einem Hochstand und einer Futterstelle vorbei und gehen dann wieder auf breiterem Weg relativ eben in fast südlich wirkender Gegend dahin. Beim Wegweiser Almweg folgen wir diesem und befinden uns auch bald links neben einer Almwiese.

Wir gehen neben dieser bis zu deren Ende, wenden uns dann nach rechts und folgen dem Wegweiser (und grün markiertem Weg) Richtung Sollgraben. Bald gelangen wir auf asphaltierte Straße. Direkt nach dem ersten Haus auf der linken Seite des Weges befindet sich ein kleiner Bildstock und gegenüber davon geht – auf den ersten Blick leicht übersehbar – ein kleiner Weg rechts bergauf. Vorbei an einer Weide gelangen wir bald wieder in den Wald. Wir bleiben auf dem markierten Weg; bei der Kreuzung mit der Naturparkwegtafel biegen wir wieder rechts ab und gehen Richtung Türkensturz.

Kurze Zeit später erreichen wir unser Ziel. Der Türkensturz (ca. 614m) ist eine alte Ruine (angeblich 1824 entstanden) an einer steilen Bergwand bei Gleißenfeld in der buckligen Welt. Eine genaue Überlieferung gibt es nicht, einer Sage nach lockte die Jungfrau Maria höchstselbst die belagernden Türken zum Abgrund, über den sie dann in die Tiefe stürzten. Wir gehen zum Kreuz und bis vor zum Torbogen, geniessen vorsichtig den Blick auf Gleißenfeld und machen bei dem Bankerl vor dem Kreuz kurz Pause.

Anschließend marschieren wir die Forststraße zurück bergab Richtung Seebenstein – gelangen beim ersten Wegweiser zur Burg dann wieder auf den Weg, der zurück zum Parkbad führt.

Leichte Tour mit 6,75km, 240hm, viel zu sehen und kein freilaufendes Vieh. An sonnigen Sonn- oder Feiertagen oder in den Schulferien allerdings sicher eine gut frequentierte Strecke und beliebtes Ausflugsziel. Wir hatten Glück – unter der Woche zur Nachmittagszeit haben wir kaum Leute getroffen.

AT – NÖ, Maria Gugging: Von der Lourdesgrotte zur Tempelbergwarte

Trotz des sehr bescheidenen Wetters haben wir uns heute mit Tante Irina und unseren Hundefreunden Resi & Ozzy getroffen und eine kleine Wanderung gemacht.

Vom Parkplatz der Lourdesgrotte beim Gasthaus Waldhof in Maria Gugging starten wir den rechten Weg nehmend. Wir folgen der gelben Markierung – zuerst ein kleines Stück auf breiter Forststraße, bald zweigt rechts ein steil ansteigender Pfad in den Wald bergauf. Nach einiger Zeit wird es etwas flacher und wir kommen schließlich bei einer großen Wiese heraus, die wir – weiterhin der gelben Markierung folgend überqueren. Wir marschieren an einem gelben Anwesen vorbei und finden uns schließlich in der Siedlung Hadersfeld wieder.

Von dort aus machen wir einen kleinen Abstecher zur gut ausgeschilderten Tempelbergwarte, bevor wir denselben Weg wieder zurück in die Siedlung marschieren. An der Straße gehen wir rechts weiter bis zu deren Ende, wieder ein Stück über Wiesen und kommen schließlich zurück in den Wald. Wir folgen der roten Markierung zuerst eben, dann einen Waldweg bergab bis eine Forststraße kreuzt.

Auch wenn es verlockend erscheint dieser zu folgen, queren wir sie lediglich und halten uns am rot markierten etwas abenteuerlich anmutenden, schmalen Wegerl steil bergab. Kurz zweifeln wir, ob wir hier wirklich richtig sind, entdecken dann aber 2 etwas verwachsene Schilder und stehen wenige Schritte weiter bei der Lourdesgrotte.

Von dort aus sind es dann nur mehr wenige Meter zurück zum Parkplatz. Zum Abschluß gehen wir noch den kurzen Kreuzweg vor bis zur Straße und wieder retour.

7,8km kurze Tour mit 150hm, die allerdings gleich zu Beginn und auf einmal zu bewältigen sind. Kein Weidevieh; Tempelbergwarte und Lourdesgrotte bieten nette Highlights.

AT – NÖ: Von Türnitz nach Mariazell – 2. Etappe

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gasthaus Zur Post gings kurz vor 8 wieder „on tour“.

Von Annaberg marschierten wir, bei Nebel und leichtem Nieselregen, am Friedhof vorbei, ein kurzes Stück asphaltierten Weg bergab und dann den Kreuzweg (in verkehrter Reihenfolge) nach Sägemühle.

Dort folgen wir der Hauptstraße ein Stück und biegen schließlich dem Wegweiser Via Sacra folgend nach links ab. Wir gehen über eine Brücke und dann den Fortsweg entlang Richtung Josefsberg.

Es gibt mehrere Wege, die nach Josefsberg und Wienerbruck führen – welchen man wählt, ist Geschmackssache (wir wählten jene Strecken, die nicht Richtung Haupstraße führten und möglichst kurze Zeitangaben hatten). Schließlich erreichen wir die Ötscherbasis in Wienerbruck (obwohl das Informationszentrum zu hatte, waren die warmen und sauberen Toiletten geöffnet) und gehen von dort zum Bahnhof weiter, um den Zug von Wienerbruck nach Mitterbach zu nehmen. Dort informiert uns eine Anzeige, dass wegen Bauarbeiten derzeit keine Züge fahren und stattdessen Busse als Schienenersatzverkehr eingerichtet wurden. Wir verlassen daher den Bahnhof wieder und gehen nach rechts ein paar Meter weiter Richtung Zentrum (und Richtung Parkplatz Ötscherbasis) zur Busstation. Der Bus kommt mit ein paar Minuten Verspätung – wir zahlen 11,7€ für 2 Erwachsene und 3 Hunde (die 2 kleinen in den Taschen zahlen nichts) – den Tarif kann man sich übrigens schon vorab auf der Webseite der Mariazellerbahn ausrechnen; den Fahrplan kann man hier downloaden. Nach einer etwas rasanten Fahrt steigen wir etwa 10 Minuten später in Mitterbach wieder aus.

Da der eigentliche Weg abseits der Hauptstraße derzeit wegen umgestürtzer Bäume nicht passierbar ist, müssen wir umdrehen und ein Stück durch den Ort marschieren. Wir nehmen schließlich den Göschlhofweg und kommen schließlich zum Waldrand wo 2 Bankerln zum pausieren einladen, außerdem gibt es einen Bildstock, Pilzskulpturen aus Holz und einem netten Blick auf Mitterbach.

Wir biegen rechts ab und folgen dem Wegweiser Sebastianiweg Richtung Mariazell, vorbei an einigen Weiden und einem Gehöft und schließlich bergab zur Hauptstraße. Wir wenden uns nach links und folgen der Straße einige Meter, um schließlich links den Weg zur Sebastianikapelle zu nehmen.

Vorbei an der Kapelle gehts nun den Rosenkranzweg (durchgehend mit Sebastianiweg beschildert) die letzte Etappe nach Mariazell. Vorbei an zahlreichen Rosenkranz- & auch Kräuterstationen.

Ein paar Mal müssen wir über umgestürtzte Bäume klettern oder diese etwas mühsam umgehen. Kurz vor Mariazell kommen wir noch an einem kleinen Holzhäuschen vorbei und erhaschen ein paar Blick auf die Liftstation im Tal. Schließlich ragt dann die Basilika aus dem Ort empor und wir folgen ihrem Anblick hinunter in den Ort.

Abschließend statten wir dem Pirker Lebkuchenshop (was wäre ein Mariazellbesuch ohne Pirker 😉 ) einen Besuch ab, bevors dann mit dem bei der freiwilligen Feuerwehr (die Parkplätze dort sind gebührenfrei; sonst ist fast überall Kurzparkzone) geparkten Auto nach Annaberg zum 2. Auto geht.

Die Etappe Annaberg – Wienerbruck beträgt etwa 7km; von Mitterbach nach Mariazell via Rosenkranz/Sebastianiweg sinds nochmal etwa 8km. Nennenswerte Steigungen sind hier nicht mehr vorhanden und Kühe sind alle hinter Zäunen.

Insgesamt waren wir in den 2 Tagen gute 30km unterwegs – alle 5 Hunde waren super brav und ich bin v.a. auf Nanook unglaublich stolz, für den die Tour mit seinen 13,5 Jahren zwar noch machbar, aber eindeutig anstrengend war.

CZ, Tisa: Tyssaer Wände

Letzte Station unseres Kurzurlaubes: Bevor es Mittags wieder Richtung Heimat ging, stand noch das Sandsteinlabyrinth „Tyssaer Wände“ am westlichen Rand der böhmischen Schweiz auf unserem Programm.

Schon bei der Anfahrt kann man direkt neben der Straße die ersten Felsriesen bestaunen. Wir parken auf dem kostenfreien Parkplatz bei der „Turistická chata“. Da es noch zeitig ist, hat der Souvernirverkauf, wo auch der Eintritt zu entrichten ist, noch geschlossen.

Unser Weg führt uns zuerst der grünen Markierung folgend durch die großen Wände. Gleich zu Beginn wandern wir am Napoleonschuh, dem Steinpilz und der Schildkröte vorbei. Nach kurzer Zeit führt der Weg über eine steile Gittertreppe bergab. Da sonst noch niemand da ist, leine ich Chinua kurzfristig ab – mit 2 Hunden an der Leine; von denen die 10-Jährige lieber flott hinunter möchte, der 13-Jährige aber nicht so schnell kann, ist das sonst definitiv eine Herausforderung. Unten angekommen leine ich sie wieder an – gut so, denn kurz darauf sehen wir ein Reh im Wald stehen. Nun folgen wir der grünen Markierung zwischen gigantischen Felsgebilden durch, an Höhlen vorbei – ein wenig bergauf und ein wenig bergab. Manche der Formationen machen ihrem Namen alle Ehre und man sieht auf den ersten Blick, warum sie wie benannt wurden, bei anderen sieht man auch nach längerer Betrachtung nicht, was es dem Namen nach darstellen soll. Nach einiger Zeit kommen wir zum 2. Eingang der Tyssaer Felsenstadt (man erreicht diesen von der Ortsmitte aus). Dieses Kassenhäuschen ist bereits besetzt und so entrichten wir den Eintritt von 1,5€ und bekommen eine Postkarte mit Datumsstempel als Eintrittskarte ausgehändigt. Eine Karte auf ein Blatt A4 Papier gedruckt mit den Namen aller Felsgebilde kostet 1,5€ extra.

Bevor wir eine Runde durch die kleinen Wände drehen, machen wir noch einen Abstecher zum Aussichtsplatz und geniessen trotz Bewölkung die Aussicht über das böhmische Becken und das Städtchen Tisa.

Anschließend geht es eine Felstreppe bergab. Wir drehen eine Runde, der grünen Markierung folgend, steigen anschließend eine weitere Steintreppe steil bergauf und kommen wieder zum Naturparkhäuschen.

Von nun an folgen wir der roten Markierung entlang der Kante über die großen Wänder zurück zum Ausgangspunkt.

Die Runde ist etwa 4km, die Wege wirklich gut markiert. Bei Nässe muss man zeitweise ein wenig aufpassen, da die Steine etwas rutschig sein können. Es gibt immer wieder Passagen, wo man über Steinbrocken steigen muss, mehrere recht steile Felstreppen und eine sehr steile Gittertreppe. Auch Wild ist anzutreffen. Wir hatten Glück und haben am Hinweg bis zum 2. Kassenhäuschen keine Menschenseele getroffen, erst dort kamen ein paar andere Leute gerade in die Wände, die wir aber – außer beim 2. Parkeingang – sonst nirgendwo mehr gesehen haben.

DE, SN – Rathen: Über die Schwedenlöcher zur Basteiaussicht

Freitag Mittag sind wir von Wien weggefahren bis nach Aussig (CZ) an der Grenze bei Dresden. Dort haben wir übernachtet und sind dann Dienstag Früh ins deutsche Rathen gefahren, wo wir uns eine Tour zu den Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges ausgeucht.

Grundsätzlich könnte man bis direkt zur Bastei hinauf fahren und von dort eine kleine Runde zur Basteibrücke und zur Felsenburg gehen, aber wo bliebe da der Wandergenuss?! 😉 Deshalb sind wir Richtung Rathen gefahren und haben beim Wanderparkplatz an der Rathener Straße geparkt. Nach Rathen selbst dürfen nur Zulieferer, Anrainer oder Gäste, die auch dort nächtigen hinein fahren.

Vom Parkplatz aus gings ein paar Meter die aspahltierte Straße Richtung Rathen. Nach kurzer Zeit befindet sich rechterhand eine Infotafel des Nationalparks Sächsische Schweiz. Hinter dem großen Stein ist ein Wegweiser der den Waldweg zum Kurort Rathen anzeigt. Wir entscheiden uns, diesen Weg statt der Straße zu gehen und folgen dem Weg in den Wald hinein, bergab und an den ersten Felsgebilden vorbei. Bald darauf kommen wir bei einer Wiese heraus und befinden uns schließlich wieder auf asphaltierten Wegen im Städtchen Rathen. An der Information vorbei wandern wir in den Ort und biegen schließlich rechts ab auf den Amselgrund. Wir folgen dem Weg und kommen schließlich zum Aufgang zur Felsenbühne und zum Amselsee.

Am vorderen Ende des Sees gehen wir über die Staumauer auf die andere Seite und spazieren dann dort den ruhigeren und weniger frequentierten Naturweg entlang bis zum Ende des Sees. Dort kommen wir dann wieder auf den Hauptweg zurück, der noch ein paar Meter bis zum Aufgang zu den Schwedenlöchern führt.

Nun geht es links weg die ersten Stufen hinauf. Zuerst noch über hölzerne Streppen, später dann über Steinstufen, zwischendurch mal einen Gittersteig; durch Felsendurchgänge und an kleinen Höhlen und beeindruckenden Steingebilden vorbei – etwa 800 Stufen hinauf bis zu einem Rastplatz.

Wir ignorieren diesen, wenden uns nach rechts und wandern weiter Richtung Bastei. Beim Parplatz gelangen wir wieder auf asphaltierte Straße und reihen uns nun in der Menge ein, die sich Richtung Bastei schiebt. Wir gönnen uns einen kurzen Ausblick auf die Elbe und schreiten anschließend über die berühmte Basteibrücke. Wäre das Wetter schöner, könnte man sich fast auf der chinesischen Mauer wähnen.

Aus Zeitmangel lassen wir die Besichtigung der Felsenburg aus (angeblich mit Hund machbar, sofern er über Gitter läuft) und gehen nun den „Basteiaufstieg“ abwärts zurück nach Rathen. Von dort folgen wir nun der Straße bis zum Ausgangspunkt.

7,2km, ca. 200hm, Achtung: viele Stufen (keine Leitern), ab und an auch ein Gitter zu überwinden. Kurzweilige Tour, allerdings schon bei trübem Wetter mit zeitweiligem Nieseln wirklich gut frequentiert – an sonnigen Wochenenden ist man vermutlich in einer Menschenautobahn unterwegs.

Hier gibts noch eine Übersichtunskarte mit den „Sehenswürdigkeiten“ der Gegend.

Den großartigen (und oft fotografierten) Blick auf die Basteibrücke vom Ferdinandstein aus müssen wir ein andermal nachholen – da wir bis spätestens 19:00 bei unserem Hotel auf Usedom sein mussten, ging sich der leider nicht mehr aus.

AT – NÖ, Kaumberg: Araburg

Heute Mittag, nach der Arbeit sind wir gleich nach Kaumberg gedüst, wo wir uns mit unseren Freunden Resi und Ozzy und Tante Irina getroffen haben. Dann sind wir gemeinsam den Burgweg von Kaumberg zur Araburg und über den Hirschweg wieder retour gewandert.

Geparkt haben wir direkt beim am Hauptplatz in Kaumberg (bei der Wanderwegtafel gibt es auch die Wanderkarte Kaumberg zur freien Entnahme); am Nah und Frisch vorbei geht es auf Markt und ein paar Meter weiter findet sich auch schon der erste Burgweg-Wegweiser. Die Stufen hinauf und wir stehen bei der Kirche, die wir schon von unserer Via Sacra Tour im Juli 2014 kennen. Weiter geht es am Friedhof vorbei und dann die Bergsiedlung entlang über Mayerhof bis zum Parkplatz der Araburg.

Von dort geht es dann steil bergauf durch den Wald bis zur Araburg, der höchstgelegenen Burgruine Niederösterreichs auf 799m. Oben angekommen müssen wir diese noch umrunden, bis wir zum Eingang gelangen.

Wir erkunden die Burg – die ersten Holzstufen bis zum Turmeingang marschiert auch Nanook noch voll motiviert, beim Turm selbst ist dann aber Schluß für ihn. Während ich mich mit Chinua in den Turm wage (rauf ist einfach, runter aufgrund der wirklich steilen Treppe und der sehr schmalen Stufen schlottern mir – zurück am Boden, dann doch etwas die Knie) und oben kurz die Aussicht geniesse, wartet er mit Tante Irina, Resi und Ozzy am Fuße des Turms auf uns.

 

Nach der Burgbesichtigung geht es die Fortsstraße zurück bergab bis zum Kollmannhof (Achtung: freilaufender Hund, der sich aber wieder leicht vertreiben lässt) und schließlich über den uns bereits von unserer letzten Kaumberg-Tour bekannten Brennhof über den Hirschweg, der Teil des asphaltierten Triestingtalradwegs ist, zurück nach Kaumberg.

8,6km bei 311hm. Keine freilaufenden Kühe, aber man muss nahe an von Kühen bewohnten Weiden vorbei, die nur mittels dünnem Stromzaun vom Weg abgetrennt sind. Wir sind allerdings nur relaxten Kühen begegnet.

Öffnungszeiten des Burgstüberls: Mi – So (Mo & Di Ruhetag). Eintritt in die Burg: Erwachsene 1,5€.

AT – NÖ, St. Valentin: Großer-Sagen-Wanderweg

Heute sind wir mit unsere Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s den großen Sagen-Wanderweg in St. Valentin bei Amstetten, NÖ gewandert.

Ca. 8,3 km, 120hm. Keine freilaufenden Kühe. 8 verschiedene Stationen mit einem Bild und einer Geschichte, wobei 1 & 5 und 2 & 8 die gleiche Sage ist. Leider ist der Großteil dieser Strecke nicht nur Asphalt, sondern auch entlang von Straßen, so dass die Tour für eine Wanderung mit Hund eher ungeeignet ist.

Start ist direkt bei der Kirche am Hauptplatz in St. Valentin, wo auch die erste Sagentafel steht. Von dort aus geht´s durch die Fußgängerzone zur Rohrbachstraße und dann rechts auf die Max-Mayrhuber-Promenade. Dieser Promenade folgen wir eine Zeit lang – es handelt sich um einen geschotterten Weg – links davon Felder und Wiesen, rechts ein Bächlein und imnmer wieder Grundstücke. Ein sehr netter, allerdings auch von Joggern und Radfahrern ganz gut besuchter Weg.

Viel zu schnell endet dieser Weg an einer asphaltierten Straße neben der Bahnstrecke. Wir folgen der Straße bergauf, vorbei am Ursprung der Kreuzrunse und erreichen bald Station Nr. 2 mit der geschichte der Kreuzrunse.

Weiter geht es die Straßen leicht bergauf, vorbei an einem Gestüt ab dem es schließlich eben weiter geht.

Wir machen einen Abstecher durch den Wald zum höchsten Punkt von St. Valentin.

Zurück am Sagenwanderweg überqueren wir die Westautobahn und wandern die Straße entlang bergab – vorbei an den nächsten Sagenstationen.

In Altenhofen gehen wir unter der Autobahn durch und kommen schließlich wieder auf die Max-Mayrhuber Promenade, von der wir schließlich rechts abbiegen und zurück zu unserem Ausgangspunkt bei der Kirche gelangen.

Nachdem wir die Hunde im Auto verstaut haben, flamieren wir noch kurz über den Hauptplatz und werfen einen Blick in die spätgotische Kirche von St. Valentin.

Alle Bilder unserer heutigen Tour:

AT – NÖ, Böheimkirchen: Elsbeerhain

Langes Wochenende und trotz August gemäßigte Temperaturen – das schreit geradezu nach einer Wanderung! Für heute haben wir uns etwas in der Böheimkirchner Gegend ausgesucht. 9,2km, 320hm.

Wir starten beim Parkplatz neben dem Gasthaus Damböck (Stössingtal Stube – Hendlgraben 2, 3073 Stössing), gehen am Gasthaus vorbei, queren die Hauptstraße und marschieren dann die Straße bergauf, vorbei an einigen Häusern und den Kurven folgend. Nach kurzer Zeit kommen wir an einem Bildstock vorbei und einige Meter später startet links in den Wald hinein der Erlebnispfad Hegerberg der örtlichen Landjugend – markiert mit einem orangen Blatt und einer weiß-blauen Markierung – dem wir ab nun folgen.

Zahlreiche Tafeln mit Infos zu verschiedenen Bäumen säumen den Waldweg, der zuerst ein kurzes Stück steil bergauf führt, dann aber gemäßigt weiter bergan führt. Schon bald erreichen wir ein kleines Platzerl mit einem Bankerl und einem Sitzbaum. Zudem kann man testen, wie weit man selbst springen kann und erfährt außerdem, welche Distanzen die verschiedenen Waldbewohner schaffen (Sieger ist übrigens das Reh mit 6m).

Nach einiger Zeit kommt man zu einem Barfußweg, bei dem eine Holzhollywoodschaukel zum verweilen einlädt. Weiter geht´s noch ein kleines Stück den Wald sanft aufwärts, bis man schließlich an einer Straße bei einem Holzkreuz heraus kommt.

Wir wenden uns nach rechts und gehen ein Stück der Straße entlang. Kurz nach einem Holzschuppen verlassen wir diese dann und folgen (entgegen der Markierung) dem Weg, der links von der Straße abzweigt. Wir kommen an Kuh- & Pferdeweiden und Wiesen vorbei. Bei dem Grundstück mit einigen originellen Schnitzereien und einem Bildstock folgen wir der Rechtskurve bergauf.

Kurz nach dem Ziegen- & Hühnergehege (Achtung – es gibt hier freilaufende Kaninchen!) biegen wir dann links auf einen kleinen Pfad ab und gehen dann quer über die große Wiese zur Hegerbergstraße. Wir biegen nach rechts ab und gehen die Straße entlang bis zur Hegerberghütte (Johann Enzinger Haus).

Dort gönnen wir uns eine kurze Pause (wir sind nicht eingekehrt – wir waren relativ zeitig in der Früh und angeblich soll es auch nicht sehr hundefreundlich sein) und geniessen die Aussicht, bevor wir dann die Straße wieder zurück gehen und in die andere Richtung weiter marschieren. Beim Baum mit dem Kreuz und den vielen Wegweisern folgen wir den Schildern Elsbeerweg bzw. Richtung Stössing und Gföhlberghütte hinter dem Kreuz vorbei in den Wald hinein.

Entgegen dem GPS-Track nehmen wir nicht den oberen (für uns nicht ersichtlichen) Weg, sondern bleiben auf dem weiß-rot (und wieder mit dem orangen Blatt) markierten Weg. Nach kurzer Zeit kommen wir an einer großen Wiese heraus und folgen dem Wiesenweg – vorbei an einem Baum mit Bankerl und gelangen schließlich bei dem Holzhaus auf eine Schotterstraße; ab dem Kloster asphaltiert.

Diese gehen wir nun in Kurven bergab; vorbei am Kloster Hochstrass. Bei dem Gehöft verlassen wir die Straße und gehen stattdessen oberhalb der Gebäude vorbei und zwischen eingezäunten Weiden durch bis zu einer Weggabelung. Laut Karte sollte sich hier nun ein Bildbaum befinden, von dem aus ein Weg über eine Wiese zum Waldrand führt. Bildbaum konnten wir leider keinen entdecken – stattdessen eine Herde Kühe auf ihrer Weide.

Der Wiesenweg entpuppt sich als Weg über eine – zwar offenbar momentan nicht in Gebrauch befindliche, da nicht vollständig umzäunte, aber anhand der alten Kuhfladen – Weide. Am Waldrand muss man nach dem angeblichen Weg suchen und unter dem abgeschalteten Stromzaun durchschlüpfen. Zwar geht es durch den Wald auf einem mehr oder weniger identifizierbaren Weg bergab, allerdings stehen wir bei der Wiese mit Onkel Willis Jagdhütte dann an, denn die Wiese ist mit benutzten Kuhweiden umgeben. Auf gut Glück und so weit wie möglich in der Nähe des GPS Tracks bleibend gehen wir auf der Wiese entlang der Weiden abwärts und können schließlich querfeldein (ohne direkt über eine Weide zu müssen) zum am GPS Track markierten Weg beim Bildstock gelangen. Wir atmen kurz auf, folgen dem Weg dann um eine starke Rechtskurve wieder in den Wald hinein – und stehen abermals vor einer – mit Stacheldraht eingezäunten – Weide. Da offensichtlich keine Bewohner zu sehen sind, wuzeln wir uns unter dem Holzgattertor durch und gehen die paar Meter über diese Wiese (wir finden noch einige ältere Pferdeäpfel) bis wir wieder auf dem Weg sind. Es geht nun noch ein paar Meter bergab – links unten befindet sich ein Bach, außerdem sind schon die ersten Grundstücke zu erkennen – bis wir wieder auf der asphaltierten Straße, gegenüber vom der Stössingtal Stube, heraus kommen.

Wir empfehlen all jenen, die sich nicht darauf verlassen wollen, die Weiden wie wir unbenutzt vorzufinden, nicht wie am GPS-Track der Straße am Kloster Hochstraß vorbei zu folgen, sondern in der Kurve davor dem auf der Karte mit 404 markierten Weg weiter zu folgen. Man sollte da direkt in Stössing heraus kommen und kann dann das letzte Stück entlang der Hauptstraße zurück zum Ausgangspunkt marschieren (in der Amap Karte lila markiert).

Fazit: 3/4 der Strecke sind ausgezeichnet zu finden – das letzte Viertel war ein wenig abenteuerlich (v.a. mit altem Hund für den 9km schon anstrengend sind, ist es ein wenig unlustig, ggf steil bergauf und plötzlich einige Zusatz-Kilometer zu machen).

Bis auf den Anfang des Naturlehrpfades sind keine gröberen Anstiege. Es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Keine freilaufenden Kühe, aber eine durchaus wildreiche Strecke.

Mehr Impressionen der Route:

AT – NÖ, Stollhof: Hohe Wand

Heut hat unser Wecker schon um 3 Uhr Früh geratscht. Wir haben uns mit Peki & Herrchen getroffen und sind (jaaaa, mit dem Auto – zu mehr reicht unsere Kondition derzeit nicht) auf die Hohe Wand gefahren. Um 5 waren wir beim Gasthof Postl und sind von dort die paar Meter zum Skywalk marschiert, um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Leider hat sich die Sonne nicht so recht zeigen wollen, aber es war trotzdem schön.

Anschließend sind wir zuerst ein Stück des Rundwanderwegs 2 (über lange Wiese und Wildgehege zur kleinen Kanzel) gewandert und dort dann auf den Rundwanderweg 3 umgeschwenkt (Kleiner Packles, Turmsteighütte, große Kanzel, Hubertushaus, Neue Welt Blick, Gasthof Hochkogelhaus, Gasthof Luv und schließlich wieder zum Gasthof Postl).

Ein knapp 11km langer Spaziergang – so dachten wir jedenfalls bis zum Hubertushaus. Von dort ging es dann durch den Leitergraben – steil-steiler-noch steiler über ziemlich rutschige, weil nasse Steine bergab und auf der anderen Seite dann wieder steil-steiler-am steilsten bergauf.

War aber trotzdem super, v.a. weil so zeitig in der Früh noch niemand außer uns unterwegs war. Und abgesehen vom Leitergraben eine einfache Wanderung ohne freilaufende Kühe und mit viel zu sehen!

10,7km, 270hm (diese aber auf einem nur kurzen Stück – d.h. recht steil)

Weitere Infos & die Übersichtskarte zum Download hier und abschließend noch weitere Impressionen unserer heutigen Tour: