NÖ, Kaumberg: Araburg

Heute Mittag, nach der Arbeit sind wir gleich nach Kaumberg gedüst, wo wir uns mit unseren Freunden Resi und Ozzy und Tante Irina getroffen haben. Dann sind wir gemeinsam den Burgweg von Kaumberg zur Araburg und über den Hirschweg wieder retour gewandert.

Geparkt haben wir direkt beim am Hauptplatz in Kaumberg (bei der Wanderwegtafel gibt es auch die Wanderkarte Kaumberg zur freien Entnahme); am Nah und Frisch vorbei geht es auf Markt und ein paar Meter weiter findet sich auch schon der erste Burgweg-Wegweiser. Die Stufen hinauf und wir stehen bei der Kirche, die wir schon von unserer Via Sacra Tour im Juli 2014 kennen. Weiter geht es am Friedhof vorbei und dann die Bergsiedlung entlang über Mayerhof bis zum Parkplatz der Araburg.

Von dort geht es dann steil bergauf durch den Wald bis zur Araburg, der höchstgelegenen Burgruine Niederösterreichs auf 799m. Oben angekommen müssen wir diese noch umrunden, bis wir zum Eingang gelangen.

Wir erkunden die Burg – die ersten Holzstufen bis zum Turmeingang marschiert auch Nanook noch voll motiviert, beim Turm selbst ist dann aber Schluß für ihn. Während ich mich mit Chinua in den Turm wage (rauf ist einfach, runter aufgrund der wirklich steilen Treppe und der sehr schmalen Stufen schlottern mir – zurück am Boden, dann doch etwas die Knie) und oben kurz die Aussicht geniesse, wartet er mit Tante Irina, Resi und Ozzy am Fuße des Turms auf uns.

 

Nach der Burgbesichtigung geht es die Fortsstraße zurück bergab bis zum Kollmannhof (Achtung: freilaufender Hund, der sich aber wieder leicht vertreiben lässt) und schließlich über den uns bereits von unserer letzten Kaumberg-Tour bekannten Brennhof über den Hirschweg, der Teil des asphaltierten Triestingtalradwegs ist, zurück nach Kaumberg.

8,6km bei 311hm. Keine freilaufenden Kühe, aber man muss nahe an von Kühen bewohnten Weiden vorbei, die nur mittels dünnem Stromzaun vom Weg abgetrennt sind. Wir sind allerdings nur relaxten Kühen begegnet.

Öffnungszeiten des Burgstüberls: Mi – So (Mo & Di Ruhetag). Eintritt in die Burg: Erwachsene 1,5€.

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NÖ, Böheimkirchen: Elsbeerhain

Langes Wochenende und trotz August gemäßigte Temperaturen – das schreit geradezu nach einer Wanderung! Für heute haben wir uns etwas in der Böheimkirchner Gegend ausgesucht. 9,2km, 320hm.

Wir starten beim Parkplatz neben dem Gasthaus Damböck (Stössingtal Stube – Hendlgraben 2, 3073 Stössing), gehen am Gasthaus vorbei, queren die Hauptstraße und marschieren dann die Straße bergauf, vorbei an einigen Häusern und den Kurven folgend. Nach kurzer Zeit kommen wir an einem Bildstock vorbei und einige Meter später startet links in den Wald hinein der Erlebnispfad Hegerberg der örtlichen Landjugend – markiert mit einem orangen Blatt und einer weiß-blauen Markierung – dem wir ab nun folgen.

Zahlreiche Tafeln mit Infos zu verschiedenen Bäumen säumen den Waldweg, der zuerst ein kurzes Stück steil bergauf führt, dann aber gemäßigt weiter bergan führt. Schon bald erreichen wir ein kleines Platzerl mit einem Bankerl und einem Sitzbaum. Zudem kann man testen, wie weit man selbst springen kann und erfährt außerdem, welche Distanzen die verschiedenen Waldbewohner schaffen (Sieger ist übrigens das Reh mit 6m).

Nach einiger Zeit kommt man zu einem Barfußweg, bei dem eine Holzhollywoodschaukel zum verweilen einlädt. Weiter geht´s noch ein kleines Stück den Wald sanft aufwärts, bis man schließlich an einer Straße bei einem Holzkreuz heraus kommt.

Wir wenden uns nach rechts und gehen ein Stück der Straße entlang. Kurz nach einem Holzschuppen verlassen wir diese dann und folgen (entgegen der Markierung) dem Weg, der links von der Straße abzweigt. Wir kommen an Kuh- & Pferdeweiden und Wiesen vorbei. Bei dem Grundstück mit einigen originellen Schnitzereien und einem Bildstock folgen wir der Rechtskurve bergauf.

Kurz nach dem Ziegen- & Hühnergehege (Achtung – es gibt hier freilaufende Kaninchen!) biegen wir dann links auf einen kleinen Pfad ab und gehen dann quer über die große Wiese zur Hegerbergstraße. Wir biegen nach rechts ab und gehen die Straße entlang bis zur Hegerberghütte (Johann Enzinger Haus).

Dort gönnen wir uns eine kurze Pause (wir sind nicht eingekehrt – wir waren relativ zeitig in der Früh und angeblich soll es auch nicht sehr hundefreundlich sein) und geniessen die Aussicht, bevor wir dann die Straße wieder zurück gehen und in die andere Richtung weiter marschieren. Beim Baum mit dem Kreuz und den vielen Wegweisern folgen wir den Schildern Elsbeerweg bzw. Richtung Stössing und Gföhlberghütte hinter dem Kreuz vorbei in den Wald hinein.

Entgegen dem GPS-Track nehmen wir nicht den oberen (für uns nicht ersichtlichen) Weg, sondern bleiben auf dem weiß-rot (und wieder mit dem orangen Blatt) markierten Weg. Nach kurzer Zeit kommen wir an einer großen Wiese heraus und folgen dem Wiesenweg – vorbei an einem Baum mit Bankerl und gelangen schließlich bei dem Holzhaus auf eine Schotterstraße; ab dem Kloster asphaltiert.

Diese gehen wir nun in Kurven bergab; vorbei am Kloster Hochstrass. Bei dem Gehöft verlassen wir die Straße und gehen stattdessen oberhalb der Gebäude vorbei und zwischen eingezäunten Weiden durch bis zu einer Weggabelung. Laut Karte sollte sich hier nun ein Bildbaum befinden, von dem aus ein Weg über eine Wiese zum Waldrand führt. Bildbaum konnten wir leider keinen entdecken – stattdessen eine Herde Kühe auf ihrer Weide.

Der Wiesenweg entpuppt sich als Weg über eine – zwar offenbar momentan nicht in Gebrauch befindliche, da nicht vollständig umzäunte, aber anhand der alten Kuhfladen – Weide. Am Waldrand muss man nach dem angeblichen Weg suchen und unter dem abgeschalteten Stromzaun durchschlüpfen. Zwar geht es durch den Wald auf einem mehr oder weniger identifizierbaren Weg bergab, allerdings stehen wir bei der Wiese mit Onkel Willis Jagdhütte dann an, denn die Wiese ist mit benutzten Kuhweiden umgeben. Auf gut Glück und so weit wie möglich in der Nähe des GPS Tracks bleibend gehen wir auf der Wiese entlang der Weiden abwärts und können schließlich querfeldein (ohne direkt über eine Weide zu müssen) zum am GPS Track markierten Weg beim Bildstock gelangen. Wir atmen kurz auf, folgen dem Weg dann um eine starke Rechtskurve wieder in den Wald hinein – und stehen abermals vor einer – mit Stacheldraht eingezäunten – Weide. Da offensichtlich keine Bewohner zu sehen sind, wuzeln wir uns unter dem Holzgattertor durch und gehen die paar Meter über diese Wiese (wir finden noch einige ältere Pferdeäpfel) bis wir wieder auf dem Weg sind. Es geht nun noch ein paar Meter bergab – links unten befindet sich ein Bach, außerdem sind schon die ersten Grundstücke zu erkennen – bis wir wieder auf der asphaltierten Straße, gegenüber vom der Stössingtal Stube, heraus kommen.

Wir empfehlen all jenen, die sich nicht darauf verlassen wollen, die Weiden wie wir unbenutzt vorzufinden, nicht wie am GPS-Track der Straße am Kloster Hochstraß vorbei zu folgen, sondern in der Kurve davor dem auf der Karte mit 404 markierten Weg weiter zu folgen. Man sollte da direkt in Stössing heraus kommen und kann dann das letzte Stück entlang der Hauptstraße zurück zum Ausgangspunkt marschieren (in der Amap Karte lila markiert).

Fazit: 3/4 der Strecke sind ausgezeichnet zu finden – das letzte Viertel war ein wenig abenteuerlich (v.a. mit altem Hund für den 9km schon anstrengend sind, ist es ein wenig unlustig, ggf steil bergauf und plötzlich einige Zusatz-Kilometer zu machen).

Bis auf den Anfang des Naturlehrpfades sind keine gröberen Anstiege. Es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Keine freilaufenden Kühe, aber eine durchaus wildreiche Strecke.

Mehr Impressionen der Route:

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NÖ, Stollhof: Hohe Wand

Heut hat unser Wecker schon um 3 Uhr Früh geratscht. Wir haben uns mit Peki & Herrchen getroffen und sind (jaaaa, mit dem Auto – zu mehr reicht unsere Kondition derzeit nicht) auf die Hohe Wand gefahren. Um 5 waren wir beim Gasthof Postl und sind von dort die paar Meter zum Skywalk marschiert, um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Leider hat sich die Sonne nicht so recht zeigen wollen, aber es war trotzdem schön.

Anschließend sind wir zuerst ein Stück des Rundwanderwegs 2 (über lange Wiese und Wildgehege zur kleinen Kanzel) gewandert und dort dann auf den Rundwanderweg 3 umgeschwenkt (Kleiner Packles, Turmsteighütte, große Kanzel, Hubertushaus, Neue Welt Blick, Gasthof Hochkogelhaus, Gasthof Luv und schließlich wieder zum Gasthof Postl).

Ein knapp 11km langer Spaziergang – so dachten wir jedenfalls bis zum Hubertushaus. Von dort ging es dann durch den Leitergraben – steil-steiler-noch steiler über ziemlich rutschige, weil nasse Steine bergab und auf der anderen Seite dann wieder steil-steiler-am steilsten bergauf.

War aber trotzdem super, v.a. weil so zeitig in der Früh noch niemand außer uns unterwegs war. Und abgesehen vom Leitergraben eine einfache Wanderung ohne freilaufende Kühe und mit viel zu sehen!

10,7km, 270hm (diese aber auf einem nur kurzen Stück – d.h. recht steil)

Weitere Infos & die Übersichtskarte zum Download hier und abschließend noch weitere Impressionen unserer heutigen Tour:

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NÖ, Armschlag: Mohndorf

Nachdem uns unsere liebe Vereinskollegin Sandra Sonntag noch dazu inspiriert hat, sind wir Montag, nachdem Frauchen vom Büro heim kam, ganz spontan ins Waldviertel zum Mohndorf Armschlag gefahren. Leider hatten die Läden schon zu, aber wir sind zuerst den Mohnrundweg durch ein traumhaftes Stück Wald spazieren gegangen, waren dann beim größten Mohnbild der Welt (60m lang und 4,5 m hoch vom Waldviertler Künstler Karl Moser) und haben anschließend noch ein paar Bilder im schon verblühenden Mohnfeld gemacht.

Vom Parkplatz mit dem großen Mohnbild nach links den Wegweisern folgend zum Mohngarten.

Von dort an der Straße entlang dem Mohnrundweg folgen. Nach links eine kleine Wiese hinauf und in den Wald hinein und schließlich nochmal links auf den Forstweg abbiegen und diesem wieder zurück nach Armschlag folgen.

Bei der Siedlung herauskommend links wenden, über die Brücke drüber und dann wieder links auf die Straße abbiegen und zurück zum Parkplatz.

2,35km, knapp 50hm.

Alle Bilder hier:

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