AT – NÖ, Seebenstein: Türkensturz

Nach der Arbeit sind wir direkt vom Wienerberg aus weiter in den Süden nach Seebenstein gedüst und haben dieses traumhafte Tagerl für einen kleinen Ausflug genutzt.

Da das Bad noch nicht in Betrieb war, sind wir am Parkbad Parkplatz stehen geblieben (es gibt in der Umgebung aber gleich mehrere Parkplätze). Von dort geht´s den Schlossweg ein paar wenige Meter zurück bis zu den beiden Hinweistafeln, wo man sich auch eine kostenfreie Broschüre mit kleiner Karte mitnehmen kann.

Wir marschieren dann den Weg, der ein Stück parallel zur Sraße führt bergauf. Wir kommen an einer kleinen Höhle vorbei und erreichen in einer Kurve bald den Wegweiser zur Burg. Wir folgen der Fortstsraße weiter in Serpentinen bergan – mit ein wenig Phantasie kann man sich nur zu gut Ritter zu Pferd, Bauern mit ihren Ochsenkarren und allerlei anderes Volk auf dem Weg von oder zur Burg vorstellen.

Wir erhaschen noch kurz einen Blick auf den Schneeberg und können dann schon den Turm der Burg Seebenstein zwischen den Bäumen hervorblitzen sehen. Die Burg selbst heben wir für uns für andermal auf – pausieren aber kurz auf der Burgwiese und geniessen die Sonne und den Blick auf das schöne Gemäuer.

Kurz darauf geht es weiter – vorbei an einer verfallenen Steinmauer und dann nicht dem markierten Weg folgend, sondern einen unmarkierten Waldweg bergauf. Wir kommen an einem Hochstand und einer Futterstelle vorbei und gehen dann wieder auf breiterem Weg relativ eben in fast südlich wirkender Gegend dahin. Beim Wegweiser Almweg folgen wir diesem und befinden uns auch bald links neben einer Almwiese.

Wir gehen neben dieser bis zu deren Ende, wenden uns dann nach rechts und folgen dem Wegweiser (und grün markiertem Weg) Richtung Sollgraben. Bald gelangen wir auf asphaltierte Straße. Direkt nach dem ersten Haus auf der linken Seite des Weges befindet sich ein kleiner Bildstock und gegenüber davon geht – auf den ersten Blick leicht übersehbar – ein kleiner Weg rechts bergauf. Vorbei an einer Weide gelangen wir bald wieder in den Wald. Wir bleiben auf dem markierten Weg; bei der Kreuzung mit der Naturparkwegtafel biegen wir wieder rechts ab und gehen Richtung Türkensturz.

Kurze Zeit später erreichen wir unser Ziel. Der Türkensturz (ca. 614m) ist eine alte Ruine (angeblich 1824 entstanden) an einer steilen Bergwand bei Gleißenfeld in der buckligen Welt. Eine genaue Überlieferung gibt es nicht, einer Sage nach lockte die Jungfrau Maria höchstselbst die belagernden Türken zum Abgrund, über den sie dann in die Tiefe stürzten. Wir gehen zum Kreuz und bis vor zum Torbogen, geniessen vorsichtig den Blick auf Gleißenfeld und machen bei dem Bankerl vor dem Kreuz kurz Pause.

Anschließend marschieren wir die Forststraße zurück bergab Richtung Seebenstein – gelangen beim ersten Wegweiser zur Burg dann wieder auf den Weg, der zurück zum Parkbad führt.

Leichte Tour mit 6,75km, 240hm, viel zu sehen und kein freilaufendes Vieh. An sonnigen Sonn- oder Feiertagen oder in den Schulferien allerdings sicher eine gut frequentierte Strecke und beliebtes Ausflugsziel. Wir hatten Glück – unter der Woche zur Nachmittagszeit haben wir kaum Leute getroffen.

AT – NÖ, Kematen: Schneerosenweg

Heute sind wir mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s den Schneerosenweg in Kematen an der Ybbs entlang gewandert. Den GPX-Track haben wir wieder von Bergfex herunter geladen, allerdings ein klein wenig modifiziert.

Geparkt haben wir (nicht wie auf dem Track angegeben bei der Heidestraße) direkt in Kematen zwischen 9. & 11. Straße und sind den Weg dann – unabsichtlich – entgegen der Beschilderung gewandert. Im Nachhein fanden wir das aber gar nicht so schlecht, weil der schönste Teil der Strecke so erst im letzten Drittel kam. Save the best for last. 😉

Gestartet sind wir Richtung Kirche und neben dieser bergauf Richtung Wald gewandert. Auf den großen Wiesen haben die Hunde ein wenig getobt, bevor es dann ein Stück auf Waldwegen dahin ging. Bei einem Marterl kommt man aus dem Wald heraus und quert eine Straße. Wir sind dann – auch anders als im ursprünglichen GPX-Track getaggt – nicht durch die Siedlung sondern ein Stück weiter unten auf dem Feldweg entlang (so wäre der Weg eigentlich auch ausgeschildert) marschiert.

Bald gelangen wir auf kleinere Straßen die bis nach Abetzdorf führen; nach der Kapelle müssen wir schließlich ein Stück entlang einer etwas größeren Straße wandern und die B121 queren.

Danach beginnt der wirklich angenehme und nette Teil der Strecke – eine Forststraße entlang bis wir oberhalb der Ybbs stehen. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem nun etwas schmaleren Weg bis zu weiteren Wiesen. Hier finden wir endlich auch letzte Schneerosen – wir sind ein kleines bisschen zu spät dran und haben die große Blüte bereits verpasst. Nach einiger Zeit entdecken wir einen kleinen Pfad, der hinunter zum Wasser führt. Wir befinden uns nun nicht mehr am markierten Weg, aber parallel davon ein Stückchen unterhalb. Guinness und Chinua freuen sich über die Möglichkeit, ein wenig in der Ybbs zu baden.

Bei der Brücke (Heide 6a Straße) gehen wir querfeldein über die Wiese und den Abhang wieder bergauf zum (ursprünglich getrackten) markierten Weg. Bald schon geht er wieder in die Au hinein. Nach dem Bad (Hunde verboten) kann man statt auf dem markierten Weg wieder parallel etwas unterhalb davon entlang vom Wasser marschieren. Beim Beginn der Siedlung geht es dann bergauf an einem kleinen Ziegengehege vorbei, zurück auf die beschilderte Strecke, durch die Sieldung Richtung Hauptsraße und schließlich wieder Richtung Kirche bis zum Auto.

9,6km bzw. durch unsere kleinen Abänderungen 9,9km, 100hm, keine Kühe. Ein Teil der Strecke (in der Au und neben der Ybbs) ist wirklich nett; der andere Teil führt leider ein ganzes Stück auf kleineren und neben größeren Straßen.

AT – NÖ, Puchberg/Schneeberg: Losenheim-Mamauwiese-Wasserfall

Da wir´s vom Büro aus nicht weit in den Süden zu den Wiener Hausbergen haben und ja für heute schon länger traumhaftes Wetter angesagt wurde, haben wir eine Schneeschuhtour zur Mamauwiese geplant. Der GPX-Track im Link im Anschluß ist von Bergfex übernommen.

Wir starten ein paar Meter oberhalb des Parkplatzes der Schneebergbahn und folgen direkt den gelben Hinweisschildern zur Mamauwiese bergauf und leicht nach rechts weg einen breiten Forstweg entlang. Die Strecke ist durchgehend sehr gut ausgeschildert, so dass man sich eigentlich gar nicht verlaufen kann und auch kein Navi bräuchte.

Nach einiger Zeit führt der Weg von der Forststaße weg auf einen schmalen Waldweg, der nach wenigen Schritten über Stock und Stein bergab führt. Die Tour ist eigentlich als Schneeschuhtour ausgeschildert – dieses Stück scheint mir allerdings unmöglich mit Schneeschuhen bewältigbar und so werden sie kurzfristig abgeschnallt und an den Rucksack gehängt.

Nach einiger Zeit kommt man auf wieder auf eine Forststraße. Wer sich das Stück zur Mamauwiese sparen will, kann nun gleich über den Bach (es gibt ein paar Schritte weiter eine Brücke) weiter Richtung Wasserfall marschieren. Wir gehen noch bis kurz vor die Mamauwiese und kehren dann wieder um.

Zurück beim Bach ist der Weg zum Wasserfall bei der Brücke mit einem Schild ausgewiesen. Es geht nun wieder eine breite Forststraße leicht bergab – immer den Wegweisern und der Markierung folgend. Beim Bildbaum mit dem Sebastianmartel wählen wir nicht den kürzeren, steileren Weg bergab, sondern folgen dem Wegweiser am Marterl, der noch eine Zeit lang weiter über die Forststraße bergab führt.

Kurz nach einem großen Baum mit Bankerl und Wegweiser in einer Kurve geht es dann rechts in den Wald hinein weiter hinunter zum Wasserfall. Der Weg ist wegen des feuchten, rutschigen Schnees etwas schwierig zu gehen, da man auch die Steine und Wurzeln darunter nicht sieht. Bald hört man schon das Rauschen des Wasserfalls.

Bei diesem angekommen bewundern wir kurz die Eisgebilde und folgen dann dem Weg Richtung Puchberg weiter – vorbei am Wasserfallwirt und der Sebastianihütte und mitten durch einen Hof mit freilaufenden Hühnern und Katzen durch ein Labyrinth zwischen Stromzäunen durch. Anschließend geht es über einen Wiesenweg zwischen eingezäunten Kuhweiden durch Richtung Losenheim (Besichtigungen ab 5 Personen und nur nach telefonischer Vereinbarung). Bald schon sieht man die Ruine Losenheim auf ihrem Felsen trhonen.

Kurz vorm Forellenhof würde der Weg wieder in den Wald hinein führen. Da wir genug von nassem Schnee und Gatsch haben, bleiben wir das letzte Stück auf der Straße und wandern diese bergauf zurück zum Auto.

9,4km bei 320hm. Auf dieser Strecke sollte man auch im Sommer auf keine freilaufenden Kühe treffen.

AT – NÖ, Maria Gugging: Von der Lourdesgrotte zur Tempelbergwarte

Trotz des sehr bescheidenen Wetters haben wir uns heute mit Tante Irina und unseren Hundefreunden Resi & Ozzy getroffen und eine kleine Wanderung gemacht.

Vom Parkplatz der Lourdesgrotte beim Gasthaus Waldhof in Maria Gugging starten wir den rechten Weg nehmend. Wir folgen der gelben Markierung – zuerst ein kleines Stück auf breiter Forststraße, bald zweigt rechts ein steil ansteigender Pfad in den Wald bergauf. Nach einiger Zeit wird es etwas flacher und wir kommen schließlich bei einer großen Wiese heraus, die wir – weiterhin der gelben Markierung folgend überqueren. Wir marschieren an einem gelben Anwesen vorbei und finden uns schließlich in der Siedlung Hadersfeld wieder.

Von dort aus machen wir einen kleinen Abstecher zur gut ausgeschilderten Tempelbergwarte, bevor wir denselben Weg wieder zurück in die Siedlung marschieren. An der Straße gehen wir rechts weiter bis zu deren Ende, wieder ein Stück über Wiesen und kommen schließlich zurück in den Wald. Wir folgen der roten Markierung zuerst eben, dann einen Waldweg bergab bis eine Forststraße kreuzt.

Auch wenn es verlockend erscheint dieser zu folgen, queren wir sie lediglich und halten uns am rot markierten etwas abenteuerlich anmutenden, schmalen Wegerl steil bergab. Kurz zweifeln wir, ob wir hier wirklich richtig sind, entdecken dann aber 2 etwas verwachsene Schilder und stehen wenige Schritte weiter bei der Lourdesgrotte.

Von dort aus sind es dann nur mehr wenige Meter zurück zum Parkplatz. Zum Abschluß gehen wir noch den kurzen Kreuzweg vor bis zur Straße und wieder retour.

7,8km kurze Tour mit 150hm, die allerdings gleich zu Beginn und auf einmal zu bewältigen sind. Kein Weidevieh; Tempelbergwarte und Lourdesgrotte bieten nette Highlights.

AT – NÖ, Purkersdorf: Dreihufeisenberg

Heute Vormittag wehmütig aus dem Bürofenster in die graue Umgebung geblickt und beschlossen: Schluß mit dem Faulsein und dem Winterblues – wir gehen auch bei trübem Wetter. Endlich wieder auf Tour gehen. Schon lange nicht mehr begangene Strecke raus gesucht, Mittags die Hunde geschnappt, Fotoapparat eingepackt und nach Purkersdorf in die Baunzen gefahren. Vor so viel Entschlossenheit hat dann wohl auch die Wolkendecke kapituliert und plötzlich kam – zuerst noch ganz zag-, dann aber dauerhaft die Sonne hervor.

In der Baunzen in der Laabersteigstraße eingeparkt und von dort aus los marschiert. Unter der Unterführung durch, dann den rot-weißen Markierungen folgend, durch den Wald zuerst mäßig, nach der querenden Forststraße dann recht steil bergauf über den Laaber Steig.

Oben angekommen, wenden wir uns vor dem Hütterl nach links und folgen der breiten Forststraße bis zur Mauer des Lainzer Tiergartens, wo auch ein kleines Kreuz den Gipfel des 515m „hohen“ Dreihufeisenbergs markiert. Wir marschieren links an der Mauer entlang, nun wieder auf Waldwegen und weiterhin auf markierten Strecken.

Sanft geht es noch ein Stück bergauf, bevor der Weg dann steil bergab fällt. Kurz nach dem Tor in den Lainzer Tiergarten hat man einen kurzen Ausblick auf Wien Auhof, dann geht es wieder in den Wald hinein und hinunter bis zu den Glasgrabenwiesen zwischen Baunzen und Auhof. Wir gelangen zu einer breiten Forststraße, biegen wieder links ab und gehen – die Wiesen rechts von uns – leicht bergan, bis wir schließlich die A1 vor uns haben.

Nach einem kurzen Abstecher auf die große Wiese (mit Blick Richtung Auhof) gehen wir schließlich über die Autobahnbrücke, wenden usn nach links und folgen der Fortstraße zurück in die Siedlung Baunzen.

5,5km, etwa 200hm. Keine freilaufenden Kühe, aber Wild nicht nur hinter der Tiergartenmauer vorhanden. Da dies auch eine beliebte Mountainbikestrecke ist, muss man im Sommer und an Wochenenden mit Radfahrern rechnen. Außerdem ist die Strecke – eigentlich das ganze Jahr über – recht gatschig.

DE, SN – Rathen: Über die Schwedenlöcher zur Basteiaussicht

Freitag Mittag sind wir von Wien weggefahren bis nach Aussig (CZ) an der Grenze bei Dresden. Dort haben wir übernachtet und sind dann Dienstag Früh ins deutsche Rathen gefahren, wo wir uns eine Tour zu den Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges ausgeucht.

Grundsätzlich könnte man bis direkt zur Bastei hinauf fahren und von dort eine kleine Runde zur Basteibrücke und zur Felsenburg gehen, aber wo bliebe da der Wandergenuss?! 😉 Deshalb sind wir Richtung Rathen gefahren und haben beim Wanderparkplatz an der Rathener Straße geparkt. Nach Rathen selbst dürfen nur Zulieferer, Anrainer oder Gäste, die auch dort nächtigen hinein fahren.

Vom Parkplatz aus gings ein paar Meter die aspahltierte Straße Richtung Rathen. Nach kurzer Zeit befindet sich rechterhand eine Infotafel des Nationalparks Sächsische Schweiz. Hinter dem großen Stein ist ein Wegweiser der den Waldweg zum Kurort Rathen anzeigt. Wir entscheiden uns, diesen Weg statt der Straße zu gehen und folgen dem Weg in den Wald hinein, bergab und an den ersten Felsgebilden vorbei. Bald darauf kommen wir bei einer Wiese heraus und befinden uns schließlich wieder auf asphaltierten Wegen im Städtchen Rathen. An der Information vorbei wandern wir in den Ort und biegen schließlich rechts ab auf den Amselgrund. Wir folgen dem Weg und kommen schließlich zum Aufgang zur Felsenbühne und zum Amselsee.

Am vorderen Ende des Sees gehen wir über die Staumauer auf die andere Seite und spazieren dann dort den ruhigeren und weniger frequentierten Naturweg entlang bis zum Ende des Sees. Dort kommen wir dann wieder auf den Hauptweg zurück, der noch ein paar Meter bis zum Aufgang zu den Schwedenlöchern führt.

Nun geht es links weg die ersten Stufen hinauf. Zuerst noch über hölzerne Streppen, später dann über Steinstufen, zwischendurch mal einen Gittersteig; durch Felsendurchgänge und an kleinen Höhlen und beeindruckenden Steingebilden vorbei – etwa 800 Stufen hinauf bis zu einem Rastplatz.

Wir ignorieren diesen, wenden uns nach rechts und wandern weiter Richtung Bastei. Beim Parplatz gelangen wir wieder auf asphaltierte Straße und reihen uns nun in der Menge ein, die sich Richtung Bastei schiebt. Wir gönnen uns einen kurzen Ausblick auf die Elbe und schreiten anschließend über die berühmte Basteibrücke. Wäre das Wetter schöner, könnte man sich fast auf der chinesischen Mauer wähnen.

Aus Zeitmangel lassen wir die Besichtigung der Felsenburg aus (angeblich mit Hund machbar, sofern er über Gitter läuft) und gehen nun den „Basteiaufstieg“ abwärts zurück nach Rathen. Von dort folgen wir nun der Straße bis zum Ausgangspunkt.

7,2km, ca. 200hm, Achtung: viele Stufen (keine Leitern), ab und an auch ein Gitter zu überwinden. Kurzweilige Tour, allerdings schon bei trübem Wetter mit zeitweiligem Nieseln wirklich gut frequentiert – an sonnigen Wochenenden ist man vermutlich in einer Menschenautobahn unterwegs.

Hier gibts noch eine Übersichtunskarte mit den „Sehenswürdigkeiten“ der Gegend.

Den großartigen (und oft fotografierten) Blick auf die Basteibrücke vom Ferdinandstein aus müssen wir ein andermal nachholen – da wir bis spätestens 19:00 bei unserem Hotel auf Usedom sein mussten, ging sich der leider nicht mehr aus.

AT – NÖ, Loosdorf: Gipfelkreuz-Rundwanderweg

Da ist er, der goldene Herbst! Und weil man den unbedingt ausnutzen muss, sind wir heute Nachmittags nach Loosdorf gefahren und dort den Gipfelkreuz-Rundwanderweg spaziert.

In Albrechtsdorf haben wir nach dem Dorfwirtshaus Lindenstub´n geparkt. Dort ist auch gleich der Wanderweg angeschrieben.

Dem Wegweiser folgend gings die asphaltierte Straße bergauf – vorbei an einem Marienbildnis und dann den Weg links weiter bergauf – neben Feldern und Wiesen vorbei. Bei der nächsten Weggabelung nehmen wir wieder den linken Weg und kommen schließlich an den Waldrand. Bei der Gabelung im Wald nehmen wir abermals den linken Weg und kommen schließlich neben einer – bei unserer Tour rosa und gelb blühenden Wiese heraus. Dem Wegweiser folgend nehmen wir nocheinmal den linken Weg ins Dickicht hinein.

Der Weg macht schließlich eine scharfe Biegung nach links und wir befinden uns beim Gipfelkreuz auf 363m Höhe. Nach einer kurzen Rast gehen wir nun den Wiesenweg zwischen Feldern durch und schließlich am Waldrand entlang leicht bergab. Zwischendurch kann man einen Blick auf Stift Melk erhaschen.

Bei der Weggabelung folgend wir den Wegweisern „Gipfelkreuz“ bzw. Richtung Neubach links weiter bergab, bis der Wiesenweg zu einem Schotterweg und schließlich einer asphaltierten Straße wird. In der Siedlung (rechterhand eine kleine Kapelle) queren wir die Neubacher/Pielachstraße und gehen rechts von der Bushaltestelle neben der Straße (Neubach) entlang Richtung Wilhelmsburger Sportfischereiverein.

Wir kommen an 2 Seen (Achtung: Hunde dürfen dort leider nicht baden!) und gehen zwischen den beiden Seen am Damm entlang bis zum Weidezaun mit zahlreichen Schildern. Wir wenden uns nach links (Richtung Gasthaus zur Linde) und gehen den Weg bis es scheinbar nicht mehr weiter geht. Rechterhand sieht man ein Gittertor und ganz unscheinbar daneben ist so ein Weidezaundurchgang. Wir passieren diesen und schlagen uns dann den verwachsenen Weg durchs Dickicht bis zum nächsten Weidedurchgang.

Neben der Pielach gehts nun durch die Pielach-Ofenloch-Neubacher Au. An einer Stelle kommt man zum Wasser – die Hunde freuen sich über ein kleines Bad (aber Achtung: hier hausen verschiedene Vögel wie z.B. Schwäne – jagende Hunde sollten nicht von der Leine!). Bei einer Pferdekoppel kommen wir aus der Au heraus. Wir gehen neben der Koppel entlang und machen – bevor wir wieder queren – nochmal einen Abstecher zum Wasser. Schließlich gehen wir die Lindenstraße – vorbei am Gasthaus – zurück zum Ausgangspunkt.

Nette und abwechslungsreiche 5,5km kurze Wanderung bei knapp 135hm. Keine freilaufenden Kühe – laut Internetrecherche sollen auf den eingezäunten Weiden neben der Pielach Konikpferde leben – wir haben keine gesehen. Einkehrmöglichkeit in der Lindenstub´n (wir habens nicht getestet).

AT – NÖ, Lackenhof – Gmoa Runde

Gestern waren wir mit unseren lieben Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s in Lackenhof am Ötscher und haben dort die Gmoa-Runde unsicher gemacht.

7,3 gemütliche Kilometer – großteils im Wald und ohne nennenswerte Steigungen oder Schwierigkeiten – perfekt für Oldies. Weder Kühe, noch andere Menschen getroffen. (Ungetestete) Einkehrmöglichkeit beim Gasthof Digruber in Lackenhof.

Vom Parkplatz bei der Feuerwehr geht´s die Käferbichlstraße am Ötscherbären-Logo vorbei – zuerst eben und dann etwas bergauf bis zu einer kleinen Kapelle linkerhand. Wir biegen nun vor der Kapelle links ab und gehen immer die beschilderte Forststraße durch einen wunderbaren Wald entlang.

Nach etwas über der Hälfte der Strecke, sehen wir am Ende des Waldes ein großes Jagdhaus stehen, welches wir umrunden und dann bei Raneck von der Straße nach rechts auf den Wiesenweg wechseln.

An einer (eingezäunten und bei unserem Ausflug „unbewohnten“ Kuhweide vorbei, geht es leicht bergab und neben Wald und der Ötscherwiese zurück Richtung Lackenhof.

Schließlich kommen wir bei einer kleinen Siedlung heraus, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die bereits leicht angezuckerten Berkuppen hat und beim Gasthof Digruber einkehren könnte.

Wir folgen nun dem Wegweiser „Sagenwandermeile“ nach rechts bergauf und ein paar Meter durch ein wenig Gestrüpp bis zur Forststraße, wo die Sagentafel mit der Geschichte der weißen Ötschergemsen auf uns wartet.

Zurück bei der Kapelle kann man nocjh die Geschichte des Ötschermännchens erfahren, bevor es dann über die Asphaltstraße wieder zum Auto geht.

AT – NÖ, Kaumberg: Araburg

Heute Mittag, nach der Arbeit sind wir gleich nach Kaumberg gedüst, wo wir uns mit unseren Freunden Resi und Ozzy und Tante Irina getroffen haben. Dann sind wir gemeinsam den Burgweg von Kaumberg zur Araburg und über den Hirschweg wieder retour gewandert.

Geparkt haben wir direkt beim am Hauptplatz in Kaumberg (bei der Wanderwegtafel gibt es auch die Wanderkarte Kaumberg zur freien Entnahme); am Nah und Frisch vorbei geht es auf Markt und ein paar Meter weiter findet sich auch schon der erste Burgweg-Wegweiser. Die Stufen hinauf und wir stehen bei der Kirche, die wir schon von unserer Via Sacra Tour im Juli 2014 kennen. Weiter geht es am Friedhof vorbei und dann die Bergsiedlung entlang über Mayerhof bis zum Parkplatz der Araburg.

Von dort geht es dann steil bergauf durch den Wald bis zur Araburg, der höchstgelegenen Burgruine Niederösterreichs auf 799m. Oben angekommen müssen wir diese noch umrunden, bis wir zum Eingang gelangen.

Wir erkunden die Burg – die ersten Holzstufen bis zum Turmeingang marschiert auch Nanook noch voll motiviert, beim Turm selbst ist dann aber Schluß für ihn. Während ich mich mit Chinua in den Turm wage (rauf ist einfach, runter aufgrund der wirklich steilen Treppe und der sehr schmalen Stufen schlottern mir – zurück am Boden, dann doch etwas die Knie) und oben kurz die Aussicht geniesse, wartet er mit Tante Irina, Resi und Ozzy am Fuße des Turms auf uns.

 

Nach der Burgbesichtigung geht es die Fortsstraße zurück bergab bis zum Kollmannhof (Achtung: freilaufender Hund, der sich aber wieder leicht vertreiben lässt) und schließlich über den uns bereits von unserer letzten Kaumberg-Tour bekannten Brennhof über den Hirschweg, der Teil des asphaltierten Triestingtalradwegs ist, zurück nach Kaumberg.

8,6km bei 311hm. Keine freilaufenden Kühe, aber man muss nahe an von Kühen bewohnten Weiden vorbei, die nur mittels dünnem Stromzaun vom Weg abgetrennt sind. Wir sind allerdings nur relaxten Kühen begegnet.

Öffnungszeiten des Burgstüberls: Mi – So (Mo & Di Ruhetag). Eintritt in die Burg: Erwachsene 1,5€.

AT – NÖ, Krems: Feen-Waldweg

Wir haben den Temperatursturz und gefühlten und lange herbei gesehnten Herbstbeginn mit einer sehr netten Tour in der Kremser Gegend „gefeiert“.

Vom Gemeindeamt geht es zuerst ein Stückchen durch das Ortszentrum bis zum Schloss Lengenfeld. Dort biegen wir nach links ab und wandern die asphaltierte Kellergasse bergauf. Wir queren die L55 und wandern weiter bergauf, an Weingärten vorbei bis zum Waldrand.

Dort wenden wir uns nach rechts und folgen dem Weg ein Stück durch den Wald bzw. am Waldrand entlang.

Schließlich wenden wir uns nach rechts und gehen zwischen Wiesen und Feldern bergab. Nach kurzer Zeit biegen wir links ab und kommen nun wieder in einen Wald. Wir marschieren durch einen Hohlweg und folgen der scharfen Rechtskurve.

Nun geht es entlang eines Baches weiter bis zur Trinkwasseranlage von Lengenfeld. Beim Marterl an der L55 queren wir diese wieder und gehen nun parallel zur Straße einen Wiesenweg durchs Augebiet Richtung Lengenfeld – vorbei an der Abwasseraufbereitungsanlage zurück nach Lengenfeld. Wir kommen an einem Spielplatz, dem Sportplatz, der Feuerwehr von Lengenfeld und einem Dammhirschgehege vorbei und erreichen schließlich wieder das Ortszentrum und unseren Ausgangspunkt.

Fazit: gemütliche 7,5 km bei 112 hm durch eine kurzweilige Landschaft. Keine freilaufenden Kühe, gut beschildert, außer wenigen Leuten im Ort und einem Jogger niemanden getroffen.