North Yorks Moor & Robin Hood’s Bay

Nach dem letzten Frühstück im Fox And Hounds Inn (3x Breakfast – 3x was Anderes – Vegetarisches Englisch Breakfast, Cereals & Buttertoast und Crumbled Eggs mit Mushrooms und Toast) checken wir aus und gehen noch knapp 3km im quasi am Pub angrenzenden North York Moors Nationalpark spazieren. Trotz Nieselregen und grauem Himmel ist es sooo schön hier. Die grünen latschenähnlichen Gewächse, der gelbe Farn, die lila Heide… Es ist kein Mensch unterwegs, dafür treffen wir ein paar Schafe und erschrecken (unabsichtlich) ein paar Moorhühner, die empört gackernd das Weite suchen. Ich könnte ewig hier weiter marschieren, aber wir haben ja noch viel vor heute und so drehen wir nach etwa 1,5 km um und marschieren zurück zum Auto.

Fotos folgen! 😉

Dann geht’s mit dem Auto gen Osten zur Nordsee. Das kleine Städtchen Robin Hood’s Bay, Nahe Withby soll sehr nett sein und ist Ziel unserer Fahrt. Am kostenpflichtigen Parkplatz angekommen, regnet es immer noch; sogar stärker als in Danby. Deshalb lass ich die Kamera auch im Auto. Manchmal bin ich leider wirklich lerntesistent – kurz darauf bereue ich die Entscheidung nämlich schon wieder; zumal der Handyakku schon wieder knapp wird.

Direkt am Meer, wo die Ebbe zerklüftete Felsen frei gegeben hat, gehen wir südlich Richtung Ravenscar. Für einen Regensonntag sind überraschend viele Menschen unterwegs. Aber wir sind ja in England – da sind die Leute wohl nicht so empfindlich wie bei uns daheim. Schade eigentlich, ich hätte die Bucht gern für mich alleine gehabt. 😁

Nach einiger Zeit sind wir dann doch alleine – Chinua darf von der Leine und Teddy auch kurzfristig, denn hier sind keine anderen Tiere (ausser ein paar Möwen direkt beim Meer), ich kann ewig weit sehen und groß abhauen könnte er auch nicht. Er kommt recht brav auf Ruf zurück; nachdem er aber keine Lust hat, auf Chinuas Spielaufforderungen einzugehen und doch wieder Leute auftauchen, hänge ich ihn bald wieder an.

Schließlich gehen wir oberhalb des Strandes; wieder am Cleveland Way, zurück zum Städtchen. Knapp 6 km waren wir hier unterwegs.

Unter anderen Umständen hätte ich es mir gerne noch angesehen, aber wir sind alle 3 schon recht nass und haben ja auch noch 2 Stunden Fahrt vor uns.

GB, North York Moors: Roseberry Topping & Captain Cook’s Monument

Heute haben wir eine Rundwanderung zum Roseberry Topping und Captain Cook’s Monument gemacht. 8,6 ziemlich anstrengende Kilometer, v.a. wegen dem immer noch heftigen Sturm und der einen und anderen kleineren Herausforderung für mich.

Vom Wanderparkplatz marschieren wir ein Stück über Stufen bergauf und dem Cleveland Way folgend durch das Newton Moor; vorbei an einigen freilaufenden Schafen, die sich aber ein Stück in die Heide trollen, als sie uns kommen sehen.

Dann geht’s auch schon zum Roseberry Topping hinüber – zuerst bergab, dann bergauf. Und dann stehen wir oben und können uns kaum bewegen, weil der Wind hier so stark weht, dass man immer wieder verblasen wird und taumelt. Chinua hasst mich – Sturm findet sie nämlich noch ätzender als Regen.
Zusätzlich sind doch einige andere Wanderer (auch welche mit Hund darunter) hier. Der Sturm tobt so laut, dass man sein eigenes Wort nicht versteht, geschweige denn, den Hunden entsprechende Anweisungen geben könnte. Ist mir eindeutig zu stressig und ungemütlich und so suchen wir schnell wieder das Weite.

Unten angekommen, marschieren wir über eine Wiese und dann am Waldrand entlang, kommen an einem Rahmen vorbei und umrunden dann das Ridge Quarry. Dann müssen wir über 2 Weiden.

Das Tor birgt diesmal scheinbar eine Herausforderung – man kann es nämlich nicht öffnen, sondern muss drüber klettern. Ich frag mich, was Leute mit ner Dogge hier machen. Oder ich mit Teddy…

Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig Vertrauen und eine langjährige, intensive Beziehung sind. Chinua klettert auf Aufforderung die beiden schmalen Bretter hoch und ich kann sie problemlos drüber heben. Mein gutes, altes Mädchen. 💗💗💗 Mit Teddy klappt das natürlich noch nicht so gut. Ich brauche einige Zeit, bis ich ihn dazu bewegen kann, auf die Bretter zu klettern. Ich versuche ihn aufzuheben, aber 33kg Riesenplüsch über einen Zaun zu hieven ist was anderes, als 24kg zartes Elfengeschöpf. 😝 No way – geht nicht, ich krieg den da schlichtweg nicht drüber. Etwas ratlos steh ich davor – Chin auf der einen, Teddy auf der anderen Seite. Und dann seh ich das Loch am Boden, das man öffnen kann, indem man einen Pfosten hochzieht. Groß ist es nicht, aber da ich ja weiß, dass Teddy sich über die Kofferraumtrennwand quetschen kann, ist’s einen Versuch wert. Und tatsächlich – es klappt. Puh…!

Die Bewohner der Weiden – Gott sei Dank wieder nur Schafe und keine Kühe, halten Abstand und wir kommen gut vorbei.

Und dann geht’s ein letztes Mal (dafür ziemlich, ziemlich steil) bergauf zum Cook’s Monument. Ein Mann überholt uns und meint, ich hab’s gut, weil ich gezogen werd. Teddy macht im Zuggeschirr echt einen auf Lokomotive. Berauf lieb ich ihn. Aber bergab hass ich ihn dafür. 😏😌😇

Beim Monument machen wir noch ein paar Pflichtfotos und dann geht’s hinunter und zurück zum Auto. Jetzt sind wir alle 3 ganz gut müde, denk ich und freu mich aufs hin- und Füße hochlegen… 😌

4. Etappe: Dover – White Cliffs & Castle

Oh Gott, was für eine Aufregung gleich in aller Früh!
Ich hatte mich für den Eurotunnel statt der Fähre entschieden, weil man da mit den Hunden im Auto bleibt und die Fahrt auch nur 35 Minuten dauert. Gebucht hab ich Hin- & Rückfahrt schon vor Monaten. Ich wusste auch, dass die Briten sehr streng bei der Einreise von Haustieren sind und hab dementsprechend gut auf die nötigen Dinge geachtet – Chips nochmal überprüft, TW Impfungen haben sie sowieso, Bandwurmbehandlung wie vorgeschrieben… Statt 1,5 Std war ich sogar 2 Std früher dort. Trotzdem hatte ich soo Schiß, dass irgendwas ist und wir nicht einreisen dürfen.
Und so wars auch. In Teddys Impfpass ist nämlich das Datum der Chipablesung erst nach dem Datum der TW Impfung. In Deutschland und Österreich völlig legitim, aber in GB nicht. So durfte ich erstmal nicht einreisen und musste gefühlte Ewigkeiten bangen und warten, bis die Damen eine Lösung gefunden hatten. Ich musste nun zu einem französischen Vet, den sie kontaktiert hatten, der mir um „schlappe“ 57€ einen neuen, GB konformen Pass ausstellte. Die Umbuchung von meinem Zug um 9:20, der sich natürlich nicht mehr ausging, auf 10:20 erfolgte freundlicherweise kostenfrei.
Mittlerweile sind wir im Zug und bereits unter dem Ärmelkanal und steuern auf die Insel zu. Für heute hatten wir jedenfalls genug Aufregung! 😌
Ach verdammt… Jetzt kommt ja noch die Sache mit dem „auf der falschen Seite fahren“ auf uns zu…😝

Nach der Aufregung in der Früh, verlief der restliche Tag dann zum Glück recht entspannt. Das links fahren bereitet tatsächlich keine großen Schwierigkeiten und da ich im Zug nicht das 1. Auto war, konnte ich, in GB angekommen, erstmal hinter meinem Vordermann herfahren.

Vom Eurotunnel in Folkestone ging’s dann direkt nach Dover zum National Trust Visitor Center um eine Wanderung bei den White Cliffs of Dover zu machen. Vom kostenpflichtigen Parkplatz oberhalb des Hafens marschierten wir über Langdon Hole zum South Foreland Lighthouse. Leider ist er gerade eingerüstet, aber ich bin einfach so froh, in GB gelandet zu sein, dass es mich gar nicht stört. Bei Mrs. Knotts Tearoom direkt beim Leuchtturm gönne ich mir einen English Breakfast Tea und den ersten Scone mit Clutted Cream und Marmelade. Am Rückweg machen wir dann an einer traumhaften Stelle mit Ausblick auf die steilen Felsen und das Meer nochmal Pause, legen uns ins Gras und entschleunigen eine Zeit einfach nur. 7,7km waren wir unterwegs.

Zurück beim Auto ist noch etwas Zeit und so fahren wir noch zum Dover castle. Hunde sind am Gelände erlaubt, nur in die Innenbereiche dürfen sie nicht. Wir schlendern nochmal knapp 1,9km herum und machen uns dann auf den Weg zu unserer heutigen Bleibe. Unterwegs noch ein kurzer Stop bei Morrisons um einen Abendsnack (und ein Joghurt zum verfeinern des TroFus für die verwöhnten Köter) zu kaufen und dann ab ins B&B. Das Crabble Hill House ist nicht das komfortabelste; mit winzigem Zimmer und Klo und Bad am Gang, aber dafür absolut herrlich urig!

Morgen geht’s dann auf die vorerst letzte längere Etappe – ins ca. 520km entfernte North Yorks, wo wir bis Sonntag bleiben werden.

(Mehr Bilder und Streckenkarten gibt’s, wenn wir im November wieder zurück in Wien sind. Sollten Fotos seltsam aussehen, liegt’s am Tablet – das hat leider Probleme mit dem Raw Format. Auch die werden dann ggf daheim ausgetauscht)

NÖ, AT – Katzelsdorf/Wilfersdorf: Grillparz

Heute sind wir gleich in der Früh los und nach langem mal wieder die Runde Passauerhof – Katzelsdorf – Wilfersdorf – Rauchbuchberg gegangen.

Den Platz der Landjugend Tulln „Auf da Höh“ hatten wir ganz für uns alleine und so durfte Teddy das erste Mal (freilich noch mit Leine dran) ein bissl laufen und sich von mir entfernen und wir konnten die Holzskulpturen in aller Ruhe für ein paar Fotos nutzen.

Schöööön war´s und schon ein bissl herbstlich!

Startpunkt ist der Passauerhof (ehemaliges Restaurantz Passauerhof) am Tulbinger Kogel. Von dort aus gehen wir ein paar wenige Meter neben der Straße Richtung Katzelsdorf und biegen dann (kurz nach den Glascontainern auf der rechten Seite) rechts in den Wald hinein, wo es gleich recht steil bergab geht. Wir halten uns an die rot-weiß-rote Wegmarkierung mit der Nr. 45 und marschieren über 2 Brückerln und queren dann eine breite Forststraße.

Weiter gehts noch ein Stückl steil bergab und eine weitere Brücke, bevor der Weg dann breiter und gemäßigter wird. Kurz nach der kleinen „Waldandacht“ mit Bankerl und Kreuz linkerhand mündet der Waldweg dann in die Augasse, der wir bis nach Katzelsdorf hinein folgen. Beim Brückerl halten wir uns links und folgen der Augasse weiter, bis diese an der Wienerstraße endet. Nun wenden wir uns nach links und gehen entlang der Wienerstraße ein Stück leicht bergauf, bis rechts eine kleine Gasse – die Flurgasse – Richtung Felder führt.

Wir wandern zwischen den Feldern nach Wilfersdorf – die Eichengasse bergab, biegen dann rechts in die Rachstraße und dann scharf links in die Grillparzgasse. Wir gehen die Asphaltstraße steil bergauf – vorbei am Welserhof. Nach einiger Zeit endet der Asphalt und eine Schotterstraße führt weiter bergauf, bis man – fast ganz oben auf der Kuppe angelangt – rechts zu dem Platz der Landjugend „Auf da Höh“ abzweigen kann.

Hier machen wir eine kleine Pause – geniessen die Aussicht und schießen ein paar Bilder.

Schließlich gehen wir die Schotterstraße weiter bergauf, zwischen Wiesen durch bis an den Waldrand. Nun folgen wir dem weiß-grün-weiß markierten Waldweg weiter bergauf auf den Rauchbuchberg. Von dort führt uns ein weiterer Waldweg links bergab und dann sanft bergauf zurück zum Passauerhof.

8,4 abwechslungsreiche km durch Wald, Feld und Ortschaften bei 230hm. Kein freilaufendes Vieh, ein toller Erlebnis-Rastplatz und eine schöne Aussicht aufs Tullnerbecken. Wasser für die Hunde einstecken; Bäche sind hier keine vorhanden!

AT, NÖ: St. Andrä Wördern – Donau – Au Runde

Nachdem wir heute Früh bei Altenberg wieder ein bisschen „Wasser ist cool“ Training gemacht haben (heute war´s schon bis zur Grenze zu „Jetzt müsste man dann schwimmen“), sind wir anschließend die Donau ein Stück stromaufwärts marschiert, dann den Damm abwärts und in die Au hinein gegangen.

Beim See (baden verboten!) ging´s (unerlaubterweise – war vorab auf Google leider nicht zu sehen, dass man das Stück nicht gehen darf und da der Handyakku frühzeitig den Dienst quittiert hatte, konnte keine Ausweichstrecke gesucht werden) durch ein kleines Stück „Bergbaugebiet“ und dann via Auhofstraße und Au zurück zum Parkplatz beim Donaualtarm.

6,6 ziemlich ebene Kilometer ohne freilaufendes Vieh und da sehr zeitig in der Früh auch mit nur wenig Radfahrern an der Donau.

Das Stück zwischen den beiden Seen ist der eigentlich gesperrte Teil

AT, NÖ – Gablitz: Troppberwarte

Vor 2 Wochen war´s Samstag auch angenehm kühl und bewölkt – das hatten wir für eine kleine Wanderung genutzt.

Bei der Laabacher Schenke bei Gablitz gings los – an der Schenke auf asphaltierter Straße vorbei, bei der Weggabelung den rechten Weg nehmend und der Fortstraße entlang des Baches und bald etwas bergauf folgend. Beim Wegweiser mit den vielen Schildern biegen wir nun rechts ab und gehen den Weg bergauf bis wir anstehen. Wir biegen nun links ab und folgen der Forstsraße bis zu den großen Wiesen.

Dort nehmen wir den linken Weg und wandern die Forststraße weiter leicht bergauf – vorbei am weißen Kreuz und in ein paar Kurven bis zu einer Weggabelung. Nun nehmen wir den auf den ersten Blick nicht gleich offensichtlichen Weg links in den Wald hinein.

Wir folgen dem Waldweg – zuerst geradeaus bzw. leicht bergab, dann bergauf über einige große Wurzeln, bis wir wieder bei einer Weggabelung mit Wegweisern stehen. Wer möchte, kann nun einen Abstecher (ca. 5 Minuten, aber recht steil bergauf) zur Troppbergwarte machen. Die steinerne Warte haben wir zu 3. bestiegen. Das „filigrane“ Funkturmgebilde hat Frauchen versucht zu erklimmen, bei der 4. Ebene aber aufgrund mangelnder Schwindelfreiheit wieder umgedreht.

Anschließend geht´s denselben Weg zurück zur Weggabelung. Bei dieser und von der Troppberwarte kommend wenden wir uns nun nach rechts und nehmen den linken der beiden Wege, der auf den ersten Blick ins Gebüsch hinein zu führen scheint. Die ersten paar Meter sind etwas verwachsen und meist gatschig, danach folgt aber ein schöner, ebener Waldweg, dem wir folgen, bis wir bei einer großen Wiese heraus kommen.

Wir gehen rechts entlang des Waldes und Richtung Hochstand weiter und folgen dem Weg anschließend bergab bis zum nächsten Wegweiser. Dort marschieren wir den unmarkierten Weg links und oberhalb des verfallenen Hauses weiter und schließlich über die Wiese hinunter zum Waldrand.

Wir gehen den Waldweg bergab und stehen nach einiger Zeit wieder an einer Forststraße, bei der wir uns nach rechts wenden. Bei den Häusern geht sie in eine Asphaltstraße über und dieser folgend sind wir bald zurück bei der Laabacher Schenke.

7,6 hauptsächlich waldige km, 216hm, kein freilaufendes Vieh, aber wildreich und ab und an gerne von Mountainbikern genutzt.

DE, TH – Meiningen

Wir haben einen Kurztrip nach Deutschland gemacht und eine Runde in Meiningen im Thüringer Wald gedreht.

Gestartet sind wir direkt bei unserer Unterkunft, der Pension Herfurth in der Eleonorenstraße im Stadtzentrum von Meiningen. Die Pension wird von einer älteren Dame betrieben, das Zimmer war klein und einfach, aber sauber und mit kostenfreiem WLAN und TV ausgestattet. Hunde sind Willkommen und zahlen nicht extra. Trotz Zentrumnähe ist man in 3 Minuten an einem Grünstreifen.

Wir gehen die Eleonorenstraße ein paar Meter vor bis zur Eduard-Fritze-Straße, wenden uns nach links und stoßen bei der Brücke an der Ludwig-Chronegk Straße auf den blau markierten Wanderweg X5. Wir biegen nochmal links ab und folgem dem markierten Weg am Bleichgraben bis zum Henneberger Haus.

Hier geht es nun links, den gelb markierten Weg weiter – wir gehen die Georgstraße bis zur Klosterstraße, biegen rechts ab und gehen weiter bis zum Schloß. Dort stößt auch der blaue Weg dazu. Wir gehen am Schloß vorbei in den Park und queren die Werra über die Bogenbrücke, die von zahlreichen Liebesschlössern geziert wird.

Nach der Brücke, bei den Wegweisern, gehen wir nun rechts den Weg bergauf, wieder den blauen Markierungen folgend. Über ein paar Stufen und einige Kurven geht es einen Waldweg bergauf bis zum Diezhäuschen, von dem aus man eine tolle Aussicht auf Meiningen hat.

Nach einer kurzen Pause geht es den blau markierten Weg weiter bergauf durch den Wald, am Sternplatz vorbei bis zu einer Weggabelung am Waldrand. Wir verlassen nun den markierten Weg, wenden uns stattdessen nach links und nach ein paar Schritten an den Wiesen gleich wieder nach links und gehen nun am Wald- & Wiesenrand, vorbei am Geba-Blick und einer BMX-Waldanlage weiter bis zur nächsten Wegkreuzung.

Wir biegen scharf links ab und folgen dem Fliederhain bis wir am oberen Weingartental an einem Grundstück stehen. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Georgsbrücke bergab. Bald kommen wir auf eine asphaltierte Straße und gehen das Weingartental weiter hinunter bis zurück nach Meiningen.

Über die Georgsbrücke geht´s über die Werra, direkt danach links zurück zum Schloß (wo Frauchen sich ein Eis gönnt). Von dort aus marschieren wir via Ernestinerstraße und Luisenstraße über den Hauptplatz zurück in die Eleonorenstraße zu unserem Quartier.

Nette, kurze Wanderung mit Aussicht und ein bisschen Kultur. 5,4km, 150hm.

Stadtwanderweg 4

Heute sind wir schon um 5:30 losmarschiert und zwar gleich von daheim aus, denn wir wohnen ja direkt am Stadtwanderweg 4. Leider ist der bei halbwegs passablem Wetter unter der Woche ab Mittag und am Wochenende schon früher für uns kaum mehr zu gehen, da gefühlte Millionen Menschen und leider auch sehr viele „Tut-Nix-Halter“ (TNH steht für Leute mit Hunden die vor allem eines nix tun; nämlich hören, deren 2-Beiner sich gleichzeitig aber nix schei..en und ihre Bellos ohne Rücksicht auf ihre Umwelt einfach überall hinstürmen lassen) unterwegs sind.

Ca. 7km bei 220hm; wir haben uns aber nicht 100%ig an den Stadtwanderweg gehalten.

Start für alle, die nicht direkt an der Strecke wohnen: Ecke Dehnegasse/Rosentalgasse. Wir marschieren die Dehnegasse leicht bergauf, folgen bei der Nr. 15 aber nicht dem Wegweiser links in den Park hinein (der Weg führt direkt zum Spielplatz), sondern gehen weiter bergauf bis die Asphalstraße in einen Forstweg mündet. Diesem folgen wir geradeaus bis wir beim Parkeingang im oberen Teil der Dehnegasse stehen.

Der Dehnepark wurde schon 1791 von der Fürstin Paar als Landschaftspark angelegt und ging nach mehrmaligem Besitzerwechsel (u.a. gehörte er dem Wiener Filmregisseur Willi Forst) an die Stadt Wien über, die ihn 1973 der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Wir biegen nun links ab und gehen am Trinkwasserbrunnen vorbei leicht bergauf, vobei an der Ruinenvilla (die leider Dank Vandalismus und mangelnder Renovierung mittlerweile am Verfall und eingezäunt ist) und in den Wald hinein. Bald teilt sich der Weg – wir nehmen den schmalen Teil, der links abwärts führt und kommen kurz nach dem Ententeich neben dem Bach und parallel zur Rosentalgasse zurück auf den Stadtwanderweg.

Wir folgen diesem über die Brücke, queren die Rosentalgasse und gehen dann den Wegweisern folgend Richtung Silbersee und Satzberg weiter. Kurz nach dem ehemaligen Gasthaus Silbersee nimmt Chinua ein kurzes Bad im (zugegeben etwas müffelndem) See.

Gut abgekühlt geht es dann weiter bergauf (es gibt abseits des Weges 2 oder 3 kleinere Wiesen, die zum pausieren einladen) bis wir in der Gartensiedlung „Ried i.d.Rose“ herauskommen. Wir queren die Steinböckengasse; anstatt dem Stadtwanderweg die Straße bergauf weiter zu folgen, gehen wir auf die Satzbergwiese und von dort bergauf weiter.

Wir gönnen uns eine kleine Pause bei einem Bankerl und geniessen ein wenig die Aussicht auf Wien.

Anschließend geht es nochmal etwas steiler bergauf und schließlich wieder in den Wald hinein, wo wir uns rechts haltend bald wieder auf den markierten Weg stoßen. Beim Schranken an der Kreuzung Pappelstraße/Wickengasse wenden wir uns nach rechts und folgen dem Wegweiser durch die Siedlung (man hat dort eine wunderbare Aussicht auf die goldene Kuppel der Otto Wagner Kirche in den Steinhofgründen). Nach links geht es ein Stück den Seglerweg entlang und dann bald rechts in den Wald, dem Stadtwanderwegweiser und der roten und grünen Markierung folgend. Wir queren den Pelzer Rennweg und stehen schon bald vor der Jubiläumswarte.

Leider ist es in der Zwischenzeit etwas bewölkt geworden, aber wir steigen trotzdem auf die 31m hohe Aussichtsplattform. Wieder zurück am Boden inspizieren wir die Terrasse der Wiener Waldschule. Hier gibt es auch eine Stempelstation (leider ist das Stempelkissen zumindest heute ausgetrocknet).

Anschließend geht´s dem Wanderweg folgend wieder in den Wald, vorbei an einem kleinen Teich und dem Parkplatz bei der Lagerwiese in der Johann-Staud-Straße (bis hier waren wir quasi alleine unterwegs, ab jetzt treffen wir auf einige andere Hundehalter und viele Hobbysportler) bis zur Feuerwache an den Steinhofgründen. Hier wenden wir uns nun nach rechts und folgen dem asphaltierten Heschweg entlang der Steinhofmauer hinunter ins Rosental – vorbei am Großen Schutzhaus Rosental und den Kleingartensiedlungen bis wir schließlich rechts in die obere Dehnegasse einbiegen und das letzte Stück den bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt wandern.

AT – NÖ, Seebenstein: Türkensturz

Nach der Arbeit sind wir direkt vom Wienerberg aus weiter in den Süden nach Seebenstein gedüst und haben dieses traumhafte Tagerl für einen kleinen Ausflug genutzt.

Da das Bad noch nicht in Betrieb war, sind wir am Parkbad Parkplatz stehen geblieben (es gibt in der Umgebung aber gleich mehrere Parkplätze). Von dort geht´s den Schlossweg ein paar wenige Meter zurück bis zu den beiden Hinweistafeln, wo man sich auch eine kostenfreie Broschüre mit kleiner Karte mitnehmen kann.

Wir marschieren dann den Weg, der ein Stück parallel zur Sraße führt bergauf. Wir kommen an einer kleinen Höhle vorbei und erreichen in einer Kurve bald den Wegweiser zur Burg. Wir folgen der Fortstsraße weiter in Serpentinen bergan – mit ein wenig Phantasie kann man sich nur zu gut Ritter zu Pferd, Bauern mit ihren Ochsenkarren und allerlei anderes Volk auf dem Weg von oder zur Burg vorstellen.

Wir erhaschen noch kurz einen Blick auf den Schneeberg und können dann schon den Turm der Burg Seebenstein zwischen den Bäumen hervorblitzen sehen. Die Burg selbst heben wir für uns für andermal auf – pausieren aber kurz auf der Burgwiese und geniessen die Sonne und den Blick auf das schöne Gemäuer.

Kurz darauf geht es weiter – vorbei an einer verfallenen Steinmauer und dann nicht dem markierten Weg folgend, sondern einen unmarkierten Waldweg bergauf. Wir kommen an einem Hochstand und einer Futterstelle vorbei und gehen dann wieder auf breiterem Weg relativ eben in fast südlich wirkender Gegend dahin. Beim Wegweiser Almweg folgen wir diesem und befinden uns auch bald links neben einer Almwiese.

Wir gehen neben dieser bis zu deren Ende, wenden uns dann nach rechts und folgen dem Wegweiser (und grün markiertem Weg) Richtung Sollgraben. Bald gelangen wir auf asphaltierte Straße. Direkt nach dem ersten Haus auf der linken Seite des Weges befindet sich ein kleiner Bildstock und gegenüber davon geht – auf den ersten Blick leicht übersehbar – ein kleiner Weg rechts bergauf. Vorbei an einer Weide gelangen wir bald wieder in den Wald. Wir bleiben auf dem markierten Weg; bei der Kreuzung mit der Naturparkwegtafel biegen wir wieder rechts ab und gehen Richtung Türkensturz.

Kurze Zeit später erreichen wir unser Ziel. Der Türkensturz (ca. 614m) ist eine alte Ruine (angeblich 1824 entstanden) an einer steilen Bergwand bei Gleißenfeld in der buckligen Welt. Eine genaue Überlieferung gibt es nicht, einer Sage nach lockte die Jungfrau Maria höchstselbst die belagernden Türken zum Abgrund, über den sie dann in die Tiefe stürzten. Wir gehen zum Kreuz und bis vor zum Torbogen, geniessen vorsichtig den Blick auf Gleißenfeld und machen bei dem Bankerl vor dem Kreuz kurz Pause.

Anschließend marschieren wir die Forststraße zurück bergab Richtung Seebenstein – gelangen beim ersten Wegweiser zur Burg dann wieder auf den Weg, der zurück zum Parkbad führt.

Leichte Tour mit 6,75km, 240hm, viel zu sehen und kein freilaufendes Vieh. An sonnigen Sonn- oder Feiertagen oder in den Schulferien allerdings sicher eine gut frequentierte Strecke und beliebtes Ausflugsziel. Wir hatten Glück – unter der Woche zur Nachmittagszeit haben wir kaum Leute getroffen.

AT – NÖ, Kematen: Schneerosenweg

Heute sind wir mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s den Schneerosenweg in Kematen an der Ybbs entlang gewandert. Den GPX-Track haben wir wieder von Bergfex herunter geladen, allerdings ein klein wenig modifiziert.

Geparkt haben wir (nicht wie auf dem Track angegeben bei der Heidestraße) direkt in Kematen zwischen 9. & 11. Straße und sind den Weg dann – unabsichtlich – entgegen der Beschilderung gewandert. Im Nachhein fanden wir das aber gar nicht so schlecht, weil der schönste Teil der Strecke so erst im letzten Drittel kam. Save the best for last. 😉

Gestartet sind wir Richtung Kirche und neben dieser bergauf Richtung Wald gewandert. Auf den großen Wiesen haben die Hunde ein wenig getobt, bevor es dann ein Stück auf Waldwegen dahin ging. Bei einem Marterl kommt man aus dem Wald heraus und quert eine Straße. Wir sind dann – auch anders als im ursprünglichen GPX-Track getaggt – nicht durch die Siedlung sondern ein Stück weiter unten auf dem Feldweg entlang (so wäre der Weg eigentlich auch ausgeschildert) marschiert.

Bald gelangen wir auf kleinere Straßen die bis nach Abetzdorf führen; nach der Kapelle müssen wir schließlich ein Stück entlang einer etwas größeren Straße wandern und die B121 queren.

Danach beginnt der wirklich angenehme und nette Teil der Strecke – eine Forststraße entlang bis wir oberhalb der Ybbs stehen. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem nun etwas schmaleren Weg bis zu weiteren Wiesen. Hier finden wir endlich auch letzte Schneerosen – wir sind ein kleines bisschen zu spät dran und haben die große Blüte bereits verpasst. Nach einiger Zeit entdecken wir einen kleinen Pfad, der hinunter zum Wasser führt. Wir befinden uns nun nicht mehr am markierten Weg, aber parallel davon ein Stückchen unterhalb. Guinness und Chinua freuen sich über die Möglichkeit, ein wenig in der Ybbs zu baden.

Bei der Brücke (Heide 6a Straße) gehen wir querfeldein über die Wiese und den Abhang wieder bergauf zum (ursprünglich getrackten) markierten Weg. Bald schon geht er wieder in die Au hinein. Nach dem Bad (Hunde verboten) kann man statt auf dem markierten Weg wieder parallel etwas unterhalb davon entlang vom Wasser marschieren. Beim Beginn der Siedlung geht es dann bergauf an einem kleinen Ziegengehege vorbei, zurück auf die beschilderte Strecke, durch die Sieldung Richtung Hauptsraße und schließlich wieder Richtung Kirche bis zum Auto.

9,6km bzw. durch unsere kleinen Abänderungen 9,9km, 100hm, keine Kühe. Ein Teil der Strecke (in der Au und neben der Ybbs) ist wirklich nett; der andere Teil führt leider ein ganzes Stück auf kleineren und neben größeren Straßen.