AT, NÖ: St. Andrä Wördern – Donau – Au Runde

Nachdem wir heute Früh bei Altenberg wieder ein bisschen „Wasser ist cool“ Training gemacht haben (heute war´s schon bis zur Grenze zu „Jetzt müsste man dann schwimmen“), sind wir anschließend die Donau ein Stück stromaufwärts marschiert, dann den Damm abwärts und in die Au hinein gegangen.

Beim See (baden verboten!) ging´s (unerlaubterweise – war vorab auf Google leider nicht zu sehen, dass man das Stück nicht gehen darf und da der Handyakku frühzeitig den Dienst quittiert hatte, konnte keine Ausweichstrecke gesucht werden) durch ein kleines Stück „Bergbaugebiet“ und dann via Auhofstraße und Au zurück zum Parkplatz beim Donaualtarm.

6,6 ziemlich ebene Kilometer ohne freilaufendes Vieh und da sehr zeitig in der Früh auch mit nur wenig Radfahrern an der Donau.

Das Stück zwischen den beiden Seen ist der eigentlich gesperrte Teil

DE, TH – Meiningen

Wir haben einen Kurztrip nach Deutschland gemacht und eine Runde in Meiningen im Thüringer Wald gedreht.

Gestartet sind wir direkt bei unserer Unterkunft, der Pension Herfurth in der Eleonorenstraße im Stadtzentrum von Meiningen. Die Pension wird von einer älteren Dame betrieben, das Zimmer war klein und einfach, aber sauber und mit kostenfreiem WLAN und TV ausgestattet. Hunde sind Willkommen und zahlen nicht extra. Trotz Zentrumnähe ist man in 3 Minuten an einem Grünstreifen.

Wir gehen die Eleonorenstraße ein paar Meter vor bis zur Eduard-Fritze-Straße, wenden uns nach links und stoßen bei der Brücke an der Ludwig-Chronegk Straße auf den blau markierten Wanderweg X5. Wir biegen nochmal links ab und folgem dem markierten Weg am Bleichgraben bis zum Henneberger Haus.

Hier geht es nun links, den gelb markierten Weg weiter – wir gehen die Georgstraße bis zur Klosterstraße, biegen rechts ab und gehen weiter bis zum Schloß. Dort stößt auch der blaue Weg dazu. Wir gehen am Schloß vorbei in den Park und queren die Werra über die Bogenbrücke, die von zahlreichen Liebesschlössern geziert wird.

Nach der Brücke, bei den Wegweisern, gehen wir nun rechts den Weg bergauf, wieder den blauen Markierungen folgend. Über ein paar Stufen und einige Kurven geht es einen Waldweg bergauf bis zum Diezhäuschen, von dem aus man eine tolle Aussicht auf Meiningen hat.

Nach einer kurzen Pause geht es den blau markierten Weg weiter bergauf durch den Wald, am Sternplatz vorbei bis zu einer Weggabelung am Waldrand. Wir verlassen nun den markierten Weg, wenden uns stattdessen nach links und nach ein paar Schritten an den Wiesen gleich wieder nach links und gehen nun am Wald- & Wiesenrand, vorbei am Geba-Blick und einer BMX-Waldanlage weiter bis zur nächsten Wegkreuzung.

Wir biegen scharf links ab und folgen dem Fliederhain bis wir am oberen Weingartental an einem Grundstück stehen. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Georgsbrücke bergab. Bald kommen wir auf eine asphaltierte Straße und gehen das Weingartental weiter hinunter bis zurück nach Meiningen.

Über die Georgsbrücke geht´s über die Werra, direkt danach links zurück zum Schloß (wo Frauchen sich ein Eis gönnt). Von dort aus marschieren wir via Ernestinerstraße und Luisenstraße über den Hauptplatz zurück in die Eleonorenstraße zu unserem Quartier.

Nette, kurze Wanderung mit Aussicht und ein bisschen Kultur. 5,4km, 150hm.

Stadtwanderweg 4

Heute sind wir schon um 5:30 losmarschiert und zwar gleich von daheim aus, denn wir wohnen ja direkt am Stadtwanderweg 4. Leider ist der bei halbwegs passablem Wetter unter der Woche ab Mittag und am Wochenende schon früher für uns kaum mehr zu gehen, da gefühlte Millionen Menschen und leider auch sehr viele „Tut-Nix-Halter“ (TNH steht für Leute mit Hunden die vor allem eines nix tun; nämlich hören, deren 2-Beiner sich gleichzeitig aber nix schei..en und ihre Bellos ohne Rücksicht auf ihre Umwelt einfach überall hinstürmen lassen) unterwegs sind.

Ca. 7km bei 220hm; wir haben uns aber nicht 100%ig an den Stadtwanderweg gehalten.

Start für alle, die nicht direkt an der Strecke wohnen: Ecke Dehnegasse/Rosentalgasse. Wir marschieren die Dehnegasse leicht bergauf, folgen bei der Nr. 15 aber nicht dem Wegweiser links in den Park hinein (der Weg führt direkt zum Spielplatz), sondern gehen weiter bergauf bis die Asphalstraße in einen Forstweg mündet. Diesem folgen wir geradeaus bis wir beim Parkeingang im oberen Teil der Dehnegasse stehen.

Der Dehnepark wurde schon 1791 von der Fürstin Paar als Landschaftspark angelegt und ging nach mehrmaligem Besitzerwechsel (u.a. gehörte er dem Wiener Filmregisseur Willi Forst) an die Stadt Wien über, die ihn 1973 der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Wir biegen nun links ab und gehen am Trinkwasserbrunnen vorbei leicht bergauf, vobei an der Ruinenvilla (die leider Dank Vandalismus und mangelnder Renovierung mittlerweile am Verfall und eingezäunt ist) und in den Wald hinein. Bald teilt sich der Weg – wir nehmen den schmalen Teil, der links abwärts führt und kommen kurz nach dem Ententeich neben dem Bach und parallel zur Rosentalgasse zurück auf den Stadtwanderweg.

Wir folgen diesem über die Brücke, queren die Rosentalgasse und gehen dann den Wegweisern folgend Richtung Silbersee und Satzberg weiter. Kurz nach dem ehemaligen Gasthaus Silbersee nimmt Chinua ein kurzes Bad im (zugegeben etwas müffelndem) See.

Gut abgekühlt geht es dann weiter bergauf (es gibt abseits des Weges 2 oder 3 kleinere Wiesen, die zum pausieren einladen) bis wir in der Gartensiedlung „Ried i.d.Rose“ herauskommen. Wir queren die Steinböckengasse; anstatt dem Stadtwanderweg die Straße bergauf weiter zu folgen, gehen wir auf die Satzbergwiese und von dort bergauf weiter.

Wir gönnen uns eine kleine Pause bei einem Bankerl und geniessen ein wenig die Aussicht auf Wien.

Anschließend geht es nochmal etwas steiler bergauf und schließlich wieder in den Wald hinein, wo wir uns rechts haltend bald wieder auf den markierten Weg stoßen. Beim Schranken an der Kreuzung Pappelstraße/Wickengasse wenden wir uns nach rechts und folgen dem Wegweiser durch die Siedlung (man hat dort eine wunderbare Aussicht auf die goldene Kuppel der Otto Wagner Kirche in den Steinhofgründen). Nach links geht es ein Stück den Seglerweg entlang und dann bald rechts in den Wald, dem Stadtwanderwegweiser und der roten und grünen Markierung folgend. Wir queren den Pelzer Rennweg und stehen schon bald vor der Jubiläumswarte.

Leider ist es in der Zwischenzeit etwas bewölkt geworden, aber wir steigen trotzdem auf die 31m hohe Aussichtsplattform. Wieder zurück am Boden inspizieren wir die Terrasse der Wiener Waldschule. Hier gibt es auch eine Stempelstation (leider ist das Stempelkissen zumindest heute ausgetrocknet).

Anschließend geht´s dem Wanderweg folgend wieder in den Wald, vorbei an einem kleinen Teich und dem Parkplatz bei der Lagerwiese in der Johann-Staud-Straße (bis hier waren wir quasi alleine unterwegs, ab jetzt treffen wir auf einige andere Hundehalter und viele Hobbysportler) bis zur Feuerwache an den Steinhofgründen. Hier wenden wir uns nun nach rechts und folgen dem asphaltierten Heschweg entlang der Steinhofmauer hinunter ins Rosental – vorbei am Großen Schutzhaus Rosental und den Kleingartensiedlungen bis wir schließlich rechts in die obere Dehnegasse einbiegen und das letzte Stück den bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt wandern.

AT – NÖ, Seebenstein: Türkensturz

Nach der Arbeit sind wir direkt vom Wienerberg aus weiter in den Süden nach Seebenstein gedüst und haben dieses traumhafte Tagerl für einen kleinen Ausflug genutzt.

Da das Bad noch nicht in Betrieb war, sind wir am Parkbad Parkplatz stehen geblieben (es gibt in der Umgebung aber gleich mehrere Parkplätze). Von dort geht´s den Schlossweg ein paar wenige Meter zurück bis zu den beiden Hinweistafeln, wo man sich auch eine kostenfreie Broschüre mit kleiner Karte mitnehmen kann.

Wir marschieren dann den Weg, der ein Stück parallel zur Sraße führt bergauf. Wir kommen an einer kleinen Höhle vorbei und erreichen in einer Kurve bald den Wegweiser zur Burg. Wir folgen der Fortstsraße weiter in Serpentinen bergan – mit ein wenig Phantasie kann man sich nur zu gut Ritter zu Pferd, Bauern mit ihren Ochsenkarren und allerlei anderes Volk auf dem Weg von oder zur Burg vorstellen.

Wir erhaschen noch kurz einen Blick auf den Schneeberg und können dann schon den Turm der Burg Seebenstein zwischen den Bäumen hervorblitzen sehen. Die Burg selbst heben wir für uns für andermal auf – pausieren aber kurz auf der Burgwiese und geniessen die Sonne und den Blick auf das schöne Gemäuer.

Kurz darauf geht es weiter – vorbei an einer verfallenen Steinmauer und dann nicht dem markierten Weg folgend, sondern einen unmarkierten Waldweg bergauf. Wir kommen an einem Hochstand und einer Futterstelle vorbei und gehen dann wieder auf breiterem Weg relativ eben in fast südlich wirkender Gegend dahin. Beim Wegweiser Almweg folgen wir diesem und befinden uns auch bald links neben einer Almwiese.

Wir gehen neben dieser bis zu deren Ende, wenden uns dann nach rechts und folgen dem Wegweiser (und grün markiertem Weg) Richtung Sollgraben. Bald gelangen wir auf asphaltierte Straße. Direkt nach dem ersten Haus auf der linken Seite des Weges befindet sich ein kleiner Bildstock und gegenüber davon geht – auf den ersten Blick leicht übersehbar – ein kleiner Weg rechts bergauf. Vorbei an einer Weide gelangen wir bald wieder in den Wald. Wir bleiben auf dem markierten Weg; bei der Kreuzung mit der Naturparkwegtafel biegen wir wieder rechts ab und gehen Richtung Türkensturz.

Kurze Zeit später erreichen wir unser Ziel. Der Türkensturz (ca. 614m) ist eine alte Ruine (angeblich 1824 entstanden) an einer steilen Bergwand bei Gleißenfeld in der buckligen Welt. Eine genaue Überlieferung gibt es nicht, einer Sage nach lockte die Jungfrau Maria höchstselbst die belagernden Türken zum Abgrund, über den sie dann in die Tiefe stürzten. Wir gehen zum Kreuz und bis vor zum Torbogen, geniessen vorsichtig den Blick auf Gleißenfeld und machen bei dem Bankerl vor dem Kreuz kurz Pause.

Anschließend marschieren wir die Forststraße zurück bergab Richtung Seebenstein – gelangen beim ersten Wegweiser zur Burg dann wieder auf den Weg, der zurück zum Parkbad führt.

Leichte Tour mit 6,75km, 240hm, viel zu sehen und kein freilaufendes Vieh. An sonnigen Sonn- oder Feiertagen oder in den Schulferien allerdings sicher eine gut frequentierte Strecke und beliebtes Ausflugsziel. Wir hatten Glück – unter der Woche zur Nachmittagszeit haben wir kaum Leute getroffen.

AT – NÖ, Kematen: Schneerosenweg

Heute sind wir mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s den Schneerosenweg in Kematen an der Ybbs entlang gewandert. Den GPX-Track haben wir wieder von Bergfex herunter geladen, allerdings ein klein wenig modifiziert.

Geparkt haben wir (nicht wie auf dem Track angegeben bei der Heidestraße) direkt in Kematen zwischen 9. & 11. Straße und sind den Weg dann – unabsichtlich – entgegen der Beschilderung gewandert. Im Nachhein fanden wir das aber gar nicht so schlecht, weil der schönste Teil der Strecke so erst im letzten Drittel kam. Save the best for last. 😉

Gestartet sind wir Richtung Kirche und neben dieser bergauf Richtung Wald gewandert. Auf den großen Wiesen haben die Hunde ein wenig getobt, bevor es dann ein Stück auf Waldwegen dahin ging. Bei einem Marterl kommt man aus dem Wald heraus und quert eine Straße. Wir sind dann – auch anders als im ursprünglichen GPX-Track getaggt – nicht durch die Siedlung sondern ein Stück weiter unten auf dem Feldweg entlang (so wäre der Weg eigentlich auch ausgeschildert) marschiert.

Bald gelangen wir auf kleinere Straßen die bis nach Abetzdorf führen; nach der Kapelle müssen wir schließlich ein Stück entlang einer etwas größeren Straße wandern und die B121 queren.

Danach beginnt der wirklich angenehme und nette Teil der Strecke – eine Forststraße entlang bis wir oberhalb der Ybbs stehen. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem nun etwas schmaleren Weg bis zu weiteren Wiesen. Hier finden wir endlich auch letzte Schneerosen – wir sind ein kleines bisschen zu spät dran und haben die große Blüte bereits verpasst. Nach einiger Zeit entdecken wir einen kleinen Pfad, der hinunter zum Wasser führt. Wir befinden uns nun nicht mehr am markierten Weg, aber parallel davon ein Stückchen unterhalb. Guinness und Chinua freuen sich über die Möglichkeit, ein wenig in der Ybbs zu baden.

Bei der Brücke (Heide 6a Straße) gehen wir querfeldein über die Wiese und den Abhang wieder bergauf zum (ursprünglich getrackten) markierten Weg. Bald schon geht er wieder in die Au hinein. Nach dem Bad (Hunde verboten) kann man statt auf dem markierten Weg wieder parallel etwas unterhalb davon entlang vom Wasser marschieren. Beim Beginn der Siedlung geht es dann bergauf an einem kleinen Ziegengehege vorbei, zurück auf die beschilderte Strecke, durch die Sieldung Richtung Hauptsraße und schließlich wieder Richtung Kirche bis zum Auto.

9,6km bzw. durch unsere kleinen Abänderungen 9,9km, 100hm, keine Kühe. Ein Teil der Strecke (in der Au und neben der Ybbs) ist wirklich nett; der andere Teil führt leider ein ganzes Stück auf kleineren und neben größeren Straßen.

AT – NÖ, Puchberg/Schneeberg: Losenheim-Mamauwiese-Wasserfall

Da wir´s vom Büro aus nicht weit in den Süden zu den Wiener Hausbergen haben und ja für heute schon länger traumhaftes Wetter angesagt wurde, haben wir eine Schneeschuhtour zur Mamauwiese geplant. Der GPX-Track im Link im Anschluß ist von Bergfex übernommen.

Wir starten ein paar Meter oberhalb des Parkplatzes der Schneebergbahn und folgen direkt den gelben Hinweisschildern zur Mamauwiese bergauf und leicht nach rechts weg einen breiten Forstweg entlang. Die Strecke ist durchgehend sehr gut ausgeschildert, so dass man sich eigentlich gar nicht verlaufen kann und auch kein Navi bräuchte.

Nach einiger Zeit führt der Weg von der Forststaße weg auf einen schmalen Waldweg, der nach wenigen Schritten über Stock und Stein bergab führt. Die Tour ist eigentlich als Schneeschuhtour ausgeschildert – dieses Stück scheint mir allerdings unmöglich mit Schneeschuhen bewältigbar und so werden sie kurzfristig abgeschnallt und an den Rucksack gehängt.

Nach einiger Zeit kommt man auf wieder auf eine Forststraße. Wer sich das Stück zur Mamauwiese sparen will, kann nun gleich über den Bach (es gibt ein paar Schritte weiter eine Brücke) weiter Richtung Wasserfall marschieren. Wir gehen noch bis kurz vor die Mamauwiese und kehren dann wieder um.

Zurück beim Bach ist der Weg zum Wasserfall bei der Brücke mit einem Schild ausgewiesen. Es geht nun wieder eine breite Forststraße leicht bergab – immer den Wegweisern und der Markierung folgend. Beim Bildbaum mit dem Sebastianmartel wählen wir nicht den kürzeren, steileren Weg bergab, sondern folgen dem Wegweiser am Marterl, der noch eine Zeit lang weiter über die Forststraße bergab führt.

Kurz nach einem großen Baum mit Bankerl und Wegweiser in einer Kurve geht es dann rechts in den Wald hinein weiter hinunter zum Wasserfall. Der Weg ist wegen des feuchten, rutschigen Schnees etwas schwierig zu gehen, da man auch die Steine und Wurzeln darunter nicht sieht. Bald hört man schon das Rauschen des Wasserfalls.

Bei diesem angekommen bewundern wir kurz die Eisgebilde und folgen dann dem Weg Richtung Puchberg weiter – vorbei am Wasserfallwirt und der Sebastianihütte und mitten durch einen Hof mit freilaufenden Hühnern und Katzen durch ein Labyrinth zwischen Stromzäunen durch. Anschließend geht es über einen Wiesenweg zwischen eingezäunten Kuhweiden durch Richtung Losenheim (Besichtigungen ab 5 Personen und nur nach telefonischer Vereinbarung). Bald schon sieht man die Ruine Losenheim auf ihrem Felsen trhonen.

Kurz vorm Forellenhof würde der Weg wieder in den Wald hinein führen. Da wir genug von nassem Schnee und Gatsch haben, bleiben wir das letzte Stück auf der Straße und wandern diese bergauf zurück zum Auto.

9,4km bei 320hm. Auf dieser Strecke sollte man auch im Sommer auf keine freilaufenden Kühe treffen.

AT – NÖ, Maria Gugging: Von der Lourdesgrotte zur Tempelbergwarte

Trotz des sehr bescheidenen Wetters haben wir uns heute mit Tante Irina und unseren Hundefreunden Resi & Ozzy getroffen und eine kleine Wanderung gemacht.

Vom Parkplatz der Lourdesgrotte beim Gasthaus Waldhof in Maria Gugging starten wir den rechten Weg nehmend. Wir folgen der gelben Markierung – zuerst ein kleines Stück auf breiter Forststraße, bald zweigt rechts ein steil ansteigender Pfad in den Wald bergauf. Nach einiger Zeit wird es etwas flacher und wir kommen schließlich bei einer großen Wiese heraus, die wir – weiterhin der gelben Markierung folgend überqueren. Wir marschieren an einem gelben Anwesen vorbei und finden uns schließlich in der Siedlung Hadersfeld wieder.

Von dort aus machen wir einen kleinen Abstecher zur gut ausgeschilderten Tempelbergwarte, bevor wir denselben Weg wieder zurück in die Siedlung marschieren. An der Straße gehen wir rechts weiter bis zu deren Ende, wieder ein Stück über Wiesen und kommen schließlich zurück in den Wald. Wir folgen der roten Markierung zuerst eben, dann einen Waldweg bergab bis eine Forststraße kreuzt.

Auch wenn es verlockend erscheint dieser zu folgen, queren wir sie lediglich und halten uns am rot markierten etwas abenteuerlich anmutenden, schmalen Wegerl steil bergab. Kurz zweifeln wir, ob wir hier wirklich richtig sind, entdecken dann aber 2 etwas verwachsene Schilder und stehen wenige Schritte weiter bei der Lourdesgrotte.

Von dort aus sind es dann nur mehr wenige Meter zurück zum Parkplatz. Zum Abschluß gehen wir noch den kurzen Kreuzweg vor bis zur Straße und wieder retour.

7,8km kurze Tour mit 150hm, die allerdings gleich zu Beginn und auf einmal zu bewältigen sind. Kein Weidevieh; Tempelbergwarte und Lourdesgrotte bieten nette Highlights.

AT – NÖ, Purkersdorf: Dreihufeisenberg

Heute Vormittag wehmütig aus dem Bürofenster in die graue Umgebung geblickt und beschlossen: Schluß mit dem Faulsein und dem Winterblues – wir gehen auch bei trübem Wetter. Endlich wieder auf Tour gehen. Schon lange nicht mehr begangene Strecke raus gesucht, Mittags die Hunde geschnappt, Fotoapparat eingepackt und nach Purkersdorf in die Baunzen gefahren. Vor so viel Entschlossenheit hat dann wohl auch die Wolkendecke kapituliert und plötzlich kam – zuerst noch ganz zag-, dann aber dauerhaft die Sonne hervor.

In der Baunzen in der Laabersteigstraße eingeparkt und von dort aus los marschiert. Unter der Unterführung durch, dann den rot-weißen Markierungen folgend, durch den Wald zuerst mäßig, nach der querenden Forststraße dann recht steil bergauf über den Laaber Steig.

Oben angekommen, wenden wir uns vor dem Hütterl nach links und folgen der breiten Forststraße bis zur Mauer des Lainzer Tiergartens, wo auch ein kleines Kreuz den Gipfel des 515m „hohen“ Dreihufeisenbergs markiert. Wir marschieren links an der Mauer entlang, nun wieder auf Waldwegen und weiterhin auf markierten Strecken.

Sanft geht es noch ein Stück bergauf, bevor der Weg dann steil bergab fällt. Kurz nach dem Tor in den Lainzer Tiergarten hat man einen kurzen Ausblick auf Wien Auhof, dann geht es wieder in den Wald hinein und hinunter bis zu den Glasgrabenwiesen zwischen Baunzen und Auhof. Wir gelangen zu einer breiten Forststraße, biegen wieder links ab und gehen – die Wiesen rechts von uns – leicht bergan, bis wir schließlich die A1 vor uns haben.

Nach einem kurzen Abstecher auf die große Wiese (mit Blick Richtung Auhof) gehen wir schließlich über die Autobahnbrücke, wenden usn nach links und folgen der Fortstraße zurück in die Siedlung Baunzen.

5,5km, etwa 200hm. Keine freilaufenden Kühe, aber Wild nicht nur hinter der Tiergartenmauer vorhanden. Da dies auch eine beliebte Mountainbikestrecke ist, muss man im Sommer und an Wochenenden mit Radfahrern rechnen. Außerdem ist die Strecke – eigentlich das ganze Jahr über – recht gatschig.

DE, SN – Rathen: Über die Schwedenlöcher zur Basteiaussicht

Freitag Mittag sind wir von Wien weggefahren bis nach Aussig (CZ) an der Grenze bei Dresden. Dort haben wir übernachtet und sind dann Dienstag Früh ins deutsche Rathen gefahren, wo wir uns eine Tour zu den Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges ausgeucht.

Grundsätzlich könnte man bis direkt zur Bastei hinauf fahren und von dort eine kleine Runde zur Basteibrücke und zur Felsenburg gehen, aber wo bliebe da der Wandergenuss?! 😉 Deshalb sind wir Richtung Rathen gefahren und haben beim Wanderparkplatz an der Rathener Straße geparkt. Nach Rathen selbst dürfen nur Zulieferer, Anrainer oder Gäste, die auch dort nächtigen hinein fahren.

Vom Parkplatz aus gings ein paar Meter die aspahltierte Straße Richtung Rathen. Nach kurzer Zeit befindet sich rechterhand eine Infotafel des Nationalparks Sächsische Schweiz. Hinter dem großen Stein ist ein Wegweiser der den Waldweg zum Kurort Rathen anzeigt. Wir entscheiden uns, diesen Weg statt der Straße zu gehen und folgen dem Weg in den Wald hinein, bergab und an den ersten Felsgebilden vorbei. Bald darauf kommen wir bei einer Wiese heraus und befinden uns schließlich wieder auf asphaltierten Wegen im Städtchen Rathen. An der Information vorbei wandern wir in den Ort und biegen schließlich rechts ab auf den Amselgrund. Wir folgen dem Weg und kommen schließlich zum Aufgang zur Felsenbühne und zum Amselsee.

Am vorderen Ende des Sees gehen wir über die Staumauer auf die andere Seite und spazieren dann dort den ruhigeren und weniger frequentierten Naturweg entlang bis zum Ende des Sees. Dort kommen wir dann wieder auf den Hauptweg zurück, der noch ein paar Meter bis zum Aufgang zu den Schwedenlöchern führt.

Nun geht es links weg die ersten Stufen hinauf. Zuerst noch über hölzerne Streppen, später dann über Steinstufen, zwischendurch mal einen Gittersteig; durch Felsendurchgänge und an kleinen Höhlen und beeindruckenden Steingebilden vorbei – etwa 800 Stufen hinauf bis zu einem Rastplatz.

Wir ignorieren diesen, wenden uns nach rechts und wandern weiter Richtung Bastei. Beim Parplatz gelangen wir wieder auf asphaltierte Straße und reihen uns nun in der Menge ein, die sich Richtung Bastei schiebt. Wir gönnen uns einen kurzen Ausblick auf die Elbe und schreiten anschließend über die berühmte Basteibrücke. Wäre das Wetter schöner, könnte man sich fast auf der chinesischen Mauer wähnen.

Aus Zeitmangel lassen wir die Besichtigung der Felsenburg aus (angeblich mit Hund machbar, sofern er über Gitter läuft) und gehen nun den „Basteiaufstieg“ abwärts zurück nach Rathen. Von dort folgen wir nun der Straße bis zum Ausgangspunkt.

7,2km, ca. 200hm, Achtung: viele Stufen (keine Leitern), ab und an auch ein Gitter zu überwinden. Kurzweilige Tour, allerdings schon bei trübem Wetter mit zeitweiligem Nieseln wirklich gut frequentiert – an sonnigen Wochenenden ist man vermutlich in einer Menschenautobahn unterwegs.

Hier gibts noch eine Übersichtunskarte mit den „Sehenswürdigkeiten“ der Gegend.

Den großartigen (und oft fotografierten) Blick auf die Basteibrücke vom Ferdinandstein aus müssen wir ein andermal nachholen – da wir bis spätestens 19:00 bei unserem Hotel auf Usedom sein mussten, ging sich der leider nicht mehr aus.

AT – NÖ, Loosdorf: Gipfelkreuz-Rundwanderweg

Da ist er, der goldene Herbst! Und weil man den unbedingt ausnutzen muss, sind wir heute Nachmittags nach Loosdorf gefahren und dort den Gipfelkreuz-Rundwanderweg spaziert.

In Albrechtsdorf haben wir nach dem Dorfwirtshaus Lindenstub´n geparkt. Dort ist auch gleich der Wanderweg angeschrieben.

Dem Wegweiser folgend gings die asphaltierte Straße bergauf – vorbei an einem Marienbildnis und dann den Weg links weiter bergauf – neben Feldern und Wiesen vorbei. Bei der nächsten Weggabelung nehmen wir wieder den linken Weg und kommen schließlich an den Waldrand. Bei der Gabelung im Wald nehmen wir abermals den linken Weg und kommen schließlich neben einer – bei unserer Tour rosa und gelb blühenden Wiese heraus. Dem Wegweiser folgend nehmen wir nocheinmal den linken Weg ins Dickicht hinein.

Der Weg macht schließlich eine scharfe Biegung nach links und wir befinden uns beim Gipfelkreuz auf 363m Höhe. Nach einer kurzen Rast gehen wir nun den Wiesenweg zwischen Feldern durch und schließlich am Waldrand entlang leicht bergab. Zwischendurch kann man einen Blick auf Stift Melk erhaschen.

Bei der Weggabelung folgend wir den Wegweisern „Gipfelkreuz“ bzw. Richtung Neubach links weiter bergab, bis der Wiesenweg zu einem Schotterweg und schließlich einer asphaltierten Straße wird. In der Siedlung (rechterhand eine kleine Kapelle) queren wir die Neubacher/Pielachstraße und gehen rechts von der Bushaltestelle neben der Straße (Neubach) entlang Richtung Wilhelmsburger Sportfischereiverein.

Wir kommen an 2 Seen (Achtung: Hunde dürfen dort leider nicht baden!) und gehen zwischen den beiden Seen am Damm entlang bis zum Weidezaun mit zahlreichen Schildern. Wir wenden uns nach links (Richtung Gasthaus zur Linde) und gehen den Weg bis es scheinbar nicht mehr weiter geht. Rechterhand sieht man ein Gittertor und ganz unscheinbar daneben ist so ein Weidezaundurchgang. Wir passieren diesen und schlagen uns dann den verwachsenen Weg durchs Dickicht bis zum nächsten Weidedurchgang.

Neben der Pielach gehts nun durch die Pielach-Ofenloch-Neubacher Au. An einer Stelle kommt man zum Wasser – die Hunde freuen sich über ein kleines Bad (aber Achtung: hier hausen verschiedene Vögel wie z.B. Schwäne – jagende Hunde sollten nicht von der Leine!). Bei einer Pferdekoppel kommen wir aus der Au heraus. Wir gehen neben der Koppel entlang und machen – bevor wir wieder queren – nochmal einen Abstecher zum Wasser. Schließlich gehen wir die Lindenstraße – vorbei am Gasthaus – zurück zum Ausgangspunkt.

Nette und abwechslungsreiche 5,5km kurze Wanderung bei knapp 135hm. Keine freilaufenden Kühe – laut Internetrecherche sollen auf den eingezäunten Weiden neben der Pielach Konikpferde leben – wir haben keine gesehen. Einkehrmöglichkeit in der Lindenstub´n (wir habens nicht getestet).