AT – NÖ, Spitz/Donau: Ruine Hinterhaus

Den gestrigen 2. Weihnachtsfeiertag hat Nanook bei Herrchen verbracht und so waren Chin und Frauchen mit Peki und Herrchen wandern. Von Spitz an der Donau zum Jauerling, 960m. Zu Beginn und noch bei Sonnenschein gleich die großartige Ruine Hinterhaus besichtigt, anschließend ging es knapp 9km und ca. 760hm aufwärts zum Jauerling. Leider haben wir den beschriebenen Rückweg nicht gefunden (und hatten wegen Nebel und eisigem Wind auch nicht die Muße, lang zu suchen), so dass wir den gleichen Weg wieder zurück marschiert sind.

Hier die Tourbeschreibung laut Bergfex.

Jakobsweg – 2. Etappe

Bad Deutsch-Altenburg – Wildungsmauer. 15,13km. Von der Marienkirche in Bad Deutsch Altenburg durch den Ort, vorbei an der Elisabeth Kapelle, über Felder nach Petronell zur Pfarrkirche der heiligen Petronilla, vorbei am archäologischen Museum Carnunthum und dem Heidentor und wieder zwischen Wiesen und Äckern nach Wildungsmauer. Diesmal leider keinen Stempel ergattert – irgendwie führt der Jakobsweg zwar an zahlreichen Kirchen vorbei, Stempel sind darin allerdings nicht zu finden.

Den Pilgerpass kann man übrigen unter http://www.jakobswege-a.eu/ bestellen.

Leonhardikreuz

Vom Schloß Seehof am Lunzer See zum Mittersee, vorbei am 60m hohen Ludwigfall und dem „brüllenden Stier“ weiter zum Obersee und schließlich zum Leonhardikreuz auf 1300m. 17,2km bei 700hm in 6 Stunden.

Blumenkinder am Tirolerkogel

Nanook auf Herrchen-Wochenende, da waren wir wieder mit Peki & Herrchen wandern. Diesmal bei Türnitz in NÖ – vom Parkplatz Eisernes Tor gings zur Falkenschlucht und durch diese zum Tirolerkogel (ok, nicht bis ganz zum Annaberghaus, weil uns direkt davor eine Kuhherde den Weg versperrte) und via Dachsental (mit einer wunderschönen Blumenwiese) wieder retour. 17,5km mit 1200hm in gemütlichen 5,5 Std. Die gesamte Tour zum nachgehen mit Beschreibung, Karte und gpx fürs Navi gibt´s beim Bergfex.

Wer zuletzt lacht… Chins Ausflug in die Kuhfladen endete mit einem Besuch in der Dusche! 🚿🛁😈

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Panoramaweg Spitzer Graben

Nanook auf Herrchen Wochenende; da sind wir Mädls mit Peki & Herrchen den Spitzer Panoramaweg abgewandert. Nett, aber im Frühjahr, wenn alles blüht, sicher noch netter. Außerdem hat Burg rannersdorf leider erst ab Mai geöffnet.

18,7 km in nicht ganz 5,5 Std. (das letzte Stückerl in Spitz & die Ruine Hinterhaus haben wir ausgelassen – beim nächsten Mal dann 😉 )

1x wandern mit allem drum & dran

Während Nanook auf Herrchen-Wochenende ist, waren wir gemeinsam mit Peki & Herrchen in der schönen Stmk wandern. Vom grünen See gings hinauf zur Sonnschienalm und über die Klamm wieder retour. Eine super-coole Tour, die alle Stückln gespielt hat – ein bissl Berge & Alm, ein wenig Adrenalinkick durch frei laufende Kühe, große Wiesen, grüner Wald, ein See, ein Bach, eine Klamm, ein bissi rauf, ein bissi runter und viel Sonnenschein! Sehr cool wars. 20,5 km, ca. 1300hm gemütlich in 6,5 Stunden. Eine genaue Tourbeschreibung samt Karten & gpx fürs Wandernavi gibts hier beim Bergfex.

*Möööwööööw….* (schon fast im Halbschlaf), Chinua

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 4: Annaberg bis Mariazell

Vor der 4. und letzten Etappe gab´s diesmal das „Super-Frühstück“ schlechthin – mit Gebäck, Wurst, Käse, Aufstrichen, Marmelade, Eiern, Müsli, Joghurt und Fruchtsalat. Der Gasthof zur Post – Fam. Engleitner hat sich somit unsere ganz persönliche W&W-Top-Bewertung verdient.

So gut gestärkt machten wir uns dann auf den Weg. Von Reith aus fuhren wir mit dem Zug nach Mitterbach. Dort marschierten wir ein Stück retour zum Eingang der Ötschergräben und zum Erlaufsee, wo die Hunde nocheinmal ausgiebig schwimmen und plantschen durften.

Anschließend gingen wir zurück nach Mitterbach und von dort die letzten paar Kilometer bis nach Mariazell (das sind zwar laut Wanderführer und Navi nicht mehr viele, dafür ziehen sie sich umso mehr). Dort angekommen waren natürlich ein paar Fotos von uns und Hunde vor der riesigen Basilika Pflicht, sowie ein kurzer Blick in eben diese. Anschließend stärkten wir uns mit Lebkucheneis und konnten natürlich nicht heim fahren, ohne vorher der Lebzelterei Pirker einen Besuch abgestattet zu haben.

Ankunft in Mariazell etwa 16:30; zurückgelegte Strecke ca. 18km.

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 2: Kaumberg bis St. Veit

Vom Renzenhof gings und 9:30 los zur Ortsmitte von Kaumberg, wo wir endlich den lang ersehnten Supermarkt faden. Wir deckten uns mit Blasenpflaster, Getränken und Obst ein und marschierten dann an der Kirche vorbei Richtung Hainfeld. Eine nähere Besichtigung der Araburg ersparten wir uns aufgrund der offenen und stark schmerzenden Blasen an den Füßen unserer 2-Beinerin. Wir wanderten einen wunderschönen Wiesenweg auf einem Hügelrücken entlang, mussten am Ende unseren ganzen Mut zusammen nehmen und ein kleines Stück über eine Weide mit Kühen gehen um schließlich durch den Wald den Abstieg nach Hainfeld zu meistern.

Von dort aus gings dann entlang der Gölsen auf ebenem, asphaltiertem Weg nach St. Veit an der Gölsen. Unser heutiges Quartier – Landgasthof Schwaiger gefiel uns um einiges besser als das vom Vortag. Die Zimmer waren zwar klein, aber total gemütlich und urig und das üppige Abendessen im Gastgarten des Restaurants gegenüber extrem lecker.

Ankunft ca. 18:30; zurückgelegte Strecke etwa 21km

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 1: Hinterbrühl bis Kaumberg

Um 6:30 haben wir uns mit unseren Freunden Resi & Ozzy und deren 2-Beinerin am Bahnhof in Hütteldorf getroffen und sind von dort aus mit der S-Bahn nach Maria Enzersdorf gefahren. Dann gings an der Burg Liechtenstein vorbei zum Urlauberkreuz, dem offiziellen Beginn der Via Sacra.

Unsere 1. Etappe führte uns von Hinterbrühl (erster Fauxpas beim Versöhnungsbaum – wenn man, statt wie im Wanderführer beschrieben, links statt rechts geht, braucht man sich nicht wundern, wenn man einen Umweg von 3 km und 1 unnötigen Stunde macht) über Gaaden und Siegenfeld nach Heiligenkreuz. Merke: das Pimperl-Kaufhaus in Heiligenkreuz sperrt auch unter der Woche um 12 Uhr Mittags zu; umliegende Orte verfügen über keine Kaufhäuser, geschweige denn Supermärkte. Der Traum von einer saftigen Wassermelone war somit akut geplatzt; stattdessen rasteten wir vor einer Tankstelle, wo 4-Beiner mit Wasser und 2-Beiner mit Zuckersaftln versorgt wurden.

Von Heiligenkreuz wanderten wir weiter über Mayerling, Maria Raisenmarkt, Nöstach, Altenmarkt an der Triesting, Thenneberg bis kurz vor Kaumberg, wo wir im Renzenhof (Kommentar der Wirtin: das ist aber ganz schön viel Hund – wir hatten für 2 Personen und 4 Hunde vorreserviert…) nächtigten. Ankunft etwa 21:00; zurückgelegte Strecke ca. 45km.

Wienerwald Dogtrekking 2014 – das Desaster!

Heuer waren wir zum 3. Mal beim Wienerwald Dogtrekking vom Verein Dogtrekking & More mit dabei und haben uns zum ersten Mal über den 42km Doghike drüber getraut. Start war wieder beim Campingplatz in Sulz im Wienerwald. Bis Siegenfeld (Ende Seite 3 von 8 Kartenseiten) war´s super-schön.

Von dort bis zum Gasthof Rudolfshof in Baden hat sich´s zaht (und die vielen kleinen, in der Karte nicht vermerkten Wegerln von dem deppaten Kurpark *grrrr*), der Aufstieg zur Prokschhütte war kräfteraubend, der Abstieg wieder zach.

Anschließend: kurze Freude – Ausblick auf Gumpoldskirchen – wir sind schon bei Karte 5. 2. Esspause mit ein bissl sitzen.

Aber dann – oh weh – haben wir uns total verfranst und kamen auf der Hauptstraße nach Gumpoldskirchen raus. Bis wir endlich wieder auf den Weg und zum Golfplatz beim Richardhof gefunden haben, hat´s uns viel, viel Zeit, noch mehr Nerven und ellenslange Schimpfworttiraden (wer zeichnet so bescheuerte Karten, wer malt so dämliche Wegweiser, wer steckt so blöde Schilder aus…) gekostet. Wir wissen jetzt aber, dass auf derartige Wutphasen Resignation folgt, wo einem „ois nur mehr wuascht“ ist und man für weitere kleine Pannen nur mehr ein müdes grinsen (nach dem Motto: „eh kloar, what else“) übrig hat.

Das Stückl zum Checkpoint Krauste Linde hat uns dann ein Gewitter voll erwischt. Dort angekommen waren wir klatschnass, schon nach 17 Uhr, immer noch auf Kartenseite 5 (von 8!) und derart angepisst, dass wir aufgeben und unseren Abholdienst anrufen wollten ABER: kein Netz! Also haben wir die Zähne zusammengebissen und sind weiter marschiert.

Der Abstieg bis Hinterbrühl ging super-schnell. Kursfristig frisch motiviert wanderten wir weiter nach Gießhübl, wo es wieder zu regnen anfing und langsam zu dämmern begann. Im Eiltempo sind wir den Weg zum Wirtshaus Seewiese bergauf gehetzt – immer mit dem Hintergedanken dort bitte noch vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen – was wir auch knapp geschafft haben. Die letzten Wasserreseven waren fast aufgebraucht, bis auf einen kleinen Schluck, der für den Notfall für die Hunde aufbehalten wurde. Merke: mit einem leichten Gefühl der Panik im Nacken rennt sich´s auch bergauf wesentlich schneller, als man im Normalfall leisten kann.

Den Weg von der Seewiese zur Sulzer Höhe und retour zum Campingplatz kannten wir bereits; daher war´s auch nicht so tragisch, dass wir ab dem Kreuzsattel im Dunkeln und mit Stirnlampen bewaffnet unterwegs waren. Die Druckstellen des Rucksacks an Schultern, zwischen den Schulterblättern und unterm Hüftgurt, der sich abzeichnende Muskelkater im unteren Rücken, die verkrampften und harten Oberschenkel, sowie die aufgeriebenen Blasen an den Füßen blendet man irgendwann aus, man marschiert nur mehr.

Trotzdem waren wir heilfroh, als wir – nach 13 Stunden und 14 Minuten (!) endlich im Ziel ankamen. Statt der vorgesehenen 42km sinds ca. 51 geworden… Start um 7:44, Navi hat um 6:37 in Hinterbrühl den Geist (ok, den Akku) aufgegeben. Bis dahin warens 41km. Von Hinterbrühl zurück nach Sulz nochmal ein bissl über 10. Ankunft im Ziel gegen 21:00.

Helden des Tages: die 2 fast 10 jährigen Senioren Nanook & Ozzy, die ganz tapfer mitmarschiert sind!

In diesem Sinn – Keep on running – wir gehen jetzt erstmal schlafen…