(AT) NÖ, Rosenau: Von Rosenau zur Steinpyramide

Heute Vormittag sind wir mit unseren Kumpels Resi & Elvis von Schloss Rosenau Nähe Zwettl zur bisher einzigen in Mitteleuropa bekannten Steinpyramide gewandert.

Startpunkt ist der öffentliche Parkplatz nahe dem Schloß. Von dort starten wir auf der Asphaltstraße vor dem Schloß vorbei über die Waschteich- und die Röhrenteichallee, am Teich und einigen vereinzelten Häusern vorbei bis zum Waldrand, wo auch ein kleiner Bach zum Füße-/Pfotenkühlen ist.

Nun geht es ein kurzes Stück durch den Wald, an einer Pferdekoppel vorbei bis wir bei der Sraße Ober Neustift heraus kommen. Wir gehen ein paar Meter entlang der Straße, vorbei an einem Kreuz, biegen dann rechts ab und gleich darauf links dem Wegweiser folgend auf einen Wiesenweg.

Dieser mündet in einer kleinen Siedlung. Wir gehen nun die Straße weiter bis zum Parkplatz Steinpyramide direkt neben dem Schwarzteich.

Wir wandern die markierte Forststraße durch den Wald, vorbei an einem großen Stein mit Inschrift bis zur Steinpyramide, wo man außer der (leider eingezäunten) Pyramide auch einen Ministeinkreis sehen und auf eine Aussichtsplattform steigen kann.

Anschließend geht´s etwa die Hälfte des bereits bekannten Weges zurück, bevor wir dann rechts in de Wald abbiegen. Nach kurzer Zeit kommen wir an einem Teich vorbei und gehen weiter bis wir aus dem Wald heraus und zur Straße (Ober Neustift) gelangen.

Wir queren diese und marschieren dann ein ganzes Stück zwischen Wiesen und Feldern vorbei, dann am Waldrand entlang bis zur L8271.

Wir gehen ein Stück entlang der Straße und dann rechts von dieser weg. Der Weg verläuft nun abwechselnd durch etwas Wald und zwischen Wiesen vorbei bis zu einer Asphaltstraße die bergab zur L8284 führt. Diese gehen wir dann weiter bis nach Gutenbrunn.

Bei der Kirche biegen wir, dem Wegweiser folgend, links ab, gehen noch ein Stück auf Asphalt und kommen schließlich wieder in ein Waldstück, dass uns nach Rosenau führt. Nun geht´s über Asphalt bergauf, vorbei am Reitverein bis zurück zum Schloß.

13,5km, 250hm und fürs Waldviertel fast untypisch durch relativ wenig Wald. Wie üblich (und einer der Gründe, weshalb wir das Wald1/4 so lieben): keine Viehweiden und keine Menschen auf der Strecke, allerdings sind einige Asphaltstücke dabei.

(AT) NÖ, Hoheneich: Hoheneicher Teichrunde

Pfingstona DT 2020 *. Wir waren dabei! 😀💪 Gemeinsam mit unseren Hundekumpels Lilo und Haku sind wir die Hoheneicher Teichrunde im Waldviertel (Nähe Schrems) marschiert. Dabei haben wir nicht nur 7 verschiedene Teiche passiert, sondern auch die uralte Morla getroffen. 😌 Ömchen war super drauf und ist die 12km (Grossteils ohne Schuhe) gut gelaunt mitgestapft 😍 und auch der Chinese war relativ brav und wurde Kilometer um Kilometer weniger gaga. 😜

*Da wegen Corona sämtliche Dogtrekkings, -hikes und Touren im Frühjahr ausgefallen sind, wurde von Dogtrekking & More Sportunion diese Veranstaltung ins Leben gerufen, wo an Pfingsten jeder der Lust und Laune hat, eine eigene Strecke (egal, wieviel Kilometer und Höhenmeter) gehen kann. Bedingung: Mitmessen und Selfie posten. 😌😁

Startpunkt ist der Parkplatz beim Naturbadeteich Mitterteich an der L8205 zwischen Pürbach und Hoheneich. Von hier aus in wenigen Schritten zum Mitterteich, an diesem vorbei zum Ullrichsteich und weiter Richtung Straße. Dieser folgt man ein kurzes Stück, biegt dann rechts ab und muss schließlich über die ungesicherten Gleise der Franz-Josefs-Bahn.

Weiter gehts nun zwischen Althöllteich und Amtswiesenteich vorbei.

Wir biegen rechts ab und kommen nun zwischen Edlau- und Karfreitagsteich vorbei.

Anschließend geht es ein etwas längeres Stück durch den Wald, vorbei an einer Stelle mit großen, moosbewachsenen Steinen, die ein wenig wie die uralte Morla aus der unendlichen Geschichte von Michael Ende aussehen.

Nun müssen wir wieder über die Schienen der Franz-Josefs-Bahn; einen Weg konnten wir dort nicht ausmachen, sondern sind einfach so gut wie möglich dem GPX-Track des Wandernavis gefolgt. Ist man über die Gleise drüber, steht man an einer Wiese. Wir gehen zum kleinen Hegerhausteich und ein Stück weiter Richtung Ullrichsteich, biegen dann links ab und gehen ein kleines Stück entlang des Weges, den wir schon marschiert sind. Nach einer Linkskurve geht es wieder zurück zum Hegerhausteich, an dem wir nun von der anderen Seite vorbei marschieren (wie auf der Karte zu sehen, hätte man natürlich auch etwas abschneiden und direkt auf die andere Seite gehen können).

Nun geht es mehr oder weniger geradeaus bis zur L8218, dann rechts nach Hoheneich hinein bis zur Kirche. Hier biegen wir rechts ab und gehen durch die Siedlung bis wir wieder beim Parkplatz kurz vor Hoheneich heraus kommen.

12km, ca. 140hm, vorbei an einigen Teichen – in einigen davon können die Hunde sich abkühlen. Die Vegetation ist eher lichter Wald und relativ schattig. Der Großteil der Strecke verläuft auf Wald und Wiesenboden oder Fortsweg, das letzte Stück durch den Ort allerdings auf Asphalt und bei Sonnenschein ohne Schatten. Kein Weidevieh. 2x sind die ungesicherten Bahngleise zu überqueren.

GB, Peak District: Hathersage Moor

Für heute hatte ich eine Tour im Hathersage Moor ausgewählt. Mit rund 12km die längste in diesem Urlaub. Das Wetter spielte mit – blauer Himmel, Sonnenschein, nicht sonderlich windig… perfekt zum wandern. Das dachten sich allerdings auch gefühlte 150 Millionen andere Leute (ok, nicht mal ein Bruchteil davon, aber wahrscheinlich mehr, als auf allen anderen Wanderungen bei unserem Road Trip zusammen).

Gestartet sind wir vom kostenpflichtigen Wanderparkplatz mit dem klingenden Namen „Surprise View“. 😀 Von dort aus geht´s ins Moor und zu einigen benannten Felsformationen. Wir wandern zunächst zu Millstone Edge und ein Stück entlang davon, schwenken dann nach rechts und gehen weiter zu Over Owler Tor und Higger Tor.

Von dort aus wollen wir noch zu Stanage, müssen davor aber über eine Weide mit einem Achtung Bull Schild. Ich hoffe inständig, dass der Bewohner grade nicht zu Hause ist und wir haben Glück – kein Bulle weit und breit und wir können entspannt weiter. Bei Stanage wandern wir nur ein Stück entlang des Abgrundes und drehen dann relativ bald wieder um – hier geht´s nun echt ziemlich zu. Da einige Parkplätze in der Nähe sind, kommen die Leute fast in Massen und gehen dort spazieren, an der Wand sind auch einige Kletterer, die sich im Gestein austoben.

Wir kommen zurück zum Higger Tor, gehen weiter zu Carl Wark und von dort bergab bis zu einem Bach. Teddy schlempert nur ein bisschen, Chin hingegen tobt sich im Wasser ordentlich aus. Ist ja auch ganz schön warm!

Nach kurzer Zeit sind wir an der Straße, die wir queren. Wir kommen durch ein kleines Wäldchen und folgen dann dem Bächlein Burbage Brook ein Stück durch ein wirklich malerisches kleines Tal, bevor wir über Owler Tor zurück zum Parkplatz kommen.

11,65km, 170hm. So gut wie kein Schatten, dafür einige interessante Steinformationen und Ausblicke. Begegnungen mit freilaufenden Kühen können nicht ausgeschlossen werden (müssten im Moor aber gut umrundbar sein).

DE, RP: Höhlen- & Schluchtensteig Andernach

Ausgangspunkt dieser kurzweiligen Wanderung ist der Traumpfade Parkplatz bei Andernach-Kell. Von hier aus marschieren wir nach rechts weg ein paar Meter an der Hauptsraße entlang, queren diese und folgen dann dem Weg zwischen Wiesen und Feldern, vorbei an einer Ziegenweide bis in eine kleine Siedlung.

Wir überqueren wieder eine Straße und gehen den gut markierten Weg weiter, kommen zu einem Haus mit bemalter Mauer, einem Marterl und an eine Forststraße neben einem Bach, die wir weiter entlang marschieren. Nach einiger Zeit zweigt der Weg von der Forststraße ab – es geht über eine Brücke und dann langsam, aber stetig bergauf bis zum Schweppenburgblick (bei dem zumindest wir die Burg allerdings kaum sehen können).

Durch den Wald wandern wir weiter zum nächsten Aussichtspunkt und dann in mehreren Serpentinen bergab bis wir zum Gasthaus Jägerheim beim Viadukt gelangen.

Direkt dahinter führt der Weg durch die Trasshöhlen und am Seniorendomizil Bad Tönisstein vorbei in die Wolfsschlucht. Über eine Vielzahl an Stufen geht es nun wieder bergauf, vorbei an einem Wasserfall, oben angekommen über die Straße und dann einen ruhigen Waldweg entlang.

Nach einiger Zeit kommen wir an einen kleinen Bach, mit einem Rastplatz. Wir folgen dem Wiesenweg, der bald wieder in den Wald und bergauf führt. Das letzte Stück bis zum Parkplatz wandern wir erneut zwischen Wiesen und Feldern und genießen einen fabelhaften Ausblick auf die Umgebung.

12,4km, 200hm, keinerlei Weidevieh.

AT, NÖ – Raabs: Ritterweg Ruine Kollmitz

Heute waren wir endlich wieder mal so richtig „on tour“ und das erste Mal in „neuer Formation“ (d.h. ohne die Oldies Nanook und Ozzy, dafür mit Teddy und Elvis). Super-super-super brav waren sie alle 4! Und einmal mehr hat mich Teddy verblüfft, der sämtliche für ihn sicher noch gänzlich neuen Herausforderungen wie etwa die Gittertreppen in der Burg u.v.m., ohne Angst, aber neugierig, mit einer guten Portion Vertrauen und viel Bravour gemeistert hat! <3

Gestartet sind wir am frühen Nachmittag in Raabs an der Thaya im Waldviertel. Vom Parkplatz an der Stadtmauer marschieren wir über den Hauptplatz am Rathaus vorbei durch den Ort und gelangen schließlich auf den Kollmitzsteig, dem man dann entlang der Thaya über Wald und Wiesenwege folgt.

Nach einiger Zeit geht es über den Jungfernsteig und die Wirtleiten bergauf. Oben angekommen wandert man ein Stück zwischen Wiesen und Feldern entlang, bei dem einzelnen Baum den rechten Weg nehmend bis zum Fahrweg. Dem Wegweiser folgend geht es dann wieder ein wenig bergab bis man zur Böhmischen Mauer und kurz darauf zur Burgruine Kollmitz gelangt. Eintritt Erwachsene 2€, Hunde Willkommen und frei.

Wir machen einen ausgiebigen Rundgang durch die Burg samt Besichtigung des Hungerturms. Anschließend geht es hinunter in den Kollmitzgraben, wo sich die Hunde im Wasser erfrischen können. (Sogar Teddy, der sich bislang eher ein wenig wasserscheu gezeigt hat, geniesst die kleine Abkühlung.)

Vom Kollmitzgraben geht es ein Stück bergauf und dann eine Zeit lang über Felder und Wiesen eben durch Sauggern (Achtung: auf diesem Stück ist kaum Schatten vorhanden!) und anschließend bergab in den Wald hinein.

Über ein schmales Brückerl queren wir den Seebsbach und gönnen uns nochmal eine kleine Pause im kühlen Wasser. Anschließend wandern wir den Fortsweg entlang bis Lindau und von dort die asphaltierte Straße zwischen Wiesen und Feldern zurück nach Raabs.

11,6km bei 250hm. Der Weg ist durchgehend ausgezeichnet beschildert und es gibt kein Weidevieh.

Erste Wanderung mit Teddy

Nachdem gestern Teddys Lauf- & Wandergeschirr (X-Back Zero DC Cross von Uwe Radant – steht ihm das nicht sensationell?! ) geliefert wurde, die letzten Spaziergänge schon ganz fein geklappt haben und für heute um die 30° angesagt wurden, haben wir uns zeitig in der Früh kurzerhand nach Türnitz aufgemacht. Für die erste gemeinsame Wanderung erschien mir unsere heiss-geliebte Falkenschlucht gerade richtig – Samstag Früh ist dort so gut wie niemand unterwegs, es ist angenehm kühl, gibt fast durchgehend Wasser für die Hunde und die 10km sind schön kurzweilig. In der Schlucht trainieren 2- & 4-Beiner prima die Ar…backen, man muss ein wenig steigen, aber es ist trotzdem nicht sonderlich schwer.

Teddy hat sich ganz prima gemacht – er war fast durchgehend leicht und gerade angenehm auf Zug, gut ansprechbar und hat schon wie ein Profi posiert. Hat richtig Spaß gemacht, zudem geniesst jetzt auch Chinua unsere Unternehmungen wieder.
Am Rückweg haben wir ein paar Radfahrer und 4 Wanderer getroffen, die brav ignoriert wurden. Auch 1 Hundehalter ist uns begegnet – beide aufs Halsband umgehängt, kurz genommen und bei Fuß gehen lassen – hat ganz anständig geklappt. Er ist wirklich soooo eine Bereicherung!

Trotzdem war die Tour emotional etwas aufwühlend – immerhin war das Nanooks absolute Lieblingsstrecke und gerade bei der Anreise kamen wieder so viele Erinnerungen auf (vorbei am Hundeplatz Wilhelmsburg, wo wir 2, 3x trainiert haben, ein Stück unserer Pilgertour nach Mariazell liegt am Weg nach Türnitz, das strahlen, weil er hier fast durchgehend im Wasser laufen konnte und so viel mehr)… Wird wohl noch etwas dauern, bis unsere Unternehmungen nicht mehr von ein bissl Wehmut begleitet werden.

AT – Bgld, Landsee: Burgruine – Pauliberg

Heute sind wir Mittags direkt von der Arbeit aus ins Burgenland, zum Naturpark Landseer Berge, gedüst. In Kobersdorf haben wir uns mit Verena und Lilo getroffen und sind von Am Waldhof 1a aus, dem 02 Zentralalpenweg Ost gestartet.

Nach ein paar Metern an Häusern vorbei kommt man zu einem Bach, den man bald quert und dann weiter immer dem 02er und Richtung Landsee markiertem Weg folgt. Zuerst geht es eine breite Forststraße bergauf (für ein kurzes Stück verlassen wir die Markierung – diese würde über einen durch Waldarbeiten verwüsteten Weg führen – wir bleiben stattdessen auf der Forststraße, die sich ohnehin bald wieder mit dem m arkierten Weg trifft).

Nach einiger Zeit zweigen wir von der Forstraße auf einen Waldweg (weiterhin markiert) ab, der uns schließlich recht steil bergauf zum Parkplatz der Burgruine Landsee (ca. 600hm) führt.

Die Ruine gilt als eine der größten Burgruinen Mitteleuropas. Gerne löhnen wir die 3,5€ Eintritt (Hunde kostenfrei) und machen einen Rundgang durch die beeindruckenden Gemäuer. Auch den Turm erklimmen wir – zuerst führen Holztreppen, das letzte Stück dann Gitterstufen auf die Aussichtsplattform. Oben angekommen geniessen wir ein wenig die Aussicht auf die Umgebung.

Anschließend geht´s weiter Richtung Pauliberg. Vorbei am kleinen Schloßfriedhof, die Zufahrtsstraße zur Burg hinunter bis zur Landseer Landestraße. Wir gehen ein Stück durch den Ort Landsee, biegen noch ein Stück vor dem Gasthof „Zur Schloßruine“ scharf nach rechts ab (und verlassen somit den Wanderweg 02) und gehen bergauf bis ans Ende der Straße. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Kamaldulenser Klosterruine nach links, wandern durch den Wald und kommen schließlich zur Florianikapelle mit Rastplatz. Von hier aus könnte man einen Abstecher zur Klosterruine machen – da die Sonne aber langsam untergeht und wir noch ein Stück vor uns haben, verzichten wir darauf.

Der orange-gelben Markierung folgend wandern wir noch ein Stückchen bergab und kommen schließlich wieder zur L232. Nun geht es leider ein Stück neben der Landstraße entlang, bis zum Wegweiser zum Basaltwerk Pauliberg (ca. 700hm). Wir biegen rechts in die Sackgasse ab und folgen der kleinen Straße bis zum Werk. Der Pauliberg selbst ist der Rest eines jungtertiären Vulkans – wir haben´s uns spektakulärer vorgestellt – außer Schottertürmen und dem für Unfefugte logischerweise gesperrten Basaltwerk gibt es eigentlich nix Aufregendes zu sehen.

Nun verlassen wir den orang-gelb markierten Weg und gehen stattdessen den gelben Markierungen folgend um das Basaltwerk herum und den Forstweg bergab (irgendwo verpassen wir eine Abzweigung und gehen wieder ein Stück auf unmarkiertem Weg) bis wir auf den 02er Wanderweg treffen und das letzte Stück zurück nach Kobersdorf auf bereits bekanntem Weg zurück marschieren.

15,1km bei etwa 370hm, kein freilaufendes Vieh, aber recht wildreiche Gegend und eine großartige Ruine zum besichtigen.

AT – NÖ: Von Türnitz nach Mariazell – 2. Etappe

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gasthaus Zur Post gings kurz vor 8 wieder „on tour“.

Von Annaberg marschierten wir, bei Nebel und leichtem Nieselregen, am Friedhof vorbei, ein kurzes Stück asphaltierten Weg bergab und dann den Kreuzweg (in verkehrter Reihenfolge) nach Sägemühle.

Dort folgen wir der Hauptstraße ein Stück und biegen schließlich dem Wegweiser Via Sacra folgend nach links ab. Wir gehen über eine Brücke und dann den Fortsweg entlang Richtung Josefsberg.

Es gibt mehrere Wege, die nach Josefsberg und Wienerbruck führen – welchen man wählt, ist Geschmackssache (wir wählten jene Strecken, die nicht Richtung Haupstraße führten und möglichst kurze Zeitangaben hatten). Schließlich erreichen wir die Ötscherbasis in Wienerbruck (obwohl das Informationszentrum zu hatte, waren die warmen und sauberen Toiletten geöffnet) und gehen von dort zum Bahnhof weiter, um den Zug von Wienerbruck nach Mitterbach zu nehmen. Dort informiert uns eine Anzeige, dass wegen Bauarbeiten derzeit keine Züge fahren und stattdessen Busse als Schienenersatzverkehr eingerichtet wurden. Wir verlassen daher den Bahnhof wieder und gehen nach rechts ein paar Meter weiter Richtung Zentrum (und Richtung Parkplatz Ötscherbasis) zur Busstation. Der Bus kommt mit ein paar Minuten Verspätung – wir zahlen 11,7€ für 2 Erwachsene und 3 Hunde (die 2 kleinen in den Taschen zahlen nichts) – den Tarif kann man sich übrigens schon vorab auf der Webseite der Mariazellerbahn ausrechnen; den Fahrplan kann man hier downloaden. Nach einer etwas rasanten Fahrt steigen wir etwa 10 Minuten später in Mitterbach wieder aus.

Da der eigentliche Weg abseits der Hauptstraße derzeit wegen umgestürtzer Bäume nicht passierbar ist, müssen wir umdrehen und ein Stück durch den Ort marschieren. Wir nehmen schließlich den Göschlhofweg und kommen schließlich zum Waldrand wo 2 Bankerln zum pausieren einladen, außerdem gibt es einen Bildstock, Pilzskulpturen aus Holz und einem netten Blick auf Mitterbach.

Wir biegen rechts ab und folgen dem Wegweiser Sebastianiweg Richtung Mariazell, vorbei an einigen Weiden und einem Gehöft und schließlich bergab zur Hauptstraße. Wir wenden uns nach links und folgen der Straße einige Meter, um schließlich links den Weg zur Sebastianikapelle zu nehmen.

Vorbei an der Kapelle gehts nun den Rosenkranzweg (durchgehend mit Sebastianiweg beschildert) die letzte Etappe nach Mariazell. Vorbei an zahlreichen Rosenkranz- & auch Kräuterstationen.

Ein paar Mal müssen wir über umgestürtzte Bäume klettern oder diese etwas mühsam umgehen. Kurz vor Mariazell kommen wir noch an einem kleinen Holzhäuschen vorbei und erhaschen ein paar Blick auf die Liftstation im Tal. Schließlich ragt dann die Basilika aus dem Ort empor und wir folgen ihrem Anblick hinunter in den Ort.

Abschließend statten wir dem Pirker Lebkuchenshop (was wäre ein Mariazellbesuch ohne Pirker 😉 ) einen Besuch ab, bevors dann mit dem bei der freiwilligen Feuerwehr (die Parkplätze dort sind gebührenfrei; sonst ist fast überall Kurzparkzone) geparkten Auto nach Annaberg zum 2. Auto geht.

Die Etappe Annaberg – Wienerbruck beträgt etwa 7km; von Mitterbach nach Mariazell via Rosenkranz/Sebastianiweg sinds nochmal etwa 8km. Nennenswerte Steigungen sind hier nicht mehr vorhanden und Kühe sind alle hinter Zäunen.

Insgesamt waren wir in den 2 Tagen gute 30km unterwegs – alle 5 Hunde waren super brav und ich bin v.a. auf Nanook unglaublich stolz, für den die Tour mit seinen 13,5 Jahren zwar noch machbar, aber eindeutig anstrengend war.

AT – NÖ: Von Türnitz nach Mariazell – 1. Etappe

Zum Urlaubsende haben wir noch eine ordentliche Wanderung mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy’s gemacht. Unsere heutige Etappe führte uns vom Parkplatz Eisernes Tor (ca. 530hm) über die Falkenschlucht auf den Lackenkogel (1194hm), Tirolerkogel und Annaberghaus (1380hm) und via Am Gscheid und Postalm nach Annaberg (976hm).

Nachdem wir das eine Auto auf dem Wanderparkplatz vor Annaberg geparkt haben (falls was mit den alten Hunden ist, ist man so einfach mobiler), fuhren wir mit dem 2. über Türnitz bis zum Parkplatz Eisernes Tor. Von dort aus marschieren wir die uns schon gut bekannte Strecke entlang des Retzbaches etwa 3km ganz leicht bergan bis zum Eingang der Falkenschlucht.

Durch die Schlucht (jetzt im Herbst mit den vielen herunter gefallenen Blättern und dem feuchten Untergrund ist um einiges mehr Vorsicht in der unebenen, steinigen Klamm geboten) geht es nun zwischendurch recht steil bergauf, immer wieder auch über Brücken und mehrmals den Retzbach querend, etwa 1km.

Am Ende der Schlucht wenden wir uns nach rechts und folgen der Forststraße bzw. den Wegweisern Richtung Tirolerkogel oder Annabergerhaus aufwärts. Nach weiteren ca. 3km erreichen wir den Lackenkogel, wo wir uns eine kleine Pause gönnen und die Hunde Spaß daran haben, sich in den kleinen Schneefleckerln zu wuzeln.

Vom Lackenkogel geht es dann über die Almwiesen weiter – zuerst sanft, dann etwas steiler hinauf – 2x müssen wir durch Viehgatter durch. Aufgrund der Jahreszeit sind keine Kühe mehr am Berg, im Sommer müsste man allerdings ab dem Lackenkogel durch freilaufende Herden durch, um zum Tirolerkogel zu kommen. Direkt nach dem 2. Gatter geht es nach rechts steil bergauf (man sieht bereits das Dachspitzerl des Annaberger Hauses); da wir die Markierungen nicht gefunden haben, sind wir hingegen die Wiese noch ein Stück gradeaus weiter bis zur Zufahrtsstraße der Hütte marschiert und dann die Straße entlang zum Haus gegangen.

Da es am Tirolerkogel sehr windig ist, machen wir nur eine kurze Fotopause beim Gipfelkreuz und uns dann rasch auf den Weg Richtung Annaberg.

Vor dem Annaberger Haus stehend geht es rechts am Haus vorbei, durch das Gattertor durch und dann den rot-weißen Markierungen folgend über die Wiese bergab bis zur Hütte. (Alternativ kann man auch der Schotterstraße folgen) Vor der Hütte wenden wir uns nach rechts und gehen fortan die Forststraße bergab – immer Richtung Annaberg. Bei der Weggabelung am Gscheid (ein paar Bankerln laden zu einer kurzen Rast) folgen wir dem Wegweiser mit der kürzeren Zeitangabe Richtung Annaberg (es führen von dort 2 Wege dorthin!) und kommen schließlich gegenüber des Wanderparkplatzes, auf dem unser Auto steht, heraus.

Mit dem Auto geht´s dann die paar 100m nach Annaberg hinein bis zu unserer Unterkunft, dem Gasthof Zur Post, den wir schon von unserer Via Sacra Wanderung 2014 kannten. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, fuhren wir mit dem einen zum anderen Auto nach Türnitz und parkten es nach Mariazell um, bevor dann im Gasthaus „Abendpappi“ und schließlich endlich die müden Füße hochlegen und relaxen am Programm stand.

Um die 15km bei über 800hm in 6 Std. Brave, fleißige Oldies!!!

Und morgen geht’s (allerdings mit einem Stück Zugfahrt zwischendurch) weiter nach Mariazell.

AT – Stmk, St.Ilgen/Hochschwab: Bodenbauer – Häuslealm – Sackwiesensee

Der Oide (Nanook) auf Herrchenwochenende – da zieht´s Chin und Frauchen mit Peki & Herrchen wieder auf den Berg. Und das Wetter sollte ja perfekt zum wandern werden. Auf dem Weg in die Stmk – blitzeblauer Himmel und Sonnenschein. Nach dem Semmering – ein paar Wolken am Himmel. Kurz vor Kapfenberg – durchgehend bewölkt. Echt jetzt?! Na vielleicht reisst´s nachher noch auf.

Hat´s leider nicht, aber die Wanderung war trotzdem schön. Vom Parkplatz beim Gasthof Bodenbauer bei St. Ilgen gehts zuerst eben Richtung Wald und dann durch diesen recht steil ansteigend bergauf. Mit der Zeit werden die Bäume weniger und der weiche Waldboden mit den großen Wurzeln weicht Geröll und Felsbrocken. Auch ohne Sonne und blauem Himmel sorgen die leuchtend bunten Farben des Herbstes für nicht allzu tristes Flair. Vom Nachbarhang aus beobachtet uns eine Gämse.

Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir die Häuslealm, wo wir kurz pausieren (und uns 1, 2 Schichten über ziehen). Von hier aus gelangen wir in ein paar Minuten bergab zur Sackwiesenalm und gehen anschließend leicht bergauf noch etwa 15 Minuten weiter bis zum wunderschönen Sackwiesensee, den wir ganz für uns alleine haben.

Zurück geht´s dann den gleichen Weg retour. Wir hatten – Dank des nicht ganz so strahlenden Wetters – nicht übermässig viele Leute, aber doch ein paar andere Wanderer getroffen. Die Kühe waren (zum Glück) schon weg von der Alm, aber es gibt freilaufende Gemsen.

645hm auf 5,15 km – insgesamt (Hin & Retour) 10,3 durchaus anspruchsvolle km.