Neue Kühlmatte

Zweite und größere Kühlmatte bestellt, damit der Plüsch“zwerg“ ein bissl Abkühlung hat. Schick, oder?!

Hat allerdings schon den ersten Riss, weil der Plüschchinese bei Decken wie Lines von den Peanuts mit seiner Schmusedecke ist. Rumschleppen und dann am Zipfel nuckeln… 😏

Und noch 15 Sekunden verrückter Plüschchinese, wie er leibt und lebt. 😏😂 Das Pubertier hat jedenfalls Spass mit sich (und der Kühlmatte). 😜

Hmmmm…

Ich darf mich wirklich überhaupt nicht beschweren, weil das allein bleiben echt gut funktioniert und Herr Kackbratze bis auf Altpapier und heut den Labello noch nix zerstört hat, aber mal ganz ehrlich:
was, zum Teufel, haben die nordischen Rüden nur mit rosa Mädchenkram?! 🤔 Teddy, der sich immer auf die pinke statt die blaue Decke gelegt hat und Q, der jetzt regelmäßig den Einhornpolster vom Sessel klaut und heut meinen pinken Labello ausgelutscht hat… 🤨😜

Übungsobjekt

Dank der lieben Tante Karin von Hundherumgsund (Daaaanke!!! 😘😘😘) durfte Chin heute einer der Übungshunde bei dem „Faszien für Könner“ Seminar von Physiovet sein. Sie bekam eine chiropraktische Behandlung, Triggerpunkte wurden aufgelöst und alles ein bissl gelockert. Und sie war so brav und ließ sich gleich von mehreren Tierärztinnen geduldig und artig abtasten und behandeln, mein kleiner Labrador im Wolfhundpelz (zumindest was 2Beiner betrifft 😉😁).

Danach fühlte sie sich offenbar so frisch und fröhlich, dass sie beim heimkommen nicht nur Q enthusiastisch begrüsst und zu einem kurzen Spiel aufgefordert hat, sondern auch noch so übermütig war, dass sie meinte, die letzte Stufe ins Bett nicht mehr zu brauchen, sondern schon von der vorletzten weg springen zu können. Tja. Für so viel Action bei so viel Gewicht ist die Treppe dann doch nicht ausgelegt und der hintere, nicht angeschraubte, sondern nur auf einem kleinen Bolzen liegende Teil der Stufe hat nachgegeben. 😏 Müssen wir demnächst anschrauben und bis dahin die „Halb-Treppe-halb-Rampe“ Variante nutzen… 🤷‍♀️

P.S. Q ist übrigens kein armes Kellerkind, sondern hat sich den Platz unterm Bett selbst ausgesucht… 😉

I´m to sexy…

Q hat heute zum ersten Mal den Bademantel getragen (hat er wider erwarten super akzeptiert – hätt gedacht, er wird den plöht finden) – ich find ihn fast ein bissi schick darin. 😁

Und für Chin ist Nachmittags die Tiertreppe von Luna & Leo angekommen (ist übrigens 2 in 1 und lässt sich im Null komma Nix zur Rampe umbauen), damit sie künftig wieder selbstständig ins und ausm Bett kann (ja, das Privileg geniesst die Prinzessin noch immer 🙈😁). Ein bissi höher könnt sie sein (da wird uns sicher noch was einfallen), aber sie wurde erstaunlich schnell angenommen. 😃

Im Garten

Schönen Sonntag Morgen, da draussen!

Vom Trottelchen gibt’s auch Blümchenbilder. Niedlich schauen kann er ja wirklich, der Kasperl… 😍

Der Wahnsinn hat einen Namen… Q

So schaut das momentan bei uns aus, wenn die 2 im Garten miteinander interagieren. 😊 Im Vergleich zu Teddy ist er sogar ein bissl sanfter mit ihr (ok, ausser am Schluss, wo er sie fast erdrückt 🙈😌). Man sieht ganz gut, dass sie sich selbst auf den Boden wirft (ich seh uns schon wieder beim nächsten Chiropraktik Termin 😏) und nicht er sie umwürfelt. Aber man sieht auch, dass sie in der Hinterhand schon ein bissl instabil und nicht mehr so kräftig ist 😔 und sich deshalb schon etwas plagt und es anstrengend für sie ist…

Q-ulldozer

Eigentlich wollt ich vorm schlafen gehen noch ein Bild vom frisch vom Profi ausgebürsteten und jetzt schicken Q zeigen, aber nachdem der Gehsteigpanzer beim heimkommen mal eben einfach 2 Zaunlatten gesprengt hat und abgehauen ist, weils im Nebengarten geraschelt hat, muss sich der ALK (Ar…lochköter) jetzt mit dreckigen, nassen Pfoten auf seiner Decke schämen. Am Liebsten hätt ich ihn ja einfach draussen gelassen, aber die Nachbarn freuen sich sicher nicht, wenn sie den Bulldozer morgen Früh durchs Beet pflügen sehen oder er noch weiter zum übernächsten Nachbarn marschiert und dort Harakiri mit den Hendln macht. Mistvieh, Blödes. 😡🤬

Möchte vielleicht jemand einen Malamuten haben? Ich hätte grad einen zu verschenken… 😁

Stresspinkerl

Nimm´ einen Malamute, haben sie gesagt. Das sind coole, gelassene Hunde, haben sie gesagt…

Etwa 13 Jahre ist es her, da hab ich ich mich das erste Mal mit dem Thema Stress bei Hunden beschäftigen müssen. Nanook war damals ein knappes Jahr alt und aus Unwissenheit („jeah, endlich ein Schäfer, jeah, endlich ein Hund, der gern stundenlang unterwegs ist, jeah, endlich ein Hund, der auch 20x das Balli bringt…“ 🤦‍♀️ ) hatten wir es geschafft, aus ihm einen Ball- & Actionjunkie zu machen. Mit 1,5 Jahren war der Bursche dann eine Nervensäge, die nicht ruhen konnte, es nicht ertrug, nicht bespaßt und beachtet zu werden, folglich aufgrund von viel zu wenig Schlaf extrem hibbelig war und über keinerlei Frustrationstoleranz und Impulskontrolle verfügte. Der Weg zurück zu einem normalen Pensum an Beschäftigung und Ruhe und somit zu einem relaxten Hund, der sich seine Umwelt entspannt ansehen und sich darin auch angemessen und selbstkontrolliert verhalten kann, war lang, oft nervenaufreibend und vor allem arbeitsintensiv. Da ich selbst eher ein ungeduldiger Mensch mit großem Ruhebedürfnis bin und Stress und Hektik nicht ab kann, habe ich bei Chinua sehr darauf geachtet, dass sie ein möglichst gechillter Hund wird (was, denke ich, ganz gut gelungen ist – die konnte zwar Gas geben, war aber grundsätzlich seit dem Jugendalter entwachsen, recht in sich ruhend) und wollte nie wieder so ein Stresspinkerl haben.

Teddy war natürlich die erste Zeit im neuen zu Hause bzw. beim spazieren gehen (daheim hat er schon nach wenigen Stunden und ganz von selbst zur Ruhe gefunden) auch aufgeregt, allerdings hat sich das nicht in Gehibbel und unkontrolliertem in die Leine Gespringe geäussert, sondern er hat die ersten Wochen etwas stärker aber immer konstant und ohne zu reissen gezogen und war draussen halt schlechter ansprechbar. Das hat sich aber ohne Extraaufwand und einfach nur durch „learning by doing“ während unseren Touren gegeben. Lief quasi nebenbei.

Mit Q hab ich jetzt nicht nur einen Hund, der zwar den Körper eines Malamuterüden hat, Kopf und Verhalten aber fast noch welpig sind (ich vor einiger Zeit voller Überzeugung: „ein Welpe kommt mir nicht mehr ins Haus“ 😏 ), sondern auch wieder ein absolutes Stresspinkerl (ich immer, auch aus vollster Überzeugung: „nie wieder einen Hibbelhund“). Diesmal nicht hausgemacht und auch nicht weil Actionjunkie, sondern weil mit den vielen neuen Reizen schnell überfordert und dann „explosiv“, und zwar so, dass das wohl nicht mit nebenbei „zu beheben“ ist.

Und nachdem er bei unserem Falkenschluchtausflug vor kurzem beinhart einem Stein, den er selbst versehentlich einen Abhang hinunter gekickt hat, hinterher gesprungen wäre, fahren wir nun ein „Hardcore“ Anti-Stress Programm mit hauptsächlich kurzen Spaziergängen auf momentan immer der gleichen Strecke direkt von daheim weg in gaaaaanz langsamen Tempo, damit die Plüschwalze beginnt, mehr zu schnüffeln und die Umwelt bewusster wahr zu nehmen. Wobei sein Speicher nach ewta 15 Minuten voll ist und man merkt, wie er beginnt, hektisch zu werden.

Grundsätzlich bin ich jetzt nicht unbedingt Wattebauschwerfer (genauso wenig wie von der Haudrauf Fraktion), aber so wie Nanook als Jungspund, kann auch Q mit Druck (noch) gar nicht umgehen und beginnt als Reaktion auf solchen, erst Recht hochzufahren. Insofern sind derzeit daher eher die Samthandschuhe gefragt (was mir – zugegeben – nicht immer leicht fällt. Manchmal husche ich gach in einen anderen Raum – Wahlweise zum schreien, einmal gegen die Wand hauen, mehrmals tief ein und ausatmen und um dem Köter nicht an die Gurgel zu gehen. Oder auch alles zusammen. Wieso müssen die Rüden immer solche Mimosen sein?! Was lieb ich da Chinua, die mir, wenn ich mal zum Rumpelstielzchen mutiert bin, ganz gelassen die Mittelkralle gezeigt hat – so a la: „beruhig dich, dann kommunizier´ ich wieder mir dir“. Kann ich viel besser mit, als mit diesem Gehibbel oder einem „Oh Gott, die Welt bricht gleich zusammen…)

Neuerdings verlass ich das Haus wieder bis an die Zähne bewaffnet – mit Lutschtube, hochwertigen Leckerchen u.ä. – vorbei sind die Zeiten, wo ne kleine Leine für maximal zwischendurch kurz anhängen das einzige Gepäck war.

Da es für laufen und biken mittlerweile schon zu warm ist, ich aber denke, dass er sich doch auch regelmäßig auspowern muss, geht´s 1x/Woche zu einem Treff mit Kumpel Perro am Hundeplatz, wo sich die beiden leinenlos auslaufen können und 1x/Woche zu einem größeren Spaziergang woanders (und fernab irgendwelcher Abhänge), halt im Geschirr und am Bauchgurt und dzt ohne Trainingsanspruch. Daheim viel ruhen und schlafen, Kong zum kauen und lecken und zum Kopf auslasten ruhige Schnüffelspiele wie etwa der große Schnüffelteppich. Unsere tollen Intelligenzspiele sind momentan noch nix – ist er dran, findet er´s lustiger auf den Holzhütchen herum zu kauen, statt nach Leckerchen zu suchen und ist er nicht dran, mutiert er zum Brüllaffen, wenn Chinua die Dinger runter wirft, sie dann polternd über den Boden kullern und er nicht hinterher darf. 😏

Zusätzlich Relaxopet, Nahrungsergänzung, CBD Öl, Duftlampe mit Lavendelgeruch – frei nach dem Motto: „hüft´s nix, schodt´s nix“. 🤷‍♀️😌 Und Frauchen frischt ihr etwas eingestaubtes Wissen auf und erweitert es Dank Reaktivierung der Bibliothekskarte und Amazon Prime Schnell-Lieferung. 😁

Ob´s hilft?! Wir werden sehen. Aber ich hab das Gefühl, dass ein bissl was weiter geht. Auf der Hausstrecke wird jedenfalls schon deutlich mehr geschnüffelt, er ist häufiger ansprechbar, bietet immer wieder mal Blickkontakt an und zumindest bei Vögeln bemüht er sich um Selbstkontrolle und ignoriert sie ab und zu schon komplett. Schau ma mal, dann seh ma schon…

(Und wehe, mir kommt jetzt wieder wer mit: Man bekommt immer den Hund den man braucht (oder noch schlimmer: verdient)) ☝️🤨💥🥊
Memo an mich selbst: künftig nur mehr Hunde mit 8 Jahren + nehmen…