Stadtwanderweg 4

Heute sind wir schon um 5:30 losmarschiert und zwar gleich von daheim aus, denn wir wohnen ja direkt am Stadtwanderweg 4. Leider ist der bei halbwegs passablem Wetter unter der Woche ab Mittag und am Wochenende schon früher für uns kaum mehr zu gehen, da gefühlte Millionen Menschen und leider auch sehr viele „Tut-Nix-Halter“ (TNH steht für Leute mit Hunden die vor allem eines nix tun; nämlich hören, deren 2-Beiner sich gleichzeitig aber nix schei..en und ihre Bellos ohne Rücksicht auf ihre Umwelt einfach überall hinstürmen lassen) unterwegs sind.

Ca. 7km bei 220hm; wir haben uns aber nicht 100%ig an den Stadtwanderweg gehalten.

Start für alle, die nicht direkt an der Strecke wohnen: Ecke Dehnegasse/Rosentalgasse. Wir marschieren die Dehnegasse leicht bergauf, folgen bei der Nr. 15 aber nicht dem Wegweiser links in den Park hinein (der Weg führt direkt zum Spielplatz), sondern gehen weiter bergauf bis die Asphalstraße in einen Forstweg mündet. Diesem folgen wir geradeaus bis wir beim Parkeingang im oberen Teil der Dehnegasse stehen.

Der Dehnepark wurde schon 1791 von der Fürstin Paar als Landschaftspark angelegt und ging nach mehrmaligem Besitzerwechsel (u.a. gehörte er dem Wiener Filmregisseur Willi Forst) an die Stadt Wien über, die ihn 1973 der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Wir biegen nun links ab und gehen am Trinkwasserbrunnen vorbei leicht bergauf, vobei an der Ruinenvilla (die leider Dank Vandalismus und mangelnder Renovierung mittlerweile am Verfall und eingezäunt ist) und in den Wald hinein. Bald teilt sich der Weg – wir nehmen den schmalen Teil, der links abwärts führt und kommen kurz nach dem Ententeich neben dem Bach und parallel zur Rosentalgasse zurück auf den Stadtwanderweg.

Wir folgen diesem über die Brücke, queren die Rosentalgasse und gehen dann den Wegweisern folgend Richtung Silbersee und Satzberg weiter. Kurz nach dem ehemaligen Gasthaus Silbersee nimmt Chinua ein kurzes Bad im (zugegeben etwas müffelndem) See.

Gut abgekühlt geht es dann weiter bergauf (es gibt abseits des Weges 2 oder 3 kleinere Wiesen, die zum pausieren einladen) bis wir in der Gartensiedlung „Ried i.d.Rose“ herauskommen. Wir queren die Steinböckengasse; anstatt dem Stadtwanderweg die Straße bergauf weiter zu folgen, gehen wir auf die Satzbergwiese und von dort bergauf weiter.

Wir gönnen uns eine kleine Pause bei einem Bankerl und geniessen ein wenig die Aussicht auf Wien.

Anschließend geht es nochmal etwas steiler bergauf und schließlich wieder in den Wald hinein, wo wir uns rechts haltend bald wieder auf den markierten Weg stoßen. Beim Schranken an der Kreuzung Pappelstraße/Wickengasse wenden wir uns nach rechts und folgen dem Wegweiser durch die Siedlung (man hat dort eine wunderbare Aussicht auf die goldene Kuppel der Otto Wagner Kirche in den Steinhofgründen). Nach links geht es ein Stück den Seglerweg entlang und dann bald rechts in den Wald, dem Stadtwanderwegweiser und der roten und grünen Markierung folgend. Wir queren den Pelzer Rennweg und stehen schon bald vor der Jubiläumswarte.

Leider ist es in der Zwischenzeit etwas bewölkt geworden, aber wir steigen trotzdem auf die 31m hohe Aussichtsplattform. Wieder zurück am Boden inspizieren wir die Terrasse der Wiener Waldschule. Hier gibt es auch eine Stempelstation (leider ist das Stempelkissen zumindest heute ausgetrocknet).

Anschließend geht´s dem Wanderweg folgend wieder in den Wald, vorbei an einem kleinen Teich und dem Parkplatz bei der Lagerwiese in der Johann-Staud-Straße (bis hier waren wir quasi alleine unterwegs, ab jetzt treffen wir auf einige andere Hundehalter und viele Hobbysportler) bis zur Feuerwache an den Steinhofgründen. Hier wenden wir uns nun nach rechts und folgen dem asphaltierten Heschweg entlang der Steinhofmauer hinunter ins Rosental – vorbei am Großen Schutzhaus Rosental und den Kleingartensiedlungen bis wir schließlich rechts in die obere Dehnegasse einbiegen und das letzte Stück den bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt wandern.

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