Kopfüber am anderen Ende der Welt

Beschäftigungsideen für zu Hause. Einfach mal was zum kauen geben.

Oder:

Wie sich der kleine Q die Welt vorstellt. Kennt ihr den Ausspruch: der buddelt sich jetzt bis China durch? Prinz Pimmel denkt wohl, weil er quasi vom anderen Ende der Welt kommt, macht er’s einfach spiegelverkehrt…

P.S: Im Erdkugel zeichnen war ich noch nie gut…

Beschäftigungsideen für zu Hause 5

Thema Futterspielzeug.

Heute gab’s Schlange & Twist ’n treat gefüllt mit einer Mischung aus Cottage Cheese und Streichwurst und ein paar Leckerchen garniert, wobei ihr eurer Phantasie dabei freien Lauf lassen könnt. Erlaubt ist alles, was dem Hund schmeckt und nicht giftig ist (solang die Linie passt, darf´s gern auch mal nur lecker ohne gesund sein ), wobei sich bei diesen Dingen etwas zum schmieren empfiehlt, da Hund damit länger beschäftigt ist. Besonderer Pluspunkt: Kauen und Lecken wirkt auf Hunde entspannend.

Man bekommt solches Futterspielzeug z.B. bei den hiesigen Tierfachgeschäften, die ja auch aktuell offen halten dürfen, kann sie aber natürlich auch in Onlineshops finden und bestellen. Sie sind übrigens spülmaschinenfest.

Jetzt sind Frau Grau und Herr Blöd erstmal beschäftigt…

P.S: Die Schlange ist etwas „tricky“ zu befüllen – ich behelfe mir dabei, indem ich die Schmiere zuerst in eine Lutschtube fülle und mit der dann in die Schlange hinein quetsche.

Beschäftigungsideen für zu Hause 4

Impulskontrolle, Teil 2

Impulskontrolle ist nicht nur für Tricks wie die auf den Fotos gut, sondern v.a. auch im Alltag hilfreich. Je besser Hund sich selbst zurück haltend kann, über je mehr Impulskontrolle er verfügt, desto einfacher ist der Alltag bewältigbar, weil er imstande ist, verschiedenen Versuchungen (z.B. keine Menschen vor lauter Aufregung anspringen, Abruf trotz Ablenkung usw.) besser zu widerstehen.

Trainieren kann man Impulskontrolle mit verschiedenen Übungen auch ganz bequem zu Hause. Bevor man mit solchen Tricks wie Leckerchen oder Spielzeug um oder auf einen Hund legen (wobei er sie erst nehmen darf, wenn das ok dafür kommt) beginnt, sollten zuvor ganz banale Dinge sitzen. Z.B. Absetzen oder Ablegen und für eine kurze Zeit in der Position verweilen und – wenn das funktioniert – auch in der Position verweilen, während Herrchen/Frauchen ein paar Schritte weg geht, um Hund herum geht, über ihn steigt, einen Ball in die Luft wirft oder vor dem Hund am Boden rollt oder die Türklingel läutet.

Wichtig ist, die Übungsschritte so klein zu gestalten, dass Hund sie auch meistern kann. Es macht keinen Sinn, einem Hund seine Lieblingsleckerchen auf die Pfoten zu legen, wenn er noch nicht einmal für 1 Minute ruhig im Platz verweilen kann. Auch beginnt man am Besten mit für den Hund weniger attraktiven Reizen (je nach Hund z.B. zuerst Spielzeug, wenn dies weniger hochwertig als Futter für ihn ist). Zu Beginn könnte man z.B. einen Ball oder ein mäßig interessantes Leckerchen in größerem Abstand vor den Hund legen und den Abstand dann schrittweise und langsam verkleinern.

Und wer glaubt, dass der Plüschchinese aufs ok wie ein Pfitschipfeil aufgehüpft ist, der irrt. Ab und an kann er sogar richtig gesittet!

Beschäftigungsideen für zu Hause 3

Schnüffelspiele – Teil 1.

Man muss halt kreativ werden…

Wer nichts Gekauftes wie einen Gitterball daheim hat, kann sich tolle Sachen ganz einfach selbst basteln. Z.B. eine Klopapier Rolle mit in Küchenpapier gewickelte Leckerchen darin, ein Korb mit Korken zwischen denen Leckerchen versteckt sind, ein Schuhkarton mit Zeitungspapier und Leckerchen im Papier und darunter, ein Kübel mit Papier, Korken und Leckerchen oder ein Sackerl mit alten Fetzen in die Leckerchen gewickelt sind… Oder ihr seid kreativ und lasst euch selbst etwas einfallen.

Erlaubt ist alles, was für den Hund nicht gefährlich ist. Und… Natürlich den Hund nur unter Aufsicht damit werkeln lassen. 

Bravo Q!

Heut Früh beim Spazierengehen hatten der Chinese und ich ein kleines Erfolgserlebnis.

Bei einem Holzstoss standen ein paar Baumstämme vor. 2 in so gutem Abstand zueinander, so dass ein Hund gut drauf balancieren kann. Der untere etwa 30cm vom Boden entfernt und der andere höher. Chin kommt da mit ihrer schwachen Hinterhand nicht mehr selbst drauf. Also musste Q ran.

Zuerst hat er sich recht doof angestellt – hatte die Vorderpfoten am Oberen, kam aber nicht auf die Idee, mit den Hinterbeinen auf den Unteren zu steigen. Hab schon gedacht, dass wird nix mehr und Chin draufgehoben, weil die wollt gern, konnt aber nicht mehr ohne Hilfe. Danach haben wirs nochmal mim Flausch probiert. Und plötzlich hat er sich auch getraut. Erst ist er noch etwas unbeholfen dagehangen. Aber dann hatte er den Dreh raus. Ich glaub, da war er selbst ein bissl stolz auf sich und hat sich mächtig gefreut.

Beschäftigungsideen für Zu Hause 2

Nasentarget (bei uns Touch) als Einzelübung und als Grundlage für weitere Übungen wie Männchen machen, Twist, Licht aufdrehen usw.

Als Target kann man, neben einem eigens dafür vorgesehenen Targetstick (links im Bild), auch ganz banale Dinge wie etwa einen Kochlöffel, eine Fliegenklatsche, eine Filzform, einfache Post-It´s oder die eigene Hand verwenden.

Ziel ist es, dass der Hund mit seiner Nase an den angebotenen Gegenstand stupst – egal, ob der Gegenstand gerade vor den Hund, links oder rechts, nach unten oder nach oben gehalten oder auch irgendwo angeklebt wird.

In der Regel startet man, indem man den Hund vor sich hinsetzen lässt und ihm dann den Target (ganz ruhig ohne damit herum zu wedeln) etwa 2 Handbreit vor ihm auf Nasenhöhe hinhält. Die meisten Hunde werden vermutlich aus Neugierde ganz von selbst ihre Nase zum angebotenen Gegenstand strecken, um diesen zu erkunden. Reagiert Hund nicht sofort, ist etwas Geduld geboten, in dem man den Target ruhig hinhält und auch die eigenen Augen auf den Target richtet. In dem Moment, wo die Hundenase den Gegenstand berührt, bestätigt man das und entfernt (zumindest zu Beginn bei noch ungeübten Hunden) den Target kurzfristig, bevor man ihn in einem neuen Übungsansatz wieder erneut anbietet. Bei zaghaften Hunden kann schon ein vorsichtiges Nase in Richtung des Targets recken oder den Target einfach nur ansehen bestätigt werden. Dies wiederholt man mehrmals, anschließend geht man dazu über, den Target auch mal etwas links oder rechts versetzt vom Hund anzubieten, später dann auch etwas unterhalb oder oberhalb. Anschließend kann man auch mit den Targets selbst variieren.

Ist man sich sicher, dass der Hund die Übung (berühre mit deiner Nase einen angebotenen Gegenstand) verstanden hat, konditioniert man ein verbales Signal (in unserem Fall „Touch“) dazu, indem man es wieder und wieder in dem Moment, wo Hund die gewünschte Übung zeigt, gibt und unmittelbar danach bestätigt.

Möchte man, dass Hund später z.B. einen Lichtschalter betätigt, übt man – sobald der Hund die Grundübung verstanden hat – z.B. mit Post-It´s, die man sich zu Beginn auf die Hand (oder den Kochlöffel oder die Fliegenklatsche…) klebt und dem Hund beibringt, das Post-It anzustupsen. Wenn das funktioniert, bewegt man den Target mit dem Post It langsam immer weiter Richtung Lichtschalter, bis man ihn direkt davor hält. Anschließend klebt man das Post-It auf den Lichtschalter selbst. Wenn das klappt und Hund den Lichtschalter mit dem Post-It mit der Nase anstupst, lässt man das Post-It immer kleiner werden, bis es nicht mehr nötig ist.

Beherrscht der Hund die Übung sicher, kann man noch an der Stärke des Anstupsens herumexperimentieren oder man arbeitet daran, dass Hund die Nase länger an den Target hält (indem man in winzig kleinen Schritten die Bestätigung immer weiter hinauszögert).

Dies kann z.B. für den Trick Männchen genutzt werden, wo Hund dann seine Position dann ja auch kurz halten soll.

(Früher ging das Licht auf/abdrehen besser – da hat sich Chinua einfach an der Heizung aufgestellt. Aufgrund ihrer schwachen Hinterhand geht das mittlerweile nicht mehr und wir lassen den Trick eben weg. Für das kurze Video haben wir die Zimmertreppe zum ins Bett steigen vor den Lichtschalter gestellt ).

Happy St. Patrick´s Day!

Allen eine Portion Glück zum heutigen St. Patricks Day!

Wir waren in der Früh eine einsame Runde in der Pampa spazieren und der Chinese durfte sich am Bike auslaufen. Den restlichen Tag verbringen wir daheim mit Home Office, bissl Hunde Indoor bespaßen, Couchkuscheln und lesen und was uns sonst noch so einfällt…