Beschäftigungsideen für zu Hause 10

Thema Intelligenzspielzeug.

Wir haben im Laufe der Zeit ja schon so einiges an Intelligenzspielen zusammen gekauft, aber man kann sich auch ganz einfach selbst Denkspielsachen für die 4-Beiner basteln.

Hier ein „Leckerchenglücksrad“ in der allereinfachsten Version aus einer Plastikflasche, in die man 2 Löcher schneidet, einen Stift (oder Kochlöffelstab oder dünnen Ast oder…) durchsteckt und dem Hund hinhält. In der gepimpten Version für Bastler (wieder mal Frauchenpapa sei Dank) mit Gestell, um sich selbst das Halten zu ersparen.

Und auch wenn die 4-Beiner irgendwann den Dreh raus haben, machts ihnen trotzdem noch Spass und sie spielens gerne. 😊

Beschäftigungsideen für zu Hause 9

Schnüffelspiele Teil 2.

Wir lieben unsere beiden Schnüffeldecken (ich glaube, der Osterhase wird ev noch eine weitere bringen 😌). Da lassen sich die Hunde mit minimalem Aufwand (Leckerchen drinnen verstecken und daneben sitzen um ggf die Decke wieder zu richten und aufzupassen, dass die 4-Beiner nicht zu grob damit sind) maximal beschäftigen. Wer gerade keine Schnüffeldecke daheim hat (die Dinger gäb’s auch zu bestellen 😉) kann sich aber genausogut mit ganz einfachen Utensilien wie einem alten Gewandstück (in unserem Fall eine Jeans) oder einer Decke helfen, wo Leckerchen in Taschen und Falten versteckt werden können.

 

Beschäftigungsideen für zu Hause 8

„Fototrick“ Kopf ablegen, aufbauend auf dem Nasentarget von letzter Woche.

Kopf ablegen (bei uns verbales Kommando „Down“ & ggf ein Sichtzeichen) ist hier ein beliebter Fototrick; je besser Hund ihn beherrscht, desto mehr kann man variieren und den Hundekopf auch auf verschiedenen Gegenständen ablegen lassen oder in Kombination mit etwas erhöhten Pfoten und bekommt so eine Menge herzige und/oder lustige Fotomotive.

Hat Hund verstanden, auf ein bestimmtes Signal mit der Nase einen Target zu berühren, übt man das mit der Nase antouchen (z.B. an einem Stick, einer Fliegenklatsche, einem Kochlöffel, der Hand…) im Platz und führt den Target dabei langsam immer weiter Richtung Boden. Wenn das klappt, baut man ein Signal auf und wenn Hund das Signal mit der Übung in Verbindung gebracht hat, die Hilfe über den Target langsam ab. Anschließend kann man noch die Dauer des Kopf am Boden liegen lassen steigern.

Beschäftigungsideen für zu Hause 4

Impulskontrolle, Teil 2

Impulskontrolle ist nicht nur für Tricks wie die auf den Fotos gut, sondern v.a. auch im Alltag hilfreich. Je besser Hund sich selbst zurück haltend kann, über je mehr Impulskontrolle er verfügt, desto einfacher ist der Alltag bewältigbar, weil er imstande ist, verschiedenen Versuchungen (z.B. keine Menschen vor lauter Aufregung anspringen, Abruf trotz Ablenkung usw.) besser zu widerstehen.

Trainieren kann man Impulskontrolle mit verschiedenen Übungen auch ganz bequem zu Hause. Bevor man mit solchen Tricks wie Leckerchen oder Spielzeug um oder auf einen Hund legen (wobei er sie erst nehmen darf, wenn das ok dafür kommt) beginnt, sollten zuvor ganz banale Dinge sitzen. Z.B. Absetzen oder Ablegen und für eine kurze Zeit in der Position verweilen und – wenn das funktioniert – auch in der Position verweilen, während Herrchen/Frauchen ein paar Schritte weg geht, um Hund herum geht, über ihn steigt, einen Ball in die Luft wirft oder vor dem Hund am Boden rollt oder die Türklingel läutet.

Wichtig ist, die Übungsschritte so klein zu gestalten, dass Hund sie auch meistern kann. Es macht keinen Sinn, einem Hund seine Lieblingsleckerchen auf die Pfoten zu legen, wenn er noch nicht einmal für 1 Minute ruhig im Platz verweilen kann. Auch beginnt man am Besten mit für den Hund weniger attraktiven Reizen (je nach Hund z.B. zuerst Spielzeug, wenn dies weniger hochwertig als Futter für ihn ist). Zu Beginn könnte man z.B. einen Ball oder ein mäßig interessantes Leckerchen in größerem Abstand vor den Hund legen und den Abstand dann schrittweise und langsam verkleinern.

Und wer glaubt, dass der Plüschchinese aufs ok wie ein Pfitschipfeil aufgehüpft ist, der irrt. Ab und an kann er sogar richtig gesittet!

Beschäftigungsideen für Zu Hause 2

Nasentarget (bei uns Touch) als Einzelübung und als Grundlage für weitere Übungen wie Männchen machen, Twist, Licht aufdrehen usw.

Als Target kann man, neben einem eigens dafür vorgesehenen Targetstick (links im Bild), auch ganz banale Dinge wie etwa einen Kochlöffel, eine Fliegenklatsche, eine Filzform, einfache Post-It´s oder die eigene Hand verwenden.

Ziel ist es, dass der Hund mit seiner Nase an den angebotenen Gegenstand stupst – egal, ob der Gegenstand gerade vor den Hund, links oder rechts, nach unten oder nach oben gehalten oder auch irgendwo angeklebt wird.

In der Regel startet man, indem man den Hund vor sich hinsetzen lässt und ihm dann den Target (ganz ruhig ohne damit herum zu wedeln) etwa 2 Handbreit vor ihm auf Nasenhöhe hinhält. Die meisten Hunde werden vermutlich aus Neugierde ganz von selbst ihre Nase zum angebotenen Gegenstand strecken, um diesen zu erkunden. Reagiert Hund nicht sofort, ist etwas Geduld geboten, in dem man den Target ruhig hinhält und auch die eigenen Augen auf den Target richtet. In dem Moment, wo die Hundenase den Gegenstand berührt, bestätigt man das und entfernt (zumindest zu Beginn bei noch ungeübten Hunden) den Target kurzfristig, bevor man ihn in einem neuen Übungsansatz wieder erneut anbietet. Bei zaghaften Hunden kann schon ein vorsichtiges Nase in Richtung des Targets recken oder den Target einfach nur ansehen bestätigt werden. Dies wiederholt man mehrmals, anschließend geht man dazu über, den Target auch mal etwas links oder rechts versetzt vom Hund anzubieten, später dann auch etwas unterhalb oder oberhalb. Anschließend kann man auch mit den Targets selbst variieren.

Ist man sich sicher, dass der Hund die Übung (berühre mit deiner Nase einen angebotenen Gegenstand) verstanden hat, konditioniert man ein verbales Signal (in unserem Fall „Touch“) dazu, indem man es wieder und wieder in dem Moment, wo Hund die gewünschte Übung zeigt, gibt und unmittelbar danach bestätigt.

Möchte man, dass Hund später z.B. einen Lichtschalter betätigt, übt man – sobald der Hund die Grundübung verstanden hat – z.B. mit Post-It´s, die man sich zu Beginn auf die Hand (oder den Kochlöffel oder die Fliegenklatsche…) klebt und dem Hund beibringt, das Post-It anzustupsen. Wenn das funktioniert, bewegt man den Target mit dem Post It langsam immer weiter Richtung Lichtschalter, bis man ihn direkt davor hält. Anschließend klebt man das Post-It auf den Lichtschalter selbst. Wenn das klappt und Hund den Lichtschalter mit dem Post-It mit der Nase anstupst, lässt man das Post-It immer kleiner werden, bis es nicht mehr nötig ist.

Beherrscht der Hund die Übung sicher, kann man noch an der Stärke des Anstupsens herumexperimentieren oder man arbeitet daran, dass Hund die Nase länger an den Target hält (indem man in winzig kleinen Schritten die Bestätigung immer weiter hinauszögert).

Dies kann z.B. für den Trick Männchen genutzt werden, wo Hund dann seine Position dann ja auch kurz halten soll.

(Früher ging das Licht auf/abdrehen besser – da hat sich Chinua einfach an der Heizung aufgestellt. Aufgrund ihrer schwachen Hinterhand geht das mittlerweile nicht mehr und wir lassen den Trick eben weg. Für das kurze Video haben wir die Zimmertreppe zum ins Bett steigen vor den Lichtschalter gestellt ).