AT, NÖ – Altmelon: Luaga-Lucka-Weg

Montag waren wir wieder mit Resi und Elvis auf einer kleinen Tour im Waldviertel. Diesmal sind wir den Luaga-Lucka-Weg marschiert – bisher die für uns schönste Tour, obwohl nicht am Wasser.

Gestartet sind wir am Parkplatz beim Friedhof direkt am Ortsrand von Altmelon. Ein paar Schritte hinunter zur Hauptstraße, diese queren, nach links wenden und dort ist auch schon die Wegmarkierung zu finden, die sich auch bei dieser Strecke ganz gut durchzieht.

Ein kleines Stück geht es an Wiesen entlang, dann durch den Wald etwas bergab und schließlich über den Bach. Anschließend über einen mit Brettern ausgelegten Weg ein wenig bergauf bis zum Fahrthofer Bründl und weiter, vorbei an mehreren großen, moosbewachsenen Felsen, zu den Fahrthofer Höhlen.

Weiter leicht bergauf über einen kleinen Steig, durch ein „Blocklabyrinth“ und vorbei an der Druidenkanzel bis zu einer Asphaltstraße. An dieser geht man ein paar Meter entlang und kurz darauf biegt man rechts in den Wald hinein. Man kommt an weiteren Felsformationen vorbei – bei der (etwas unscheinbaren) Schmerlingkapelle laden ein paar Bankerl und Aussicht auf ein Gehöft und Wiesen und Felder zu einer kleinen Pause ein.

Der Weg führt an weiteren Wackelsteinen und Höhlen vorbei zur Gaubitzhöhle und leicht bergab aus dem Wald heraus über eine Asphaltstraße am Gaubitzhof vorbei. Wer möchte, kann rechts einen kleinen Abstecher zur Luaga-Lucka machen – über einen kleinen Steig geht es kurz hinauf und dann über Holztreppen hinunter zur Höhle .

Zurück beim Gaubitzhof folgend wir der Straße, vorbei an der Kräuterstube und durch den Ort Altmelon zurück zum Parkplatz.

Einige Meter weiter dürfen sich unsere Hunde dann noch im Altmeloner Hundebadeteich (soooo lieb angelegt) erfrischen.

6,8km bei 120hm. Hauptsächlich durch den Wald, aber ohne Bademöglichkeiten, dafür mit viel zu sehen. Kein freilaufendes Vieh.

Folder Teddybärentrail

 

AT, NÖ – Gmünd: Naturpark Blockheide

Weil wir´s dort soooooo schön finden, waren wir heute schon wieder mit unseren Freunden Resi & Elvis im Waldviertel und haben eine Runde im Naturpark Blockheide gedreht (das letzte Mal war ich da 2005 mit dem grade 1 jährigem Nanook und meinem Mix Tino ).

Ausgangspunkt war der Parkplatz Eibenstein (sehr empfehlenswert, weil mit sauberem Klo).

Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück und sind gar nicht nass geworden, haben aber auch der gesamten Strecke auch nur 2 andere Menschen getroffen.

Es gibt verschiedene Themenwege (Granittour, Mythologietour, Landschaftskultour…) – wir haben uns für den Marienkäferweg entschieden, aber immer wieder Abstecher zu den anderen Wegen gemacht. Die Strecken sind recht gut markiert und es gibt wirklich viel zu sehen.

Weidevieh o.ä. gibt es nicht, die Strecke führt Großteils durch den Wald.

Im Naturpark herrscht Leinenpflicht (und ja, wir haben, weil wirklich niemand unterwegs war, das nicht mehr jagende Ömchen und den kleinen weißen Fersenkleber frei laufen lassen).

5,6km (bei uns warens dann ca. 8,6 mit dem zusätzlichen Herumspazieren) bei 85hm.

Webseite des Naturparks & Blockheideplan

GPX-Track hier

AT, NÖ – Rapottenstein: Teddybärentrail Rapottenstein

Heute frei genommen und gemeinsam mit Irina, Lara und Hundefreunden Resi & Elvis den nächsten Teddybärentrail im Waldviertel erkundet.

Diesmal gings direkt von Rapottenstein los, wobei wir nicht im Ort sondern am Ortsrand beim Sportplatz geparkt haben. Von dort aus sind wir dem wieder gut mit der Bärentatze beschilderten Trail gefolgt – bergab in den Wald hinein, über ein Brückerl über die kleine Kamp und dann bei einem Marterl herauskommend, ein Stück an der kaum befahrenen Straße entlang. Vorbei am Waldbad und am Betonwerk und schließlich rechts in den Wald hinein.

Hier gehts ein ganzes Stück entlang der kleinen Kamp, wobei man nur an einigen wenigen Stellen direkt zum Wasser kommt. Vom Trail aus geht auch ein Weg zur Burg Rapottenstein – wir haben uns das diesmal nicht gegeben weil Ferienzeit und wir vor der großen Hitze zurück beim Auto sein wollten.

Nach einiger Zeit kommt man wieder bei einer Straße heraus, biegt aber schon nach wenigen Metern nach rechts an und folgt dem Weg leicht bergauf am Waldrand entlang bis man an einem Weidegatter steht. Der Trail führt nun ein kleines Stück über eine Weide – wir hatten aber Glück und es war kein Vieh anzutreffen.

Nun geht es über einen Wiesenweg bergauf bis zu einem kleinen gelben Häuserl; man hat von dort einen schönen Ausblick über die Umgebung und auch auf Burg Rapottenstein. Schließlich geht es hinunter in den Ort und durch diesen zurück zu den Autos. Das letzte Stück war dann schon ziemlich warm, weil auch kein Schatten mehr vorhanden – es empfiehlt sich daher, die Runde nicht in der größten Mittagshitze zu laufen.

Am Heimweg haben wir dann noch kurz an einem Mohnfeld angehalten.
(Da sich Q schon relativ am Anfang unserer kleinen Wanderung bei einer Begegnung mit Reitern total aus dem Leben geschossen hat (heute heisst er definitiv wieder Kackbratze), war er am Heimweg so k.o., dass es kein Q im Mohn-Bild gibt )

Fazit: nette, 5,3 km kurze Wanderung bei um die 100hm. Zwar stellenweise Bademöglichkeit für die Hunde und Wald vorhanden, aber eben auch mehrere Stücke auf Asphalt und in der Sonne und einmal eine Weide zu durchlaufen.

Hier der Link zum Folder.

GPS-Track folgt.

AT, NÖ: Rapottenstein: Teddybärentrail Lohnbachfall

Heute sind wir endlich gemeinsam mit Tante Irina und unseren Hundefreunen Resi & Elvis die schon lange geplante Tour im Waldviertel Nähe Rapottenstein gegangen. Dort gibt es gleich mehrere „Teddybärentrails“ – fürs erste haben wir uns die 4,5km kurze Strecke um den Lohnbachfall ausgesucht.

Vom kleinen Parkplatz aus geht es zuerst ein kleines Stück entlang der Straße bergab und dann rechts neben einem Haus vorbei auf den Trail durch den Wald Richtung Lohnbachfall.

Da wir zeitig in der Früh los sind, waren wir ganz alleine unterwegs und konnten v.a. auch das wunderschöne Fleckchen beim tosenden Wasserfall in aller Ruhe und stressfrei geniessen. Anschließend gings die Holztreppen bergauf (Chin ist brav hinauf gestiegen, bei Q wars eher ein immer 3, 4 Stufen auf einmal hinauf hopsen) und an einigen großen Wackelsteinen vorbei.

Die Strecke ist durchgehend gut beschildert und bis zum Zeller Steg gibt es unzählige Möglichkeiten, die Hunde im Bach baden zu lassen.

Danach wandert man entlang von Wiesen und das letzte Stück dann auf Asphaltstraße retour zum Ausgangspunkt, wo wir uns noch den Skulpturenpark „Kunst trifft Rost“ angeschaut haben. Da waren schon echt einige coole Gebilde dabei und wir haben sogar für jeden Hund ein Passendes gefunden. 😀

Kein freilaufendes Vieh.

Hier gibt´s einen kleinen Folder zu der Route.

AT, NÖ – Mauerbach: Von Hainbuch nach Königstetten

Hundebespaßung für heute – erledigt. 🙂 Gleich am frühen Vormittag haben wir eine (bekannte, aber schon ewig nicht mehr gegangene) 9km Runde von Hainbuch hinunter nach Königstetten, bergauf über den Martinsberg und via Tulbinger Kogel zurück nach Hainbuch gedreht.

AT, NÖ – Kleinzell: Hochstaff

Ein Paar dicke Socken, Jogginghose, Top, Shirt und Fleeceweste, 2 Fleecedecken, meine normale Bettdecke, Heizung volle Pulle aufgedreht und 2 Stunden Zeit hat´s gedauert, bis mir danach wieder warm war (zu warm dann, weil mit Fieber aufgewacht), aber sie war trotzdem super-schön, unsere Wanderung in den Gutensteiner Alpen heute.

Gemeinsam mit unserer Begleitung Lisa sind wir vom Parkplatz Ebenwaldhöhe in Kleinzell aus gestartet. Mit uns 2 Gruppen Wanderer und ich hab schon befürchtet, dass wir die ganze Zeit im Pulk laufen müssen. Zum Glück haben sich unsere Wege dann schnell getrennt. Anstatt rechts dem gemächlichen Forstweg zu folgen, ging´s für uns nämlich den linken Weg – über eine (zum Glück bereits leere) Kuhweide – bergauf bis an den Waldrand.

Über den Zaun drüber gestiegen (bzw. die Hunde unten druch geschlüpft) und dann den kleinen Pfad durch den Wald ziemlich steil bergauf. Mit DEM Anstieg hatten wir irgendwie gar nicht gerechnet. Die arme Lisa musste sich selbst bergauf kämpfen, ich hatte ja tatkräftige Unterstützung durch den guten Teddy. Anstrengend war´s aber trotzdem.

Wir kreuzen eine Forststraße, müssen nochmal ein Stück durch den Wald und kommen schließlich wieder an eine – leere – Weide, wo wir den etwas abenteuerlichen Überstieg meistern. Entlang des Zaunes geht es noch ein Stück weiter bergauf und dann werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Noch ein paar Meter und wir stehen beim Gipfelkreuz des Hochstaff auf 1305m.

Über Wiesen geht es in einem Linksbogen bergab bis wir auf eine Forststraße treffen, der wir weiter folgen. Schließlich mündet sie auf einem blau markierten Wanderweg. Wir gehen diesen entlang, vorbei an 2 Marterln und einem Gehöft bis zur Kleinzeller Hinteralm. Dort verlassen wir den blau markierten Weg und biegen rechts auf die Forststraße ab, die uns zurück zum Parkplatz führt.

9,1km bei 328hm, die allerdings alle gleich zu Beginn beim Aufstieg aufs Hochstaff zu bewältigen sind. Wir empfehlen, die Strecke bei Nässe eher zu meiden; auch im Sommer würden wir persönlich dort nicht gehen, da sich Begegnungen mit freilaufendem Weidevieh dann sicher nicht vermeiden lassen.

Robin Hood’s Stride & Birchover Stone Circle

Was für ein Tag…!

Heute Früh, nach dem auschecken aus dem Rutland Arms sind wir nach Birchover gefahren. Ich hatte mir mittels GPSies noch einen netten Spaziergang im Peak District beim Stanton Moor ausgesucht. Die einzige selbst zusammen geschusterte Tour und nach fast 3 Wochen GB hoffe ich inständig, dass sie überhaupt begehbar ist. Ist ja hier nicht unbedingt so, dass ein Weg wirklich ein hundetauglicher Weg ist… 😀

Wir starten am (kostenfreien) Cratcliffe Parkplatz. Der Anfang ist vielversprechend. Kein anderes Auto da, keine Menschenseele zu sehen, blauer Himmel und nur etwas Wind. Das erste Stück unseres Weges ist sogar ein offizieller Wanderweg; der Limestone Way und dementsprechend markiert. Wir wandern einen gut sichtbaren Weg über eine Wiese – ok, Schafweide. Eigentlich kein Problem, das kennen wir jetzt ja schon vielfach. Bloß diesmal ist es anders. Die Schafe hier sind nämlich unglaublich neugierig und machen kaum Platz; kaum sind wir vorbei, nähern sie sich von hinten. Teddy ist ganz aufgeregt und zieht nach vorne Richtung Schafe, Chin hingegen bockt, stemmt sich in den Boden und ist mit Schafbemmerl fressen beschäftigt. Zach, äusserst zach heute. 😕

Wir kommen an Hillarys Seat, einem malerischen Bankerl vorbei und an der Felsformation Robin Hood’s Stride. Anschließend geht’s über mehrere – zum Glück leere – Weiden zum Birchover stone circle und schließlich zu einer kleinen Straße. Wir machen sicher die doppelte Distanz, weil der Weg über die Weiden nicht immer gleich erkennbar ist und wir immer wieder vor verschlossenen Gattern stehen und einen anderen Durchgang suchen müssen. Wir sind ja mittlerweile schon fast Gatterspezialisten (man glaubt gar nicht, wieviele verschiedene Varianten die Briten haben und heute kommen noch 2 neue dazu – über eine Mauer und durch einen schmalen Durchgang zwischen Mauer und Tor).

Uns begegnen noch 1 Hase und einige freche Eichhörnchen und Teddy ist mittlerweile so durch den Wind, dass ich ihn aufs Halsband umhängen muss. Da müssen wir zu Hause unbedingt dran arbeiten.

Nach einiger Zeit geht unser Weg von der Straße wieder über Wiesen und Weiden. Ich höre irgendwo Kühe muhen und hoffe die ganze Zeit, dass wir nicht wieder über eine besetzte Kuhweide müssen. Bleibt uns zum Glück erspart. Das letzte Stück der Runde geht leider entlang einer Bundesstraße.

Anschließend wollen wir noch zu einem 2. kleinen Steinkreis in der Nähe. Doll Tor Stone Circle soll in einem kleinen Wäldchen ganz in der Nähe stehen. Ich parke neben einer leeren Weide, lasse die Hunde aber im Auto. Ein paar hundert Meter ist ein kleines, von einer Mauer umgebenes Wäldchen – da soll er laut Navi drinnen sein. Dort angekommen finde ich keinen Durchgang, also klettere ich über das Steinmäuerchen und lande mitten im Gestrüpp. Ich arbeite mich durch mannshohen Farn und Dornenranken, kann aber weit und breit keinen Steinkreis finden. Schade. 😪

Anschließend fahren wir nach Dover und brauchen statt 4 ganze 6,5 Stunden, da wir gleich 3x in einen Stau geraten. Meh. Für heute reicht’s mir… 😑

GB, Peak District: Hathersage Moor

Für heute hatte ich eine Tour im Hathersage Moor ausgewählt. Mit rund 12km die längste in diesem Urlaub. Das Wetter spielte mit – blauer Himmel, Sonnenschein, nicht sonderlich windig… perfekt zum wandern. Das dachten sich allerdings auch gefühlte 150 Millionen andere Leute (ok, nicht mal ein Bruchteil davon, aber wahrscheinlich mehr, als auf allen anderen Wanderungen bei unserem Road Trip zusammen).

Gestartet sind wir vom kostenpflichtigen Wanderparkplatz mit dem klingenden Namen „Surprise View“. 😀 Von dort aus geht´s ins Moor und zu einigen benannten Felsformationen. Wir wandern zunächst zu Millstone Edge und ein Stück entlang davon, schwenken dann nach rechts und gehen weiter zu Over Owler Tor und Higger Tor.

Von dort aus wollen wir noch zu Stanage, müssen davor aber über eine Weide mit einem Achtung Bull Schild. Ich hoffe inständig, dass der Bewohner grade nicht zu Hause ist und wir haben Glück – kein Bulle weit und breit und wir können entspannt weiter. Bei Stanage wandern wir nur ein Stück entlang des Abgrundes und drehen dann relativ bald wieder um – hier geht´s nun echt ziemlich zu. Da einige Parkplätze in der Nähe sind, kommen die Leute fast in Massen und gehen dort spazieren, an der Wand sind auch einige Kletterer, die sich im Gestein austoben.

Wir kommen zurück zum Higger Tor, gehen weiter zu Carl Wark und von dort bergab bis zu einem Bach. Teddy schlempert nur ein bisschen, Chin hingegen tobt sich im Wasser ordentlich aus. Ist ja auch ganz schön warm!

Nach kurzer Zeit sind wir an der Straße, die wir queren. Wir kommen durch ein kleines Wäldchen und folgen dann dem Bächlein Burbage Brook ein Stück durch ein wirklich malerisches kleines Tal, bevor wir über Owler Tor zurück zum Parkplatz kommen.

11,65km, 170hm. So gut wie kein Schatten, dafür einige interessante Steinformationen und Ausblicke. Begegnungen mit freilaufenden Kühen können nicht ausgeschlossen werden (müssten im Moor aber gut umrundbar sein).

GB, HGL – Carrbridge: Ellan Wood Walk

Ausgehend vom Ellan Wood Parkplatz haben wir einen kleinen Spaziergang durch Ellan Wood gemacht.

Über angelegte Wege kamen wir zuerst an einer Aussichtswarte vorbei, marschierten dann ein Stück auf dem Railway Wood Walk und folgten schließlich dem Ellan Wood Walk vorbei über ein paar Brücken und an einigen Holzskulpturen über den River Dulnain und schließlich zurück nach Carrbridge und zum Ortswahrzeichen, der Packhorse Bridge. Diese Brücke wurde 1717 erbaut und gilt als die älteste Steinbrücke in den Highlands.

Gemütlicher 4,8km kurzer Spaziergang mit etwa 30hm. Kein freilaufendes Vieh.