Loch Ness

Gestern haben wir uns etwas Pause gegönnt und den Tag eher gemütlich verbracht. Mittags waren wir am Loch Ness, allerdings auf der weniger prominenten Seite. Relativ mittig bei Inverfarigaig; mehr oder weniger gegenüber von Urquhart Castle sind wir den Change House Walk im Erchite Wood entlang spaziert. 2,8km kurz, ein Stück entlang des Lochs und dann durch einen wunderschönen Wald. Wieder ganz ohne Weidevieh, dafür mit ein paar frechen Eichhörnchen… 😊

Ach und bevor jemand fragt… Nessie haben wir nicht gesehen, aber dafür ist ein anderes, kleines graues Ungeheuer den Fluten entstiegen… 😁😜

Balmedie Country Park & Beach

Nachmittags waren wir gestern in Balmedie (etwas nördlich von Aberdeen) und haben eine 2,8km kurze Runde durch die Dünen und über den Strand gedreht. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter – Mittags war es recht bewölkt und sah nach Regen aus, hat aber dann doch wieder aufgelockert. Wenn Engel reisen halt… 😇😈😂

Am Strand durften die Hunde ein wenig laufen (nö, sie spielen nicht – Chinua hätte gerne, aber Teddy flüchtet immer 😂), dann ging’s durch die Dünen und an Bunkern aus dem 2. WK zurück zum Auto am kostenfreien Parkplatz.

A “barbarian“ view of the Wall

Heute waren wir bei einem meiner persönlichen Highlights auf meiner Reise – eine Wanderung am Hadrians Wall.

Und zwar nicht irgendwo, sondern beim Abschnitt mit Sycamores Cap. Sagt euch nix? Kennt ihr aber ziemlich sicher. Könnt ihr euch an “Robin Hood – Prince of Thieves“ mit Kevin Costner und Morgan Freeman erinnern? Als die beiden in GB ankommen und ihre erste Begegnung mit dem widerlichen Guy of Gisborne haben? Tja, das war genau bei Sycamores Gap. Die Tatsache, dass ich bald bei einer großartigen Filmkulisse aus einem von mir viel geliebten Film in Teeniezeiten stehen werde, beeindruckt mich mehr als die Tatsache, dass der Hadrians Wall die Reste einer Befestigungsanlage aus dem 2. Jahrhundert sind. Auf Anordnung von Kaiser Hadrian wurde da eine 80 Meilen lange Mauer gebaut, die die Barbaren von den Römern trennen sollte.

Wir starten am kostenpflichtigen Parkplatz Steel Rigg, nur 800m vom Twice Brewed Inn entfernt. Es ist grade 9 Uhr und wir sind noch ganz alleine. Gut gelaunt starten wir auf die 6km kurze Runde. Der Nebel hängt noch in den Talsenken und es ist wunderschön und herrlich still und friedlich.

Wir marschieren den Weg entlang – vorbei an Kühen, zum Glück hinter einer Mauer und freilaufenden Schafen, aber die stören uns ja nicht. Und dann erhaschen wir einen ersten Blick auf den berühmten Sycamore Gaps Tree. Hach, ist das toll hier!

Wir kommen zum nächsten Gatter. Und dann falle ich aus allen Wolken. Kühe. Direkt neben dem Weg. Keine Möglichkeit, da mit viel Abstand und unbemerkt drum herum zu kommen. Und nicht nur das. Inmitten der Kühe steht auch noch ein riesiger Bulle. Ich zögere kurz. Vor Kühen und Wildschweinen hab ich, wenn ich Hunde dabei hab, wirklich wahnsinnig schiß.

Und dann entscheide ich mich, um die Weide herum zu laufen. Also ab in die Pampa und den Zaun entlang, in der Hoffnung, da irgendwie drum herum zu kommen. Das Gras ist kniehoch und noch feucht von der Nacht. Und damit nicht genug, sind die Wiesen tief und morastig. Gut, dass meine Gummistiefel im Auto sind. Meine Füße sind schnell klatschnass und bei jedem Schritt quatscht das Wasser in den Schuhen. Ich hasse das, wenns nicht so klappt, wie ich mir das vorstelle. Und ich hasse nasse Füße. Ich werd langsam pissig. Wir müssen einen Bach überqueren. Teddy bockt und ich lande im Wasser. Waaaahhh! Und zurück zum Weg kommen wir so auch nicht mehr, weil da andere Weiden mit versperrten Gattern sind.

Schei.. drauf, denk ich mir. Dann kraxeln wir eben direkt hinauf zum Wall. Zum Glück ists nur ein kurzes Stück und nicht schwierig. Und dann stehen wir das erste Mal bei DEM Baum. So ganz geniessen kann ich’s noch nicht und wir gehen erstmal den Weg, den wir eigentlich retour kommen sollten in die andere Richtung. Man will ja nix versäumen; immerhin war der Umweg um die Weide jetzt quasi eine Abkürzung um knapp die Hälfte der Strecke.

Wir kommen an einem See vorbei und es ist so traumhaft schön, dass meine schlechte Laune bald wieder verflogen ist. Nach einiger Zeit wechseln wir auf die andere Seite des Walls und gehen wieder zurück zu Sycamores Gap. Dort mach ich gefühlte Millionen Fotos, bevor ich mich losreissen kann und wir langsam zurück Richtung Parkplatz gehen.

Gut, dass wir so früh los sind, denn jetzt treffen wir immer mehr Leute. Fast alle sprechen mich auf Chin und Teddy an und streicheln die beiden. Auch eine Deutsche treffe ich, die seit 10 Jahren in GB lebt, weil sie sich einen Schotten geangelt hat. Wir plaudern eine Zeit lang, dann wandern wir weiter. Vorbei an den Überresten von Castle Nick, dann ziemlich steil bergab und dann sind wir wieder in Steel Rigg.

Gut 3 Stunden waren wir unterwegs. Ich freu mich tierisch, trockene Socken und Schuhe anziehen zu können. Und jetzt geht’s weiter nach Schottland!
(Und zurück in Wien muss ich dann direkt den Film wieder mal rauskramen! 😊)

North Yorks Moor & Robin Hood’s Bay

Nach dem letzten Frühstück im Fox And Hounds Inn (3x Breakfast – 3x was Anderes – Vegetarisches Englisch Breakfast, Cereals & Buttertoast und Crumbled Eggs mit Mushrooms und Toast) checken wir aus und gehen noch knapp 3km im quasi am Pub angrenzenden North York Moors Nationalpark spazieren. Trotz Nieselregen und grauem Himmel ist es sooo schön hier. Die grünen latschenähnlichen Gewächse, der gelbe Farn, die lila Heide… Es ist kein Mensch unterwegs, dafür treffen wir ein paar Schafe und erschrecken (unabsichtlich) ein paar Moorhühner, die empört gackernd das Weite suchen. Ich könnte ewig hier weiter marschieren, aber wir haben ja noch viel vor heute und so drehen wir nach etwa 1,5 km um und marschieren zurück zum Auto.

Fotos folgen! 😉

Dann geht’s mit dem Auto gen Osten zur Nordsee. Das kleine Städtchen Robin Hood’s Bay, Nahe Withby soll sehr nett sein und ist Ziel unserer Fahrt. Am kostenpflichtigen Parkplatz angekommen, regnet es immer noch; sogar stärker als in Danby. Deshalb lass ich die Kamera auch im Auto. Manchmal bin ich leider wirklich lerntesistent – kurz darauf bereue ich die Entscheidung nämlich schon wieder; zumal der Handyakku schon wieder knapp wird.

Direkt am Meer, wo die Ebbe zerklüftete Felsen frei gegeben hat, gehen wir südlich Richtung Ravenscar. Für einen Regensonntag sind überraschend viele Menschen unterwegs. Aber wir sind ja in England – da sind die Leute wohl nicht so empfindlich wie bei uns daheim. Schade eigentlich, ich hätte die Bucht gern für mich alleine gehabt. 😁

Nach einiger Zeit sind wir dann doch alleine – Chinua darf von der Leine und Teddy auch kurzfristig, denn hier sind keine anderen Tiere (ausser ein paar Möwen direkt beim Meer), ich kann ewig weit sehen und groß abhauen könnte er auch nicht. Er kommt recht brav auf Ruf zurück; nachdem er aber keine Lust hat, auf Chinuas Spielaufforderungen einzugehen und doch wieder Leute auftauchen, hänge ich ihn bald wieder an.

Schließlich gehen wir oberhalb des Strandes; wieder am Cleveland Way, zurück zum Städtchen. Knapp 6 km waren wir hier unterwegs.

Unter anderen Umständen hätte ich es mir gerne noch angesehen, aber wir sind alle 3 schon recht nass und haben ja auch noch 2 Stunden Fahrt vor uns.

GB, North York Moors: Roseberry Topping & Captain Cook’s Monument

Heute haben wir eine Rundwanderung zum Roseberry Topping und Captain Cook’s Monument gemacht. 8,6 ziemlich anstrengende Kilometer, v.a. wegen dem immer noch heftigen Sturm und der einen und anderen kleineren Herausforderung für mich.

Vom Wanderparkplatz marschieren wir ein Stück über Stufen bergauf und dem Cleveland Way folgend durch das Newton Moor; vorbei an einigen freilaufenden Schafen, die sich aber ein Stück in die Heide trollen, als sie uns kommen sehen.

Dann geht’s auch schon zum Roseberry Topping hinüber – zuerst bergab, dann bergauf. Und dann stehen wir oben und können uns kaum bewegen, weil der Wind hier so stark weht, dass man immer wieder verblasen wird und taumelt. Chinua hasst mich – Sturm findet sie nämlich noch ätzender als Regen.
Zusätzlich sind doch einige andere Wanderer (auch welche mit Hund darunter) hier. Der Sturm tobt so laut, dass man sein eigenes Wort nicht versteht, geschweige denn, den Hunden entsprechende Anweisungen geben könnte. Ist mir eindeutig zu stressig und ungemütlich und so suchen wir schnell wieder das Weite.

Unten angekommen, marschieren wir über eine Wiese und dann am Waldrand entlang, kommen an einem Rahmen vorbei und umrunden dann das Ridge Quarry. Dann müssen wir über 2 Weiden.

Das Tor birgt diesmal scheinbar eine Herausforderung – man kann es nämlich nicht öffnen, sondern muss drüber klettern. Ich frag mich, was Leute mit ner Dogge hier machen. Oder ich mit Teddy…

Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig Vertrauen und eine langjährige, intensive Beziehung sind. Chinua klettert auf Aufforderung die beiden schmalen Bretter hoch und ich kann sie problemlos drüber heben. Mein gutes, altes Mädchen. 💗💗💗 Mit Teddy klappt das natürlich noch nicht so gut. Ich brauche einige Zeit, bis ich ihn dazu bewegen kann, auf die Bretter zu klettern. Ich versuche ihn aufzuheben, aber 33kg Riesenplüsch über einen Zaun zu hieven ist was anderes, als 24kg zartes Elfengeschöpf. 😝 No way – geht nicht, ich krieg den da schlichtweg nicht drüber. Etwas ratlos steh ich davor – Chin auf der einen, Teddy auf der anderen Seite. Und dann seh ich das Loch am Boden, das man öffnen kann, indem man einen Pfosten hochzieht. Groß ist es nicht, aber da ich ja weiß, dass Teddy sich über die Kofferraumtrennwand quetschen kann, ist’s einen Versuch wert. Und tatsächlich – es klappt. Puh…!

Die Bewohner der Weiden – Gott sei Dank wieder nur Schafe und keine Kühe, halten Abstand und wir kommen gut vorbei.

Und dann geht’s ein letztes Mal (dafür ziemlich, ziemlich steil) bergauf zum Cook’s Monument. Ein Mann überholt uns und meint, ich hab’s gut, weil ich gezogen werd. Teddy macht im Zuggeschirr echt einen auf Lokomotive. Berauf lieb ich ihn. Aber bergab hass ich ihn dafür. 😏😌😇

Beim Monument machen wir noch ein paar Pflichtfotos und dann geht’s hinunter und zurück zum Auto. Jetzt sind wir alle 3 ganz gut müde, denk ich und freu mich aufs hin- und Füße hochlegen… 😌

4. Etappe: Dover – White Cliffs & Castle

Oh Gott, was für eine Aufregung gleich in aller Früh!
Ich hatte mich für den Eurotunnel statt der Fähre entschieden, weil man da mit den Hunden im Auto bleibt und die Fahrt auch nur 35 Minuten dauert. Gebucht hab ich Hin- & Rückfahrt schon vor Monaten. Ich wusste auch, dass die Briten sehr streng bei der Einreise von Haustieren sind und hab dementsprechend gut auf die nötigen Dinge geachtet – Chips nochmal überprüft, TW Impfungen haben sie sowieso, Bandwurmbehandlung wie vorgeschrieben… Statt 1,5 Std war ich sogar 2 Std früher dort. Trotzdem hatte ich soo Schiß, dass irgendwas ist und wir nicht einreisen dürfen.
Und so wars auch. In Teddys Impfpass ist nämlich das Datum der Chipablesung erst nach dem Datum der TW Impfung. In Deutschland und Österreich völlig legitim, aber in GB nicht. So durfte ich erstmal nicht einreisen und musste gefühlte Ewigkeiten bangen und warten, bis die Damen eine Lösung gefunden hatten. Ich musste nun zu einem französischen Vet, den sie kontaktiert hatten, der mir um „schlappe“ 57€ einen neuen, GB konformen Pass ausstellte. Die Umbuchung von meinem Zug um 9:20, der sich natürlich nicht mehr ausging, auf 10:20 erfolgte freundlicherweise kostenfrei.
Mittlerweile sind wir im Zug und bereits unter dem Ärmelkanal und steuern auf die Insel zu. Für heute hatten wir jedenfalls genug Aufregung! 😌
Ach verdammt… Jetzt kommt ja noch die Sache mit dem „auf der falschen Seite fahren“ auf uns zu…😝

Nach der Aufregung in der Früh, verlief der restliche Tag dann zum Glück recht entspannt. Das links fahren bereitet tatsächlich keine großen Schwierigkeiten und da ich im Zug nicht das 1. Auto war, konnte ich, in GB angekommen, erstmal hinter meinem Vordermann herfahren.

Vom Eurotunnel in Folkestone ging’s dann direkt nach Dover zum National Trust Visitor Center um eine Wanderung bei den White Cliffs of Dover zu machen. Vom kostenpflichtigen Parkplatz oberhalb des Hafens marschierten wir über Langdon Hole zum South Foreland Lighthouse. Leider ist er gerade eingerüstet, aber ich bin einfach so froh, in GB gelandet zu sein, dass es mich gar nicht stört. Bei Mrs. Knotts Tearoom direkt beim Leuchtturm gönne ich mir einen English Breakfast Tea und den ersten Scone mit Clutted Cream und Marmelade. Am Rückweg machen wir dann an einer traumhaften Stelle mit Ausblick auf die steilen Felsen und das Meer nochmal Pause, legen uns ins Gras und entschleunigen eine Zeit einfach nur. 7,7km waren wir unterwegs.

Zurück beim Auto ist noch etwas Zeit und so fahren wir noch zum Dover castle. Hunde sind am Gelände erlaubt, nur in die Innenbereiche dürfen sie nicht. Wir schlendern nochmal knapp 1,9km herum und machen uns dann auf den Weg zu unserer heutigen Bleibe. Unterwegs noch ein kurzer Stop bei Morrisons um einen Abendsnack (und ein Joghurt zum verfeinern des TroFus für die verwöhnten Köter) zu kaufen und dann ab ins B&B. Das Crabble Hill House ist nicht das komfortabelste; mit winzigem Zimmer und Klo und Bad am Gang, aber dafür absolut herrlich urig!

Morgen geht’s dann auf die vorerst letzte längere Etappe – ins ca. 520km entfernte North Yorks, wo wir bis Sonntag bleiben werden.

(Mehr Bilder und Streckenkarten gibt’s, wenn wir im November wieder zurück in Wien sind. Sollten Fotos seltsam aussehen, liegt’s am Tablet – das hat leider Probleme mit dem Raw Format. Auch die werden dann ggf daheim ausgetauscht)

NÖ, AT – Katzelsdorf/Wilfersdorf: Grillparz

Heute sind wir gleich in der Früh los und nach langem mal wieder die Runde Passauerhof – Katzelsdorf – Wilfersdorf – Rauchbuchberg gegangen.

Den Platz der Landjugend Tulln „Auf da Höh“ hatten wir ganz für uns alleine und so durfte Teddy das erste Mal (freilich noch mit Leine dran) ein bissl laufen und sich von mir entfernen und wir konnten die Holzskulpturen in aller Ruhe für ein paar Fotos nutzen.

Schöööön war´s und schon ein bissl herbstlich!

Startpunkt ist der Passauerhof (ehemaliges Restaurantz Passauerhof) am Tulbinger Kogel. Von dort aus gehen wir ein paar wenige Meter neben der Straße Richtung Katzelsdorf und biegen dann (kurz nach den Glascontainern auf der rechten Seite) rechts in den Wald hinein, wo es gleich recht steil bergab geht. Wir halten uns an die rot-weiß-rote Wegmarkierung mit der Nr. 45 und marschieren über 2 Brückerln und queren dann eine breite Forststraße.

Weiter gehts noch ein Stückl steil bergab und eine weitere Brücke, bevor der Weg dann breiter und gemäßigter wird. Kurz nach der kleinen „Waldandacht“ mit Bankerl und Kreuz linkerhand mündet der Waldweg dann in die Augasse, der wir bis nach Katzelsdorf hinein folgen. Beim Brückerl halten wir uns links und folgen der Augasse weiter, bis diese an der Wienerstraße endet. Nun wenden wir uns nach links und gehen entlang der Wienerstraße ein Stück leicht bergauf, bis rechts eine kleine Gasse – die Flurgasse – Richtung Felder führt.

Wir wandern zwischen den Feldern nach Wilfersdorf – die Eichengasse bergab, biegen dann rechts in die Rachstraße und dann scharf links in die Grillparzgasse. Wir gehen die Asphaltstraße steil bergauf – vorbei am Welserhof. Nach einiger Zeit endet der Asphalt und eine Schotterstraße führt weiter bergauf, bis man – fast ganz oben auf der Kuppe angelangt – rechts zu dem Platz der Landjugend „Auf da Höh“ abzweigen kann.

Hier machen wir eine kleine Pause – geniessen die Aussicht und schießen ein paar Bilder.

Schließlich gehen wir die Schotterstraße weiter bergauf, zwischen Wiesen durch bis an den Waldrand. Nun folgen wir dem weiß-grün-weiß markierten Waldweg weiter bergauf auf den Rauchbuchberg. Von dort führt uns ein weiterer Waldweg links bergab und dann sanft bergauf zurück zum Passauerhof.

8,4 abwechslungsreiche km durch Wald, Feld und Ortschaften bei 230hm. Kein freilaufendes Vieh, ein toller Erlebnis-Rastplatz und eine schöne Aussicht aufs Tullnerbecken. Wasser für die Hunde einstecken; Bäche sind hier keine vorhanden!

AT, NÖ: St. Andrä Wördern – Donau – Au Runde

Nachdem wir heute Früh bei Altenberg wieder ein bisschen „Wasser ist cool“ Training gemacht haben (heute war´s schon bis zur Grenze zu „Jetzt müsste man dann schwimmen“), sind wir anschließend die Donau ein Stück stromaufwärts marschiert, dann den Damm abwärts und in die Au hinein gegangen.

Beim See (baden verboten!) ging´s (unerlaubterweise – war vorab auf Google leider nicht zu sehen, dass man das Stück nicht gehen darf und da der Handyakku frühzeitig den Dienst quittiert hatte, konnte keine Ausweichstrecke gesucht werden) durch ein kleines Stück „Bergbaugebiet“ und dann via Auhofstraße und Au zurück zum Parkplatz beim Donaualtarm.

6,6 ziemlich ebene Kilometer ohne freilaufendes Vieh und da sehr zeitig in der Früh auch mit nur wenig Radfahrern an der Donau.

Das Stück zwischen den beiden Seen ist der eigentlich gesperrte Teil

AT, NÖ – Gablitz: Troppberwarte

Vor 2 Wochen war´s Samstag auch angenehm kühl und bewölkt – das hatten wir für eine kleine Wanderung genutzt.

Bei der Laabacher Schenke bei Gablitz gings los – an der Schenke auf asphaltierter Straße vorbei, bei der Weggabelung den rechten Weg nehmend und der Fortstraße entlang des Baches und bald etwas bergauf folgend. Beim Wegweiser mit den vielen Schildern biegen wir nun rechts ab und gehen den Weg bergauf bis wir anstehen. Wir biegen nun links ab und folgen der Forstsraße bis zu den großen Wiesen.

Dort nehmen wir den linken Weg und wandern die Forststraße weiter leicht bergauf – vorbei am weißen Kreuz und in ein paar Kurven bis zu einer Weggabelung. Nun nehmen wir den auf den ersten Blick nicht gleich offensichtlichen Weg links in den Wald hinein.

Wir folgen dem Waldweg – zuerst geradeaus bzw. leicht bergab, dann bergauf über einige große Wurzeln, bis wir wieder bei einer Weggabelung mit Wegweisern stehen. Wer möchte, kann nun einen Abstecher (ca. 5 Minuten, aber recht steil bergauf) zur Troppbergwarte machen. Die steinerne Warte haben wir zu 3. bestiegen. Das „filigrane“ Funkturmgebilde hat Frauchen versucht zu erklimmen, bei der 4. Ebene aber aufgrund mangelnder Schwindelfreiheit wieder umgedreht.

Anschließend geht´s denselben Weg zurück zur Weggabelung. Bei dieser und von der Troppberwarte kommend wenden wir uns nun nach rechts und nehmen den linken der beiden Wege, der auf den ersten Blick ins Gebüsch hinein zu führen scheint. Die ersten paar Meter sind etwas verwachsen und meist gatschig, danach folgt aber ein schöner, ebener Waldweg, dem wir folgen, bis wir bei einer großen Wiese heraus kommen.

Wir gehen rechts entlang des Waldes und Richtung Hochstand weiter und folgen dem Weg anschließend bergab bis zum nächsten Wegweiser. Dort marschieren wir den unmarkierten Weg links und oberhalb des verfallenen Hauses weiter und schließlich über die Wiese hinunter zum Waldrand.

Wir gehen den Waldweg bergab und stehen nach einiger Zeit wieder an einer Forststraße, bei der wir uns nach rechts wenden. Bei den Häusern geht sie in eine Asphaltstraße über und dieser folgend sind wir bald zurück bei der Laabacher Schenke.

7,6 hauptsächlich waldige km, 216hm, kein freilaufendes Vieh, aber wildreich und ab und an gerne von Mountainbikern genutzt.

AT, NÖ – Raabs: Ritterweg Ruine Kollmitz

Heute waren wir endlich wieder mal so richtig „on tour“ und das erste Mal in „neuer Formation“ (d.h. ohne die Oldies Nanook und Ozzy, dafür mit Teddy und Elvis). Super-super-super brav waren sie alle 4! Und einmal mehr hat mich Teddy verblüfft, der sämtliche für ihn sicher noch gänzlich neuen Herausforderungen wie etwa die Gittertreppen in der Burg u.v.m., ohne Angst, aber neugierig, mit einer guten Portion Vertrauen und viel Bravour gemeistert hat! <3

Gestartet sind wir am frühen Nachmittag in Raabs an der Thaya im Waldviertel. Vom Parkplatz an der Stadtmauer marschieren wir über den Hauptplatz am Rathaus vorbei durch den Ort und gelangen schließlich auf den Kollmitzsteig, dem man dann entlang der Thaya über Wald und Wiesenwege folgt.

Nach einiger Zeit geht es über den Jungfernsteig und die Wirtleiten bergauf. Oben angekommen wandert man ein Stück zwischen Wiesen und Feldern entlang, bei dem einzelnen Baum den rechten Weg nehmend bis zum Fahrweg. Dem Wegweiser folgend geht es dann wieder ein wenig bergab bis man zur Böhmischen Mauer und kurz darauf zur Burgruine Kollmitz gelangt. Eintritt Erwachsene 2€, Hunde Willkommen und frei.

Wir machen einen ausgiebigen Rundgang durch die Burg samt Besichtigung des Hungerturms. Anschließend geht es hinunter in den Kollmitzgraben, wo sich die Hunde im Wasser erfrischen können. (Sogar Teddy, der sich bislang eher ein wenig wasserscheu gezeigt hat, geniesst die kleine Abkühlung.)

Vom Kollmitzgraben geht es ein Stück bergauf und dann eine Zeit lang über Felder und Wiesen eben durch Sauggern (Achtung: auf diesem Stück ist kaum Schatten vorhanden!) und anschließend bergab in den Wald hinein.

Über ein schmales Brückerl queren wir den Seebsbach und gönnen uns nochmal eine kleine Pause im kühlen Wasser. Anschließend wandern wir den Fortsweg entlang bis Lindau und von dort die asphaltierte Straße zwischen Wiesen und Feldern zurück nach Raabs.

11,6km bei 250hm. Der Weg ist durchgehend ausgezeichnet beschildert und es gibt kein Weidevieh.