AT, NÖ: St. Andrä Wördern – Donau – Au Runde

Nachdem wir heute Früh bei Altenberg wieder ein bisschen „Wasser ist cool“ Training gemacht haben (heute war´s schon bis zur Grenze zu „Jetzt müsste man dann schwimmen“), sind wir anschließend die Donau ein Stück stromaufwärts marschiert, dann den Damm abwärts und in die Au hinein gegangen.

Beim See (baden verboten!) ging´s (unerlaubterweise – war vorab auf Google leider nicht zu sehen, dass man das Stück nicht gehen darf und da der Handyakku frühzeitig den Dienst quittiert hatte, konnte keine Ausweichstrecke gesucht werden) durch ein kleines Stück „Bergbaugebiet“ und dann via Auhofstraße und Au zurück zum Parkplatz beim Donaualtarm.

6,6 ziemlich ebene Kilometer ohne freilaufendes Vieh und da sehr zeitig in der Früh auch mit nur wenig Radfahrern an der Donau.

Das Stück zwischen den beiden Seen ist der eigentlich gesperrte Teil

AT, NÖ – Raabs: Ritterweg Ruine Kollmitz

Heute waren wir endlich wieder mal so richtig „on tour“ und das erste Mal in „neuer Formation“ (d.h. ohne die Oldies Nanook und Ozzy, dafür mit Teddy und Elvis). Super-super-super brav waren sie alle 4! Und einmal mehr hat mich Teddy verblüfft, der sämtliche für ihn sicher noch gänzlich neuen Herausforderungen wie etwa die Gittertreppen in der Burg u.v.m., ohne Angst, aber neugierig, mit einer guten Portion Vertrauen und viel Bravour gemeistert hat! <3

Gestartet sind wir am frühen Nachmittag in Raabs an der Thaya im Waldviertel. Vom Parkplatz an der Stadtmauer marschieren wir über den Hauptplatz am Rathaus vorbei durch den Ort und gelangen schließlich auf den Kollmitzsteig, dem man dann entlang der Thaya über Wald und Wiesenwege folgt.

Nach einiger Zeit geht es über den Jungfernsteig und die Wirtleiten bergauf. Oben angekommen wandert man ein Stück zwischen Wiesen und Feldern entlang, bei dem einzelnen Baum den rechten Weg nehmend bis zum Fahrweg. Dem Wegweiser folgend geht es dann wieder ein wenig bergab bis man zur Böhmischen Mauer und kurz darauf zur Burgruine Kollmitz gelangt. Eintritt Erwachsene 2€, Hunde Willkommen und frei.

Wir machen einen ausgiebigen Rundgang durch die Burg samt Besichtigung des Hungerturms. Anschließend geht es hinunter in den Kollmitzgraben, wo sich die Hunde im Wasser erfrischen können. (Sogar Teddy, der sich bislang eher ein wenig wasserscheu gezeigt hat, geniesst die kleine Abkühlung.)

Vom Kollmitzgraben geht es ein Stück bergauf und dann eine Zeit lang über Felder und Wiesen eben durch Sauggern (Achtung: auf diesem Stück ist kaum Schatten vorhanden!) und anschließend bergab in den Wald hinein.

Über ein schmales Brückerl queren wir den Seebsbach und gönnen uns nochmal eine kleine Pause im kühlen Wasser. Anschließend wandern wir den Fortsweg entlang bis Lindau und von dort die asphaltierte Straße zwischen Wiesen und Feldern zurück nach Raabs.

11,6km bei 250hm. Der Weg ist durchgehend ausgezeichnet beschildert und es gibt kein Weidevieh.

DE, TH – Meiningen

Wir haben einen Kurztrip nach Deutschland gemacht und eine Runde in Meiningen im Thüringer Wald gedreht.

Gestartet sind wir direkt bei unserer Unterkunft, der Pension Herfurth in der Eleonorenstraße im Stadtzentrum von Meiningen. Die Pension wird von einer älteren Dame betrieben, das Zimmer war klein und einfach, aber sauber und mit kostenfreiem WLAN und TV ausgestattet. Hunde sind Willkommen und zahlen nicht extra. Trotz Zentrumnähe ist man in 3 Minuten an einem Grünstreifen.

Wir gehen die Eleonorenstraße ein paar Meter vor bis zur Eduard-Fritze-Straße, wenden uns nach links und stoßen bei der Brücke an der Ludwig-Chronegk Straße auf den blau markierten Wanderweg X5. Wir biegen nochmal links ab und folgem dem markierten Weg am Bleichgraben bis zum Henneberger Haus.

Hier geht es nun links, den gelb markierten Weg weiter – wir gehen die Georgstraße bis zur Klosterstraße, biegen rechts ab und gehen weiter bis zum Schloß. Dort stößt auch der blaue Weg dazu. Wir gehen am Schloß vorbei in den Park und queren die Werra über die Bogenbrücke, die von zahlreichen Liebesschlössern geziert wird.

Nach der Brücke, bei den Wegweisern, gehen wir nun rechts den Weg bergauf, wieder den blauen Markierungen folgend. Über ein paar Stufen und einige Kurven geht es einen Waldweg bergauf bis zum Diezhäuschen, von dem aus man eine tolle Aussicht auf Meiningen hat.

Nach einer kurzen Pause geht es den blau markierten Weg weiter bergauf durch den Wald, am Sternplatz vorbei bis zu einer Weggabelung am Waldrand. Wir verlassen nun den markierten Weg, wenden uns stattdessen nach links und nach ein paar Schritten an den Wiesen gleich wieder nach links und gehen nun am Wald- & Wiesenrand, vorbei am Geba-Blick und einer BMX-Waldanlage weiter bis zur nächsten Wegkreuzung.

Wir biegen scharf links ab und folgen dem Fliederhain bis wir am oberen Weingartental an einem Grundstück stehen. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Georgsbrücke bergab. Bald kommen wir auf eine asphaltierte Straße und gehen das Weingartental weiter hinunter bis zurück nach Meiningen.

Über die Georgsbrücke geht´s über die Werra, direkt danach links zurück zum Schloß (wo Frauchen sich ein Eis gönnt). Von dort aus marschieren wir via Ernestinerstraße und Luisenstraße über den Hauptplatz zurück in die Eleonorenstraße zu unserem Quartier.

Nette, kurze Wanderung mit Aussicht und ein bisschen Kultur. 5,4km, 150hm.

Stadtwanderweg 4

Heute sind wir schon um 5:30 losmarschiert und zwar gleich von daheim aus, denn wir wohnen ja direkt am Stadtwanderweg 4. Leider ist der bei halbwegs passablem Wetter unter der Woche ab Mittag und am Wochenende schon früher für uns kaum mehr zu gehen, da gefühlte Millionen Menschen und leider auch sehr viele „Tut-Nix-Halter“ (TNH steht für Leute mit Hunden die vor allem eines nix tun; nämlich hören, deren 2-Beiner sich gleichzeitig aber nix schei..en und ihre Bellos ohne Rücksicht auf ihre Umwelt einfach überall hinstürmen lassen) unterwegs sind.

Ca. 7km bei 220hm; wir haben uns aber nicht 100%ig an den Stadtwanderweg gehalten.

Start für alle, die nicht direkt an der Strecke wohnen: Ecke Dehnegasse/Rosentalgasse. Wir marschieren die Dehnegasse leicht bergauf, folgen bei der Nr. 15 aber nicht dem Wegweiser links in den Park hinein (der Weg führt direkt zum Spielplatz), sondern gehen weiter bergauf bis die Asphalstraße in einen Forstweg mündet. Diesem folgen wir geradeaus bis wir beim Parkeingang im oberen Teil der Dehnegasse stehen.

Der Dehnepark wurde schon 1791 von der Fürstin Paar als Landschaftspark angelegt und ging nach mehrmaligem Besitzerwechsel (u.a. gehörte er dem Wiener Filmregisseur Willi Forst) an die Stadt Wien über, die ihn 1973 der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Wir biegen nun links ab und gehen am Trinkwasserbrunnen vorbei leicht bergauf, vobei an der Ruinenvilla (die leider Dank Vandalismus und mangelnder Renovierung mittlerweile am Verfall und eingezäunt ist) und in den Wald hinein. Bald teilt sich der Weg – wir nehmen den schmalen Teil, der links abwärts führt und kommen kurz nach dem Ententeich neben dem Bach und parallel zur Rosentalgasse zurück auf den Stadtwanderweg.

Wir folgen diesem über die Brücke, queren die Rosentalgasse und gehen dann den Wegweisern folgend Richtung Silbersee und Satzberg weiter. Kurz nach dem ehemaligen Gasthaus Silbersee nimmt Chinua ein kurzes Bad im (zugegeben etwas müffelndem) See.

Gut abgekühlt geht es dann weiter bergauf (es gibt abseits des Weges 2 oder 3 kleinere Wiesen, die zum pausieren einladen) bis wir in der Gartensiedlung „Ried i.d.Rose“ herauskommen. Wir queren die Steinböckengasse; anstatt dem Stadtwanderweg die Straße bergauf weiter zu folgen, gehen wir auf die Satzbergwiese und von dort bergauf weiter.

Wir gönnen uns eine kleine Pause bei einem Bankerl und geniessen ein wenig die Aussicht auf Wien.

Anschließend geht es nochmal etwas steiler bergauf und schließlich wieder in den Wald hinein, wo wir uns rechts haltend bald wieder auf den markierten Weg stoßen. Beim Schranken an der Kreuzung Pappelstraße/Wickengasse wenden wir uns nach rechts und folgen dem Wegweiser durch die Siedlung (man hat dort eine wunderbare Aussicht auf die goldene Kuppel der Otto Wagner Kirche in den Steinhofgründen). Nach links geht es ein Stück den Seglerweg entlang und dann bald rechts in den Wald, dem Stadtwanderwegweiser und der roten und grünen Markierung folgend. Wir queren den Pelzer Rennweg und stehen schon bald vor der Jubiläumswarte.

Leider ist es in der Zwischenzeit etwas bewölkt geworden, aber wir steigen trotzdem auf die 31m hohe Aussichtsplattform. Wieder zurück am Boden inspizieren wir die Terrasse der Wiener Waldschule. Hier gibt es auch eine Stempelstation (leider ist das Stempelkissen zumindest heute ausgetrocknet).

Anschließend geht´s dem Wanderweg folgend wieder in den Wald, vorbei an einem kleinen Teich und dem Parkplatz bei der Lagerwiese in der Johann-Staud-Straße (bis hier waren wir quasi alleine unterwegs, ab jetzt treffen wir auf einige andere Hundehalter und viele Hobbysportler) bis zur Feuerwache an den Steinhofgründen. Hier wenden wir uns nun nach rechts und folgen dem asphaltierten Heschweg entlang der Steinhofmauer hinunter ins Rosental – vorbei am Großen Schutzhaus Rosental und den Kleingartensiedlungen bis wir schließlich rechts in die obere Dehnegasse einbiegen und das letzte Stück den bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt wandern.

1. Bucklige Welt Doghike

1 Jahr und 7 Monate ist es her, dass wir das letzte Mal bei einem Doghike mitmarschiert sind. Und heute war´s endlich, endlich wieder so weit!

Gemeinsam mit Hundefreundin Baileys haben wir am 1. Buckliche Welt Doghike von Dogtrekking & More Sportunion in der Kategorie Happy Dog teil genommen. Etwa 13km bei 500hm – von der Hundeschule in Krumbach nach Pichl, vorbei an einem Gipfelkreuz und dem Checkpoint bei einem kleinen Steinkreis (was für eine coole Einstimmung auf unseren Schottland-Urlaub im Oktober) nach Hosien und über Prägart und Haselgraben mit Ausblick auf Schloß Krumbach wieder zurück zum Ausgangspunkt in 3:27 (und somit der drittbesten Zeit, wobei Platz 1 und 2 gelaufen sind).

Sehr nett war´s – Danke an Thomas und Regina von Dogtrekking & More Sportunion! Wir haben´s sehr genossen und kommen sicher wieder!

AT – Bgld, Landsee: Burgruine – Pauliberg

Heute sind wir Mittags direkt von der Arbeit aus ins Burgenland, zum Naturpark Landseer Berge, gedüst. In Kobersdorf haben wir uns mit Verena und Lilo getroffen und sind von Am Waldhof 1a aus, dem 02 Zentralalpenweg Ost gestartet.

Nach ein paar Metern an Häusern vorbei kommt man zu einem Bach, den man bald quert und dann weiter immer dem 02er und Richtung Landsee markiertem Weg folgt. Zuerst geht es eine breite Forststraße bergauf (für ein kurzes Stück verlassen wir die Markierung – diese würde über einen durch Waldarbeiten verwüsteten Weg führen – wir bleiben stattdessen auf der Forststraße, die sich ohnehin bald wieder mit dem m arkierten Weg trifft).

Nach einiger Zeit zweigen wir von der Forstraße auf einen Waldweg (weiterhin markiert) ab, der uns schließlich recht steil bergauf zum Parkplatz der Burgruine Landsee (ca. 600hm) führt.

Die Ruine gilt als eine der größten Burgruinen Mitteleuropas. Gerne löhnen wir die 3,5€ Eintritt (Hunde kostenfrei) und machen einen Rundgang durch die beeindruckenden Gemäuer. Auch den Turm erklimmen wir – zuerst führen Holztreppen, das letzte Stück dann Gitterstufen auf die Aussichtsplattform. Oben angekommen geniessen wir ein wenig die Aussicht auf die Umgebung.

Anschließend geht´s weiter Richtung Pauliberg. Vorbei am kleinen Schloßfriedhof, die Zufahrtsstraße zur Burg hinunter bis zur Landseer Landestraße. Wir gehen ein Stück durch den Ort Landsee, biegen noch ein Stück vor dem Gasthof „Zur Schloßruine“ scharf nach rechts ab (und verlassen somit den Wanderweg 02) und gehen bergauf bis ans Ende der Straße. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Kamaldulenser Klosterruine nach links, wandern durch den Wald und kommen schließlich zur Florianikapelle mit Rastplatz. Von hier aus könnte man einen Abstecher zur Klosterruine machen – da die Sonne aber langsam untergeht und wir noch ein Stück vor uns haben, verzichten wir darauf.

Der orange-gelben Markierung folgend wandern wir noch ein Stückchen bergab und kommen schließlich wieder zur L232. Nun geht es leider ein Stück neben der Landstraße entlang, bis zum Wegweiser zum Basaltwerk Pauliberg (ca. 700hm). Wir biegen rechts in die Sackgasse ab und folgen der kleinen Straße bis zum Werk. Der Pauliberg selbst ist der Rest eines jungtertiären Vulkans – wir haben´s uns spektakulärer vorgestellt – außer Schottertürmen und dem für Unfefugte logischerweise gesperrten Basaltwerk gibt es eigentlich nix Aufregendes zu sehen.

Nun verlassen wir den orang-gelb markierten Weg und gehen stattdessen den gelben Markierungen folgend um das Basaltwerk herum und den Forstweg bergab (irgendwo verpassen wir eine Abzweigung und gehen wieder ein Stück auf unmarkiertem Weg) bis wir auf den 02er Wanderweg treffen und das letzte Stück zurück nach Kobersdorf auf bereits bekanntem Weg zurück marschieren.

15,1km bei etwa 370hm, kein freilaufendes Vieh, aber recht wildreiche Gegend und eine großartige Ruine zum besichtigen.

AT – NÖ, Seebenstein: Türkensturz

Nach der Arbeit sind wir direkt vom Wienerberg aus weiter in den Süden nach Seebenstein gedüst und haben dieses traumhafte Tagerl für einen kleinen Ausflug genutzt.

Da das Bad noch nicht in Betrieb war, sind wir am Parkbad Parkplatz stehen geblieben (es gibt in der Umgebung aber gleich mehrere Parkplätze). Von dort geht´s den Schlossweg ein paar wenige Meter zurück bis zu den beiden Hinweistafeln, wo man sich auch eine kostenfreie Broschüre mit kleiner Karte mitnehmen kann.

Wir marschieren dann den Weg, der ein Stück parallel zur Sraße führt bergauf. Wir kommen an einer kleinen Höhle vorbei und erreichen in einer Kurve bald den Wegweiser zur Burg. Wir folgen der Fortstsraße weiter in Serpentinen bergan – mit ein wenig Phantasie kann man sich nur zu gut Ritter zu Pferd, Bauern mit ihren Ochsenkarren und allerlei anderes Volk auf dem Weg von oder zur Burg vorstellen.

Wir erhaschen noch kurz einen Blick auf den Schneeberg und können dann schon den Turm der Burg Seebenstein zwischen den Bäumen hervorblitzen sehen. Die Burg selbst heben wir für uns für andermal auf – pausieren aber kurz auf der Burgwiese und geniessen die Sonne und den Blick auf das schöne Gemäuer.

Kurz darauf geht es weiter – vorbei an einer verfallenen Steinmauer und dann nicht dem markierten Weg folgend, sondern einen unmarkierten Waldweg bergauf. Wir kommen an einem Hochstand und einer Futterstelle vorbei und gehen dann wieder auf breiterem Weg relativ eben in fast südlich wirkender Gegend dahin. Beim Wegweiser Almweg folgen wir diesem und befinden uns auch bald links neben einer Almwiese.

Wir gehen neben dieser bis zu deren Ende, wenden uns dann nach rechts und folgen dem Wegweiser (und grün markiertem Weg) Richtung Sollgraben. Bald gelangen wir auf asphaltierte Straße. Direkt nach dem ersten Haus auf der linken Seite des Weges befindet sich ein kleiner Bildstock und gegenüber davon geht – auf den ersten Blick leicht übersehbar – ein kleiner Weg rechts bergauf. Vorbei an einer Weide gelangen wir bald wieder in den Wald. Wir bleiben auf dem markierten Weg; bei der Kreuzung mit der Naturparkwegtafel biegen wir wieder rechts ab und gehen Richtung Türkensturz.

Kurze Zeit später erreichen wir unser Ziel. Der Türkensturz (ca. 614m) ist eine alte Ruine (angeblich 1824 entstanden) an einer steilen Bergwand bei Gleißenfeld in der buckligen Welt. Eine genaue Überlieferung gibt es nicht, einer Sage nach lockte die Jungfrau Maria höchstselbst die belagernden Türken zum Abgrund, über den sie dann in die Tiefe stürzten. Wir gehen zum Kreuz und bis vor zum Torbogen, geniessen vorsichtig den Blick auf Gleißenfeld und machen bei dem Bankerl vor dem Kreuz kurz Pause.

Anschließend marschieren wir die Forststraße zurück bergab Richtung Seebenstein – gelangen beim ersten Wegweiser zur Burg dann wieder auf den Weg, der zurück zum Parkbad führt.

Leichte Tour mit 6,75km, 240hm, viel zu sehen und kein freilaufendes Vieh. An sonnigen Sonn- oder Feiertagen oder in den Schulferien allerdings sicher eine gut frequentierte Strecke und beliebtes Ausflugsziel. Wir hatten Glück – unter der Woche zur Nachmittagszeit haben wir kaum Leute getroffen.

AT – NÖ, Kematen: Schneerosenweg

Heute sind wir mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s den Schneerosenweg in Kematen an der Ybbs entlang gewandert. Den GPX-Track haben wir wieder von Bergfex herunter geladen, allerdings ein klein wenig modifiziert.

Geparkt haben wir (nicht wie auf dem Track angegeben bei der Heidestraße) direkt in Kematen zwischen 9. & 11. Straße und sind den Weg dann – unabsichtlich – entgegen der Beschilderung gewandert. Im Nachhein fanden wir das aber gar nicht so schlecht, weil der schönste Teil der Strecke so erst im letzten Drittel kam. Save the best for last. 😉

Gestartet sind wir Richtung Kirche und neben dieser bergauf Richtung Wald gewandert. Auf den großen Wiesen haben die Hunde ein wenig getobt, bevor es dann ein Stück auf Waldwegen dahin ging. Bei einem Marterl kommt man aus dem Wald heraus und quert eine Straße. Wir sind dann – auch anders als im ursprünglichen GPX-Track getaggt – nicht durch die Siedlung sondern ein Stück weiter unten auf dem Feldweg entlang (so wäre der Weg eigentlich auch ausgeschildert) marschiert.

Bald gelangen wir auf kleinere Straßen die bis nach Abetzdorf führen; nach der Kapelle müssen wir schließlich ein Stück entlang einer etwas größeren Straße wandern und die B121 queren.

Danach beginnt der wirklich angenehme und nette Teil der Strecke – eine Forststraße entlang bis wir oberhalb der Ybbs stehen. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem nun etwas schmaleren Weg bis zu weiteren Wiesen. Hier finden wir endlich auch letzte Schneerosen – wir sind ein kleines bisschen zu spät dran und haben die große Blüte bereits verpasst. Nach einiger Zeit entdecken wir einen kleinen Pfad, der hinunter zum Wasser führt. Wir befinden uns nun nicht mehr am markierten Weg, aber parallel davon ein Stückchen unterhalb. Guinness und Chinua freuen sich über die Möglichkeit, ein wenig in der Ybbs zu baden.

Bei der Brücke (Heide 6a Straße) gehen wir querfeldein über die Wiese und den Abhang wieder bergauf zum (ursprünglich getrackten) markierten Weg. Bald schon geht er wieder in die Au hinein. Nach dem Bad (Hunde verboten) kann man statt auf dem markierten Weg wieder parallel etwas unterhalb davon entlang vom Wasser marschieren. Beim Beginn der Siedlung geht es dann bergauf an einem kleinen Ziegengehege vorbei, zurück auf die beschilderte Strecke, durch die Sieldung Richtung Hauptsraße und schließlich wieder Richtung Kirche bis zum Auto.

9,6km bzw. durch unsere kleinen Abänderungen 9,9km, 100hm, keine Kühe. Ein Teil der Strecke (in der Au und neben der Ybbs) ist wirklich nett; der andere Teil führt leider ein ganzes Stück auf kleineren und neben größeren Straßen.

AT – NÖ, Puchberg/Schneeberg: Losenheim-Mamauwiese-Wasserfall

Da wir´s vom Büro aus nicht weit in den Süden zu den Wiener Hausbergen haben und ja für heute schon länger traumhaftes Wetter angesagt wurde, haben wir eine Schneeschuhtour zur Mamauwiese geplant. Der GPX-Track im Link im Anschluß ist von Bergfex übernommen.

Wir starten ein paar Meter oberhalb des Parkplatzes der Schneebergbahn und folgen direkt den gelben Hinweisschildern zur Mamauwiese bergauf und leicht nach rechts weg einen breiten Forstweg entlang. Die Strecke ist durchgehend sehr gut ausgeschildert, so dass man sich eigentlich gar nicht verlaufen kann und auch kein Navi bräuchte.

Nach einiger Zeit führt der Weg von der Forststaße weg auf einen schmalen Waldweg, der nach wenigen Schritten über Stock und Stein bergab führt. Die Tour ist eigentlich als Schneeschuhtour ausgeschildert – dieses Stück scheint mir allerdings unmöglich mit Schneeschuhen bewältigbar und so werden sie kurzfristig abgeschnallt und an den Rucksack gehängt.

Nach einiger Zeit kommt man auf wieder auf eine Forststraße. Wer sich das Stück zur Mamauwiese sparen will, kann nun gleich über den Bach (es gibt ein paar Schritte weiter eine Brücke) weiter Richtung Wasserfall marschieren. Wir gehen noch bis kurz vor die Mamauwiese und kehren dann wieder um.

Zurück beim Bach ist der Weg zum Wasserfall bei der Brücke mit einem Schild ausgewiesen. Es geht nun wieder eine breite Forststraße leicht bergab – immer den Wegweisern und der Markierung folgend. Beim Bildbaum mit dem Sebastianmartel wählen wir nicht den kürzeren, steileren Weg bergab, sondern folgen dem Wegweiser am Marterl, der noch eine Zeit lang weiter über die Forststraße bergab führt.

Kurz nach einem großen Baum mit Bankerl und Wegweiser in einer Kurve geht es dann rechts in den Wald hinein weiter hinunter zum Wasserfall. Der Weg ist wegen des feuchten, rutschigen Schnees etwas schwierig zu gehen, da man auch die Steine und Wurzeln darunter nicht sieht. Bald hört man schon das Rauschen des Wasserfalls.

Bei diesem angekommen bewundern wir kurz die Eisgebilde und folgen dann dem Weg Richtung Puchberg weiter – vorbei am Wasserfallwirt und der Sebastianihütte und mitten durch einen Hof mit freilaufenden Hühnern und Katzen durch ein Labyrinth zwischen Stromzäunen durch. Anschließend geht es über einen Wiesenweg zwischen eingezäunten Kuhweiden durch Richtung Losenheim (Besichtigungen ab 5 Personen und nur nach telefonischer Vereinbarung). Bald schon sieht man die Ruine Losenheim auf ihrem Felsen trhonen.

Kurz vorm Forellenhof würde der Weg wieder in den Wald hinein führen. Da wir genug von nassem Schnee und Gatsch haben, bleiben wir das letzte Stück auf der Straße und wandern diese bergauf zurück zum Auto.

9,4km bei 320hm. Auf dieser Strecke sollte man auch im Sommer auf keine freilaufenden Kühe treffen.

AT – NÖ, Maria Gugging: Von der Lourdesgrotte zur Tempelbergwarte

Trotz des sehr bescheidenen Wetters haben wir uns heute mit Tante Irina und unseren Hundefreunden Resi & Ozzy getroffen und eine kleine Wanderung gemacht.

Vom Parkplatz der Lourdesgrotte beim Gasthaus Waldhof in Maria Gugging starten wir den rechten Weg nehmend. Wir folgen der gelben Markierung – zuerst ein kleines Stück auf breiter Forststraße, bald zweigt rechts ein steil ansteigender Pfad in den Wald bergauf. Nach einiger Zeit wird es etwas flacher und wir kommen schließlich bei einer großen Wiese heraus, die wir – weiterhin der gelben Markierung folgend überqueren. Wir marschieren an einem gelben Anwesen vorbei und finden uns schließlich in der Siedlung Hadersfeld wieder.

Von dort aus machen wir einen kleinen Abstecher zur gut ausgeschilderten Tempelbergwarte, bevor wir denselben Weg wieder zurück in die Siedlung marschieren. An der Straße gehen wir rechts weiter bis zu deren Ende, wieder ein Stück über Wiesen und kommen schließlich zurück in den Wald. Wir folgen der roten Markierung zuerst eben, dann einen Waldweg bergab bis eine Forststraße kreuzt.

Auch wenn es verlockend erscheint dieser zu folgen, queren wir sie lediglich und halten uns am rot markierten etwas abenteuerlich anmutenden, schmalen Wegerl steil bergab. Kurz zweifeln wir, ob wir hier wirklich richtig sind, entdecken dann aber 2 etwas verwachsene Schilder und stehen wenige Schritte weiter bei der Lourdesgrotte.

Von dort aus sind es dann nur mehr wenige Meter zurück zum Parkplatz. Zum Abschluß gehen wir noch den kurzen Kreuzweg vor bis zur Straße und wieder retour.

7,8km kurze Tour mit 150hm, die allerdings gleich zu Beginn und auf einmal zu bewältigen sind. Kein Weidevieh; Tempelbergwarte und Lourdesgrotte bieten nette Highlights.