Teddy-Freitag

Ende November 2018 war unsere Mantrailinggruppe im SeneCura in Döbling zum Training. Nachdem Chinua ihren Trail fertig hatte, durfte Teddy eine Runde durchs Pflegeheim drehen und hat dabei sowohl den Pflegern als auch einigen Bewohnern mit seiner lieben, ruhigen Art ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 😍❤️🥰

Ach Bärchen, du fehlst… 😢

Nanook-Freitag

Mit ein paar Bildern von unserem Kurzurlaub im November 2017, als wir mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s von der Falkenschlucht in Türnitz nach Mariazell gewandert sind.

Mit einem seltenen „Nanook, Chinua & Frauchen“ und einem fast eben so seltenen Nanook & Chin beim ein klitzekleines bisschen Kontaktliegen Bild. 😍🥰❤️

Nanook war da nicht so der Typ dafür. Bei Menschen konnt er nicht genug kriegen, aber bei Hunden gings meist nur beim spielen auf Tuchfühlung.

Unvergessen

In liebevoller Erinnerung an meine bisherigen Begleiter… Die besten, die man haben kann…

Artus (1977 – 1986), der wunderbare DSH mit dem ich aufwachsen durfte 🖤

Tino (1993 – 2007), das perfekte Gänseblümchen für einen Teenager und Everybody’s Darling 🖤

Abraxas (1998 – 2017), meine kleine eigenwillige, kratzbürstige und freigeistige Hexenkatze 🖤

Nanook (2004 – 2018), mein Eisbärchen und die erste Hälfte des besten White & Wolf Teams der Welt 🖤

Teddy (ev 2012 – 2019), mein Prinz Charming, der Chinua und mich wieder zum Lachen brachte 🖤

Unseen, unheard, but always near
Still loved, still missed and very dear… 🌈❤️🌈

Nanook-Freitag

Zum heutigen Nanook-Freitag geht’s ein ganzes Stück zurück in der Zeit – bis in den Oktober 2007. Chin war da gerade 5 Monate alt und Nanook 3 Jahre. Damals haben sie noch miteinander gezergelt, im Laufe der Jahre wurden dann Lauf- & v.a. Raufspiele bevorzugt. Damals war Nanook auch noch keine solche Plüschexplosion, wie in den letzten 2, 3 Jahren seines Lebens. Uuuuund Hängelefzen hatte er damals auch noch nicht, das Lieblingseisbärchen. Dafür hatte er aber ab und an auch noch Flausen im Kopf und war noch nicht der gechillte Verlasshund, der er mit zunehmendem Alter geworden ist. 😉 Ja und Chin war damals überhaupt noch eine rotzfreche, mistige kleine Arschkröte, die ich gerne mindestens genauso oft wie Q jetzt, an die Wand geklatscht hätte… 😌 Wer hätte je gedacht, dass irgendwann einmal sie der brave Verlasshund werden wird…?!

Teddy-Freitag

Teddy (& Chinua) in der Robin Hoods Bay in North York Moors im Oktober 2018 auf unserem GB-Roadtrip. Ziemlich verregnet war´s an dem Tag, aber dafür waren auch nicht viele Leute unterwegs. Deshalb und weil außer ein paar Möwen auch keine anderen Tiere da waren, durfte Teddy ein bisschen frei laufen.
 
Rückblickend interessant ist, dass er damals (er war da ein bisschen über 3 Monate bei uns) Chins Spielaufforderungen immer ausgewichen ist. Chinua selbst fand ihn fast sofort toll. Das erste Kennenlernen in Meiningen ließ zwar erstmal nicht die große Liebe vermuten, aber kaum bei uns daheim angekommen, hat sie ihn bereitwillig als neuen Partner akzeptiert und die 2 sind dann auch sehr bald häufig aneinander geklebt. Wo der eine lag, war meist auch der andere nicht weit. Richtig miteinander gespielt haben sie dann aber erst nach unserer Reise, als wir wieder daheim waren.  

Heute vor 6 Monaten…

Und nochwas ist genau heute vor einiger Zeit passiert. Genau heute vor 6 Monaten hat mein gechilltes, gemütliches Leben ein jähes Ende gefunden. 😤 Genau heute vor 6 Monaten ist nämlich der chinesische Plüschtrottel bei uns eingezogen und hat hier seitdem alles auf den Kopf gestellt. 🙃

Er ist vom Charakter her genau der Hund, den ich nie wollte. Sehr körperlich – da wird gerempelt, geschubst, geschoben und wer bremst verliert. Rüdig (obwohl eigentlich nur mehr ein Halber) mit Lullu schlecken und „schnattern“, möglichst viel und hoch markieren; scharren, was das Zeug hält. Gleichzeitig aber noch Pubertier und Kindskopf (Alter echt, welcher Köter rennt bitte mit einer rosa Schmusedecke durch die Gegend?!), als wär er grad erst dem Welpenalter entfleucht. Und v.a. hibbelig bis zum geht nicht mehr! Durch jede Kleinigkeit aus der ohnehin kaum vorhandenen Ruhe zu bringen und nicht fähig, sich Neues ruhig anzuschauen, sondern nur mit volle Pulle drauf los. Wenn er wohin möchte oder aber irgendwohin nicht möchte ist sein Motto: mit Vollgas in die Leine. Warten und sich in Geduld üben wird überbewertet, findet er. Außerdem ist er ur peinlich weil Leute nicht nur von hinten anhüpfend (mit Vorderpfoten voran in den Rücken), sondern auch die Nase in sämtliche „empfindliche“ Stellen rammend. 🙄

Ich versinke heute noch halb im Boden, wenn ich mich an den Besuch im Futterhaus erinnere. Kurz nach seinem Einzug. Musste sein, weil die dort eine Waage haben und ich sein Gewicht wissen musste. Er hat sich schon mehrere Meter vor dem Eingang auf die Hinterläufe gestellt und ist – mit den Vorderpfoten in Überkopfhöhe in der Luft rudernd und röchelnd (weil vom Halsband zurück gehalten – jaja, ich weiß Brustgeschirr und so, aber dann geht wirklich er mit mir) wie ein Wahnsinniger wieder und wieder in die Leine gesprungen. In meiner Verzweiflung fiel mir nix Besseres ein, als der Verkäuferin uschimässig zuzurufen: „Der is´aus´m Tierschutz, ich hab den erst 2 Wochen“. 🙈 🙊 Fast so gut wie „Der tut nix, der will nur spielen“. Gleich darauf hab ich das erste Halti meines Lebens gekauft.

Ja gut, er hat natürlich auch positive Seiten.
Jetzt, wo er ausgebürstet ist, ist er ja recht hübsch. 🙂

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Okeee, ja, war noch nicht alles.
Schlau ist er auch, der Herr Blöd. 🤭 Er lernt recht schnell und ist auch bemüht, wenn´s ihm nicht grade wieder mal die Sicherungen raushaut.
Und vielseitig interessiert und zu begeistern ist er. Ins wandern, laufen, scootern, Heelwork, tricksen und trailen haben wir bisher hinein geschnuppert. War nix dabei, was er kacke gefunden hätte.
Witzig ist er. Ein ziemlicher Kasperl, der Pimmelprinz. 🤡 Wenn er einen nicht gerade zur Weißglut bringt, dann mit großer Wahrscheinlichkeit zum lachen.
Freundlich zu Menschen und Artgenossen ist er auch. Ein ganz neues Gefühl für mich, relaxed bleiben zu können, wenn ein Tut-Nix auf uns zusteuert.
Und verspielt ist er. Bringt einem den Ball auch 6x zurück. Das ist 3x mehr, als Frau Wolfhund das in jüngeren Jahren getan hat. Zergeln mag er auch. Sehr sogar. Ist ein kleiner Maligator. Wenn auch nicht der im schlanken Rehkostüm, sondern im Bulldozerformat. 🚜

Ein bissi gibt es mir zu denken, dass mir der eine oder andere Gebrauchsundefan anerkennend: „Da hast aber einen guten Hund erwischt“ oder „ich mag ja eigentlich keine Nordischen, aber der ist cool“ gesagt haben. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich gut finde. 😏 Eine Ausrede, sich nicht im Hundesport (abgesehen vom Zug- & Laufhundesport) zu versuchen, ist er jedenfalls nicht.

Alles in allem mag ich ihn mittlerweile. Wirklich. Je nach unser beider Stimmung ein bisschen mehr oder weniger. (Ich glaub, ich wollte noch keinen Köter so oft an die Wand klatschen wie den Plüschchinesen. Ok, außer Chinua als Welpe vielleicht. ) 😌

Ich denk, wir werden noch gut zamwachsen und letztendlich wird´s schon passen, dass es er und keine Schlaftabeltte geworden ist. Aber manchmal bemitleide ich mich trotzdem noch selbst und finde, dass ich mit Chinua mein Soll an Herausforderungen schon geleistet hab. Oder zumindest nochmal einen ruhigen, sanften und gechillten Hund wie Teddy verdient hätte, bevor sich der nächste Arschlochköter hier breit macht. Aber es ist wie es ist. 🤷‍♀️

Und weil man nie weiß, wie lange einen die Fellsäcke begleiten werden, gibt´s zur Feier des Tages Kürbismuffins und ein „Happy 6 months“ Geschenk. Auf die nächsten 6 Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre, Captain Q. 🍾

Und eins weiß ich ganz sicher: Langweilig wird´s bestimmt nicht werden! 🤪

Anbei ein paar bisher (glaub ich) ungezeigte Bilder von der Kackbratze. Von Dezember 2018 im Shelter der Shanghai Animal Rescue in China, von März 2019 am Flughafen bei seiner Ausreise, ebenfalls von März in der Auffangstation Nothilfe Polarhunde Nord e.V. bei Lüneburg und schließlich 2 ganz Aktuelle von heute im Garten. 😍

P.S: Ich glaub, jetzt hab ichs geschafft, in einem einzelnen Beitrag alle bisher für ihn verwendeten Kosenamen 😁 zu gebrauchen… 🤔😆💪

Heute vor 1 Jahr…

Genau 1 Jahr ist es her, dass ich mich mit Chinua und Teddy zu meinem bislang größten Abenteuer aufgemacht habe. 3 Wochen lang ging es über 5000km auf Roadtrip – von Wien über Deutschland und Frankreich nach England bis hinauf nach Schottland und wieder retour. 

Ich war zwar schon davor (von meinen London-Städtereisen) von GB begeistert, aber in diesem Urlaub hab ich mich so richtig in dieses wunderbare Land mit seiner atemberaubenden Natur und seinen freundlichen und offenherzigen Bewohnern verliebt. Bis auf wenige kleine Troubles verlief auch alles recht reibungslos.

Genau 1 Jahr später hab ich es nun auch endlich geschafft, alle Fotos und Reiseberichte fertig zu stellen (und nochmal ein wenig anders strukturiert, um ewig lange Ladezeiten im Blog zu vermeiden). Im Hauptmenü oben, unterhalb des Titelbildes, ist der Link Hundeurlaube zu finden, hält man den Cursor drauf, poppen diverse Urlaube auf, u.a. auch unser Großbritannien-Abenteuer. Fährt man mit dem Cursor darauf, werden alle 16 Etappen angezeigt, die man dann einzeln öffnen kann. 🙂