Unterwasser-Laufband Theoriestunde

Gestern hatten wir einen ziemlich, ziemlich anstrengenden Tag: zuerst waren wir gemeinsam mit unseren Freunden eine kleine Runde spazieren. Anschließend mussten wir das Auto bewachen, während Frauchen beim brunchen mit ihren 2-Beinerinnen einen Schlachtplan für den restlichen Tag entwarf. Danach durften wir endlich endlich wieder einmal ein bisschen Mantrailen (wir haben nichts vergessen und ratz-fatz unser „Opfer“ gefunden) – das hat uns allen 6en richtig, richtig Spaß gemacht. Dann gings weiter in die Ordi unserer Tierärztin, Physio, Ernährungsberaterin und Freundin Frau Doktor Tante Karin, wo wir für ein Bild für einen Flyer gemodelt haben.

Zwischendurch gabs ein Stückchen Lecker-Hundetorte – unsere 4-Beiner Kumpanin Columbia ist nämlich 15 1/2 geworden – und ab 15 muss man halbjährlich feiern, sagt ihr Frauchen. Wir finden ja, monatlich wär noch besser, aber uns fragt ja keiner. Und zu guter letzt hat Herr Plüsch noch eine Akupunktur gegens Rückenzwacken bekommen. Jetzt ist er wieder fit wie ein Turnschuh. (Na gut… ein alter, löchriger, aber trotzdem).

Tierfuttercheck und Physiotherapie:

„Columbia ihres Zeichens Bademeister und Schwimminstruktor hält eine wichtige Theoriestunde zum Thema „Muskeltraining im Unterwasserlaufband“ ab. Schon bereit für den praktischen Teil des Seminars stehen Melli -leicht gelangweilt-, Chinua -mit streberhaft gespitzten Ohren-, Nanook -hat bereits die Prüfung zum rot-gestreiften Badeanzug abgelegt-, Resi -träumt immer noch von einer Rolle in Baywatch- und Ozzy -tut unter seiner Brille sehr wissbegierig, schläft aber eigentlich-. Columbia macht ihre Sache hervorragend!

PS: Für dieses Foto wurden keine Hunde oder sonstige Tiere verletzt oder misshandelt. Leichte Formen von Tierquälerei (rot/weiß gestreifter Badeanzug und weiße, nicht der Mode entsprechende Badehaube) wurden sofort mit einer riesigen Menge an Leckerlies neutralisiert. Eine Plastik-Badeente ist leider trotz Wiederbelebungsversuche ertrunken.“

Mitbringsel

Frauchen mit den Tanten Karin, Irina & Jen am 1. Wiener Hunde-Weihnachtsmarkt bei unserer „Lieblingshundezeugdealerin“ Magdalena vom Hundefeinkostladen. Hat uns auch was mitgebracht – uuuuunheimlich leckere Hundedonuts von hundekeks.at. Sind schon verputzt. Wir haben nur eine Reklamation – grööööößer sollen sie sein und einfach immer nachwachsen, sobald man abgebissen hat! 🤣

Spendenaktion

Sind wir uns mal ehrlich: wir 2 sind schon ziemlich verwöhnte Köter. Muss man einfach mal so sagen.

Wir hatten schon sehr viel Glück, ein zu Hause zu finden, wo uns nicht kalt ist, wir genügend zu fressen bekommen, ein weiches Bett (ok, mehrere) zum schlafen haben, geliebt und ausgelastet werden.

Wir wissen, dass es vielen, vielen anderen 4-Beinern leider nicht so gut geht. Unser Hundeverein, der ÖRV Am Riederberg sammelt ja schon seit Jahren immer in der Vorweihnachtszeit für bedürftige Tiere. Wie jedes Jahr machen wir auch heuer wieder bei der Aktion Christkind für Tierheimtiere mit und beschenken diesmal Katze Anika und Hund Johnnie aus dem Tierheim Graz. Insgesamt wird unser Verein heuer 40 Packerln in die Steiermark führen. Zudem sammeln wir Sachspenden, Die Auswahl, welchen Verein wir unterstützen wollen, fiel so schwer, dass sich unser Verein gleich für 2 entschieden hat: Animalfriends.at (die auch obdachlose und sozial schwache Haustierhalter in Wien unterstützen) und Mentor4Dogs – Starke Stimme für ARTgerechten Hunde und Tierschutz e.V, die in Ungarn seriösen Auslandstierschutz vor Ort betreiben (und sich zusätzlich auch in Wien für Hundehalter stark machen).

Gebraucht werden v.a. (Hunde)Decken, Hundemäntel, Halsbänder, Leinen und Futter, gerne aber auch Spielzeug und anderes Hunde- und auch Katzenzubehör und gerne auch gebraucht, sofern noch nicht kaputt.

Falls jemand aus Wien bzw. westliche Umgebung (Gablitz, Mauerbach, Purkersdorf…) ist und altes und/oder unbenutztes Zeug daheim liegen hat oder jemanden kennt, der sowas haben könnte und Lust hat, uns zu unterstützen, würden wir und unser Verein uns sehr freuen. Bis Montag sammeln wir noch, danach werden wir die Sachen aufteilen und den beiden Vereinen zukommen lassen.

Von Türnitz nach Mariazell – 2. Etappe

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gasthaus Zur Post gings kurz vor 8 wieder „on tour“.

Von Annaberg marschierten wir, bei Nebel und leichtem Nieselregen, am Friedhof vorbei, ein kurzes Stück asphaltierten Weg bergab und dann den Kreuzweg (in verkehrter Reihenfolge) nach Sägemühle.

Dort folgen wir der Hauptstraße ein Stück und biegen schließlich dem Wegweiser Via Sacra folgend nach links ab. Wir gehen über eine Brücke und dann den Fortsweg entlang Richtung Josefsberg.

Es gibt mehrere Wege, die nach Josefsberg und Wienerbruck führen – welchen man wählt, ist Geschmackssache (wir wählten jene Strecken, die nicht Richtung Haupstraße führten und möglichst kurze Zeitangaben hatten). Schließlich erreichen wir die Ötscherbasis in Wienerbruck (obwohl das Informationszentrum zu hatte, waren die warmen und sauberen Toiletten geöffnet) und gehen von dort zum Bahnhof weiter, um den Zug von Wienerbruck nach Mitterbach zu nehmen. Dort informiert uns eine Anzeige, dass wegen Bauarbeiten derzeit keine Züge fahren und stattdessen Busse als Schienenersatzverkehr eingerichtet wurden. Wir verlassen daher den Bahnhof wieder und gehen nach rechts ein paar Meter weiter Richtung Zentrum (und Richtung Parkplatz Ötscherbasis) zur Busstation. Der Bus kommt mit ein paar Minuten Verspätung – wir zahlen 11,7€ für 2 Erwachsene und 3 Hunde (die 2 kleinen in den Taschen zahlen nichts) – den Tarif kann man sich übrigens schon vorab auf der Webseite der Mariazellerbahn ausrechnen; den Fahrplan kann man hier downloaden. Nach einer etwas rasanten Fahrt steigen wir etwa 10 Minuten später in Mitterbach wieder aus.

Da der eigentliche Weg abseits der Hauptstraße derzeit wegen umgestürtzer Bäume nicht passierbar ist, müssen wir umdrehen und ein Stück durch den Ort marschieren. Wir nehmen schließlich den Göschlhofweg und kommen schließlich zum Waldrand wo 2 Bankerln zum pausieren einladen, außerdem gibt es einen Bildstock, Pilzskulpturen aus Holz und einem netten Blick auf Mitterbach.

Wir biegen rechts ab und folgen dem Wegweiser Sebastianiweg Richtung Mariazell, vorbei an einigen Weiden und einem Gehöft und schließlich bergab zur Hauptstraße. Wir wenden uns nach links und folgen der Straße einige Meter, um schließlich links den Weg zur Sebastianikapelle zu nehmen.

Vorbei an der Kapelle gehts nun den Rosenkranzweg (durchgehend mit Sebastianiweg beschildert) die letzte Etappe nach Mariazell. Vorbei an zahlreichen Rosenkranz- & auch Kräuterstationen.

Ein paar Mal müssen wir über umgestürtzte Bäume klettern oder diese etwas mühsam umgehen. Kurz vor Mariazell kommen wir noch an einem kleinen Holzhäuschen vorbei und erhaschen ein paar Blick auf die Liftstation im Tal. Schließlich ragt dann die Basilika aus dem Ort empor und wir folgen ihrem Anblick hinunter in den Ort.

Abschließend statten wir dem Pirker Lebkuchenshop (was wäre ein Mariazellbesuch ohne Pirker 😉 ) einen Besuch ab, bevors dann mit dem bei der freiwilligen Feuerwehr (die Parkplätze dort sind gebührenfrei; sonst ist fast überall Kurzparkzone) geparkten Auto nach Annaberg zum 2. Auto geht.

Die Etappe Annaberg – Wienerbruck beträgt etwa 7km; von Mitterbach nach Mariazell via Rosenkranz/Sebastianiweg sinds nochmal etwa 8km. Nennenswerte Steigungen sind hier nicht mehr vorhanden und Kühe sind alle hinter Zäunen.

Insgesamt waren wir in den 2 Tagen gute 30km unterwegs – alle 5 Hunde waren super brav und ich bin v.a. auf Nanook unglaublich stolz, für den die Tour mit seinen 13,5 Jahren zwar noch machbar, aber eindeutig anstrengend war.

Von Türnitz nach Mariazell – 1. Etappe

Zum Urlaubsende haben wir noch eine ordentliche Wanderung mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy’s gemacht. Unsere heutige Etappe führte uns vom Parkplatz Eisernes Tor (ca. 530hm) über die Falkenschlucht auf den Lackenkogel (1194hm), Tirolerkogel und Annaberghaus (1380hm) und via Am Gscheid und Postalm nach Annaberg (976hm).

Nachdem wir das eine Auto auf dem Wanderparkplatz vor Annaberg geparkt haben (falls was mit den alten Hunden ist, ist man so einfach mobiler), fuhren wir mit dem 2. über Türnitz bis zum Parkplatz Eisernes Tor. Von dort aus marschieren wir die uns schon gut bekannte Strecke entlang des Retzbaches etwa 3km ganz leicht bergan bis zum Eingang der Falkenschlucht.

Durch die Schlucht (jetzt im Herbst mit den vielen herunter gefallenen Blättern und dem feuchten Untergrund ist um einiges mehr Vorsicht in der unebenen, steinigen Klamm geboten) geht es nun zwischendurch recht steil bergauf, immer wieder auch über Brücken und mehrmals den Retzbach querend, etwa 1km.

Am Ende der Schlucht wenden wir uns nach rechts und folgen der Forststraße bzw. den Wegweisern Richtung Tirolerkogel oder Annabergerhaus aufwärts. Nach weiteren ca. 3km erreichen wir den Lackenkogel, wo wir uns eine kleine Pause gönnen und die Hunde Spaß daran haben, sich in den kleinen Schneefleckerln zu wuzeln.

Vom Lackenkogel geht es dann über die Almwiesen weiter – zuerst sanft, dann etwas steiler hinauf – 2x müssen wir durch Viehgatter durch. Aufgrund der Jahreszeit sind keine Kühe mehr am Berg, im Sommer müsste man allerdings ab dem Lackenkogel durch freilaufende Herden durch, um zum Tirolerkogel zu kommen. Direkt nach dem 2. Gatter geht es nach rechts steil bergauf (man sieht bereits das Dachspitzerl des Annaberger Hauses); da wir die Markierungen nicht gefunden haben, sind wir hingegen die Wiese noch ein Stück gradeaus weiter bis zur Zufahrtsstraße der Hütte marschiert und dann die Straße entlang zum Haus gegangen.

Da es am Tirolerkogel sehr windig ist, machen wir nur eine kurze Fotopause beim Gipfelkreuz und uns dann rasch auf den Weg Richtung Annaberg.

Vor dem Annaberger Haus stehend geht es rechts am Haus vorbei, durch das Gattertor durch und dann den rot-weißen Markierungen folgend über die Wiese bergab bis zur Hütte. (Alternativ kann man auch der Schotterstraße folgen) Vor der Hütte wenden wir uns nach rechts und gehen fortan die Forststraße bergab – immer Richtung Annaberg. Bei der Weggabelung am Gscheid (ein paar Bankerln laden zu einer kurzen Rast) folgen wir dem Wegweiser mit der kürzeren Zeitangabe Richtung Annaberg (es führen von dort 2 Wege dorthin!) und kommen schließlich gegenüber des Wanderparkplatzes, auf dem unser Auto steht, heraus.

Mit dem Auto geht´s dann die paar 100m nach Annaberg hinein bis zu unserer Unterkunft, dem Gasthof Zur Post, den wir schon von unserer Via Sacra Wanderung 2014 kannten. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, fuhren wir mit dem einen zum anderen Auto nach Türnitz und parkten es nach Mariazell um, bevor dann im Gasthaus „Abendpappi“ und schließlich endlich die müden Füße hochlegen und relaxen am Programm stand.

Um die 15km bei über 800hm in 6 Std. Brave, fleißige Oldies!!!

Und morgen geht’s (allerdings mit einem Stück Zugfahrt zwischendurch) weiter nach Mariazell.

Heute schon fleissig gewesen…

Heute schon fleißig gewesen: in der Früh mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy’s eine kleine Runde in Kasten bei Böheimkirchen gedreht, danach die liebe Magdalena bei der Neueröffnung des Hundefeinkostladen besucht und uns mit Leckerchen und einem neuen Intelligenzspiel eingedeckt und jetzt geht’s ans Kürbisgestalten für unser Halloweenbild…