Teddy

Genau heute vor 1 Monat ist er bei uns eingezogen, der Herr Teddy.

Und je besser wir uns kennen lernen, desto weniger kann ich unser Glück fassen, gleich bei unserer ersten Tierschutzhunderfahrung sooo ein unglaublich liebes und unkompliziertes Seelchen erwischt zu haben. Viel hat sich in diesen 4 Wochen getan; freilich gibt´s auch noch ein bissl zu tun, aber das sind Peanuts, wenn man bedenkt, dass ja nahezu alles hier neu für ihn ist und sonst wär´s ja auch irgendwie fad, oder?!

Von Anfang an hat Teddy sich ganz prima in unseren Alltag eingefügt. Ich hatte damit gerechnet, dass er vielleicht nicht ganz stubenrein sein könnte. War ein Irrtum. Nicht ein einziges Mal ist was in die Wohnung gegangen.
Alleine bleiben gemeinsam mit Chinua – auch kein Thema. Wir sind mittlerweile bei 6 Stunden. Kein Gejaule, nix kaputt gegangen – die beiden verpennen den Vormittag ganz artig in der Wohnung.
Seine Fleisch-Obst/Gemüse-Pampe frisst er mittlerweile anstandslos. „Strecken“ mit ein bissl Dose ist nicht mehr nötig. Er weiß, dass man sich hinsetzen und auf ein „nimm´s dir“ warten muss, wenn das Pappi serviert wird.
Auch das bürsten lassen geht (wenn man nicht eeeeeendlos braucht) ohne Gehampel. Manchmal legt sich der Herr zur Seite und büselt derweil vor sich hin. Beim heimkommen kann er´s oft gar nicht erwarten, dass er sich hinsetzen und mir die Pfoten zum abwischen reichen darf.

Überhaupt ist er recht eifrig, wenn´s darum geht, daheim zu tricksen und zu lernen. Die „Blume“ macht er quasi im Null komma Nix – nun geht´s an die schwierigeren Intelligenzspiele. Meistens wartet er ganz brav, bis er an die Reihe kommt und versucht sich nicht dazwischen zu drängen, wenn Chinua gerade dran ist. Und sooo bemüht ist er, alles richtig zu machen. Klasse ist, dass er bei Chin neugierig zuschaut und man sich genau das tatsächlich zu Nutzen machen kann, indem man zuerst sie und unmittelbar danach ihn das Gleiche machen lässt. Die ersten Ansätze zum Hasi und mit den Vorderpfoten auf einen Target steigen haben wir so gelernt.

Unsere tägliche Morgenrunde klappt mit fast durchgehend entspannter Schleppleine. Die Strecke kennt er jetzt schon gut; so zeitig ist kaum wer unterwegs, da ist er auch durchgehend ansprechbar. Reagiert auf seinen Namen, wartet brav auf Anweisung und auch beim Rückruf muss man ihn meist nur einmal bitten. Sind wir woanders unterwegs, ist er oft noch recht aufgeregt (hält sich aber brav daran, dass man nach dem aussteigen aus dem Auto nicht sofort los stürmt, sondern geduldig wartet, bis alle bereit sind). V.a. zu Beginn häufig so sehr, dass er da auch noch kein Leckerchen nehmen kann. Nach einiger Zeit legt sich das dann meist – vorausgesetzt er wittert kein Wild. Da ist er schon interessierter als Chinua. Die und auch Nanook haben eigentlich immer nur auf Sichtungen reagiert, aber wenig bis gar nicht auf in der Luft hängenden Geruch. Da besteht noch einiges an Übungsbedarf. Logischerweise leiden unter diesen Bedingungen dann auch Ansprechbarkeit und Gehen an lockerer Leine, v.a. wenn man ihn nicht unmittelbar neben sich führt.

An Kontakte mit anderen Hunden tasten wir uns erst langsam heran. Den Maulkorb zu Beginn akzeptiert er halbwegs – er hat nämlich die etwas blöde Angewohnheit, zur Begrüßung (und auch wirklich nicht böse gemeint – seine Körpersprache ist dabei freundlich) einmal zu zwicken. Ohne Verletzung, aber natürlich finden das andere Hunde – v.a. Sensiblere – jetzt weniger lustig. Ein Prinz Charming ist er da also weniger. An der Leine lässt er sich aber „im Fuß“ ganz gut an fremden Hunden vorbei führen; ist nicht auf Krawall gebürstet und würde eher im Bogerl auszuweichen versuchen, wenn der Andere stänkert. (Im Gegensatz zu Chinua, die mit „großem Mann“ hinter sich, wieder wichtig ist und erst daran erinnert werden musste, dass man fremde Hunde trotzdem zu ignorieren hat ) Und auch mit anderen gemeinsam spazieren oder wandern gehen ohne Direktkontakt klappt prima – nach kurzer Zeit ist akzeptiert, dass die dazu gehören und das Interesse richtet sich wieder auf die Umgebung.

Ängstlich hat er sich bisher weder bei Menschen noch in verschiedensten Situationen gezeigt, wobei er meist ein paar Minuten braucht um sich zu akklimatisieren. Anders als Chinua und ähnlich wie Nanook reagiert er auf etwas Druck in der Stimme gut (Chinua ist das ja recht wurst) – erwischt man davon einmal zu viel ist seine Strategie: einfach fallen lassen.

Mit Chinua klappt´s nach wie vor prima. Einmal dürften sie sich in meiner Abwesenheit kurz gekloppt haben – zumindest hatte sie bei meiner Rückkehr ein winziges Cut unterm Auge. So wie ich die Kröte kenne, hat sie wohl versucht, ihm sein Kauzeug zu stehlen oder aber ihres extra ausgelegt um sein Interesse zu wecken und ihn nachher „hauen“ zu können, wenn er es wagt, sich ihrem „Schatz“ tatsächlich zu nähern. Hat ihrer Beziehung aber keinen Dämpfer verpasst und ab und zu wagen sie im Garten kurze Spielversuche.

Auch wenn´s böse klingt: ich bin froh, dass weder sein früherer Besitzer, noch die Leute, die ihn vor mir genommen hatten, behalten haben. Andernfalls wären Chinua und ich nicht an diesen supersüßen Kuschelbären geraten. Danke an Irene von Kynolearn – gewaltfreies Hundetraining, die die Vorkontrolle bei uns durchgeführt hat und v.a. ein riesengroßes Danke an Birgit und ihr Team vom Tierschutzverein Meiningen e.V. dass ihr mir diesen unglaublich tollen Buben anvertraut habt! Er ist perfekt für und passt perfekt zu uns! Wir freuen uns auf viele weitere Jahre und jede Menge gemeinsame Kuschelstunden und Abenteuer!

Shooting Marienhof

Letzten Sonntag hatten wir nach längerem wieder mal ein Shooting – diesmal am wunderschönen Gut Marienhof in Spillern. Chinua war gewohnt routiniert, obwohl diesmal sogar ein paar Bilder mit Pferd gemeinsam gemacht wurden. Auch Teddy war super-brav und hat ohne Krawall und ohne Randale ganz brav im Auto gewartet, bis Chinua ihren Job erledigt hatte!

Fotografie: Christine Kubec
Models: Karoline Vogel & Stefanie Weißmayer

1. Bucklige Welt Doghike

1 Jahr und 7 Monate ist es her, dass wir das letzte Mal bei einem Doghike mitmarschiert sind. Und heute war´s endlich, endlich wieder so weit!

Gemeinsam mit Hundefreundin Baileys haben wir am 1. Buckliche Welt Doghike von Dogtrekking & More Sportunion in der Kategorie Happy Dog teil genommen. Etwa 13km bei 500hm – von der Hundeschule in Krumbach nach Pichl, vorbei an einem Gipfelkreuz und dem Checkpoint bei einem kleinen Steinkreis (was für eine coole Einstimmung auf unseren Schottland-Urlaub im Oktober) nach Hosien und über Prägart und Haselgraben mit Ausblick auf Schloß Krumbach wieder zurück zum Ausgangspunkt in 3:27 (und somit der drittbesten Zeit, wobei Platz 1 und 2 gelaufen sind).

Sehr nett war´s – Danke an Thomas und Regina von Dogtrekking & More Sportunion! Wir haben´s sehr genossen und kommen sicher wieder!

Spaziergang mit Begleitung

Heut´ Abend hat uns die liebe Eve von K L I C K L I C H T. mit ihrer Kamera auf einen Spaziergang begleitet. Eve verfolgt Chinuas Werdegang jetzt schon seit über 10 Jahren (früher via Wuff-Forum, später über Facebook) – jetzt haben wir´s endlich geschafft, uns auch mal persönlich zu treffen. Gut Ding braucht eben Weile…
Diese tollen Bilder sind bei der gemeinsamen Tour entstanden.

AT – Bgld, Landsee: Burgruine – Pauliberg

Heute sind wir Mittags direkt von der Arbeit aus ins Burgenland, zum Naturpark Landseer Berge, gedüst. In Kobersdorf haben wir uns mit Verena und Lilo getroffen und sind von Am Waldhof 1a aus, dem 02 Zentralalpenweg Ost gestartet.

Nach ein paar Metern an Häusern vorbei kommt man zu einem Bach, den man bald quert und dann weiter immer dem 02er und Richtung Landsee markiertem Weg folgt. Zuerst geht es eine breite Forststraße bergauf (für ein kurzes Stück verlassen wir die Markierung – diese würde über einen durch Waldarbeiten verwüsteten Weg führen – wir bleiben stattdessen auf der Forststraße, die sich ohnehin bald wieder mit dem m arkierten Weg trifft).

Nach einiger Zeit zweigen wir von der Forstraße auf einen Waldweg (weiterhin markiert) ab, der uns schließlich recht steil bergauf zum Parkplatz der Burgruine Landsee (ca. 600hm) führt.

Die Ruine gilt als eine der größten Burgruinen Mitteleuropas. Gerne löhnen wir die 3,5€ Eintritt (Hunde kostenfrei) und machen einen Rundgang durch die beeindruckenden Gemäuer. Auch den Turm erklimmen wir – zuerst führen Holztreppen, das letzte Stück dann Gitterstufen auf die Aussichtsplattform. Oben angekommen geniessen wir ein wenig die Aussicht auf die Umgebung.

Anschließend geht´s weiter Richtung Pauliberg. Vorbei am kleinen Schloßfriedhof, die Zufahrtsstraße zur Burg hinunter bis zur Landseer Landestraße. Wir gehen ein Stück durch den Ort Landsee, biegen noch ein Stück vor dem Gasthof „Zur Schloßruine“ scharf nach rechts ab (und verlassen somit den Wanderweg 02) und gehen bergauf bis ans Ende der Straße. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Kamaldulenser Klosterruine nach links, wandern durch den Wald und kommen schließlich zur Florianikapelle mit Rastplatz. Von hier aus könnte man einen Abstecher zur Klosterruine machen – da die Sonne aber langsam untergeht und wir noch ein Stück vor uns haben, verzichten wir darauf.

Der orange-gelben Markierung folgend wandern wir noch ein Stückchen bergab und kommen schließlich wieder zur L232. Nun geht es leider ein Stück neben der Landstraße entlang, bis zum Wegweiser zum Basaltwerk Pauliberg (ca. 700hm). Wir biegen rechts in die Sackgasse ab und folgen der kleinen Straße bis zum Werk. Der Pauliberg selbst ist der Rest eines jungtertiären Vulkans – wir haben´s uns spektakulärer vorgestellt – außer Schottertürmen und dem für Unfefugte logischerweise gesperrten Basaltwerk gibt es eigentlich nix Aufregendes zu sehen.

Nun verlassen wir den orang-gelb markierten Weg und gehen stattdessen den gelben Markierungen folgend um das Basaltwerk herum und den Forstweg bergab (irgendwo verpassen wir eine Abzweigung und gehen wieder ein Stück auf unmarkiertem Weg) bis wir auf den 02er Wanderweg treffen und das letzte Stück zurück nach Kobersdorf auf bereits bekanntem Weg zurück marschieren.

15,1km bei etwa 370hm, kein freilaufendes Vieh, aber recht wildreiche Gegend und eine großartige Ruine zum besichtigen.

Überraschung

Nein, heute ist noch nicht Nanook-Freitag, aber ich freu mich grad so sehr… Heute Mittags war ein Päckchen für mich in der Post mit diesem wunder-wunder-wunderschönen Fotobuch vom Nuckl-Zwuckl. Tausend Dank an Ria von Ria Putzker Photography, Sindi Saljii, Barbara von Barbara Schmeiser – Fotografie, Anne von annegeier.com und Sarah von WolfSoul Photography. Ich hab sooooo eine Freude damit! *pipiindenaugenhab* Es ist unglaublich toll geworden! Ihr seid großartig! DANKE!

Chinua & Natalie

Ein Dienstag Morgen, der sich wie ein Montag Morgen anfühlt… *brrrrr* Wir starten gemütlich mit ein paar verträumt-romantischen Fotos vom Shooting mit Barbara Schmeiser – Fotografie von letzter Woche. Chinua & Natalie auf einer Wellenlänge…

Doghike-Tester

Heute haben wir uns trotz „Bäh-Wetter“ aufgerafft und sind die Strecke für den Happy Family Doghike vom 4. Riederberg Doghike Anfang April (den unser Verein, der ÖRV am Riederberg in Kooperation mit Dogtrekking & More Sportunion veranstaltet), abgegangen. Ziemlich genau 10km. So brav ist der Nuckl-Zwuck marschiert und für seine bald 14 auch noch relativ flott (Knapp 3 Stunden haben wir mit 2 kurzen Pausen gebraucht). Eins können wir jedenfalls schon verraten: es wird gatschig. Wer überlegt mitzugehen, sollte seine Gummistiefel einpacken!