Grüße aus Bad Bevensen

Chinua und Resi senden sonnige Grüsse vom Elbe Seitenkanal bei Bad Bevensen. 🌞😃





Sehr hundefreundlich und empfehlenswert übrigens das Hotel Garni Sternberg!


Abends gemeinsam mit Tante Irina und Resi den Martin Rütter geschaut. Ok, die Frauchens. Die Hundemädels haben gepennt… 😴😉☺️

Robin Hood’s Stride & Birchover Stone Circle

Was für ein Tag…!

Heute Früh, nach dem auschecken aus dem Rutland Arms sind wir nach Birchover gefahren. Ich hatte mir mittels GPSies noch einen netten Spaziergang im Peak District beim Stanton Moor ausgesucht. Die einzige selbst zusammen geschusterte Tour und nach fast 3 Wochen GB hoffe ich inständig, dass sie überhaupt begehbar ist. Ist ja hier nicht unbedingt so, dass ein Weg wirklich ein hundetauglicher Weg ist… 😀

Wir starten am (kostenfreien) Cratcliffe Parkplatz. Der Anfang ist vielversprechend. Kein anderes Auto da, keine Menschenseele zu sehen, blauer Himmel und nur etwas Wind. Das erste Stück unseres Weges ist sogar ein offizieller Wanderweg; der Limestone Way und dementsprechend markiert. Wir wandern einen gut sichtbaren Weg über eine Wiese – ok, Schafweide. Eigentlich kein Problem, das kennen wir jetzt ja schon vielfach. Bloß diesmal ist es anders. Die Schafe hier sind nämlich unglaublich neugierig und machen kaum Platz; kaum sind wir vorbei, nähern sie sich von hinten. Teddy ist ganz aufgeregt und zieht nach vorne Richtung Schafe, Chin hingegen bockt, stemmt sich in den Boden und ist mit Schafbemmerl fressen beschäftigt. Zach, äusserst zach heute. 😕

Wir kommen an Hillarys Seat, einem malerischen Bankerl vorbei und an der Felsformation Robin Hood’s Stride. Anschließend geht’s über mehrere – zum Glück leere – Weiden zum Birchover stone circle und schließlich zu einer kleinen Straße. Wir machen sicher die doppelte Distanz, weil der Weg über die Weiden nicht immer gleich erkennbar ist und wir immer wieder vor verschlossenen Gattern stehen und einen anderen Durchgang suchen müssen. Wir sind ja mittlerweile schon fast Gatterspezialisten (man glaubt gar nicht, wieviele verschiedene Varianten die Briten haben und heute kommen noch 2 neue dazu – über eine Mauer und durch einen schmalen Durchgang zwischen Mauer und Tor).

Uns begegnen noch 1 Hase und einige freche Eichhörnchen und Teddy ist mittlerweile so durch den Wind, dass ich ihn aufs Halsband umhängen muss. Da müssen wir zu Hause unbedingt dran arbeiten.

Nach einiger Zeit geht unser Weg von der Straße wieder über Wiesen und Weiden. Ich höre irgendwo Kühe muhen und hoffe die ganze Zeit, dass wir nicht wieder über eine besetzte Kuhweide müssen. Bleibt uns zum Glück erspart. Das letzte Stück der Runde geht leider entlang einer Bundesstraße.

Anschließend wollen wir noch zu einem 2. kleinen Steinkreis in der Nähe. Doll Tor Stone Circle soll in einem kleinen Wäldchen ganz in der Nähe stehen. Ich parke neben einer leeren Weide, lasse die Hunde aber im Auto. Ein paar hundert Meter ist ein kleines, von einer Mauer umgebenes Wäldchen – da soll er laut Navi drinnen sein. Dort angekommen finde ich keinen Durchgang, also klettere ich über das Steinmäuerchen und lande mitten im Gestrüpp. Ich arbeite mich durch mannshohen Farn und Dornenranken, kann aber weit und breit keinen Steinkreis finden. Schade. 😪

Anschließend fahren wir nach Dover und brauchen statt 4 ganze 6,5 Stunden, da wir gleich 3x in einen Stau geraten. Meh. Für heute reicht’s mir… 😑

GB, Peak District: Hathersage Moor

Für heute hatte ich eine Tour im Hathersage Moor ausgewählt. Mit rund 12km die längste in diesem Urlaub. Das Wetter spielte mit – blauer Himmel, Sonnenschein, nicht sonderlich windig… perfekt zum wandern. Das dachten sich allerdings auch gefühlte 150 Millionen andere Leute (ok, nicht mal ein Bruchteil davon, aber wahrscheinlich mehr, als auf allen anderen Wanderungen bei unserem Road Trip zusammen).

Gestartet sind wir vom kostenpflichtigen Wanderparkplatz mit dem klingenden Namen „Surprise View“. 😀 Von dort aus geht´s ins Moor und zu einigen benannten Felsformationen. Wir wandern zunächst zu Millstone Edge und ein Stück entlang davon, schwenken dann nach rechts und gehen weiter zu Over Owler Tor und Higger Tor.

Von dort aus wollen wir noch zu Stanage, müssen davor aber über eine Weide mit einem Achtung Bull Schild. Ich hoffe inständig, dass der Bewohner grade nicht zu Hause ist und wir haben Glück – kein Bulle weit und breit und wir können entspannt weiter. Bei Stanage wandern wir nur ein Stück entlang des Abgrundes und drehen dann relativ bald wieder um – hier geht´s nun echt ziemlich zu. Da einige Parkplätze in der Nähe sind, kommen die Leute fast in Massen und gehen dort spazieren, an der Wand sind auch einige Kletterer, die sich im Gestein austoben.

Wir kommen zurück zum Higger Tor, gehen weiter zu Carl Wark und von dort bergab bis zu einem Bach. Teddy schlempert nur ein bisschen, Chin hingegen tobt sich im Wasser ordentlich aus. Ist ja auch ganz schön warm!

Nach kurzer Zeit sind wir an der Straße, die wir queren. Wir kommen durch ein kleines Wäldchen und folgen dann dem Bächlein Burbage Brook ein Stück durch ein wirklich malerisches kleines Tal, bevor wir über Owler Tor zurück zum Parkplatz kommen.

11,65km, 170hm. So gut wie kein Schatten, dafür einige interessante Steinformationen und Ausblicke. Begegnungen mit freilaufenden Kühen können nicht ausgeschlossen werden (müssten im Moor aber gut umrundbar sein).

12. Etappe: Bakewell

Von gestern bis morgen wohnen wir im The Rutland Arms Hotel in Bakewell. Was auf den ersten Blick von Außen vielleicht eher unspektakulär aussieht, ist in Wirklichkeit ein für unsere Verhältnisse recht nobles Hotel. Ab und an muss man sich halt auch was leisten. 😉

Neben dem Ewich Guest House definitiv unser Unterkunftshighlight in diesem Urlaub. Und nirgendwo wurden wir (ok, Chinua & Teddy) so herzlich begrüßt, wie hier. Willkommen waren die Hunde überall, aber gestern bei unserer Ankunft hatten wir dann nahezu eine Traube an Personal und Gästen um uns, die alle diese “they are so gorgeous!“ dogs streicheln wollten. 😂

Auch der Ort ist wirklich sehenswert; ich muss morgen vor unserer Abfahrt unbedingt noch ein paar Fotos davon machen! Blöd nur, dass genau neben dem Rutland Arms auch noch ein kleiner Bookshop ist… 😍😌

Heute waren wir übrigens fast 12km wandern (die längste Tour in diesem Urlaub) – da haben wir uns jetzt Abends ein wenig Entspannung verdient, finden wir. 😀

Scottish Borders

Heute standen 2 der Border Abbeys auf unserem Programm.

Sowohl in Dryburgh Abbey als auch in Melrose Abbey sind Hunde (in den nicht überdachten Bereichen) kostenfrei erlaubt (Erwachsene je 6£; Parkplatz Dryburgh gratis, Melrose kostenpflichtig). Ich hatte Chin & Teddy aber nur im kleineren Drybourgh mit – v.a. Chinua merkt man jetzt schon an, dass sie langsam müde wird und die Reise durchaus anstrengt (besonders das schlechte Essen und am Boden schlafen müssen pisst sie ziemlich an 😝).

V. a. Melrose Abbey fand ich ziemlich beeindruckend (leider stand ein Teil im Gerüst) – nachdem ich ein 2. Mal den Turm erklommen hab (ohne einen vorne ziehenden Teddy ist bergauf bzw. Stufen steigen ordentlich anstrengend 😂), hab ich sogar “the bagpipe playing pig“ entdeckt! 😊

Danach ging’s gen Süden – bye bye Schottland, hello England 😪 – in den Peak District, nach Bakewell. Dort werden wir die nächsten 2 Tage verbringen.

11. Etappe: Earlston

Gestern haben wir bereits unsere 11. Etappe hinter uns gebracht. Von Crianlarich am Rand der Highlands ging’s mit Zwischenstop in Stirling, Falkirk (Fotos folgen) und Midhope Castle in South Queensferry zurück an die Borders. In Earlston nächtigten wir im Red Lion Earlston, das zum einen als sehr hundefreundlich bekannt und zum anderen auch ein nettes Pub ist. Deshalb war ich – samt Hunden – auch wieder mal essen. Lustig, dass die Käse und Pommes offenbar gerne kombinieren…

Lallybroch

Waiting for… 😀

Midhope Castle. Oder auch Kulisse für Lallybroch in Outlander.
Ursprünglich hatte ich es auf meiner “to visit“ Liste, hatte im August auf der Webseite aber gelesen, dass es zu dieser Zeit wegen Forstarbeiten gesperrt sein wird und daher wieder gestrichen. Gestern hab ich durch Zufall auf Facebook ein aktuelles Bild eines Besuchers gesehen und bin heute doch auf gut Glück hingefahren. Und gut war’s! 😊

Highlands

Heut‘ ist es passiert! Heut hab ich mich in Schottland verliebt. Bisher war’s nett, aber nicht wow. Das hat sich heute in den Highlands geändert. Ich weiss gar nicht, was ich posten soll, so viele tolle Momente hatten wir heute. Am Vormittag im nebelverhangenen Tal von Glencoe, Mittags beim Glenfinnan Viadukt oder Abends, zur blauen Stunde am Rannoch Moor… *hachmach*

10. Etappe: Crianlarich

Der gestrige Tag war wieder so gar nicht der Unsere: am Vortmittag ist uns fast ein Reh ins Auto gesprungen, am Abend sind uns fast ein paar Fasane hinein gelaufen. Und Mittags ist uns beim zurückschieben auf einem leeren Waldparkplatz tatsächlich ein Baum hinten hinein gehüpft. Zum Glück nix Schlimmeres als eine Delle passiert. Trotzdem ärgerlich. Merke: vertraue nie blind den Rückfahrsensoren.

Damit nicht genug hatten wir Abends dann Stromausfall im Cottage. Licht und Heizung gingen zum Glück, aber sämtliche Steckdosen hatten keinen Strom mehr und somit war keine TV Geräuschkulisse (auch kein Wasserkocher etc.) möglich und es war noch stiller im ohnehin schon stillen Haus.

Heute war dafür recht unspektakulär. Von Errogie fuhren wir Richtung Süden nach Crianlarich, wo wir die nächsten 2 Nächte in einem kleinen, aber ganz süßen und gemütlichen Zimmer nächtigen werden. Es gibt hier einen normalen Wasserhahn (d.h. einer für heiß und kalt und alles dazwischen und nicht 2, wovon einer nur heiss, der andere nur kalt ausspuckt und dazwischen 20cm Abstand ist) und… einen FÖN! Juhuuu! Endlich wieder Haare nach dem Waschen trocken fönen können! Was für ein Luxus! 😂

Am Weg hierher haben wir zig Fotopausen im Nirgendwo wegen toller Landschaft gemacht, einen kurzen Stop beim Nessiecenter am Loch Ness, einen weiteren Kurzstop bei Urquhart Castle (3 Fotos vom Parkplatz aus geknipst und nix wie weg – die Touristenmassen meiden wir lieber) und dann noch auf einen Sprung beim Craigh Na Dun, der Location für den Steinkreis in “Outlander“ stehen geblieben. Den prägnanten Hügel gibt’s wirklich, den Steinkreis allerdings nicht so, wie er zu sehen ist. Zwar gab es dort tatsächlich mal einen, von dem sind aber nur mehr Fragmente übrig. Die magischen Steine in der Serie wurden mit Schaumstoff gebastelt. Hatte trotzdem was! 😉

Fotos von unterwegs demnächst.