Von Türnitz nach Mariazell – 2. Etappe

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gasthaus Zur Post gings kurz vor 8 wieder „on tour“.

Von Annaberg marschierten wir, bei Nebel und leichtem Nieselregen, am Friedhof vorbei, ein kurzes Stück asphaltierten Weg bergab und dann den Kreuzweg (in verkehrter Reihenfolge) nach Sägemühle.

Dort folgen wir der Hauptstraße ein Stück und biegen schließlich dem Wegweiser Via Sacra folgend nach links ab. Wir gehen über eine Brücke und dann den Fortsweg entlang Richtung Josefsberg.

Es gibt mehrere Wege, die nach Josefsberg und Wienerbruck führen – welchen man wählt, ist Geschmackssache (wir wählten jene Strecken, die nicht Richtung Haupstraße führten und möglichst kurze Zeitangaben hatten). Schließlich erreichen wir die Ötscherbasis in Wienerbruck (obwohl das Informationszentrum zu hatte, waren die warmen und sauberen Toiletten geöffnet) und gehen von dort zum Bahnhof weiter, um den Zug von Wienerbruck nach Mitterbach zu nehmen. Dort informiert uns eine Anzeige, dass wegen Bauarbeiten derzeit keine Züge fahren und stattdessen Busse als Schienenersatzverkehr eingerichtet wurden. Wir verlassen daher den Bahnhof wieder und gehen nach rechts ein paar Meter weiter Richtung Zentrum (und Richtung Parkplatz Ötscherbasis) zur Busstation. Der Bus kommt mit ein paar Minuten Verspätung – wir zahlen 11,7€ für 2 Erwachsene und 3 Hunde (die 2 kleinen in den Taschen zahlen nichts) – den Tarif kann man sich übrigens schon vorab auf der Webseite der Mariazellerbahn ausrechnen; den Fahrplan kann man hier downloaden. Nach einer etwas rasanten Fahrt steigen wir etwa 10 Minuten später in Mitterbach wieder aus.

Da der eigentliche Weg abseits der Hauptstraße derzeit wegen umgestürtzer Bäume nicht passierbar ist, müssen wir umdrehen und ein Stück durch den Ort marschieren. Wir nehmen schließlich den Göschlhofweg und kommen schließlich zum Waldrand wo 2 Bankerln zum pausieren einladen, außerdem gibt es einen Bildstock, Pilzskulpturen aus Holz und einem netten Blick auf Mitterbach.

Wir biegen rechts ab und folgen dem Wegweiser Sebastianiweg Richtung Mariazell, vorbei an einigen Weiden und einem Gehöft und schließlich bergab zur Hauptstraße. Wir wenden uns nach links und folgen der Straße einige Meter, um schließlich links den Weg zur Sebastianikapelle zu nehmen.

Vorbei an der Kapelle gehts nun den Rosenkrankweg (durchgehend mit Sebastianiweg beschildert) die letzte Etappe nach Mariazell. Vorbei an zahlreichen Rosenkrank- & auch Kräuterstationen.

Ein paar Mal müssen wir über umgestürtzte Bäume klettern oder diese etwas mühsam umgehen. Kurz vor Mariazell kommen wir noch an einem kleinen Holzhäusechen vorbei und erhaschen ein paar Blick auf die Liftstation im Tal. Schließlich ragt dann die Basilika aus dem Ort empor und wir folgen ihrem Anblick hinunter in den Ort.

Abschließend statten wir dem Pirker Lebkuchenshop (was wäre ein Mariazellbesuch ohne Pirker 😉 ) einen Besuch ab, bevors dann mit dem bei der freiwilligen Feuerwehr (die Parkplätze dort sind gebührenfrei; sonst ist fast überall Kurzparkzone) geparkten Auto nach Annaberg zum 2. Auto geht.

Die Etappe Annaberg – Wienerbruck beträgt etwa 7km; von Mitterbach nach Mariazell via Rosenkranz/Sebastianiweg sinds nochmal etwa 8km. Nennenswerte Steigungen sind hier nicht mehr vorhanden und Kühe sind alle hinter Zäunen.

Insgesamt waren wir in den 2 Tagen gute 30km unterwegs – alle 5 Hunde waren super brav und ich bin v.a. auf Nanook unglaublich stolz, für den die Tour mit seinen 13,5 Jahren zwar noch machbar, aber eindeutig anstrengend war.

Von Türnitz nach Mariazell – 1. Etappe

Zum Urlaubsende haben wir noch eine ordentliche Wanderung mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy’s gemacht. Unsere heutige Etappe führte uns vom Parkplatz Eisernes Tor (ca. 530hm) über die Falkenschlucht auf den Lackenkogel (1194hm), Tirolerkogel und Annaberghaus (1380hm) und via Am Gscheid und Postalm nach Annaberg (976hm).

Nachdem wir das eine Auto auf dem Wanderparkplatz vor Annaberg geparkt haben (falls was mit den alten Hunden ist, ist man so einfach mobiler), fuhren wir mit dem 2. über Türnitz bis zum Parkplatz Eisernes Tor. Von dort aus marschieren wir die uns schon gut bekannte Strecke entlang des Retzbaches etwa 3km ganz leicht bergan bis zum Eingang der Falkenschlucht.

Durch die Schlucht (jetzt im Herbst mit den vielen herunter gefallenen Blättern und dem feuchten Untergrund ist um einiges mehr Vorsicht in der unebenen, steinigen Klamm geboten) geht es nun zwischendurch recht steil bergauf, immer wieder auch über Brücken und mehrmals den Retzbach querend, etwa 1km.

Am Ende der Schlucht wenden wir uns nach rechts und folgen der Forststraße bzw. den Wegweisern Richtung Tirolerkogel oder Annabergerhaus aufwärts. Nach weiteren ca. 3km erreichen wir den Lackenkogel, wo wir uns eine kleine Pause gönnen und die Hunde Spaß daran haben, sich in den kleinen Schneefleckerln zu wuzeln.

Vom Lackenkogel geht es dann über die Almwiesen weiter – zuerst sanft, dann etwas steiler hinauf – 2x müssen wir durch Viehgatter durch. Aufgrund der Jahreszeit sind keine Kühe mehr am Berg, im Sommer müsste man allerdings ab dem Lackenkogel durch freilaufende Herden durch, um zum Tirolerkogel zu kommen. Direkt nach dem 2. Gatter geht es nach rechts steil bergauf (man sieht bereits das Dachspitzerl des Annaberger Hauses); da wir die Markierungen nicht gefunden haben, sind wir hingegen die Wiese noch ein Stück gradeaus weiter bis zur Zufahrtsstraße der Hütte marschiert und dann die Straße entlang zum Haus gegangen.

Da es am Tirolerkogel sehr windig ist, machen wir nur eine kurze Fotopause beim Gipfelkreuz und uns dann rasch auf den Weg Richtung Annaberg.

Vor dem Annaberger Haus stehend geht es rechts am Haus vorbei, durch das Gattertor durch und dann den rot-weißen Markierungen folgend über die Wiese bergab bis zur Hütte. (Alternativ kann man auch der Schotterstraße folgen) Vor der Hütte wenden wir uns nach rechts und gehen fortan die Forststraße bergab – immer Richtung Annaberg. Bei der Weggabelung am Gscheid (ein paar Bankerln laden zu einer kurzen Rast) folgen wir dem Wegweiser mit der kürzeren Zeitangabe Richtung Annaberg (es führen von dort 2 Wege dorthin!) und kommen schließlich gegenüber des Wanderparkplatzes, auf dem unser Auto steht, heraus.

Mit dem Auto geht´s dann die paar 100m nach Annaberg hinein bis zu unserer Unterkunft, dem Gasthof Zur Post, den wir schon von unserer Via Sacra Wanderung 2014 kannten. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, fuhren wir mit dem einen zum anderen Auto nach Türnitz und parkten es nach Mariazell um, bevor dann im Gasthaus „Abendpappi“ und schließlich endlich die müden Füße hochlegen und relaxen am Programm stand.

Um die 15km bei über 800hm in 6 Std. Brave, fleißige Oldies!!!

Und morgen geht’s (allerdings mit einem Stück Zugfahrt zwischendurch) weiter nach Mariazell.

Halloween-Party

Wir konnten uns so gar nicht entscheiden und haben deshalb die Qual der Wahl euch über- und via Facebook abstimmen lassen, welches Kostüm Nanook bei unserem Halloweenfest vom Hundeplatz tragen soll. Mit 66 zu 21 Stimmen (weitere 27 konnten sich ebenfalls nicht entscheiden ) hat das Hexenmeisterkostüm eindeutig vor dem Teufelchen gewonnen.

Und der Nukl-Zwuckl war wirklich niedlich darin – besonders, als er dann noch seinen kleinen Koboldlehrling Murphy´s im Kesselchen hatte.
Herrchen hat mit Nanook dann beim Juxturnier mitgemacht – leider gings nicht so recht zu fotografieren und so haben wir nur ein paar Bilder der ersten Station. Da musste man den 4-Beiner durch eine Straße aus Leckerchen durchrufen. Tja… Hat nicht so ganz geklappt. Man muss aber fairerweise dazu sagen, dass Nanook mittlerweile wirklich schon fast taub ist und Herrchens Rufen gar nicht gehört hat. Und so lässt sichs dann natürlich auch gant ohne Gewissenskonflikt die Tellerchen leer räumen!


Lustig war´s auf jeden Fall und wir hatten einen feinen Abend mit lauter netten 2- & 4-Beinern! Die Fotos mit allen anderen Besuchern gibts auf der Seite des ÖRV Am Riederberg hier. Und Danke liebe Sindi fürs spontane MK leihen!

Xena, run free!

Vor 1 Woche bekamen wir die furchtbare Nachricht, dass unsere langjährige Hundefreundin Xena in der Nacht ganz plötzlich und unvorhergesehen über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Immer noch sind wir einfach nur fassungslos und unendlich traurig. Die “fantastischen 6“ gibt’s nicht mehr. Xena, du hinterlässt eine riesige Lücke! Run free, große Maus – du bleibst hier unvergessen!

Stmk, St.Ilgen/Hochschwab: Bodenbauer – Häuslealm – Sackwiesensee

Der Oide (Nanook) auf Herrchenwochenende – da zieht´s Chin und Frauchen mit Peki & Herrchen wieder auf den Berg. Und das Wetter sollte ja perfekt zum wandern werden. Auf dem Weg in die Stmk – blitzeblauer Himmel und Sonnenschein. Nach dem Semmering – ein paar Wolken am Himmel. Kurz vor Kapfenberg – durchgehend bewölkt. Echt jetzt?! Na vielleicht reisst´s nachher noch auf.

Hat´s leider nicht, aber die Wanderung war trotzdem schön. Vom Parkplatz beim Gasthof Bodenbauer bei St. Ilgen gehts zuerst eben Richtung Wald und dann durch diesen recht steil ansteigend bergauf. Mit der Zeit werden die Bäume weniger und der weiche Waldboden mit den großen Wurzeln weicht Geröll und Felsbrocken. Auch ohne Sonne und blauem Himmel sorgen die leuchtend bunten Farben des Herbstes für nicht allzu tristes Flair. Vom Nachbarhang aus beobachtet uns eine Gämse.

Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir die Häuslealm, wo wir kurz pausieren (und uns 1, 2 Schichten über ziehen). Von hier aus gelangen wir in ein paar Minuten bergab zur Sackwiesenalm und gehen anschließend leicht bergauf noch etwa 15 Minuten weiter bis zum wunderschönen Sackwiesensee, den wir ganz für uns alleine haben.

Zurück geht´s dann den gleichen Weg retour. Wir hatten – Dank des nicht ganz so strahlenden Wetters – nicht übermässig viele Leute, aber doch ein paar andere Wanderer getroffen. Die Kühe waren (zum Glück) schon weg von der Alm, aber es gibt freilaufende Gemsen.

645hm auf 5,15 km – insgesamt (Hin & Retour) 10,3 durchaus anspruchsvolle km.

Stehohrenchaos reunited

Nanook & Chinua sind ja jetzt keine unverträglichen Hunde, aber sie sind auch nicht der Typ Hund, der jeden Artgenossen mag und mit jedem Hund klar kommt. Daher knüpfen wir beim spazieren gehen nicht ständig neue Kontakte und meiden Strecken, wo´s vor freilaufenden Tut-Nixen wimmelt.

Aber wir haben etwa 2 Handvoll Hundefreunde, mit denen wir regelmäßig Kontakt haben und gerne etwas gemeinsam unternehmen. Viele davon sind mittlerweile langjährige Freunde.

Kabuki und v.a. Tosca gehören zu unseren „ältesten“ Freunden – Nanook und Tosca sind quasi Volksschulfreunde und kennen sich, seit sie ein knappes Jahr alt sind. Chin kennt Tosca, seit ich sie habe und Kabuki ist sowas wie Chins Adoptivkind. Das erkennt man auch an der Qualität der Freundschaft. Gespielt wird zwar nicht mehr, aber zwischen den Hunden herrscht eine unglaubliche Vertrautheit (so wie sonst nur noch mit Beaglette Columbia), auch wenn sie sich zwischendurch mal länger nicht sehen.

(Und Nanook hält mir Chin und Tosca Pfötchen… )

NÖ, Kaumberg: Araburg

Heute Mittag, nach der Arbeit sind wir gleich nach Kaumberg gedüst, wo wir uns mit unseren Freunden Resi und Ozzy und Tante Irina getroffen haben. Dann sind wir gemeinsam den Burgweg von Kaumberg zur Araburg und über den Hirschweg wieder retour gewandert.

Geparkt haben wir direkt beim am Hauptplatz in Kaumberg (bei der Wanderwegtafel gibt es auch die Wanderkarte Kaumberg zur freien Entnahme); am Nah und Frisch vorbei geht es auf Markt und ein paar Meter weiter findet sich auch schon der erste Burgweg-Wegweiser. Die Stufen hinauf und wir stehen bei der Kirche, die wir schon von unserer Via Sacra Tour im Juli 2014 kennen. Weiter geht es am Friedhof vorbei und dann die Bergsiedlung entlang über Mayerhof bis zum Parkplatz der Araburg.

Von dort geht es dann steil bergauf durch den Wald bis zur Araburg, der höchstgelegenen Burgruine Niederösterreichs auf 799m. Oben angekommen müssen wir diese noch umrunden, bis wir zum Eingang gelangen.

Wir erkunden die Burg – die ersten Holzstufen bis zum Turmeingang marschiert auch Nanook noch voll motiviert, beim Turm selbst ist dann aber Schluß für ihn. Während ich mich mit Chinua in den Turm wage (rauf ist einfach, runter aufgrund der wirklich steilen Treppe und der sehr schmalen Stufen schlottern mir – zurück am Boden, dann doch etwas die Knie) und oben kurz die Aussicht geniesse, wartet er mit Tante Irina, Resi und Ozzy am Fuße des Turms auf uns.

 

Nach der Burgbesichtigung geht es die Fortsstraße zurück bergab bis zum Kollmannhof (Achtung: freilaufender Hund, der sich aber wieder leicht vertreiben lässt) und schließlich über den uns bereits von unserer letzten Kaumberg-Tour bekannten Brennhof über den Hirschweg, der Teil des asphaltierten Triestingtalradwegs ist, zurück nach Kaumberg.

8,6km bei 311hm. Keine freilaufenden Kühe, aber man muss nahe an von Kühen bewohnten Weiden vorbei, die nur mittels dünnem Stromzaun vom Weg abgetrennt sind. Wir sind allerdings nur relaxten Kühen begegnet.

Öffnungszeiten des Burgstüberls: Mi – So (Mo & Di Ruhetag). Eintritt in die Burg: Erwachsene 1,5€.