Stehohrenchaos reunited

Nanook & Chinua sind ja jetzt keine unverträglichen Hunde, aber sie sind auch nicht der Typ Hund, der jeden Artgenossen mag und mit jedem Hund klar kommt. Daher knüpfen wir beim spazieren gehen nicht ständig neue Kontakte und meiden Strecken, wo´s vor freilaufenden Tut-Nixen wimmelt.

Aber wir haben etwa 2 Handvoll Hundefreunde, mit denen wir regelmäßig Kontakt haben und gerne etwas gemeinsam unternehmen. Viele davon sind mittlerweile langjährige Freunde.

Kabuki und v.a. Tosca gehören zu unseren „ältesten“ Freunden – Nanook und Tosca sind quasi Volksschulfreunde und kennen sich, seit sie ein knappes Jahr alt sind. Chin kennt Tosca, seit ich sie habe und Kabuki ist sowas wie Chins Adoptivkind. Das erkennt man auch an der Qualität der Freundschaft. Gespielt wird zwar nicht mehr, aber zwischen den Hunden herrscht eine unglaubliche Vertrautheit (so wie sonst nur noch mit Beaglette Columbia), auch wenn sie sich zwischendurch mal länger nicht sehen.

(Und Nanook hält mir Chin und Tosca Pfötchen… <3 <3 <3 )

Araburg

Heute Mittag, nach der Arbeit sind wir gleich nach Kaumberg gedüst, wo wir uns mit unseren Freunden Resi und Ozzy und Tante Irina getroffen haben. Dann sind wir gemeinsam den Burgweg von Kaumberg zur Araburg und über den Hirschweg wieder retour gewandert.

Geparkt haben wir direkt beim am Hauptplatz in Kaumberg (bei der Wanderwegtafel gibt es auch die Wanderkarte Kaumberg zur freien Entnahme); am Nah und Frisch vorbei geht es auf Markt und ein paar Meter weiter findet sich auch schon der erste Burgweg-Wegweiser. Die Stufen hinauf und wir stehen bei der Kirche, die wir schon von unserer Via Sacra Tour im Juli 2014 kennen. Weiter geht es am Friedhof vorbei und dann die Bergsiedlung entlang über Mayerhof bis zum Parkplatz der Araburg.

Von dort geht es dann steil bergauf durch den Wald bis zur Araburg, der höchstgelegenen Burgruine Niederösterreichs auf 799m. Oben angekommen müssen wir diese noch umrunden, bis wir zum Eingang gelangen.

Wir erkunden die Burg – die ersten Holzstufen bis zum Turmeingang marschiert auch Nanook noch voll motiviert, beim Turm selbst ist dann aber Schluß für ihn. Während ich mich mit Chinua in den Turm wage (rauf ist einfach, runter aufgrund der wirklich steilen Treppe und der sehr schmalen Stufen schlottern mir – zurück am Boden, dann doch etwas die Knie) und oben kurz die Aussicht geniesse, wartet er mit Tante Irina, Resi und Ozzy am Fuße des Turms auf uns.

Nach der Burgbesichtigung geht es die Fortsstraße zurück bergab bis zum Kollmannhof (Achtung: freilaufender Hund, der sich aber wieder leicht vertreiben lässt) und schließlich über den uns bereits von unserer letzten Kaumberg-Tour bekannten Brennhof über den Hirschweg, der Teil des asphaltierten Triestingtalradwegs ist, zurück nach Kaumberg.

8,6km bei 311hm. Keine freilaufenden Kühe, aber man muss nahe an von Kühen bewohnten Weiden vorbei, die nur mittels dünnem Stromzaun vom Weg abgetrennt sind. Wir sind allerdings nur relaxten Kühen begegnet.

Öffnungszeiten des Burgstüberls: Mi – So (Mo & Di Ruhetag). Eintritt in die Burg: Erwachsene 1,5€.

Feen-Waldweg

Wir haben den Temperatursturz und gefühlten und lange herbei gesehnten Herbstbeginn mit einer sehr netten Tour in der Kremser Gegend „gefeiert“.

Vom Gemeindeamt geht es zuerst ein Stückchen durch das Ortszentrum bis zum Schloss Lengenfeld. Dort biegen wir nach links ab und wandern die asphaltierte Kellergasse bergauf. Wir queren die L55 und wandern weiter bergauf, an Weingärten vorbei bis zum Waldrand.

Dort wenden wir uns nach rechts und folgen dem Weg ein Stück durch den Wald bzw. am Waldrand entlang.

Schließlich wenden wir uns nach rechts und gehen zwischen Wiesen und Feldern bergab. Nach kurzer Zeit biegen wir links ab und kommen nun wieder in einen Wald. Wir marschieren durch einen Hohlweg und folgen der scharfen Rechtskurve.

Nun geht es entlang eines Baches weiter bis zur Trinkwasseranlage von Lengenfeld. Beim Marterl an der L55 queren wir diese wieder und gehen nun parallel zur Straße einen Wiesenweg durchs Augebiet Richtung Lengenfeld – vorbei an der Abwasseraufbereitungsanlage zurück nach Lengenfeld. Wir kommen an einem Spielplatz, dem Sportplatz, der Feuerwehr von Lengenfeld und einem Dammhirschgehege vorbei und erreichen schließlich wieder das Ortszentrum und unseren Ausgangspunkt.

Fazit: gemütliche 7,5 km bei 112 hm durch eine kurzweilige Landschaft. Keine freilaufenden Kühe, gut beschildert, außer wenigen Leuten im Ort und einem Jogger niemanden getroffen.

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Elsbach

Für heute war der letzte heisse Sommertag angesagt. Wir waren am Nachmittag bei Karin am Unterwasser-Laufband und Nanook ist ganz brav seine 30 Minuten marschiert. Zur „Feier“ des Sommer-Endes (wir hassen diese Hitze ja und sind absolute Herbst-Fans) haben wir nachher, am frühen Abend, noch eine unserer Lieblingsrunden gedreht.

In Elsbach biegen wir beim Klaghofer auf die Hauptsraße ab und fahren mit dem Auto durch den Ort bis zu deren Ende bei einem einsamen Baum (kurz darauf kommen auch schon die Hinweisschilder, dass nur mehr Anrainer weiter fahren dürfen). Dort bleiben wir seitlich (möglichst nah an den Feldern) stehen und marschieren nun zuerst noch ein kleines Stück Asphalt und dann eine Schotterstraße abwärts.

Wir kommen über eine Brücke über den Elsbach und haben nun rechterhand eine Wiese mit einem großen Stadl. Weiter gehts, der breiten Forststraße (Schmeißbach) folgend leicht bergauf durch den Wald.

Nach einiger Zeit folgen wir der Straße in einer Linkskurve und sehen nun den Schliefgraben angeschrieben. Linkerhand in der Kuhle befindet sich ein Grundstück mit Haus, welches wir umgehen. Wir marschieren über die Brücke über den Schmeißbach und biegen nun bei dem großen geschlichteten Holzhaufen scharf nach links ab.

Dem Waldweg folgend geht es leicht bergauf und bergab bis wir bei einer großen Wiese heraus kommen, die die Hunde gleich zum toben nutzen.

Es folgt eine weitere, allerdings umzäunte Wiese – wir folgen dem Weg nun etwas steiler bergauf wieder in den Wald hinein.

Nach einer Linkskurve geht es steil bergab und erneut kommen wir bei Wiesen heraus. Wir halten uns links und gehen den Weg weiter bis er wieder in ein Waldstück mündet. Dort müssen wir den Elsbach/Schmeißbach erneut überqueren – diesmal ohne Brücke. Wenn man Glück hat, sind einige größere Steine so geschlichtet, dass man darüber balancieren kann, ohne nass zu werden. Die Hunde freuen sich über eine kleine Abkühlung und nehmen ein Bad im Bach.

Schließlich kommen wir wieder bei dem großen Stadl heraus und gehen das letzte Stück, die nun schon bekannte Straße bergauf zurück zum Auto.

Gemütliche, waldige 4,6 km bei 70 hm, keine freilaufenden Kühe, kaum Leute. Wir lieben diese Strecke!

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Großer-Sagen-Wanderweg St. Valentin

Heute sind wir mit unsere Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s den großen Sagen-Wanderweg in St. Valentin bei Amstetten, NÖ gewandert.

Ca. 8,3 km, 120hm. Keine freilaufenden Kühe. 8 verschiedene Stationen mit einem Bild und einer Geschichte, wobei 1 & 5 und 2 & 8 die gleiche Sage ist. Leider ist der Großteil dieser Strecke nicht nur Asphalt, sondern auch entlang von Straßen, so dass die Tour für eine Wanderung mit Hund eher ungeeignet ist.

Start ist direkt bei der Kirche am Hauptplatz in St. Valentin, wo auch die erste Sagentafel steht. Von dort aus geht´s durch die Fußgängerzone zur Rohrbachstraße und dann rechts auf die Max-Mayrhuber-Promenade. Dieser Promenade folgen wir eine Zeit lang – es handelt sich um einen geschotterten Weg – links davon Felder und Wiesen, rechts ein Bächlein und imnmer wieder Grundstücke. Ein sehr netter, allerdings auch von Joggern und Radfahrern ganz gut besuchter Weg.

Viel zu schnell endet dieser Weg an einer asphaltierten Straße neben der Bahnstrecke. Wir folgen der Straße bergauf, vorbei am Ursprung der Kreuzrunse und erreichen bald Station Nr. 2 mit der geschichte der Kreuzrunse.

Weiter geht es die Straßen leicht bergauf, vorbei an einem Gestüt ab dem es schließlich eben weiter geht.

Wir machen einen Abstecher durch den Wald zum höchsten Punkt von St. Valentin.

Zurück am Sagenwanderweg überqueren wir die Westautobahn und wandern die Straße entlang bergab – vorbei an den nächsten Sagenstationen.

In Altenhofen gehen wir unter der Autobahn durch und kommen schließlich wieder auf die Max-Mayrhuber Promenade, von der wir schließlich rechts abbiegen und zurück zu unserem Ausgangspunkt bei der Kirche gelangen.

Nachdem wir die Hunde im Auto verstaut haben, flamieren wir noch kurz über den Hauptplatz und werfen einen Blick in die spätgotische Kirche von St. Valentin.

Alle Bilder unserer heutigen Tour:

Hirschweg Kaumberg

Und wir waren schon wieder „on tour“. Diesmal sind wir den Horschweg bei Kaumberg gegangen. Ca. 9,4km bei 250hm.

Wir starten beim Gemeindeamt Kaumberg (Markt 3, 2572 Kaumberg) und gehen nach Westen, am Cafe Maria Theresia vorbei. Nach einem Marterl zu Ehren Sankt Michael und gegenüber von einem modernen kirchartigen Gebäude, geht links der Sonnenhang bergauf. Der Weg ist Teil des Triestingtalradwegs und mit einer grünen Tafel mit der Nr. 42 markiert. Wir gehen die Straße entlang zuerst etwas steiler und ab den letzten Häusern flacher bergauf. Hier können wir das erste Mal einen Blick auf die Araburg erhaschen.

Wir folgen der Straße – abwechselnd leicht bergauf und bergab, vorwiegend an Wiesen und ab und an zwischen an paar schattenspendenden Bäumen bis wir uns bei einen Rastplatz mit Infotafel unterhalb des Brennhofs befinden. Wer möchte, kann hier direkt nach rechts abkürzen; wir sind noch hinauf zu dem kleinen Bildstock und erst oben rechts weiter marschiert.

Nach einigen Metern kommt man an einem Funkturm und dann beim Hornbauern vorbei. Achtung: dort kam ein noch junger, aber schon recht großer Mix vom Hof und verfolgte uns ein ganzes Stück neugierig. (Mit Fußstampfen und Schhhhht ließ er sich aber auf Abstand halten und kehrte schließlich wieder um). Wir folgen der Straße bergab bis Gasthaus Gerichtsberg, wo wir die B18 überqueren. Anschließend folgen wir dem Güterweg Herbsthof in einigen Kehren wieder bergauf. Bei der Bramerkapelle kann man einen herrlichen Ausblich über das Mostviertel bis zum Ötscher geniessen.

Hier lässt die Steigung schließlich nach und die asphaltierte Straße geht erstmals in einen Forstweg über, der nun in den Wald führt. Nach dem Schranken wähle wir den rechten Weg leicht aufwärts. Wir folgen den Hirschweg Tafeln – nach kurzer Zeit verlassen wir den Forstweg und biegen beim Holzkreuz rechts ab – man kommt bei einer Lichtung mit einem Stein (?) heraus und folgt der Forststraße weiter bergab.

Wir kommen – nun wieder auf Asphalt – am Hof Großreith vorbei. Bei der Kreuzung gehen wir die asphaltierte Straße noch ein Stück bergab; nach einem Kreuz auf der rechten Straßenseite zweigen wir nun links auf einen Wiesenweg ab und folgen der blauen Markierung bergab durch eine Baumzeile bis zu einer großen Eiche mit Marienbildstock.

Mit einer wunderbaren Aussicht auf Kaumberg lädt das Platzerl zu einer kurzen Pause unter dem Schatten des Baumes ein.

Der blauen Markierung weiter folgen – ein kurzes Stück quer über die Wiese Richtung Kirche, bis man nach einigen Metern den Weg wieder deutlich erkennen kann. Wir folgen diesem bergab; bei einem Grundstück in einer Kurve kommen wir an ein paar freilaufenden Hühnern vorbei, außerdem schafft es ein kleiner Spitz durch den Gartenzaun durch und verbellt und energisch. Auch er lässt sich aber von einem Schschscht beeindrucken und kommt uns nicht weiter hinterher. Wir queren abermals die B18 und folgen dem Weg die letzten paar Meter zurück Richtung Gemeindeamt.

Der Weg ist durchgehend ausgezeichnet mit dem grünen Taferl mit dem Hirschen beschildert – der GPS-Track am Wandernavi war nicht notwendig.

Die Strecke ist gut 2/3 auf Asphalt, aber dennoch wirklich sehr schön – wir würden allerdings empfehlen, sie eher im späteren Herbst, Winter oder frühen Frühjahr zu gehen, wenn es nicht so warm ist. Da sie hauptsächlich an Wiesen und Weiden vorbei führt und Waldstellen eher die Asunahme sind, ist es recht sonnig und wenig geschützt. Keine freilaufenden Kühe, aber 2x müssen wir Hofhunde auf Abstand halten und einmal an freilaufenden Hühnern vorbei (die aber unaufdringlich sind). Besonders Spaß hat die Strecke gemacht, weil wir lauter freundlichen und gut-gelaunten Menschen begegnet sind. Zum Schluß haben sich die Hunde eine Abkühlung im Brunnen und Frauchen ein Eis vom Maria Theresien Cafe gegönnt.

Alle Bilder zu dieser Tour:

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Elsbeerhain

Langes Wochenende und trotz August gemäßigte Temperaturen – das schreit geradezu nach einer Wanderung! Für heute haben wir uns etwas in der Böheimkirchner Gegend ausgesucht. 9,2km, 320hm.

Wir starten beim Parkplatz neben dem Gasthaus Damböck (Stössingtal Stube – Hendlgraben 2, 3073 Stössing), gehen am Gasthaus vorbei, queren die Hauptstraße und marschieren dann die Straße bergauf, vorbei an einigen Häusern und den Kurven folgend. Nach kurzer Zeit kommen wir an einem Bildstock vorbei und einige Meter später startet links in den Wald hinein der Erlebnispfad Hegerberg der örtlichen Landjugend – markiert mit einem orangen Blatt und einer weiß-blauen Markierung – dem wir ab nun folgen.

Zahlreiche Tafeln mit Infos zu verschiedenen Bäumen säumen den Waldweg, der zuerst ein kurzes Stück steil bergauf führt, dann aber gemäßigt weiter bergan führt. Schon bald erreichen wir ein kleines Platzerl mit einem Bankerl und einem Sitzbaum. Zudem kann man testen, wie weit man selbst springen kann und erfährt außerdem, welche Distanzen die verschiedenen Waldbewohner schaffen (Sieger ist übrigens das Reh mit 6m).

Nach einiger Zeit kommt man zu einem Barfußweg, bei dem eine Holzhollywoodschaukel zum verweilen einlädt. Weiter geht´s noch ein kleines Stück den Wald sanft aufwärts, bis man schließlich an einer Straße bei einem Holzkreuz heraus kommt.

Wir wenden uns nach rechts und gehen ein Stück der Straße entlang. Kurz nach einem Holzschuppen verlassen wir diese dann und folgen (entgegen der Markierung) dem Weg, der links von der Straße abzweigt. Wir kommen an Kuh- & Pferdeweiden und Wiesen vorbei. Bei dem Grundstück mit einigen originellen Schnitzereien und einem Bildstock folgen wir der Rechtskurve bergauf.

Kurz nach dem Ziegen- & Hühnergehege (Achtung – es gibt hier freilaufende Kaninchen!) biegen wir dann links auf einen kleinen Pfad ab und gehen dann quer über die große Wiese zur Hegerbergstraße. Wir biegen nach rechts ab und gehen die Straße entlang bis zur Hegerberghütte (Johann Enzinger Haus).

Dort gönnen wir uns eine kurze Pause (wir sind nicht eingekehrt – wir waren relativ zeitig in der Früh und angeblich soll es auch nicht sehr hundefreundlich sein) und geniessen die Aussicht, bevor wir dann die Straße wieder zurück gehen und in die andere Richtung weiter marschieren. Beim Baum mit dem Kreuz und den vielen Wegweisern folgen wir den Schildern Elsbeerweg bzw. Richtung Stössing und Gföhlberghütte hinter dem Kreuz vorbei in den Wald hinein.

Entgegen dem GPS-Track nehmen wir nicht den oberen (für uns nicht ersichtlichen) Weg, sondern bleiben auf dem weiß-rot (und wieder mit dem orangen Blatt) markierten Weg. Nach kurzer Zeit kommen wir an einer großen Wiese heraus und folgen dem Wiesenweg – vorbei an einem Baum mit Bankerl und gelangen schließlich bei dem Holzhaus auf eine Schotterstraße; ab dem Kloster asphaltiert.

Diese gehen wir nun in Kurven bergab; vorbei am Kloster Hochstrass. Bei dem Gehöft verlassen wir die Straße und gehen stattdessen oberhalb der Gebäude vorbei und zwischen eingezäunten Weiden durch bis zu einer Weggabelung. Laut Karte sollte sich hier nun ein Bildbaum befinden, von dem aus ein Weg über eine Wiese zum Waldrand führt. Bildbaum konnten wir leider keinen entdecken – stattdessen eine Herde Kühe auf ihrer Weide.

Der Wiesenweg entpuppt sich als Weg über eine – zwar offenbar momentan nicht in Gebrauch befindliche, da nicht vollständig umzäunte, aber anhand der alten Kuhfladen – Weide. Am Waldrand muss man nach dem angeblichen Weg suchen und unter dem abgeschalteten Stromzaun durchschlüpfen. Zwar geht es durch den Wald auf einem mehr oder weniger identifizierbaren Weg bergab, allerdings stehen wir bei der Wiese mit Onkel Willis Jagdhütte dann an, denn die Wiese ist mit benutzten Kuhweiden umgeben. Auf gut Glück und so weit wie möglich in der Nähe des GPS Tracks bleibend gehen wir auf der Wiese entlang der Weiden abwärts und können schließlich querfeldein (ohne direkt über eine Weide zu müssen) zum am GPS Track markierten Weg beim Bildstock gelangen. Wir atmen kurz auf, folgen dem Weg dann um eine starke Rechtskurve wieder in den Wald hinein – und stehen abermals vor einer – mit Stacheldraht eingezäunten – Weide. Da offensichtlich keine Bewohner zu sehen sind, wuzeln wir uns unter dem Holzgattertor durch und gehen die paar Meter über diese Wiese (wir finden noch einige ältere Pferdeäpfel) bis wir wieder auf dem Weg sind. Es geht nun noch ein paar Meter bergab – links unten befindet sich ein Bach, außerdem sind schon die ersten Grundstücke zu erkennen – bis wir wieder auf der asphaltierten Straße, gegenüber vom der Stössingtal Stube, heraus kommen.

Wir empfehlen all jenen, die sich nicht darauf verlassen wollen, die Weiden wie wir unbenutzt vorzufinden, nicht wie am GPS-Track der Straße am Kloster Hochstraß vorbei zu folgen, sondern in der Kurve davor dem auf der Karte mit 404 markierten Weg weiter zu folgen. Man sollte da direkt in Stössing heraus kommen und kann dann das letzte Stück entlang der Hauptstraße zurück zum Ausgangspunkt marschieren (in der Amap Karte lila markiert).

Fazit: 3/4 der Strecke sind ausgezeichnet zu finden – das letzte Viertel war ein wenig abenteuerlich (v.a. mit altem Hund für den 9km schon anstrengend sind, ist es ein wenig unlustig, ggf steil bergauf und plötzlich einige Zusatz-Kilometer zu machen).

Bis auf den Anfang des Naturlehrpfades sind keine gröberen Anstiege. Es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Keine freilaufenden Kühe, aber eine durchaus wildreiche Strecke.

Mehr Impressionen der Route:

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Hirschengarten

Wir haben die kühlen Temperaturen ausgenutzt und sind wieder mal eine unserer Haus- & Lieblingsstrecken marschiert. Von Mauerbach Hirschengarten aus zur Mödihütte und via Passauer zurück zum Hirschengarten.

Ca. 6km, 120hm. Viel Wald, keine freilaufenden Kühe, aber Reiter und Mountainbiker möglich und relativ wildreich.

Wir starten bei Hirschengarten 45, wo man das Auto gut abstellen kann. Von dort aus gehen wir vor zur Straße (Hirschengarten), wenden uns nach links und gehen entlang der Straße bis zum ehemaligen Hotal Hirschengarten. Gegenüber vom Hotel ist eine Bushaltestelle. Wir queren die Straße und gehen nun den Wiesenweg (Nr. 3) oberhalb bzw. zwischen der Pferdekoppel entlang und schließlich steil bergauf bis zum Waldrand.

Beim von der freiwilligen Feuerwehr Mauerbach gesponserten Bankerl geht es (den Wegweiser mit den angeschrieben Wegen 3 und 15 ignorierend) zwischen Büschen und Heidelbeersträuchern weiter bergauf, bis wir an eien Forststraße stoßen.

Wir wenden und nun nach links und folgen der Fortstraße (Nr. 16) bergab durch den Wald bis wir zu einer Weggabelung kommen.

Wir biegen nun wieder links ab und gehen nun Weg Nr. 4 an der Mödihütte bergauf, bis wir bei der Straße (Planetenweg) heraus kommen. Wieder wenden wir uns nach links und folgen der Straße ein Stück – erst geradeaus, dann bergab bis zum Passauerhof.

Dort queren wir die Straße und gehen wieder Richtung Wald – und Troppberg, nun Weg Nr. 1 entlang. Bergauf gehen wir neben einer Kuhweide vorbei, passieren einen Schranken und halten und weiterhin immer auf der markierten Forststraße.

Wir kommen 2 Mal an Weggabelungen vorbei, bleiben aber weiterhin auf Weg Nr. 1. Bei der 3. Kreuzung wenden wir uns nach links und gehen nur Weg Nr. 3 weiter bergab. Nach ein paar Metern kommen wir auf eine Lichtung, wenden uns diesmal nach rechts und gehen die weiterhin mit Nr. 3 markierte Forststraße weiter bergab.

Wir queren einen Bach und spazieren noch ein paar Meter neben dem Bach entlang, bis wir schließlich wieder den Ausgangspunkt erreichen.

Hier weitere Impressionen von der Route:

Übrigens haben wir ein neues Feature in unseren Blog eingebaut. Rechts findet ihr nun unterhalb der Kategorien eine Karte, auf der unsere Wanderungen (zu denen es Routen/Karten gibt) angezeigt werden. Mittels Klick auf die jeweilige Strecke, könnt ihr dann detailierte Infos zu der Tour (Höhenprofil, genaue Routenführung, ev. Wegbeschreibung…) bekommen. Wir werden nach und nach diverse bereits gewanderte Strecken in diese Map einbinden, so dass ihr sie bei Bedarf möglichst einfach nachwandern könnt.

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Kein Sonnenaufgang auf keinem Spaziergang

Heut hat unser Wecker schon um 3 Uhr Früh geratscht. Wir haben uns mit Peki & Herrchen getroffen und sind (jaaaa, mit dem Auto – zu mehr reicht unsere Kondition derzeit nicht) auf die Hohe Wand gefahren. Um 5 waren wir beim Gasthof Postl und sind von dort die paar Meter zum Skywalk marschiert, um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Leider hat sich die Sonne nicht so recht zeigen wollen, aber es war trotzdem schön.

Anschließend sind wir zuerst ein Stück des Rundwanderwegs 2 (über lange Wiese und Wildgehege zur kleinen Kanzel) gewandert und dort dann auf den Rundwanderweg 3 umgeschwenkt (Kleiner Packles, Turmsteighütte, große Kanzel, Hubertushaus, Neue Welt Blick, Gasthof Hochkogelhaus, Gasthof Luv und schließlich wieder zum Gasthof Postl).

Ein knapp 11km langer Spaziergang – so dachten wir jedenfalls bis zum Hubertushaus. Von dort ging es dann durch den Leitergraben – steil-steiler-noch steiler über ziemlich rutschige, weil nasse Steine bergab und auf der anderen Seite dann wieder steil-steiler-am steilsten bergauf.

War aber trotzdem super, v.a. weil so zeitig in der Früh noch niemand außer uns unterwegs war. Und abgesehen vom Leitergraben eine einfache Wanderung ohne freilaufende Kühe und mit viel zu sehen!

10,7km, 270hm (diese aber auf einem nur kurzen Stück – d.h. recht steil)

Weitere Infos & die Übersichtskarte zum Download hier und abschließend noch weitere Impressionen unserer heutigen Tour:

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