Beschäftigungsideen für zu Hause 4

Impulskontrolle, Teil 2

Impulskontrolle ist nicht nur für Tricks wie die auf den Fotos gut, sondern v.a. auch im Alltag hilfreich. Je besser Hund sich selbst zurück haltend kann, über je mehr Impulskontrolle er verfügt, desto einfacher ist der Alltag bewältigbar, weil er imstande ist, verschiedenen Versuchungen (z.B. keine Menschen vor lauter Aufregung anspringen, Abruf trotz Ablenkung usw.) besser zu widerstehen.

Trainieren kann man Impulskontrolle mit verschiedenen Übungen auch ganz bequem zu Hause. Bevor man mit solchen Tricks wie Leckerchen oder Spielzeug um oder auf einen Hund legen (wobei er sie erst nehmen darf, wenn das ok dafür kommt) beginnt, sollten zuvor ganz banale Dinge sitzen. Z.B. Absetzen oder Ablegen und für eine kurze Zeit in der Position verweilen und – wenn das funktioniert – auch in der Position verweilen, während Herrchen/Frauchen ein paar Schritte weg geht, um Hund herum geht, über ihn steigt, einen Ball in die Luft wirft oder vor dem Hund am Boden rollt oder die Türklingel läutet.

Wichtig ist, die Übungsschritte so klein zu gestalten, dass Hund sie auch meistern kann. Es macht keinen Sinn, einem Hund seine Lieblingsleckerchen auf die Pfoten zu legen, wenn er noch nicht einmal für 1 Minute ruhig im Platz verweilen kann. Auch beginnt man am Besten mit für den Hund weniger attraktiven Reizen (je nach Hund z.B. zuerst Spielzeug, wenn dies weniger hochwertig als Futter für ihn ist). Zu Beginn könnte man z.B. einen Ball oder ein mäßig interessantes Leckerchen in größerem Abstand vor den Hund legen und den Abstand dann schrittweise und langsam verkleinern.

Und wer glaubt, dass der Plüschchinese aufs ok wie ein Pfitschipfeil aufgehüpft ist, der irrt. Ab und an kann er sogar richtig gesittet!

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