Teddy-Freitag

Letzte Woche ging der „Erinnerungsfreitag“ wegen Corona irgendwie ganz unter, aber heute ist es wieder so weit: Teddy-Freitag mit 2 Bildern von Teddy mit Perro vom März 2019. 😀 🥰

Darauf freut sich Q jetzt auch schon wieder und ich glaub das toben mit Hundekumpels (Chinua ist dafür ja nicht mehr zu haben) fehlt ihm schon sehr…

Beschäftigungsideen für zu Hause 10

Thema Intelligenzspielzeug.

Wir haben im Laufe der Zeit ja schon so einiges an Intelligenzspielen zusammen gekauft, aber man kann sich auch ganz einfach selbst Denkspielsachen für die 4-Beiner basteln.

Hier ein „Leckerchenglücksrad“ in der allereinfachsten Version aus einer Plastikflasche, in die man 2 Löcher schneidet, einen Stift (oder Kochlöffelstab oder dünnen Ast oder…) durchsteckt und dem Hund hinhält. In der gepimpten Version für Bastler (wieder mal Frauchenpapa sei Dank) mit Gestell, um sich selbst das Halten zu ersparen.

Und auch wenn die 4-Beiner irgendwann den Dreh raus haben, machts ihnen trotzdem noch Spass und sie spielens gerne. 😊

Beschäftigungsideen für zu Hause 9

Schnüffelspiele Teil 2.

Wir lieben unsere beiden Schnüffeldecken (ich glaube, der Osterhase wird ev noch eine weitere bringen 😌). Da lassen sich die Hunde mit minimalem Aufwand (Leckerchen drinnen verstecken und daneben sitzen um ggf die Decke wieder zu richten und aufzupassen, dass die 4-Beiner nicht zu grob damit sind) maximal beschäftigen. Wer gerade keine Schnüffeldecke daheim hat (die Dinger gäb’s auch zu bestellen 😉) kann sich aber genausogut mit ganz einfachen Utensilien wie einem alten Gewandstück (in unserem Fall eine Jeans) oder einer Decke helfen, wo Leckerchen in Taschen und Falten versteckt werden können.

 

Beschäftigungsideen für zu Hause 8

„Fototrick“ Kopf ablegen, aufbauend auf dem Nasentarget von letzter Woche.

Kopf ablegen (bei uns verbales Kommando „Down“ & ggf ein Sichtzeichen) ist hier ein beliebter Fototrick; je besser Hund ihn beherrscht, desto mehr kann man variieren und den Hundekopf auch auf verschiedenen Gegenständen ablegen lassen oder in Kombination mit etwas erhöhten Pfoten und bekommt so eine Menge herzige und/oder lustige Fotomotive.

Hat Hund verstanden, auf ein bestimmtes Signal mit der Nase einen Target zu berühren, übt man das mit der Nase antouchen (z.B. an einem Stick, einer Fliegenklatsche, einem Kochlöffel, der Hand…) im Platz und führt den Target dabei langsam immer weiter Richtung Boden. Wenn das klappt, baut man ein Signal auf und wenn Hund das Signal mit der Übung in Verbindung gebracht hat, die Hilfe über den Target langsam ab. Anschließend kann man noch die Dauer des Kopf am Boden liegen lassen steigern.

Beschäftigungsideen für zu Hause 7

Barfußparcours für Hunde um die Reflexe zu stimulieren und die Nerven anzusprechen – gerade für Chinua mit ihrer schon schwachen Hinterhand eine tolle Sache.

Der weltbeste Frauchenpapa hat dafür transportable Rahmen gebastelt, die mit verschiedenen Materialien wie feinem Kies, Rindenmulch, Tannenzapfen und Tonkugerln gefüllt wurden. Weitere mit Ästen, Moos, Sand, großen Zierkieselsteinen u.ä. sind noch in Planung.

Wer (so wie ich) nicht gut im Holzwerkeln ist und auch niemanden hat, der das übernehmen könnte, kann als Behälter natürlich genauso z.B. große Tonpflanzenuntersetzer, niedrige Plastikwannen, größere Tupperwarebehälter o.ä. verwenden. Auch beim Material kann man kreativ sein – zerknülltes Zeitungspapier, Legosteine von den Kids, trockener Reis oder Spiralnudeln (kann man ja vorm verwenden abwaschen, um keine Lebensmittel zu verschwenden), Watte… einfach mal schauen, was man daheim so findet.

1 Jahr ohne Teddy

Mein liebster Teddy,

1 Jahr ist es heute schon her, dass du ganz plötzlich und unerwartet, nach nur 9 gemeinsamen Monaten, aus dem Leben gerissen wurdest. Noch immer kann ich es kaum ertragen, an diesen Tag zu denken; als du in der Tierklinik vor meinen Augen zusammen gebrochen und erstickt bist und dich auch 45 Minuten Reanimation nicht mehr zurück holen konnten. Bis dahin wusste ich noch nicht einmal, was ein Spontanpneumothorax überhaupt ist, geschweige denn, dass das auch Hunde bekommen können. Nie, nie, nie hätte ich damit gerechnet, ohne dich wieder heim fahren zu müssen. Für uns hat das Leben doch gerade erst begonnen gehabt und wir hatten noch so viel vor, was wir gemeinsam machen und erleben wollten.

Ich weiß noch, wie ich dein Inserat auf Facebook das erste Mal gesehen und mich sofort in dich verliebt hab. Obwohl ich damals noch nicht mal annähernd an einen neuen Hund denken wollte. Es sind noch ganze 3 Monate vergangen, bis wir uns dann das erste Mal gesehen haben, aber ich wusste schon davor, dass du zu uns gehörst. Und du hast vielleicht auch irgendwie gespürt, dass die Leute, zu denen du kurz vor dem geplanten Kennenlernen vermittelt wurdest, nicht die Richtigen für dich sind, denn du hast dich so benommen, dass sie sich wieder zurück zum Tierheim gegeben haben. Was hatten wir für ein Glück!

An dem Tag, als ich dich dann mit nach Hause genommen habe, bist du in deinem Zwingerauslauf gesessen, während ich den Vertrag unterschrieben habe und hast mich nicht mehr aus den Augen gelassen. Und als wir dann zum Auto gingen, bist du zielstrebig an der Leine vor mir hermarschiert und eingestiegen, als wäre es nie anders gewesen.
Auch daheim hast du dich sofort eingefügt. Chinua und du seid von Anfang an so oft irgendwo nebeneinander gekugelt. Sie hatte so ein Glück mit dir nochmal einen 2. Frühling erleben zu dürfen.

Nach Nanooks Tod hast du uns wieder vervollständigt, warst unser Seelenbalsam und so unglaublich entzückend, in nahezu allem, was du getan hast. Du hast dich über das kleinste Kaustangerl wie ein Schneekönig gefreut und warst so unglaublich stolz, wenn du etwas Neues gelernt hattest und das dann vorführen durftest. Nach nur 3 Monaten bei uns, hast du Chinua und mich auf unser bislang größtes Abenteuer; unseren UK-Roadtrip begleitet. Niemand hätte geahnt, dass du vermutlich das erste Mal in deinem Leben auf Reisen und auch noch nicht lange bei uns bist, denn du hast das alles gemeistert, wie ein alter Hase.

Es zerreißt mich, wenn ich daran denke, wie wenig Zeit wir miteinander hatten und wie viel „zu wenig bewusst“ ich sie verbracht habe. Wie oft hab ich mir gedacht: jetzt nicht, uns läuft ja nix davon. Tja… Wenn ein Hund alt wird oder krank, weiß man, dass die verbleibende Zeit weniger wird, bereitet sich innerlich auf „Tag x“ vor und erlebt immer wieder ganz bewusst gemeinsame Momente. Wenn ein Hund aber so plötzlich geht, hat man diese Möglichkeit nicht. Und damit kann ich nur ganz, ganz schwer umgehen. Du fehlst hier mit deinem unkomplizierten, sanften und ausgeglichen Wesen und der herzigsten Knubbelnase, die die Welt je gesehen hat, so unglaublich.

When I needed a hand, I found your paw…