AT – Bgld, Landsee: Burgruine – Pauliberg

Heute sind wir Mittags direkt von der Arbeit aus ins Burgenland, zum Naturpark Landseer Berge, gedüst. In Kobersdorf haben wir uns mit Verena und Lilo getroffen und sind von Am Waldhof 1a aus, dem 02 Zentralalpenweg Ost gestartet.

Nach ein paar Metern an Häusern vorbei kommt man zu einem Bach, den man bald quert und dann weiter immer dem 02er und Richtung Landsee markiertem Weg folgt. Zuerst geht es eine breite Forststraße bergauf (für ein kurzes Stück verlassen wir die Markierung – diese würde über einen durch Waldarbeiten verwüsteten Weg führen – wir bleiben stattdessen auf der Forststraße, die sich ohnehin bald wieder mit dem m arkierten Weg trifft).

Nach einiger Zeit zweigen wir von der Forstraße auf einen Waldweg (weiterhin markiert) ab, der uns schließlich recht steil bergauf zum Parkplatz der Burgruine Landsee (ca. 600hm) führt.

Die Ruine gilt als eine der größten Burgruinen Mitteleuropas. Gerne löhnen wir die 3,5€ Eintritt (Hunde kostenfrei) und machen einen Rundgang durch die beeindruckenden Gemäuer. Auch den Turm erklimmen wir – zuerst führen Holztreppen, das letzte Stück dann Gitterstufen auf die Aussichtsplattform. Oben angekommen geniessen wir ein wenig die Aussicht auf die Umgebung.

Anschließend geht´s weiter Richtung Pauliberg. Vorbei am kleinen Schloßfriedhof, die Zufahrtsstraße zur Burg hinunter bis zur Landseer Landestraße. Wir gehen ein Stück durch den Ort Landsee, biegen noch ein Stück vor dem Gasthof „Zur Schloßruine“ scharf nach rechts ab (und verlassen somit den Wanderweg 02) und gehen bergauf bis ans Ende der Straße. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Kamaldulenser Klosterruine nach links, wandern durch den Wald und kommen schließlich zur Florianikapelle mit Rastplatz. Von hier aus könnte man einen Abstecher zur Klosterruine machen – da die Sonne aber langsam untergeht und wir noch ein Stück vor uns haben, verzichten wir darauf.

Der orange-gelben Markierung folgend wandern wir noch ein Stückchen bergab und kommen schließlich wieder zur L232. Nun geht es leider ein Stück neben der Landstraße entlang, bis zum Wegweiser zum Basaltwerk Pauliberg (ca. 700hm). Wir biegen rechts in die Sackgasse ab und folgen der kleinen Straße bis zum Werk. Der Pauliberg selbst ist der Rest eines jungtertiären Vulkans – wir haben´s uns spektakulärer vorgestellt – außer Schottertürmen und dem für Unfefugte logischerweise gesperrten Basaltwerk gibt es eigentlich nix Aufregendes zu sehen.

Nun verlassen wir den orang-gelb markierten Weg und gehen stattdessen den gelben Markierungen folgend um das Basaltwerk herum und den Forstweg bergab (irgendwo verpassen wir eine Abzweigung und gehen wieder ein Stück auf unmarkiertem Weg) bis wir auf den 02er Wanderweg treffen und das letzte Stück zurück nach Kobersdorf auf bereits bekanntem Weg zurück marschieren.

15,1km bei etwa 370hm, kein freilaufendes Vieh, aber recht wildreiche Gegend und eine großartige Ruine zum besichtigen.

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