Trotzkopf

Unlängst im Garten:

👩: Q, komm her!
🐶: Ja bitte?
👩: Komm, wir gehen hinein.
🐶: Was? Ach nööö.

🐶 rennt weg. 👩 Hinterher. 👩 schnappt 🐶. 🐶 lässt sich auf den Boden fallen, streckt alle 4 🐾 in die Luft und strampelt herum.

Grad dass er nicht gebrüllt und vor Wut mit den Pfoten auf die Erde getrommelt hat… 😏

NÖ, Pulkau: Pulkautalrunde

Ausgangspunkt ist beim Sonnenwaldbad und Sportverein Pulkau.

An der Ecke mit den Schaunistkästen biegen wir in die Bründltalstraße ein und gehen diese entlang bis zu deren Ende bei der alten Mühle. Wir wenden uns nach rechts und gehen an einem eingezäunten Garten entlang, dann über eine Brücke und anschließend links den mit Route 2 markierten Weg weiter.

Wir kommen an einem Obstbaumgarten hinter einer kleinen Steinmauer (das mutet fast ein wenig britisch an 🥰 ), der Teufelswand und der Peschtamühle vorbei.

Immer wieder wandern wir über kleine Brückerln und es gibt unzählige Möglichkeiten, die Hunde zum abkühlen in den Bach zu lassen, an dem wir eine lange Zeit entlang marschieren.

Bald nach der Hammerschmiede gelangen wir an eine Wiese bei der Burgruine Neudegg (von der nur mehr ein paar Mauerreste übrig sind), wo wir uns eine kleine Pause gönnen.

Dann geht es ein Stück leicht bergauf bis man auf einer Anhöhe heraus kommt. Der Baum mit dem Picknicktisch wär´auch perfekt für unsere Pause gewesen… Zwischen Wiesen, Felden und Weingärten geht es dann weiter zum Kreuz am Hochkogel.

Von dort wandern wir bergab, weiter zwischen Weingärten und Feldern durch bis zur Bründlkapelle, wo allerlei religiöses Gedöns zu sehen ist.

Durch den Wald, entlang eines Baches geht es nun den fast ein bisschen abenteuerlichen Quellenweg über ein paar Brückerln und durch eine Schlucht zurück zum Ausgangspunkt.

Ca. 8,5km, 160hm.

Sehr kurzweilige, abwechslungsreiche Runde; etwa 2/3 durch den Wald und 1/3 in der Sonne zwischen Wiesen, Feldern und Weingärten durch. Viele Abkühlungsmöglichkeiten für die 4-Beiner, da etwa 2/3 der Strecke entlang eines Baches verlaufen.

Beschreibe deinen Hund mit einem Video

Gestatten, Q. 😝

Als wir im Herbst an der Nordsee waren und Anja uns mit Plüschchinesenkumpel Tao (ebenfalls aus der Nothilfe Polarhunde und ursprünglich aus Shanghai) besuchte, hat sie einer der Damen von der Nothilfe ein paar Fotos von Q & Tao geschickt. Die Antwort: Q war schon in Wulfstorf ein „wilder Watz“ (😂) und ist einfach durch den Zaun der Auffangstation zum Nachbarhund marschiert… 😏😌 Jup, das ist Q. Mit dem Kopf durch die Wand und geht scho… 🤦‍♀️

AT, NÖ – Mauerbach: Einsiedelei – Hainbuchrunde

Wir starten bei der Einsiedelei, queren die Haupstraße und nehmen den schmalen Weg (Nr. 4, gelb markiert) in den Wald hinein. Wir folgen diesem Weg, der zu einer Forststraße führt, halten uns links und kommen schließlich zu einer größeren Kreuzug.

Hier biegen wir links ab auf (Weg 18), gehen ein paar Schritte die Fortstsraße Richtung Hauptstraße und biegen dann, dem Wegweiser (Nr. 18) folgend, scharf links ab auf einen schmalen Waldweg, der bergauf führt. Diesen Waldweg (gut markiert) gehen wir entlang, bis wir bei der Zufahrt zum Dressurstall Groissauhof heraus kommen.

Nun geht es ein paar Meter neben der Hauptstraße weiter, queren diese dann und biegen in die Franz Maria Wiesbauer-Straße ein, die von der Hauptstraße rechtzs abzweigt. Wir gehen die Straße ein paar Meter entlang bis vor zur Linkskurve. Dort führt Weg 18 wieder in den Wald hinein und durch diesen relativ steil bergab bis zu einem kleinen Bach.

Weiter gehts durch den Wald auf Weg 18 bergan bis wir wieder zu einer Fortsstraße kommen. Hier wenden wir uns nun nach rechts und folgen der Fortstsraße (Markierung Nr. 1), die nach ein paar Metern in eine Asphaltstraße (Radlherr Straße) mündet. Wir gehen die Straße weiter, vorbei an der Waldschenke bis zum Gasthaus Radlherr.

Über den Parkplatz geht´s vor zur Hauptstraße, über diese drüber, ein paar Schritte auf der Zufahrt zum Stadl bergauf und dann rechts in den Wald hinein, dem 1er Weg folgend. Nach kurzer Zeit kommen wir zu einer Kreuzung mit Wegweiser (nahe der Tullner Straße L120). Wir wenden uns nun nach rechts und folgen nun der 19er Markierung bergab durch den Wald.

Wir kommen vorbei an einem Erdkeller und an einer Holzschlägerstelle bis wir wieder en die Hauptstraße gelangen. Hier gehts links auf Weg 19 weiter durch den Wald, parallel zur Hauptstraße, vorbei an der Zufahrt zum Buchenhof bis zurück in die Einsiedelei.

6,7 km, Waldwege & Forststraßen, fast nur Wald, d.h. schattig.
2 oder 3x die Möglichkeit, den 4-Beiner zum abkühlen in einen Bach zu lassen.
Einkehrmöglichkeiten beim Gasthaus Radlherr oder der Waldschenke.
Relativ wildreich, bei den beiden Gasthäusern kommt man an Pony & Esel und Rindern vorbei, allerdings alle eingezäunt.

Besser als befürchtet

Etwa 1 Jahr ist es jetzt her, dass ich erfahren habe, dass mindestens 2 Geschwister von Chinua an DM (Degenerativer Myelopathie) erkrankt sind. Das ist eine genetische Rückenmarkserkrankung, bei der der Bewegungsapparat immer weiter eingeschränkt wird, bis es zu einer Lähmung kommt (zuerst die Hinterhand und von dort nach vorne weiterschreitend, bis hin zu Atem- & Rachenmuskulatur). Die Krankheit ist bislang leider nicht heilbar.

Da ich auch bei Chinua einige der dafür typischen Symptome entdeckt hatte, habe ich einen Gentest machen lassen. Chinua ist zwar nicht homozygot betroffen – (DM/DM – dh sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit ausbricht), sondern „nur“ heterozygoter Träger (N/DM – mit geringerer Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsausbruches), dennoch hatte und hat sie ganz offenkundig neurologische Probleme, die die Bewegung beeinträchtigen, ob jetzt DM die Ursache ist, oder etwas Anderes kann man nicht wirklich sagen.

Seit letztem Frühjahr ist es definitiv schlechter geworden (sie trägt beim spazieren gehen jetzt immer Schuhe an der Hinterhand, weil sie die Beine nicht mehr hoch genug hebt und so die Krallen bis zu den Nerven abschleifen würden), aber es ist bisher nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.
Zwischendurch mal um die 7, 8km sind noch möglich (auch etwas von der Laune abhängig, die u.a. wieder mit Wetter, Strecke und ggf Begleitung zusammenhängt 😉), beim joggen eine kleine Runde (2, 3km) in einfachem Gelände im Freilauf wo sie sich das Tempo selbst einteilen kann, auch ab und zu.

Man sieht im Video aber ganz gut das hölzerne Dahinstacksen, das Überköten der Hinterläufe und ganz generell die instabile Hinterhand.

Bergab kann sie oft nicht langsam gehen, sondern „hoppelt“ und bremst dann meist, indem ihre Hinterhand sie überholt. Beim ins Auto einsteigen braucht sie Hilfe (sie legt die Vorderpfoten auf den Einstieg und lässt sich das Hinterteil hoch und hineinheben), beim Treppen bergab gehen ebenfalls, weil sie selbst da nicht gut bremsen kann (d.h. man hält sie im Nacken und hilft so beim langsam hinunter gehen). Manche Sachen traut sie sich nicht mehr ohne dass man daneben steht (die kleine Treppe ins Bett zb. oder über die Holzbrücke auf unserem Grundstück gehen, wenn keine Matte draufliegt), andererseits gibt’s dann wieder Situationen, wo sie ihre Probleme zu vergessen (oder vor lauter Altersstarrsinn vielleicht auch einfach zu ignorieren) scheint und munter auf einem Abhang herumstiefelt oder die Böschung zu einem Bach oder Wasserloch hinunterhüpft (und dann schon mal Probleme hat, wieder zurück zu kommen). Mit Hundefreunden spielt sie nur mehr sehr selten – meist ist es ein kurzes anspielen oder anflirten, dass dann aber schnell wieder beendet wird, weil sie einfach nicht mehr beweglich genug dafür ist.

Chinua bekommt verschiedene Präparate (Vitamin B, Collagile, Canicox…), wir turnen mehrmals die Woche zu Hause und werden – hoffentlich in nicht allzu langer Zeit auch wieder wöchentlich zum Unterwasserlaufband, alle 2 Wochen zum schwimmen und zwischendurch ab und zu mal zur chiropraktischen Behandlung gehen können.

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden und glücklich, dass es bislang nicht schlimmer ist und hoffe ganz stark, dass der 13. Geburtstag kommenden Monat noch nicht der Letzte sein wird.

P.S. Das „Geröchel“ im Hintergrund bin nicht ich, sondern ist Qs Aufgeregtheits-Gehechel das ich unlängst erwähnt hatte und das einen – mal stärker, mal schwächer – aber immer noch den ganzen Weg begleitet. In dem Fall war es recht intensiv, weil er zwecks filmen hinter mir gehen sollte, was ihn immense Selbstbeherrschung kostet… 😏

Nanook-Freitag

Die 2 Fotos sind von April 2014, da war er fast 10 Jahre, die man ihm aber noch so überhaupt nicht angesehen hat. So zwischen 8 und 11 Jahren war die beste Zeit überhaupt – er war noch super fit und beweglich und unternehmungslustig, hatte aber keine Flausen mehr im Kopf und man musste nur mehr mit einem halben Auge auf ihn achten. Das war schon eine sehr entspannte, coole Zeit… *hach* ❤️😍🥰

(Teddy-Freitage gibt´s erst ab Juli wieder – ich hab ihn im Juli bekommen und im darauffolgenden März ist er gestorben, deshalb gibt’s April, Mai & Juni keine Bilder von ihm 😢)