Beschäftigungsideen für zu Hause 11

Fototrick „etwas im Fang halten“.

Dieser Trick ist für mich auch gleichzeitig Vorstufe zum apportieren (also dem präzisen Apport wie in der Prüfungsordnung vorgeschrieben 😉 ), weil ich das gerne von hinten aufrolle; ich nutze ihn außerdem gerne für Fotos und er ist auch für diverse weitere Sachen (z.B. Hütchen bei Intelligenzspielen rausziehen, Taschentuch bringen, Basketball spielen usw.) nötig.

Manche Hunde (wie Nanook) haben von Haus aus kein Problem, etwas, das man ihnen anbietet, in den Fang zu nehmen und zu halten, aber vielen Hunden (wie Chinua, Teddy und jetzt auch Q) muss man das erst beibringen. Ich nehme dazu beim lernen der Übung gerne Gegenstände, die für den Hund angenehm sind, gleichzeitig aber nicht zum knautschen und herumschupfen animieren (also nicht als Spielzeug bekannt sind). Ein Stück Gartenschlauch zum Beispiel oder in Qs Fall jetzt die Kartonrolle von einem Geschenkpapier (die ist etwas härter als Klo- oder Küchenpapierrollen).

Im ersten Schritt übe ich, dass Hund seinen Fang in meine Hand legt und dort auch kurz drinnen ruhen lässt. Das kann u.U. im weiteren Aufbau eine kurzfristige Hilfe darstellen. Wer´s ganz genau möchte (für den Apport eines Apportierholzes im Hundesport beispielsweise), kann im nächsten Schritt dann noch daran feilen, dass Hund seinen Fang nicht nur in die Hand legt, sondern sogar ein wenig hinein drückt (um etwaigem „knautschen“ entgegen wirken zu können – drückt er mit einem Gegenstand im Maul den Fang in die Hand, beißt er automatisch fest auf diesen, was für ein ruhiges halten nötig ist).

Als nächstes bringe ich Hund bei, dass er den angebotenen Gegenstand ins Maul nehmen soll. Hierfür biete ich den Gegenstand an und bestätige (je nach Hund) Blickkontakt, Nasenkontakt oder auch gleich den Versuch, das Objekt mit dem Fang zu greifen. Für Hunde, die nicht gleich danach greifen gilt, zuerst einen Nasentarget auf das Objekt zu trainieren und wenn das gut funktioniert, zwischendurch immer mal wieder etwas warten, ob Hund am Objekt den Fang kurz ein wenig öffnet, um dieses Verhalten einzufangen und weiter auszuformen. Das kann – je nach Hund – durchaus einige Wochen dauern (gerade wenn man keinen übermotivierten Vertreter einer Arbeitsrasse hat)!
Hat man einen 2. Hund, der „halten“ bereits kann, kann man sich das übrigens auch versuchen zu Nutze zu machen, indem man diesen das immer wieder vorzeigen lässt und ausgiebig dafür belohnt. Teddy hat sich von Anfang an sehr viel von Chinua abgeschaut, Q fängt jetzt beim Tricksen damit an.

Hat man Hund soweit, dass er das Objekt kurz in den Fang nimmt (er muss diesen da noch nicht einmal schließen), kombiniert man das Fang in die Hand legen mit dem Objekt in den Fang nehmen um so ein etwas längeres und möglichst ruhiges halten aufzubauen. Je besser das funktioniert, desto mehr baut man das Hand in den Fang legen und liegen lassen während dem halten ab, bis Hund das angebotene Objekt für kurze Zeit selbst ruhig im Fang hält. Anschließend kann man zum einen langsam die Dauer des Haltens steigern und zum anderen auch mit den Objekten variieren.

Chinua als „alter Hase“ hält mittlerweile so gut wie alles geduldig auch für längere Zeit; Trick-Novize Q lernt gerade, angebotene Dinge in den Fang zu nehmen und kann die Papprolle für ein paar wenige Sekunden halten.

Teddy-Freitag

Letzte Woche ging der „Erinnerungsfreitag“ wegen Corona irgendwie ganz unter, aber heute ist es wieder so weit: Teddy-Freitag mit 2 Bildern von Teddy mit Perro vom März 2019. 😀 🥰

Darauf freut sich Q jetzt auch schon wieder und ich glaub das toben mit Hundekumpels (Chinua ist dafür ja nicht mehr zu haben) fehlt ihm schon sehr…

Beschäftigungsideen für zu Hause 10

Thema Intelligenzspielzeug.

Wir haben im Laufe der Zeit ja schon so einiges an Intelligenzspielen zusammen gekauft, aber man kann sich auch ganz einfach selbst Denkspielsachen für die 4-Beiner basteln.

Hier ein „Leckerchenglücksrad“ in der allereinfachsten Version aus einer Plastikflasche, in die man 2 Löcher schneidet, einen Stift (oder Kochlöffelstab oder dünnen Ast oder…) durchsteckt und dem Hund hinhält. In der gepimpten Version für Bastler (wieder mal Frauchenpapa sei Dank) mit Gestell, um sich selbst das Halten zu ersparen.

Und auch wenn die 4-Beiner irgendwann den Dreh raus haben, machts ihnen trotzdem noch Spass und sie spielens gerne. 😊

Beschäftigungsideen für zu Hause 9

Schnüffelspiele Teil 2.

Wir lieben unsere beiden Schnüffeldecken (ich glaube, der Osterhase wird ev noch eine weitere bringen 😌). Da lassen sich die Hunde mit minimalem Aufwand (Leckerchen drinnen verstecken und daneben sitzen um ggf die Decke wieder zu richten und aufzupassen, dass die 4-Beiner nicht zu grob damit sind) maximal beschäftigen. Wer gerade keine Schnüffeldecke daheim hat (die Dinger gäb’s auch zu bestellen 😉) kann sich aber genausogut mit ganz einfachen Utensilien wie einem alten Gewandstück (in unserem Fall eine Jeans) oder einer Decke helfen, wo Leckerchen in Taschen und Falten versteckt werden können.

 

Beschäftigungsideen für zu Hause 8

„Fototrick“ Kopf ablegen, aufbauend auf dem Nasentarget von letzter Woche.

Kopf ablegen (bei uns verbales Kommando „Down“ & ggf ein Sichtzeichen) ist hier ein beliebter Fototrick; je besser Hund ihn beherrscht, desto mehr kann man variieren und den Hundekopf auch auf verschiedenen Gegenständen ablegen lassen oder in Kombination mit etwas erhöhten Pfoten und bekommt so eine Menge herzige und/oder lustige Fotomotive.

Hat Hund verstanden, auf ein bestimmtes Signal mit der Nase einen Target zu berühren, übt man das mit der Nase antouchen (z.B. an einem Stick, einer Fliegenklatsche, einem Kochlöffel, der Hand…) im Platz und führt den Target dabei langsam immer weiter Richtung Boden. Wenn das klappt, baut man ein Signal auf und wenn Hund das Signal mit der Übung in Verbindung gebracht hat, die Hilfe über den Target langsam ab. Anschließend kann man noch die Dauer des Kopf am Boden liegen lassen steigern.