Er hat die Haare schön

Gestern waren wir bei Active-Groom zu Besuch und Q hat seinen Sommer“haarschnitt“ bekommen. Gute 2 Stunden hat sich die arme Elke geplagt und ihm Massen an Unterwolle raus gebürstet und die Hosen hinten noch etwas gekürzt. Es wär´ ja theoretisch sogar noch mehr raus gegangen, praktisch war nach 2 Stunden beim Q-ulldozer aber Schicht im Schacht und seine Geduld (die, wie ich zugeben muss, eh erstaunlich war – ich hätte nicht mal mit 1 Stunde Durchhaltevermögen gerechnet 😌) erschöpft. Jetzt hat er die Haare schön und ja, ein bissi herzig schaut der – ohne das Röckchen fast schnittige – Plüschpopo mit den Hansi-Stieferln schon aus.

Allerdings treten die Abgase, die sich nach den 2 Lutschtuben, dem Tupperdoserl Extrawurstwürfeln, der Tupperdose getrockeneter Hühnerherzen, ein bisschen getrockneter Rinderlunge und einigen anderen Kaustangerln, (welche nötig waren, um sich seine Geduld zu erkaufen) unermüdlich bilden dürften, jetzt völlig ungefiltert aus… 💨🤢🥴

Nanook-Freitag

Nanook-Freitag. Nanook mit seinem Halbbruder Yuma im Juli 2015. 😍 Einer der wenigen grossen Rüden, mit denen der Nukl gut ausgekommen ist. Vielleicht toben sie ja gerade gemeinsam irgendwo im Nirvana herum… ❤️ 🌈 ❤️

Run free, Yuma! 😢

Q-ulldozer

Eigentlich wollt ich vorm schlafen gehen noch ein Bild vom frisch vom Profi ausgebürsteten und jetzt schicken Q zeigen, aber nachdem der Gehsteigpanzer beim heimkommen mal eben einfach 2 Zaunlatten gesprengt hat und abgehauen ist, weils im Nebengarten geraschelt hat, muss sich der ALK (Ar…lochköter) jetzt mit dreckigen, nassen Pfoten auf seiner Decke schämen. Am Liebsten hätt ich ihn ja einfach draussen gelassen, aber die Nachbarn freuen sich sicher nicht, wenn sie den Bulldozer morgen Früh durchs Beet pflügen sehen oder er noch weiter zum übernächsten Nachbarn marschiert und dort Harakiri mit den Hendln macht. Mistvieh, Blödes. 😡🤬

Möchte vielleicht jemand einen Malamuten haben? Ich hätte grad einen zu verschenken… 😁

Stresspinkerl

Nimm´ einen Malamute, haben sie gesagt. Das sind coole, gelassene Hunde, haben sie gesagt…

Etwa 13 Jahre ist es her, da hab ich ich mich das erste Mal mit dem Thema Stress bei Hunden beschäftigen müssen. Nanook war damals ein knappes Jahr alt und aus Unwissenheit („jeah, endlich ein Schäfer, jeah, endlich ein Hund, der gern stundenlang unterwegs ist, jeah, endlich ein Hund, der auch 20x das Balli bringt…“ 🤦‍♀️ ) hatten wir es geschafft, aus ihm einen Ball- & Actionjunkie zu machen. Mit 1,5 Jahren war der Bursche dann eine Nervensäge, die nicht ruhen konnte, es nicht ertrug, nicht bespaßt und beachtet zu werden, folglich aufgrund von viel zu wenig Schlaf extrem hibbelig war und über keinerlei Frustrationstoleranz und Impulskontrolle verfügte. Der Weg zurück zu einem normalen Pensum an Beschäftigung und Ruhe und somit zu einem relaxten Hund, der sich seine Umwelt entspannt ansehen und sich darin auch angemessen und selbstkontrolliert verhalten kann, war lang, oft nervenaufreibend und vor allem arbeitsintensiv. Da ich selbst eher ein ungeduldiger Mensch mit großem Ruhebedürfnis bin und Stress und Hektik nicht ab kann, habe ich bei Chinua sehr darauf geachtet, dass sie ein möglichst gechillter Hund wird (was, denke ich, ganz gut gelungen ist – die konnte zwar Gas geben, war aber grundsätzlich seit dem Jugendalter entwachsen, recht in sich ruhend) und wollte nie wieder so ein Stresspinkerl haben.

Teddy war natürlich die erste Zeit im neuen zu Hause bzw. beim spazieren gehen (daheim hat er schon nach wenigen Stunden und ganz von selbst zur Ruhe gefunden) auch aufgeregt, allerdings hat sich das nicht in Gehibbel und unkontrolliertem in die Leine Gespringe geäussert, sondern er hat die ersten Wochen etwas stärker aber immer konstant und ohne zu reissen gezogen und war draussen halt schlechter ansprechbar. Das hat sich aber ohne Extraaufwand und einfach nur durch „learning by doing“ während unseren Touren gegeben. Lief quasi nebenbei.

Mit Q hab ich jetzt nicht nur einen Hund, der zwar den Körper eines Malamuterüden hat, Kopf und Verhalten aber fast noch welpig sind (ich vor einiger Zeit voller Überzeugung: „ein Welpe kommt mir nicht mehr ins Haus“ 😏 ), sondern auch wieder ein absolutes Stresspinkerl (ich immer, auch aus vollster Überzeugung: „nie wieder einen Hibbelhund“). Diesmal nicht hausgemacht und auch nicht weil Actionjunkie, sondern weil mit den vielen neuen Reizen schnell überfordert und dann „explosiv“, und zwar so, dass das wohl nicht mit nebenbei „zu beheben“ ist.

Und nachdem er bei unserem Falkenschluchtausflug vor kurzem beinhart einem Stein, den er selbst versehentlich einen Abhang hinunter gekickt hat, hinterher gesprungen wäre, fahren wir nun ein „Hardcore“ Anti-Stress Programm mit hauptsächlich kurzen Spaziergängen auf momentan immer der gleichen Strecke direkt von daheim weg in gaaaaanz langsamen Tempo, damit die Plüschwalze beginnt, mehr zu schnüffeln und die Umwelt bewusster wahr zu nehmen. Wobei sein Speicher nach ewta 15 Minuten voll ist und man merkt, wie er beginnt, hektisch zu werden.

Grundsätzlich bin ich jetzt nicht unbedingt Wattebauschwerfer (genauso wenig wie von der Haudrauf Fraktion), aber so wie Nanook als Jungspund, kann auch Q mit Druck (noch) gar nicht umgehen und beginnt als Reaktion auf solchen, erst Recht hochzufahren. Insofern sind derzeit daher eher die Samthandschuhe gefragt (was mir – zugegeben – nicht immer leicht fällt. Manchmal husche ich gach in einen anderen Raum – Wahlweise zum schreien, einmal gegen die Wand hauen, mehrmals tief ein und ausatmen und um dem Köter nicht an die Gurgel zu gehen. Oder auch alles zusammen. Wieso müssen die Rüden immer solche Mimosen sein?! Was lieb ich da Chinua, die mir, wenn ich mal zum Rumpelstielzchen mutiert bin, ganz gelassen die Mittelkralle gezeigt hat – so a la: „beruhig dich, dann kommunizier´ ich wieder mir dir“. Kann ich viel besser mit, als mit diesem Gehibbel oder einem „Oh Gott, die Welt bricht gleich zusammen…)

Neuerdings verlass ich das Haus wieder bis an die Zähne bewaffnet – mit Lutschtube, hochwertigen Leckerchen u.ä. – vorbei sind die Zeiten, wo ne kleine Leine für maximal zwischendurch kurz anhängen das einzige Gepäck war.

Da es für laufen und biken mittlerweile schon zu warm ist, ich aber denke, dass er sich doch auch regelmäßig auspowern muss, geht´s 1x/Woche zu einem Treff mit Kumpel Perro am Hundeplatz, wo sich die beiden leinenlos auslaufen können und 1x/Woche zu einem größeren Spaziergang woanders (und fernab irgendwelcher Abhänge), halt im Geschirr und am Bauchgurt und dzt ohne Trainingsanspruch. Daheim viel ruhen und schlafen, Kong zum kauen und lecken und zum Kopf auslasten ruhige Schnüffelspiele wie etwa der große Schnüffelteppich. Unsere tollen Intelligenzspiele sind momentan noch nix – ist er dran, findet er´s lustiger auf den Holzhütchen herum zu kauen, statt nach Leckerchen zu suchen und ist er nicht dran, mutiert er zum Brüllaffen, wenn Chinua die Dinger runter wirft, sie dann polternd über den Boden kullern und er nicht hinterher darf. 😏

Zusätzlich Relaxopet, Nahrungsergänzung, CBD Öl, Duftlampe mit Lavendelgeruch – frei nach dem Motto: „hüft´s nix, schodt´s nix“. 🤷‍♀️😌 Und Frauchen frischt ihr etwas eingestaubtes Wissen auf und erweitert es Dank Reaktivierung der Bibliothekskarte und Amazon Prime Schnell-Lieferung. 😁

Ob´s hilft?! Wir werden sehen. Aber ich hab das Gefühl, dass ein bissl was weiter geht. Auf der Hausstrecke wird jedenfalls schon deutlich mehr geschnüffelt, er ist häufiger ansprechbar, bietet immer wieder mal Blickkontakt an und zumindest bei Vögeln bemüht er sich um Selbstkontrolle und ignoriert sie ab und zu schon komplett. Schau ma mal, dann seh ma schon…

(Und wehe, mir kommt jetzt wieder wer mit: Man bekommt immer den Hund den man braucht (oder noch schlimmer: verdient)) ☝️🤨💥🥊
Memo an mich selbst: künftig nur mehr Hunde mit 8 Jahren + nehmen…

Erste richtige Schwimmversuche

Bevor die Massen alles bevölkern (oder der Regen kommt) haben wir uns mit Tante Irina und Resi bei St. Andrä getroffen und waren dort ein Stück spazieren (mitten durch Massen an Pappelblüten )
Inklusive ein bisschen schwimmen. Im Wasser ist die Plüschwalze ja schnell, aber um freiwillig zu schwimmen musste er erstmal seinen Mut zusammen nehmen. Hat sich dann aber doch getraut – vor den 2 Mädls kann man sich ja auch nicht die Blöße geben.

 

Hilfe, ich glaub, es ist kaputt… 😱🤔😌

Wöchentliches Playdate

Heute durfte Q (der übrigens „Kiiiu“ gerufen wird – nicht weil ich nicht wüsste, wie man Q auf Englisch richtig ausspricht, sondern weil es für ihn einfacher zu verstehen ist ) wieder mit seinem Kumpel Perro fetzen.

12 Jahre Chinua

Ich habe einen Schatz gefunden
Und er trägt deinen Namen
So wunderschön und wertvoll
Und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen

Hast es wieder einmal geschafft
Mir den Atem zu rauben
Wenn du neben mir liegst
Dann kann ich es kaum glauben
Dass jemand wie ich, sowas Schönes wie dich, verdient hat

(Silbermond – Das Beste)

Meinem kleinen grauen Lieblingsbesen zum 12. Geburtstag… ❤️💕❤️

Was für ein cooler Geburtstag. 🎉 In der Früh haben wir eine kleine Runde mit den Beagle Freundinnen gemacht und dann Torte gefuttert (natürlich bekam Q auch ein Stück!), uns danach ein gepflegtes Vormittagsschlaferl gegönnt, Nachmittags im Garten gesonnt und Abends den riiiiieeeesigen Schnüffelteppich eingeweiht, den beide Hunde zusammen zu ihren Geburtstagen (Q hatte ja auch gerade erst) bekommen haben.