Mit Lilo ein Stück Doghike

Mit Verena & Lilo ein Stück vom Riederberg Doghike (40er Strecke) abgegangen. Nett war´s, ganz frische Wildschweinbabies hamma g´sehen und das Chinsi war gut abgelenkt. 🙂 Nur beim bergauf hat der Teddy gleich doppelt und dreifach gefehlt. Ich bin´s gar nicht mehr gewohnt, mich dabei anstrengen zu müssen, so ganz ohne meine Plüschlokomotive! Selber schnaufen ist doof… 😌🚂

Nanook-Freitag

Mit einem Blümchenbild vom März 2017. 🌷💐🌺

Auch um nochmal Danke zu sagen. Nicht nur für die Anteilnahme zu Teddy, sondern weil uns auch so viele liebe Nachrichten zu unserer Seite erreicht haben. Jetzt und auch davor immer wieder. „Ich les eure Geschichten so gerne“, „Ich freu mich immer so auf neue Bilder“, „Ihr habt mir gerade ein Lächeln ins Gesicht gezaubert“, „Made my day“ usw. Und das freut mich unglaublich, denn genau das möchten wir damit erreichen. Es soll nicht darum gehen, irgendwelche schlauen Tipps zu geben – hier sind so viele fähige Hundehalter unterwegs, die brauchen keine Belehrungen von uns. Wir wollen niemanden influencen – wenn sich jemand inspiriert fühlt durch einen unserer Beiträge – fein, aber es ist nicht unser Ziel, aktiv Werbung zu betreiben. Und es soll auch nicht um Diskussionen zu brisanten Themen o.ä. gehen.
White & Wolf soll unterhalten und ist v.a. auch eine Hommage an meine Hunde; erzählt von ihnen und ihren Erlebnissen. Sie machen mich so unendlich glücklich und wenn wir mit unseren Beiträgen ab und an auch andere Menschen zum Lächeln bringen und ein bisschen dieses Glücks weiter geben können, hat die Seite ihr Ziel absolut erreicht. Danke, dass ihr dabei seid, denn ihr macht die Seite erst so richtig lebendig!

Und ja, es wird auch weiterhin von Teddy Bilder und Geschichten geben. Leider ist der Fundus nicht so groß und nahezu unerschöpflich, wie bei Nanook – in 9 Monaten kommt einfach nicht so viel zusammen, wie in 14 Jahren (v.a. wenn man der Überzeugung ist, noch ewig Zeit zu haben), deshalb wirds eher 2x Nanook, 1x Teddy oder so werden, aber selbstverständlich wird auch er weiterhin ein Teil von uns und dieser Seite bleiben!

Danke!

Langsam nehmen sie ab – diese kurzen, grausamen Momente unmittelbar nach dem Aufwachen, in denen man für eine Millisekunde denkt, alles wäre gut. Bevor einen die Erkenntnis trifft, dass gar nichts gut und die Welt nicht mehr die ist, die sie gerade eben noch war.

Ich danke Euch allen so sehr für Eure Anteilnahme. Ob direkt im Beitrag, ob via Messenger oder What´s App, SMS, persönlich oder sogar per Brief mit Holzherz oder Blumengruß. Worte selbst mögen nicht viel Trost sein, diese unglaubliche Menge an lieben und ebenso betroffenen Nachrichten aber schon. DANKE!

Teddy jedenfalls hätte sich bestimmt wahnsinnig gefreut und es hätte ihm gefallen, so viele Menschen berührt zu haben und von so vielen gemocht zu werden – obwohl die meisten ihn gar nicht persönlich gekannt haben. Für ihn gab es nichts Schöneres, als von 2-Beinern beachtet und gestreichelt zu werden – er hat alle Menschen toll gefunden und geliebt.

Mein kleiner großer Li-La-Laune-Bär – stets fröhlich und gut gelaunt, so unglaublich lebenslustig und fähig, sich über alles „an Haxn auszufreuen“, wie man bei uns in Wien sagen würde. Er hat sich gefreut, wenn wir zu Unternehmungen aufgebrochen sind. Er hat sich aber genauso gefreut, wenn wir wieder zurück nach Hause kamen. Er hat sich über seine Plüschtiere gefreut und er hat sich in der Früh gefreut, wenn´s das 2. Frühstück in Form eines Kauzeugs (am allerliebsten hatte er gepuffte Schweinenasen) gab. Er hat sich gefreut, neue Artgenossen und 2-Beiner kennen zu lernen und er hat sich gefreut, wenn man ihm etwas beibringen wollte. Ganz stolz war er, als er verstanden hatte, dass er mit seinem Kopf selbst ins Geschirr schlüpfen soll, beim heimkommen die Pfoten geben damit man sie abwischen kann oder einfach etwas im Fang halten. Er hat´s oft kaum erwarten können, etwas zu tun; sobald er wusste, was von ihm gewünscht wurde. Stundenlang konnte er sich kraulen und streicheln lassen und hat – kaum, dass man auch nur kurz inne gehalten hat – mit seiner Nase gestupst, damit man doch bitte noch ein bisschen weiter macht. Und immer hatte er ein Lächeln im Gesicht. Dieses unglaublich süße Gesicht, dass seinen einfach nur lieben und reinen, unschuldigen Charakter so perfekt wieder gespiegelt hat.

Er war etwas ganz Besonderes; unsere ganze gemeinsame Geschichte war irgendwie Besonders und – auch wenn ich eigentlich der nüchterne Typ bin, der nicht an solche Dinge glaubt – irgendwie doch scheinbar fast schicksalhaft. Ich habe nicht nach ihm gesucht, sein Bild war einfach da und hat mich nicht mehr losgelassen. Er war an jemand anderen vermittelt, nur um dort zu randalieren und doch wieder zurück zu kommen. Er hat sowohl Chinua, als auch mich bei unserem ersten Besuch sofort überzeugt, ist beim abholen mit uns mitgegangen und wie selbstverständlich in mein Auto gehüpft; so als gehörte er schon immer dazu. Er hat uns nach Nanooks Tod wieder vollständig und glücklich gemacht.
Aber genauso wie Teddy in unser Leben hinein gekracht ist, ist er auch wieder aus unserem Leben heraus gekracht.

Nachdem der Befund der Tierklinik an meine Tierärztin ging, weiß ich nun, dass es eigentlich so gut wie kein Hätte und Wäre gegeben hat. Es war wohl eine Vorschädigung der Lunge da – ob irgendwie vererbt oder möglicherweise durch einen Unfall o.ä. verursacht, weiß man nicht. Nur, dass es früher oder später vermutlich passiert wäre und insofern hatten wir „Glück“, dass es in der Tierklinik und nicht mitten in der Pampa beim biken, wandern oder im nächsten Schottlandurlaub passiert ist, wo er nicht nur wenige Minuten gegen das Ersticken kämpfen hätte müssen, bevor er von der Narkose eingelullt wurde, sondern einen wesentlich längeren Todeskampf gehabt hätte. Und selbst wenn eine Reanimation gelungen wäre, hätten Wochen stationären Aufenthalts gefolgt, mit ungewissem Ausgang und ohne dass wir jemals wieder an unserem so wunderbaren gemeinsamen Leben hätten anknüpfen können.

Das macht es nicht weniger traurig, grausam oder unfair, aber es hilft mir dennoch ein wenig (Danke Karin! ), weil ich schlicht nichts hätte tun können. Und es macht mich umso glücklicher und dankbarer, diese so wunderbare Seele gekannt und ein Stückchen – sein letztes Stückchen – begleitet und ihm ein eigenes zu Hause, in dem er erwünscht – nein, absolut Willkommen, gewollt und geliebt war, gegeben zu haben. Er hat sich jedenfalls unglaublich geliebt auf seine letzte Reise gemacht – nie hätte ich gedacht, dass ich einen neuen 4-Beiner in so kurzer Zeit so wahnsinnig lieb gewinnen kann.

„If tears could build a stairway and memories build a lane, I´d walk right up to heaven, and bring you home again…“

TEDDY

*vermutlich 2012 – 23.03.2019

„Menschen werden geboren, damit sie lernen, ein gutes Leben zu führen – dass sie alle lieb haben und nett sein sollen. Hunde wissen schon wie das geht, deshalb müssen sie nicht so lange auf der Welt bleiben.“

Das muss einfach so sein, denn anders ist es schlichtweg nicht erklärbar, dass er nicht mehr ist. Der große Teddy, dessen Wesen genauso herzig war, wie sein Gesicht. Der Bub mit dem makellosen, perfekten Charakter, der einfach nur lieb war und Chinua und mich wieder glücklich gemacht hat.

Es ist so unfassbar; ich fühl mich einfach nur unglaublich leer. So viel hatten wir noch vor, so viel wollten wir noch gemeinsam erleben und entdecken. Er hat doch gerade erst angefangen, richtig zu leben… Das ist einfach nicht fair.

Gestern Abend bin ich mit ihm in die Tierklinik gefahren, da er mir „nicht ganz rund“ vorkam. Nichts wirklich konkretes, nicht wirklich zu fassen, aber ich hatte das Gefühl, irgendwas passt nicht. 1 Stunde später kollabierte er dort. Die Ärzte versuchten eine dreiviertel Stunde lang, ihn wieder zu beleben – leider erfolglos. Er hatte einen Spontanpneumothorax (d.h. einen Riss oder ein Loch in der Lunge) und ist vor meinen Augen erstickt. Es ist einfach nur furchtbar…

Danke Teddy, dass du dir uns ausgesucht hast und uns ein bisschen begleitet hast. Du hast einfach alle mit deiner lieben Art verzaubert und dich innerhalb kürzester Zeit in unsere Herzen geschlichen. Ich hab dich so lieb. Du wirst so wahnsinnig fehlen… 💔😭💔

So eine Gurke…

„Chin, du hast die Gurke gestohlen, gib sie wieder her. Gib sie wieder her…“ 🎶🎵

OK, ausnahmsweise hat sie nicht geklaut, sondern nur ihren superwichtigen Rüssel im Weg gehabt, weil: könnt ja fressbar sein. Der Dialog in der Küche:

Frauchen: „Chinua, geh weg, das ist nix für dich!“
Chinua: „Das glaub ich nicht. Es kommt schließlich aus dem Kühlschrank!“
Frauchen: „Chinua echt jetzt. Das ist nur eine Gurke. Die magst du eh nicht.“
Chinua: „Doch, mag ich! Ganz bestimmt sogar!“
Frauchen: „Bitte, überzeug dich halt selbst…“

Chinua: „Siehst du, Frauchen, und wie sie mir schmeckt!“ *BrrrrrwürgschluckundjetzterstRecht*

😂😂😂

Weisheit des Alters

Und irgendwann sind sie plötzlich „weise“ geworden… 🤔😌

Ganz still und leise und unbemerkt haben sich die jugendlichen Flausen aus dem Staub gemacht und auf einmal ist selbst der größte Besen ein fast unkomplizierter Verlasshund. Ich mag mich nicht beschweren – das ist schon cool, dass jetzt ausgerechnet Frau Grau diejenige ist, auf die man nur mehr ein halbes Auge werfen muss. Aber hach… ein bisschen Wehmut ist schon auch dabei. Wo ist sie nur hin, die Zeit?!