Und einmal geht´s noch

Weil sie so herzig sind zusammen.

Bis vor kurzem hat er ja noch gar nicht mit ihr gespielt. Dann ab und zu, kurz, wenn sie gar vehement aufgefordert hat. Dann ist er gern drauf eingestiegen. Vor kurzem hat er begonnen, sie auch mal aufzufordern. Aber immer ist er gestanden und war „oben“. Gestern Früh dann, ist er einfach liegen geblieben. Und heut so ein vertrautes miteinander rumkugeln. ❤❤❤❤

Ach und… G’sundheit @Chinua! 😂

AT, NÖ – Kleinzell: Hochstaff

Ein Paar dicke Socken, Jogginghose, Top, Shirt und Fleeceweste, 2 Fleecedecken, meine normale Bettdecke, Heizung volle Pulle aufgedreht und 2 Stunden Zeit hat´s gedauert, bis mir danach wieder warm war (zu warm dann, weil mit Fieber aufgewacht), aber sie war trotzdem super-schön, unsere Wanderung in den Gutensteiner Alpen heute.

Gemeinsam mit unserer Begleitung Lisa sind wir vom Parkplatz Ebenwaldhöhe in Kleinzell aus gestartet. Mit uns 2 Gruppen Wanderer und ich hab schon befürchtet, dass wir die ganze Zeit im Pulk laufen müssen. Zum Glück haben sich unsere Wege dann schnell getrennt. Anstatt rechts dem gemächlichen Forstweg zu folgen, ging´s für uns nämlich den linken Weg – über eine (zum Glück bereits leere) Kuhweide – bergauf bis an den Waldrand.

Über den Zaun drüber gestiegen (bzw. die Hunde unten druch geschlüpft) und dann den kleinen Pfad durch den Wald ziemlich steil bergauf. Mit DEM Anstieg hatten wir irgendwie gar nicht gerechnet. Die arme Lisa musste sich selbst bergauf kämpfen, ich hatte ja tatkräftige Unterstützung durch den guten Teddy. Anstrengend war´s aber trotzdem.

Wir kreuzen eine Forststraße, müssen nochmal ein Stück durch den Wald und kommen schließlich wieder an eine – leere – Weide, wo wir den etwas abenteuerlichen Überstieg meistern. Entlang des Zaunes geht es noch ein Stück weiter bergauf und dann werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Noch ein paar Meter und wir stehen beim Gipfelkreuz des Hochstaff auf 1305m.

Über Wiesen geht es in einem Linksbogen bergab bis wir auf eine Forststraße treffen, der wir weiter folgen. Schließlich mündet sie auf einem blau markierten Wanderweg. Wir gehen diesen entlang, vorbei an 2 Marterln und einem Gehöft bis zur Kleinzeller Hinteralm. Dort verlassen wir den blau markierten Weg und biegen rechts auf die Forststraße ab, die uns zurück zum Parkplatz führt.

9,1km bei 328hm, die allerdings alle gleich zu Beginn beim Aufstieg aufs Hochstaff zu bewältigen sind. Wir empfehlen, die Strecke bei Nässe eher zu meiden; auch im Sommer würden wir persönlich dort nicht gehen, da sich Begegnungen mit freilaufendem Weidevieh dann sicher nicht vermeiden lassen.

Teddy & das Puppi

Heut ist unser Packerl mit dem bestellten Kauzeug gekommen. Mit dabei als Geschenk: ein Eisbärpuppi. Eigentlich wollt ich´s ja bei unserer Weihnachtsaktion vom Verein einem Tierheim spenden. Weil: Wir haben eh genug Spielzeug – Chin schaut´s selten an und Teddy gar nicht. Aber tja… den Weihnachtsteddy fand er wohl ganz toll. 😍🐺🐻

4, 5 Monate dauert es oft, bis ein Hund in seinem neuen zu Hause angekommen ist, sagt man. So scheint es auch bei uns zu sein. Teddy lässt sich immer öfters auf ein Spielchen mit Chinua ein, fordert sie ab und an sogar von sich aus auf. Für Extrawurst-Stückchen tut er mittlerweile fast alles (manchmal mit so viel Enthusiasmus, dass man ihn etwas bremsen muss, weil er sich selbst im Weg steht) und sogar beim spazieren gehen, lässt er sich damit immer besser von der spannenden Welt ablenken. Er freut sich wie Bolle über sein Futter und wenn er Kauzeug bekommt. Und offenbar entdeckt er langsam eben auch Spielzeug und ein bisschen spielen und zergeln für sich. Es ist so schön zu sehen, wie er immer weiter auftaut, sich immer mehr traut und Tag für Tag mit einer Begeisterung über das Leben freut. ❤️❤️❤️

Ok, meistens. Hin und wieder gibt´s selten Momente, da könnte man auf das neue Selbstbewußtsein schon verzichten. So wie heute Mittags zum Beispiel, wo er beim ins Auto einsteigen trotz einem „Zu mir“ noch schnell zum Türl im Vorgarten rennen und den gerade vorbei gehenden Hund erschrecken musste. Der hat sich natürlich darüber aufgeregt, woraufhin das blöde Türl aufgegangen ist. Da hat sich Teddy nicht 2x bitten lassen, ist hinaus gehuscht und fand es fuuuurchtbar lustig, um den erregten Hund herum zu springen. Dann fand er´s noch fuuuurchtbar lustig, den sich über den Tumult aufbuddelnden Hovawart im Garten 3 Grundstücke unter uns zu sekkieren. Und dass Frauchen zornig wie Rumpelstielzchen vergeblich versucht hat, den verdammten grauen Köter, der weder Leine noch Halsband trug, zu erwischen, fand er, seinem Gesicht nach zu schließen, auch fuuuurchtbar lustig. Grrrrr. Schande über mich. Ich hätt mich und die herumhüpfende Plüschtöle verflucht, wenn ich die Frau mit dem anderen Hund gewesen wäre. 😌🙈🤦‍♀️

Merke: die nächsten Tage üben wir: wir stürmen – auch nicht nur ganz kurz – unter keinen Umständen zum Vorgartentürl… 😏😬😎

Couchkuscheln

Couchkuscheln am Sonntag Abend. Was Frau Wolfhund drunter versteht: eingekringelt am anderen Ende der Couch damit man ja nicht begrabbelt und begrapscht wird. Was Teddy drunter versteht: wie sich’s für ein Schosshündchen gehört – möglichst nah drauf. 😏😝

Langsam wach´s ma zam

Eigentlich war toben in der Wohnung ja immer tabu, aber es ist einfach so schön, dass die beiden beginnen, öfters miteinander zu interagieren. Unser kleines GB-Abenteuer hat uns alle 3 näher zusammen gebracht; Teddy ist jetzt nicht mehr einfach nur da, sondern gehört immer mehr richtig dazu. 😍

(Ton besser ausschalten – die Krallen am Laminat machen ordentlich Krach)