Bürohund

Büroalltag: 5:30 Morgengassi. 6:00 Frühstückspappi. 7:00 Frühstückssnack im Büro. Danach gepflegtes Büroschlaferl. 9:00 Vormittagskeksi von der einen Kollegin. Danach gepflegtes Büroschlaferl. Demnächst wär ma dann bereit fürs nächste Leckerli…
Mann, geht’s dem Köter schlecht!

(Eigentlich ein Wunder, dass sie noch nicht zum Kugelfisch mutiert ist )

DE, TH – Meiningen

Wir haben einen Kurztrip nach Deutschland gemacht und eine Runde in Meiningen im Thüringer Wald gedreht.

Gestartet sind wir direkt bei unserer Unterkunft, der Pension Herfurth in der Eleonorenstraße im Stadtzentrum von Meiningen. Die Pension wird von einer älteren Dame betrieben, das Zimmer war klein und einfach, aber sauber und mit kostenfreiem WLAN und TV ausgestattet. Hunde sind Willkommen und zahlen nicht extra. Trotz Zentrumnähe ist man in 3 Minuten an einem Grünstreifen.

Wir gehen die Eleonorenstraße ein paar Meter vor bis zur Eduard-Fritze-Straße, wenden uns nach links und stoßen bei der Brücke an der Ludwig-Chronegk Straße auf den blau markierten Wanderweg X5. Wir biegen nochmal links ab und folgem dem markierten Weg am Bleichgraben bis zum Henneberger Haus.

Hier geht es nun links, den gelb markierten Weg weiter – wir gehen die Georgstraße bis zur Klosterstraße, biegen rechts ab und gehen weiter bis zum Schloß. Dort stößt auch der blaue Weg dazu. Wir gehen am Schloß vorbei in den Park und queren die Werra über die Bogenbrücke, die von zahlreichen Liebesschlössern geziert wird.

Nach der Brücke, bei den Wegweisern, gehen wir nun rechts den Weg bergauf, wieder den blauen Markierungen folgend. Über ein paar Stufen und einige Kurven geht es einen Waldweg bergauf bis zum Diezhäuschen, von dem aus man eine tolle Aussicht auf Meiningen hat.

Nach einer kurzen Pause geht es den blau markierten Weg weiter bergauf durch den Wald, am Sternplatz vorbei bis zu einer Weggabelung am Waldrand. Wir verlassen nun den markierten Weg, wenden uns stattdessen nach links und nach ein paar Schritten an den Wiesen gleich wieder nach links und gehen nun am Wald- & Wiesenrand, vorbei am Geba-Blick und einer BMX-Waldanlage weiter bis zur nächsten Wegkreuzung.

Wir biegen scharf links ab und folgen dem Fliederhain bis wir am oberen Weingartental an einem Grundstück stehen. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Georgsbrücke bergab. Bald kommen wir auf eine asphaltierte Straße und gehen das Weingartental weiter hinunter bis zurück nach Meiningen.

Über die Georgsbrücke geht´s über die Werra, direkt danach links zurück zum Schloß (wo Frauchen sich ein Eis gönnt). Von dort aus marschieren wir via Ernestinerstraße und Luisenstraße über den Hauptplatz zurück in die Eleonorenstraße zu unserem Quartier.

Nette, kurze Wanderung mit Aussicht und ein bisschen Kultur. 5,4km, 150hm.

Nanook-Freitag

Nanook-Freitag!

Nanook war ja für fast alles zu begeistern – typisch Schäferhund halt. Wandern, laufen, schwimmen, Obedience, Fährte, Tricks… Hauptsache, wir machen was. Aber seine große Passion war Mantrailing. Das hat er wirklich geliebt!

Als wir 2009 damit begonnen haben, kannten das in Österreich noch nicht Viele. Von Seiten unseres Hundesportverbandes (des Hauptverbandes, nicht unserer Ortsgruppe) wurde dieser Bereich der Nasenarbeit damals sogar noch als „Blödsinn“ abgetan. Die zusätzliche Schwierigkeit bestand darin, jemanden zu finden, der auch weiß, wie Wolfhunde ticken. Und so kam im Mai 2009 dann Babsi mit ihrem Team aus Deutschland zu unserem ersten Seminar nach Österreich. Es folgten einige weitere mit ihr und auch anderen Seminarleitern und wir gründeten in unserem Hundeverein eine freie Trainingsgruppe in der wir zwischen den Seminaren selbst ein wenig miteinander arbeiteten.

Die Highlights waren aber definitiv unsere Trainingstage in Nürnberg – tolle Trails, eine großartige Truppe, ganz, ganz viel Spaß und Nanook im 7. Himmel.

Leider hat sich dieses zeitaufwändige Hobby eben wegen Zeitmangel etwas verlaufen, aber selbst im hohen Alter konnte man Nanook eine Riesenfreude machen, wenn man ihm einen – und wenn auch noch so kurzen – Trail legte.

(Fotos: Nürnberg, Juni 2010)

Die rote Lästwanze

Heut‘ Nachmittag eine kleine Runde mit Tante Irene und dem roten Teufelchen Perro gedreht. Der ist zwar zwischendurch manchmal noch ein bissl eine Lästwanze, aber weder zu klein, noch zu alt um Berührungsängste bei Chinua zu haben. Und ab und an braucht Madame auch ein bissl Herausforderung; nicht dass ihr noch fad wird auf ihre alten Tage.