Gut gelaunter Oldie

Nanook, bald 13,5 Jahre und fast taub (das „motivierende Getue“ beim zergeln hätt ich mir sparen können – er hörts kaum mehr aber die Routine „is a Hund“ ) heute Morgen gut gelaunt beim Spaziergang…

Wir sind so dankbar, dass er (abgesehen von fast taub und manchmal seeeeeehr schrullig) für sein Alter noch so gut drauf ist!

Heute schon fleissig gewesen…

Heute schon fleißig gewesen: in der Früh mit unseren Freunden Guinness, Baileys und Murphy’s eine kleine Runde in Kasten bei Böheimkirchen gedreht, danach die liebe Magdalena bei der Neueröffnung des Hundefeinkostladen besucht und uns mit Leckerchen und einem neuen Intelligenzspiel eingedeckt und jetzt geht’s ans Kürbisgestalten für unser Halloweenbild…

Halloween-Party

Wir konnten uns so gar nicht entscheiden und haben deshalb die Qual der Wahl euch über- und via Facebook abstimmen lassen, welches Kostüm Nanook bei unserem Halloweenfest vom Hundeplatz tragen soll. Mit 66 zu 21 Stimmen (weitere 27 konnten sich ebenfalls nicht entscheiden ) hat das Hexenmeisterkostüm eindeutig vor dem Teufelchen gewonnen.

Und der Nukl-Zwuckl war wirklich niedlich darin – besonders, als er dann noch seinen kleinen Koboldlehrling Murphy´s im Kesselchen hatte.
Herrchen hat mit Nanook dann beim Juxturnier mitgemacht – leider gings nicht so recht zu fotografieren und so haben wir nur ein paar Bilder der ersten Station. Da musste man den 4-Beiner durch eine Straße aus Leckerchen durchrufen. Tja… Hat nicht so ganz geklappt. Man muss aber fairerweise dazu sagen, dass Nanook mittlerweile wirklich schon fast taub ist und Herrchens Rufen gar nicht gehört hat. Und so lässt sichs dann natürlich auch gant ohne Gewissenskonflikt die Tellerchen leer räumen!


Lustig war´s auf jeden Fall und wir hatten einen feinen Abend mit lauter netten 2- & 4-Beinern! Die Fotos mit allen anderen Besuchern gibts auf der Seite des ÖRV Am Riederberg hier. Und Danke liebe Sindi fürs spontane MK leihen!

CZ, Tisa: Tyssaer Wände

Letzte Station unseres Kurzurlaubes: Bevor es Mittags wieder Richtung Heimat ging, stand noch das Sandsteinlabyrinth „Tyssaer Wände“ am westlichen Rand der böhmischen Schweiz auf unserem Programm.

Schon bei der Anfahrt kann man direkt neben der Straße die ersten Felsriesen bestaunen. Wir parken auf dem kostenfreien Parkplatz bei der „Turistická chata“. Da es noch zeitig ist, hat der Souvernirverkauf, wo auch der Eintritt zu entrichten ist, noch geschlossen.

Unser Weg führt uns zuerst der grünen Markierung folgend durch die großen Wände. Gleich zu Beginn wandern wir am Napoleonschuh, dem Steinpilz und der Schildkröte vorbei. Nach kurzer Zeit führt der Weg über eine steile Gittertreppe bergab. Da sonst noch niemand da ist, leine ich Chinua kurzfristig ab – mit 2 Hunden an der Leine; von denen die 10-Jährige lieber flott hinunter möchte, der 13-Jährige aber nicht so schnell kann, ist das sonst definitiv eine Herausforderung. Unten angekommen leine ich sie wieder an – gut so, denn kurz darauf sehen wir ein Reh im Wald stehen. Nun folgen wir der grünen Markierung zwischen gigantischen Felsgebilden durch, an Höhlen vorbei – ein wenig bergauf und ein wenig bergab. Manche der Formationen machen ihrem Namen alle Ehre und man sieht auf den ersten Blick, warum sie wie benannt wurden, bei anderen sieht man auch nach längerer Betrachtung nicht, was es dem Namen nach darstellen soll. Nach einiger Zeit kommen wir zum 2. Eingang der Tyssaer Felsenstadt (man erreicht diesen von der Ortsmitte aus). Dieses Kassenhäuschen ist bereits besetzt und so entrichten wir den Eintritt von 1,5€ und bekommen eine Postkarte mit Datumsstempel als Eintrittskarte ausgehändigt. Eine Karte auf ein Blatt A4 Papier gedruckt mit den Namen aller Felsgebilde kostet 1,5€ extra.

Bevor wir eine Runde durch die kleinen Wände drehen, machen wir noch einen Abstecher zum Aussichtsplatz und geniessen trotz Bewölkung die Aussicht über das böhmische Becken und das Städtchen Tisa.

Anschließend geht es eine Felstreppe bergab. Wir drehen eine Runde, der grünen Markierung folgend, steigen anschließend eine weitere Steintreppe steil bergauf und kommen wieder zum Naturparkhäuschen.

Von nun an folgen wir der roten Markierung entlang der Kante über die großen Wänder zurück zum Ausgangspunkt.

Die Runde ist etwa 4km, die Wege wirklich gut markiert. Bei Nässe muss man zeitweise ein wenig aufpassen, da die Steine etwas rutschig sein können. Es gibt immer wieder Passagen, wo man über Steinbrocken steigen muss, mehrere recht steile Felstreppen und eine sehr steile Gittertreppe. Auch Wild ist anzutreffen. Wir hatten Glück und haben am Hinweg bis zum 2. Kassenhäuschen keine Menschenseele getroffen, erst dort kamen ein paar andere Leute gerade in die Wände, die wir aber – außer beim 2. Parkeingang – sonst nirgendwo mehr gesehen haben.

Trassenheide

Heute Früh waren wir nochmal am Strand – diesmal direkt in Trassenheide, wo auch unser Hotel war.

Da bewölkt und Montag Morgen, war kaum was los und die beiden konnten doch noch ein bisschen frei laufen und – auf Oldie-art halt – toben. Der gestern in Heringsdorf gefundenen Tennisball (wir wollten ihn eigentlich dort lassen, damit sich der nächste Hund drüber freuen kann, aber ein Kind dachte wohl, wir hätten ihn vergessen, lief uns nach und brachte uns den Ball wieder) brachte Nanook heute nochmal zum strahlen. 🙂

Besonders cool war ürbigens die Krähe, die voll fotogebombt hat. 😀

Am späteren Vormittag gings dann zurück nach Tschechien, wo wir noch einmal in der Pension in Aussig übernachteten. (Diesmal hatten wir ein schöneres Zimmer 🙂 )

Gut hat er Abends geschlafen, der Nukl-Zwuckl. Und er bläht soooo süß die Backen dabei…

Heringsdorf

Da es am Vormittag noch verregnet war, haben wir uns einen gemütlichen Vormittag in unserem Wohlfühl-Hotelzimmer im Familienhotel Waldhof in Trassenheide gemacht und sind erst Mittags los ins einige Kilometer entfernte Ostseebad Heringsdorf/Bansin.

Das Auto haben wir in einer Parkgarage abgestellt (sonst kann man eigentlich kaum wo parken) und sind dann zu Fuß durch den Ort zum Strand gegangen (Achtung: Kurabgabe für 2-Beiner bei Strandbenutzung!). Dort angekommen wurde Nanook vom gerade noch ur-alten Mann, den man nahezu hinter sich herschleifen musste, zum Jungspund, der wenigstens ein kleines Fußbad im Meer nehmen musste.

Da Sonntag und ab Mittags zumindest zwischendurch immer wieder Sonnenschein und kein Regen, waren recht viele Leute unterwegs. Und eigentlich gibts für Hunde einen eigenen Hundestrand (Na Danke, genau das „Richtige“ für die beiden – „Fremde Hunde, nein Danke“ Köter). Aber die nette Dame in der Touristeninformation meinte mit Augenzwinkern: „offiziell dürfen Hunde nicht an den normalen Strand, aber inoffiziell… Es hält sich jedenfalls fast niemand daran.“ Und so war´s dann auch. Trotzdem hat sich keiner aufgeregt und die meisten Hundehalter haben auch brav auf ihre 4-Beiner geachtet. Ein älterer Mann war besonders lieb und hat für Nanook extra einen Ast von den Dünen her geholt. Damit er nicht mit dem mickrigen, von Frauchen geworfenen, Sand Vorlieb nehmen musste. 😀

So sind wir etwa 1,5 Stunden am Strand spazieren gegangen, haben ein bisschen gespielt – mit dem Ast und später mit einem Tennisball, den ein anderer Hund wohl liegen gelassen hatte, bevor´s dann wieder zurück nach Trassenheide ging.

DE, SN – Rathen: Über die Schwedenlöcher zur Basteiaussicht

Freitag Mittag sind wir von Wien weggefahren bis nach Aussig (CZ) an der Grenze bei Dresden. Dort haben wir übernachtet und sind dann Dienstag Früh ins deutsche Rathen gefahren, wo wir uns eine Tour zu den Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges ausgeucht.

Grundsätzlich könnte man bis direkt zur Bastei hinauf fahren und von dort eine kleine Runde zur Basteibrücke und zur Felsenburg gehen, aber wo bliebe da der Wandergenuss?! 😉 Deshalb sind wir Richtung Rathen gefahren und haben beim Wanderparkplatz an der Rathener Straße geparkt. Nach Rathen selbst dürfen nur Zulieferer, Anrainer oder Gäste, die auch dort nächtigen hinein fahren.

Vom Parkplatz aus gings ein paar Meter die aspahltierte Straße Richtung Rathen. Nach kurzer Zeit befindet sich rechterhand eine Infotafel des Nationalparks Sächsische Schweiz. Hinter dem großen Stein ist ein Wegweiser der den Waldweg zum Kurort Rathen anzeigt. Wir entscheiden uns, diesen Weg statt der Straße zu gehen und folgen dem Weg in den Wald hinein, bergab und an den ersten Felsgebilden vorbei. Bald darauf kommen wir bei einer Wiese heraus und befinden uns schließlich wieder auf asphaltierten Wegen im Städtchen Rathen. An der Information vorbei wandern wir in den Ort und biegen schließlich rechts ab auf den Amselgrund. Wir folgen dem Weg und kommen schließlich zum Aufgang zur Felsenbühne und zum Amselsee.

Am vorderen Ende des Sees gehen wir über die Staumauer auf die andere Seite und spazieren dann dort den ruhigeren und weniger frequentierten Naturweg entlang bis zum Ende des Sees. Dort kommen wir dann wieder auf den Hauptweg zurück, der noch ein paar Meter bis zum Aufgang zu den Schwedenlöchern führt.

Nun geht es links weg die ersten Stufen hinauf. Zuerst noch über hölzerne Streppen, später dann über Steinstufen, zwischendurch mal einen Gittersteig; durch Felsendurchgänge und an kleinen Höhlen und beeindruckenden Steingebilden vorbei – etwa 800 Stufen hinauf bis zu einem Rastplatz.

Wir ignorieren diesen, wenden uns nach rechts und wandern weiter Richtung Bastei. Beim Parplatz gelangen wir wieder auf asphaltierte Straße und reihen uns nun in der Menge ein, die sich Richtung Bastei schiebt. Wir gönnen uns einen kurzen Ausblick auf die Elbe und schreiten anschließend über die berühmte Basteibrücke. Wäre das Wetter schöner, könnte man sich fast auf der chinesischen Mauer wähnen.

Aus Zeitmangel lassen wir die Besichtigung der Felsenburg aus (angeblich mit Hund machbar, sofern er über Gitter läuft) und gehen nun den „Basteiaufstieg“ abwärts zurück nach Rathen. Von dort folgen wir nun der Straße bis zum Ausgangspunkt.

7,2km, ca. 200hm, Achtung: viele Stufen (keine Leitern), ab und an auch ein Gitter zu überwinden. Kurzweilige Tour, allerdings schon bei trübem Wetter mit zeitweiligem Nieseln wirklich gut frequentiert – an sonnigen Wochenenden ist man vermutlich in einer Menschenautobahn unterwegs.

Hier gibts noch eine Übersichtunskarte mit den „Sehenswürdigkeiten“ der Gegend.

Den großartigen (und oft fotografierten) Blick auf die Basteibrücke vom Ferdinandstein aus müssen wir ein andermal nachholen – da wir bis spätestens 19:00 bei unserem Hotel auf Usedom sein mussten, ging sich der leider nicht mehr aus.

Here comes the sun…

Manchmal gibt es Momente, die sind absolut unspektakulär und trotzdem unglaublich berührend. Heute Morgen beim Augstsee am Loser. Wir 3 ganz alleine. Warten auf den Sonnenaufgang. Nanook so ruhig, zufrieden und in sich ruhend. Ein perfekter Augenblick…

Here comes the sun *dubidudu*

Shooting mit Anne Geier

Vor einiger Zeit hat Anne von annegeier.com einen Modelaufruf gestartet. Da ich ihre Seite schon länger verfolge und ihre Bilder einfach nur grossartig finde, hab ich uns „beworben“ und mich wahnsinnig gefreut, dass Anne uns auch ausgewählt hat. Heute war es dann soweit. In der Früh sind wir los ins Salzkammergut. Mittags haben wir dem Loser einen Kurzbesuch abgestattet (und schnell wieder umgedreht, da bei dem schönen Wetter Massen an Leuten unterwegs waren und die ausgewählte Tour für Nanook auch zu schwierig (weil ein bissl zum kraxeln) war.

Am späten Nachmittag haben wir dann Anne getroffen. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und ein phänomenales Shooting in einem Waldstück in Bad Goisern und am Hallstättersee. Hier die ersten Bilder von dem Shooting. Ich bin ganz verliebt – sie sind einfach nur wow!