Stmk, St.Ilgen/Hochschwab: Bodenbauer – Häuslealm – Sackwiesensee

Der Oide (Nanook) auf Herrchenwochenende – da zieht´s Chin und Frauchen mit Peki & Herrchen wieder auf den Berg. Und das Wetter sollte ja perfekt zum wandern werden. Auf dem Weg in die Stmk – blitzeblauer Himmel und Sonnenschein. Nach dem Semmering – ein paar Wolken am Himmel. Kurz vor Kapfenberg – durchgehend bewölkt. Echt jetzt?! Na vielleicht reisst´s nachher noch auf.

Hat´s leider nicht, aber die Wanderung war trotzdem schön. Vom Parkplatz beim Gasthof Bodenbauer bei St. Ilgen gehts zuerst eben Richtung Wald und dann durch diesen recht steil ansteigend bergauf. Mit der Zeit werden die Bäume weniger und der weiche Waldboden mit den großen Wurzeln weicht Geröll und Felsbrocken. Auch ohne Sonne und blauem Himmel sorgen die leuchtend bunten Farben des Herbstes für nicht allzu tristes Flair. Vom Nachbarhang aus beobachtet uns eine Gämse.

Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir die Häuslealm, wo wir kurz pausieren (und uns 1, 2 Schichten über ziehen). Von hier aus gelangen wir in ein paar Minuten bergab zur Sackwiesenalm und gehen anschließend leicht bergauf noch etwa 15 Minuten weiter bis zum wunderschönen Sackwiesensee, den wir ganz für uns alleine haben.

Zurück geht´s dann den gleichen Weg retour. Wir hatten – Dank des nicht ganz so strahlenden Wetters – nicht übermässig viele Leute, aber doch ein paar andere Wanderer getroffen. Die Kühe waren (zum Glück) schon weg von der Alm, aber es gibt freilaufende Gemsen.

645hm auf 5,15 km – insgesamt (Hin & Retour) 10,3 durchaus anspruchsvolle km.

NÖ, Loosdorf: Gipfelkreuz-Rundwanderweg

Da ist er, der goldene Herbst! Und weil man den unbedingt ausnutzen muss, sind wir heute Nachmittags nach Loosdorf gefahren und dort den Gipfelkreuz-Rundwanderweg spaziert.

In Albrechtsdorf haben wir nach dem Dorfwirtshaus Lindenstub´n geparkt. Dort ist auch gleich der Wanderweg angeschrieben.

Dem Wegweiser folgend gings die asphaltierte Straße bergauf – vorbei an einem Marienbildnis und dann den Weg links weiter bergauf – neben Feldern und Wiesen vorbei. Bei der nächsten Weggabelung nehmen wir wieder den linken Weg und kommen schließlich an den Waldrand. Bei der Gabelung im Wald nehmen wir abermals den linken Weg und kommen schließlich neben einer – bei unserer Tour rosa und gelb blühenden Wiese heraus. Dem Wegweiser folgend nehmen wir nocheinmal den linken Weg ins Dickicht hinein.

Der Weg macht schließlich eine scharfe Biegung nach links und wir befinden uns beim Gipfelkreuz auf 363m Höhe. Nach einer kurzen Rast gehen wir nun den Wiesenweg zwischen Feldern durch und schließlich am Waldrand entlang leicht bergab. Zwischendurch kann man einen Blick auf Stift Melk erhaschen.

Bei der Weggabelung folgend wir den Wegweisern „Gipfelkreuz“ bzw. Richtung Neubach links weiter bergab, bis der Wiesenweg zu einem Schotterweg und schließlich einer asphaltierten Straße wird. In der Siedlung (rechterhand eine kleine Kapelle) queren wir die Neubacher/Pielachstraße und gehen rechts von der Bushaltestelle neben der Straße (Neubach) entlang Richtung Wilhelmsburger Sportfischereiverein.

Wir kommen an 2 Seen (Achtung: Hunde dürfen dort leider nicht baden!) und gehen zwischen den beiden Seen am Damm entlang bis zum Weidezaun mit zahlreichen Schildern. Wir wenden uns nach links (Richtung Gasthaus zur Linde) und gehen den Weg bis es scheinbar nicht mehr weiter geht. Rechterhand sieht man ein Gittertor und ganz unscheinbar daneben ist so ein Weidezaundurchgang. Wir passieren diesen und schlagen uns dann den verwachsenen Weg durchs Dickicht bis zum nächsten Weidedurchgang.

Neben der Pielach gehts nun durch die Pielach-Ofenloch-Neubacher Au. An einer Stelle kommt man zum Wasser – die Hunde freuen sich über ein kleines Bad (aber Achtung: hier hausen verschiedene Vögel wie z.B. Schwäne – jagende Hunde sollten nicht von der Leine!). Bei einer Pferdekoppel kommen wir aus der Au heraus. Wir gehen neben der Koppel entlang und machen – bevor wir wieder queren – nochmal einen Abstecher zum Wasser. Schließlich gehen wir die Lindenstraße – vorbei am Gasthaus – zurück zum Ausgangspunkt.

Nette und abwechslungsreiche 5,5km kurze Wanderung bei knapp 135hm. Keine freilaufenden Kühe – laut Internetrecherche sollen auf den eingezäunten Weiden neben der Pielach Konikpferde leben – wir haben keine gesehen. Einkehrmöglichkeit in der Lindenstub´n (wir habens nicht getestet).

NÖ, Lackenhof – Gmoa Runde

Gestern waren wir mit unseren lieben Freunden Guinness, Baileys und Murphy´s in Lackenhof am Ötscher und haben dort die Gmoa-Runde unsicher gemacht.

7,3 gemütliche Kilometer – großteils im Wald und ohne nennenswerte Steigungen oder Schwierigkeiten – perfekt für Oldies. Weder Kühe, noch andere Menschen getroffen. (Ungetestete) Einkehrmöglichkeit beim Gasthof Digruber in Lackenhof.

Vom Parkplatz bei der Feuerwehr geht´s die Käferbichlstraße am Ötscherbären-Logo vorbei – zuerst eben und dann etwas bergauf bis zu einer kleinen Kapelle linkerhand. Wir biegen nun vor der Kapelle links ab und gehen immer die beschilderte Forststraße durch einen wunderbaren Wald entlang.

Nach etwas über der Hälfte der Strecke, sehen wir am Ende des Waldes ein großes Jagdhaus stehen, welches wir umrunden und dann bei Raneck von der Straße nach rechts auf den Wiesenweg wechseln.

An einer (eingezäunten und bei unserem Ausflug „unbewohnten“ Kuhweide vorbei, geht es leicht bergab und neben Wald und der Ötscherwiese zurück Richtung Lackenhof.

Schließlich kommen wir bei einer kleinen Siedlung heraus, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die bereits leicht angezuckerten Berkuppen hat und beim Gasthof Digruber einkehren könnte.

Wir folgen nun dem Wegweiser „Sagenwandermeile“ nach rechts bergauf und ein paar Meter durch ein wenig Gestrüpp bis zur Forststraße, wo die Sagentafel mit der Geschichte der weißen Ötschergemsen auf uns wartet.

Zurück bei der Kapelle kann man nocjh die Geschichte des Ötschermännchens erfahren, bevor es dann über die Asphaltstraße wieder zum Auto geht.

(Un)Schuldig?!

Fast könnt man meinen, sie wär so süß und unschuldig, wie sie aussieht… Bis sie dann wieder irgendeinen Blödsinn anstellt. Wie vorhin gerade. Da putzt man dem weißen Prinzen die Ohren und hörts hinter sich plötzlich schlabbern. Man dreht sich um und sieht den Wolfhund auf der Couch stehend, ganz ungeniert Frauchens Choco-Chai mit Baileys aus dem Heferl am Tisch schlürfen.
Als sie 10 Minuten später ihr Abendpappi ausgekotzt hat, hat mir das – zugegeben – ein wenig Genugtuung verschafft. (Zumindest für ein paar Sekunden. Bis sie´s dann wieder verputzt hat halt… )

Die 2 Türme, die 2.

Chinua macht „Die 2 Türme“ von My Intelligent Dogs. Ich liebe die Stelle bei ca. 1:27: „Wie, da kam nix raus? Vielleicht wenn ich´s nochmal drauf stell und neuerlich runter schuppse…?“

(Dazwischen 1 mal geschnitten, weil was unters Stockerl gefallen ist und sie da recht lang rumgeschnüffelt hat). Insgesamt (obwohl bei dem Spiel mittlerweile schon recht geübt) gute 5 Minuten Schnüffel-, Tüftel- & Spielspaß.

Und auch Nanook, der dieses Spiel besonders heiss liebt und es kaum erwarten kann, bis man endlich alle Guzis eingefüllt hat, macht´s schon wie ein Profi. <3

Regen

Bei dem Wetter jagt man doch nicht mal nen Hund vor die Tür! Finden Nanook und Chinua jedenfalls und sind nicht erbaut, zum Abend-Lullu in den Garten gescheucht zu werden. Aber die neuen Regenmäntel machen’s wenigstens ein bissl weniger bäh. Ja, die 2 sind mittlerweile richtig verwöhnte Köter, aber mit 13 darf man sich ein bissl Luxus gönnen und man kann ja schlecht nur einem was schenken, nicht wahr?! (Ausserdem genießt Frauchen es, nicht mehr ewig trocken rubbeln zu müssen. ) Heutiger erster Test der Mäntel durchwegs positiv.


Und jetzt mach ma’s uns auf der Couch bequem. Prost und gute Nacht!

Herrensee

Und während unsere Kollegen Samstag ihren ersten ID Durchgang absolvierten, drehten wir eine zwar verregnete, aber dafür gemütliche Runde um den fast menschenleeren Herrensee. War auch nett. (Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Nanook trotz Verbot am gatschigen Ufer in den See hüpfte und sich anschließend im Tannenadeln übersäten Waldboden panierte – super, wenn man danach eigentlich im Hotelzimmer einchecken möchte… )

Das Bild ist wahrlich keine Meisterleistung, aber der Gesichtsausdruck passt so prima

Frauchen: Chinua, wir treten heuer nicht beim Irondog an!
Chinua: Yeaaaah! Juhuuuu! Yippiiiie! Halleluja! Endlich einmal keine Plackerei!

Genächtigt haben wir diesmal übrigens in Die Alm in Loimanns – Zimmer im Blockhausstil. Total nett und sauber, allerdings etwas klein und „kuschelig“.

Irondog 2017

…und wir sind nicht dabei. Das erste Mal seit 2013 kommen wir nur nur zum zuschauen und unsere Kollegen anfeuern. Und wir fahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil kein Grauen beim zeitigen Aufstehen im Stockdunkeln bei dem Gedanken daran, gleich in den eisgen See hüpfen zu müssen. Kein vor Aufregung davor 10x aufs Klo rennen. Kein Bangen, beim Biken nicht hinzufallen. Und kein bis an die Kotzgrenze anstrengen bei den zwar kurzen, aber dafür sehr anspruchsvollen Trails. Weinend, weils einfach so ein waaaaahnsinnig geiles Event ist, dass die Racedogs Austria Union da auf die Beine gestellt hat.

2013 hab ich das 1. Mal mit Nanook mitgemacht. Beim damals erst 3. ID in noch recht familiärer Atmosphäre. Damals wars wirkllich kalt in Litschau und ich kann mich noch gut an das amüsierte grinsen von Mario bei der Zeitnehmung auf der Insel erinnern, als Nanook als – ich glaube, der Einzige beim ganzen Irondog – es nicht und nicht erwarten konnte, ins kalte Nass zu hüpfen und vor lauter Ungeduld und Empörung, dass vor ihm zig andere Hunde schon rein durften, wie am Spieß gekreischt und geschrien hat (ich glaube, man hörts im Video sogar ganz leise – bei 10:11). Wann immer wir seitdem bei einem Racedogs-Event waren, wurde nach dem Befinden des „Eisbären“ gefragt. 😀

Seit 2014 bin ich den ID dann mit Chinua gelaufen, die – wolfhund-like – brav, aber ohne durchgehenden Enthusiasmus gelaufen (und geschwommen) ist. Bis auf 2016 haben wir jedes Mal im guten Mittelfeld (5 von 10, 6 von 12 und 21 von 40 in der Kategorie Triathlon Damen) gefinisht. Letztes Jahr dann aufgrund von Chin´s Hotspots „nur“ Duathlon und da hat sie am 2. Tag dann gestreikt und weigerte sich, in der Früh aus dem Auto zu steigen. Deshalb und weil Frauchen heuer auch einfach so gar nicht in Form ist für uns heuer kein Irondog. Aber irgendwann ganz sicher wieder.

Wir wünschen allen Startern ganz viel Spaß und unseren Kollegen Resi, Ayuna und Hector alles Gute und viel viel Erfolg! Und danke an die Racedogs Austria Union für dieses absolut spitzengeile Event der Superlative!

Anbei der offizielle ID-Film vom ID2013 – produziert von Haushund, sowie der Mitschnitt von unserem ID-Antritt 2015.