GH-Beginner – checked

Nachdem wir alle BgH-Prüfungen durch haben, wagten wir uns an die erste Obedience-Prüfung. Chinua besteht die GH-Beginner mit 258,5 Pkt. – Vorzüglich (trotz Affenhitze von um die 30°C!).

Danke an Sindi von moments in time für die tollen Fotos und herzlichen Glückwunsch zur ebenfalls vorzüglich bestandenen GH-Beginner! (Man ignoriere bitte Frauchens fürchterbare sackartige Trainingsweste…)

Grüße vom stolzen Frauchen und von Frau Wolfhund, die das alles kalt lässt und die sich Abends eine zusätzliche Portion Hundewurst geklaut hat, weil sie fand, die Knabanossi direkt nach der Prüfung waren zu wenig Entlohnung für ihre Bemühungen…

White & Wolf goes Via Sacra – we did it!

Wir haben uns ein paar Tage Pause gegönnt, unsere Pfoten geschont, die Seele baumeln und den Trip noch einmal auf uns wirken lassen. Eigentlich wären wir jetzt bereit für die nächste Tour…

So sehen Finisher aus:

Geschenke von „Oma & Opa“

Hier noch die einzelnen Streckenabschnitte:

Ein freudiges Wuff und ein freundlicher Schwanzwedler von den 2 Wallfahrern Nanook & Chinua

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 4: Annaberg bis Mariazell

Vor der 4. und letzten Etappe gab´s diesmal das „Super-Frühstück“ schlechthin – mit Gebäck, Wurst, Käse, Aufstrichen, Marmelade, Eiern, Müsli, Joghurt und Fruchtsalat. Der Gasthof zur Post – Fam. Engleitner hat sich somit unsere ganz persönliche W&W-Top-Bewertung verdient.

So gut gestärkt machten wir uns dann auf den Weg. Von Reith aus fuhren wir mit dem Zug nach Mitterbach. Dort marschierten wir ein Stück retour zum Eingang der Ötschergräben und zum Erlaufsee, wo die Hunde nocheinmal ausgiebig schwimmen und plantschen durften.

Anschließend gingen wir zurück nach Mitterbach und von dort die letzten paar Kilometer bis nach Mariazell (das sind zwar laut Wanderführer und Navi nicht mehr viele, dafür ziehen sie sich umso mehr). Dort angekommen waren natürlich ein paar Fotos von uns und Hunde vor der riesigen Basilika Pflicht, sowie ein kurzer Blick in eben diese. Anschließend stärkten wir uns mit Lebkucheneis und konnten natürlich nicht heim fahren, ohne vorher der Lebzelterei Pirker einen Besuch abgestattet zu haben.

Ankunft in Mariazell etwa 16:30; zurückgelegte Strecke ca. 18km.

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 3: St. Veit bis Annaberg

Nach einem ausgiebigerem Frühstück als Tags zuvor starteten wir gemütlich gegen 10 Uhr von St. Veit an der Gölsen weg. Nachdem Ozzy am Vorabend schon ziemlich k.o. und auch Nanook müder als sonst und das W&W Frauchen immer noch stark durch die Unmenge an Blasen gehandicpt war, wählten wir den Talweg nach Lilienfeld. Zur Freude der Hunde marschierten wir zuerst entlang der Gölsen und anschließend entlang der Traisen und gönnten den 4-Beinern regelmässig Erfrischungs- & Badepausen.

In Lilienfeld gings dann per Bus nach Türnitz, wo uns aller Hunde allerliebste Lieblingskeksitante Irene aufgabelte. Gemeinsam machten wir einen kleinen Spaziergang in der Schlucht beim eisernen Tor, bevor wir dann bis Annaberg kutschiert wurden, wo wir abermals ganz toll zu Abend aßen. Unsere letzte Unterkunft – das Hotel zur Post – toppte das Gestrige noch einmal vor allem durch den herzlichen Empfang.

Nachdem die heutige Etappe weniger anstrengend war, als die beiden ersten, gönnten sich die beiden Frauchens Abends noch einen Kaffee, während die Hunde bereits selig im Zimmer mützen konnten.

Ankunft in Annaberg ca. 18:45, zu Fuß zurück gelegte Strecke etwa 15km.

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 2: Kaumberg bis St. Veit

Vom Renzenhof gings und 9:30 los zur Ortsmitte von Kaumberg, wo wir endlich den lang ersehnten Supermarkt faden. Wir deckten uns mit Blasenpflaster, Getränken und Obst ein und marschierten dann an der Kirche vorbei Richtung Hainfeld. Eine nähere Besichtigung der Araburg ersparten wir uns aufgrund der offenen und stark schmerzenden Blasen an den Füßen unserer 2-Beinerin. Wir wanderten einen wunderschönen Wiesenweg auf einem Hügelrücken entlang, mussten am Ende unseren ganzen Mut zusammen nehmen und ein kleines Stück über eine Weide mit Kühen gehen um schließlich durch den Wald den Abstieg nach Hainfeld zu meistern.

Von dort aus gings dann entlang der Gölsen auf ebenem, asphaltiertem Weg nach St. Veit an der Gölsen. Unser heutiges Quartier – Landgasthof Schwaiger gefiel uns um einiges besser als das vom Vortag. Die Zimmer waren zwar klein, aber total gemütlich und urig und das üppige Abendessen im Gastgarten des Restaurants gegenüber extrem lecker.

Ankunft ca. 18:30; zurückgelegte Strecke etwa 21km

White & Wolf goes Via Sacra – Etappe 1: Hinterbrühl bis Kaumberg

Um 6:30 haben wir uns mit unseren Freunden Resi & Ozzy und deren 2-Beinerin am Bahnhof in Hütteldorf getroffen und sind von dort aus mit der S-Bahn nach Maria Enzersdorf gefahren. Dann gings an der Burg Liechtenstein vorbei zum Urlauberkreuz, dem offiziellen Beginn der Via Sacra.

Unsere 1. Etappe führte uns von Hinterbrühl (erster Fauxpas beim Versöhnungsbaum – wenn man, statt wie im Wanderführer beschrieben, links statt rechts geht, braucht man sich nicht wundern, wenn man einen Umweg von 3 km und 1 unnötigen Stunde macht) über Gaaden und Siegenfeld nach Heiligenkreuz. Merke: das Pimperl-Kaufhaus in Heiligenkreuz sperrt auch unter der Woche um 12 Uhr Mittags zu; umliegende Orte verfügen über keine Kaufhäuser, geschweige denn Supermärkte. Der Traum von einer saftigen Wassermelone war somit akut geplatzt; stattdessen rasteten wir vor einer Tankstelle, wo 4-Beiner mit Wasser und 2-Beiner mit Zuckersaftln versorgt wurden.

Von Heiligenkreuz wanderten wir weiter über Mayerling, Maria Raisenmarkt, Nöstach, Altenmarkt an der Triesting, Thenneberg bis kurz vor Kaumberg, wo wir im Renzenhof (Kommentar der Wirtin: das ist aber ganz schön viel Hund – wir hatten für 2 Personen und 4 Hunde vorreserviert…) nächtigten. Ankunft etwa 21:00; zurückgelegte Strecke ca. 45km.

Sacrafix, so eine Schnapsidee…

Ok – wenn DAS

2014-07-14ViaSacra01

in DEN hier soll

2014-07-14ViaSacra02

sieht es zum Schluß SO aus

2014-07-14ViaSacra03

und ist für DIE hier

2014-07-14ViaSacra04

13,8kg (wtf?!?) über 120km in 4 Tagen wär der Plan. Wer, zum Teufel, hatte bloß diese Schnapsidee?! Und warum denk ich ständig an:

„Eine Dame reiste nach Bingen
mit zwanzig gar niedlichen Dingen:
einem Korb, einem Koffer, einem Reisesack,
einem Hutkarton, einem Wäschepack,
einem Rückenkissen mit Reißverschluß
einem Plastikeimer mit Pflaumenmus,
einem Puppenschrank, einem Puppenherd,
einem Puppenhaus, einem Schaukelpferd,
einem Radio, einem Lesetisch,
einem Regenschirm, einem Gummifisch,
vier Schachteln, davon zwei lang, zwei rund,
und einem reizenden kleinen Hund…“
(Karl Hobrecker)

Ok, es sind 2, nicht ganz so klein, aber selbstverständlich noch viel reizenderer… manchmal jedenfalls…

Start morgen um 6:30. Mal sehen, wie weit wir kommen… Dzt grad ordentich Muffensausen. Zum Glück wissen die Hunde nicht, was ihnen blüht…

Grüße vom Nanook & Chinua Frauchen

Brausespass

Mit Peki am Hundeplatz getroffen und viel Spaß mit der Brause gehabt. Regen ist doof, aber schwimmen und duschen ist cool!

*Aaaaaauuuuuuuuuuu* – die Wasserhex´ Chinua