Frohe Ostern!

Wir wüschen allen unseren Besuchern ein frohes und sonniges Osterfest mit vielen bunten Eiern!

20090412Osterkarte

Am heutigen Ostersonntag hatten Ajoscha und Chinua ihren letzten Auftritt im Burgtheater. Vergangenen Donnerstag waren beide recht gut drauf – Chinua lief nach vorne zu Ajoscha, der schnüffelte und Leckerlis auf der Bühne suchte. Samstag wiederum wollte Chinua überhaupt nicht – sie ging zwar auf die Bühne, blieb aber direkt vor der Türe stehen und wollte nicht nach vorne laufen. Heute haben wir dann nochmal die Bühneneingänge getauscht – Chinua wieder vorne und Ajoscha hinten. Chin lief eine Runde auf der Bühne, schaute auf einen Abstecher bei mir vorbei und als ich sie nochmal raus schickte, stand sie kurz da und schaute, damit war der Auftritt dann eh schon wieder vorbei. Dafür, dass beide Wolfshunde davor noch nicht wirklich in der Stadt waren (durch die sie die letzten Male übrigens schon relativ relaxt marschierten) und erst Recht nie zuvor ein Theater von innen gesehen, geschweige denn auf einer Bühne gestanden hatten, haben die beiden das wirklich toll gemeistert. Jedenfalls war es für uns alle eine spannende Erfahrung und ein intensives Training.

Übrigens gibt´s auch wieder vom Nanook was öffentlich zu sehen – in der Gablitzer Gemeindepost erschien ein Artikel, bei dem ein Foto vom weißen Prinzen (und auch eines von Tino) zu sehen ist.

Merken

Merken

Merken

Osterspaziergang

Am heutigen Ostermontag waren wir in der Baunzen spazieren und haben uns so richtig ausgetobt und ausgelaufen!

Ausgelassene Schwanzwedler von Nanook & Chinua

Ostershooting

Für unsere Osterkarte haben wir ein kleines Shooting gemacht…

Mundhygiene

Wir haben uns mit Tante Nati und Fiona am Hundeplatz getroffen und durften mit Hundefreundin Tosca herum toben. Fiona hat dabei ein paar witzige Fotos von Nanook & Tosca gemacht und mit noch originelleren Texten versehen…

20090405Mundhygiene01

Hallo ich bin der Nanook *schlurf*

20090405Mundhygiene02

Und ich die Tosca *springhüpf*

20090405Mundhygiene03

Wasser… es reiche mir doch jemand WAAASSSSEEEEEEER

20090405Mundhygiene04

Du Nanook, du stinkst da

20090405Mundhygiene05

Jetzt halt mal still! Na loss hoit, des is niiix

20090405Mundhygiene06

Na, is was zum Essen? – Kann ich´s haben?

20090405Mundhygiene07

*leckerschlabber*

20090405Mundhygiene08

Wäh, ich glaub das war scho länger hinterm Zahn *urks*

Beide in schön…

20090405Mundhygiene09 20090405Mundhygiene10 20090405Mundhygiene11 20090405Mundhygiene12

Streicheln is feinifein

20090405Mundhygiene13 20090405Mundhygiene14

Popokraulen is auch feinifein

20090405Mundhygiene15 20090405Mundhygiene16 20090405Mundhygiene17 20090405Mundhygiene18 20090405Mundhygiene19 20090405Mundhygiene20

Merken

Chinua im Theater

Am Wiener Burgtheater gibt´s ein Stück mit Tobias Moretti – „König Ottokars Glück und Ende“, bei dem ganz am Anfang für ein paar Sekunden 2 Wolfshunde über die Bühne laufen. Da die beiden Wolfshunde, die das bisher gemacht haben ausfielen, wurden wir gefragt, ob Chinua das machen würde – gemeinsam mit dem Wolfshundrüden Ajoscha vom Raunjak Hof. Da man bei Chin nie so ganz genau weiß, wie sie in unbekannten Situationen reagieren wird (meist aufgeschlossen, manchmal aber doch auch sehr zurückhaltend), sagte ich, wir probierens einfach mal aus. Ajoscha und Chinua haben sich schon vor einiger Zeit kennen gelernt und gleich gut verstanden.

Gestern war die erste Probe: ich hab mich mit dem Auto in die Parkgarage am Rathausplatz gestellt und bin zu Fuß über den Ring zum Burgtheater gegangen – für Chinua der allererste Ausflug mitten in die Innenstadt – natürlich war alles sehr aufregend und auch etwas beängstigend. Dann den Ajoscha getroffen – kurze Freude – ins Theater und beim Portier gewartet, bis uns wer abholt – beide Wolfshund waren doch etwas nervös.

Schließlich wurden wir zur Bühne geführt, wo uns dann ein Typ ganz hektisch erklärte, wie er sich das vorstellt und blablabla (keine einzige Frage, wie es denn für die Hunde am besten wäre). Die Hunde durften ganz kurz die Bühne beschnuppern, die Leute die rumstanden hatten entweder Angst vor Hunden oder wollten gleich voll auf sie hintatschen – trotz allem entspannte sich Chin etwas, ging Bühne erkunden und Menschen abschnuppern. Dann wurden wir angewiesen, uns zu einer Bühnentüre zu stellen, Ajoscha und Frauchen Sabine sollten zu jener schräg gegenüber. Auf Signal mussten wir
die Hunde loslassen, die sollten auf die Bühne laufen und dann auf Signal wieder abgepfiffen werden. Das Chinchen fand das klasse, fetzte über die Bühne auf Ajoscha zu, im Kreis herum – hatte echt ihren Spaß und kam auf leisen Pfiff auch super brav wieder retour.

Im 2. Durchlauf drehten sie dann schon das recht laute Tonband mit Musik und einem Sprecher der einen Anfangstext sagt auf – Chin guckte kurz, blieb aber dennoch gelassen und liess sich nicht irritieren.

Dann kam der Herr Hauptdarsteller und verlangte, dass die „Wölfe“ richtig wild sein müssen, sonst brauch ma das gar nicht machen. Nach dieser „netten“ Begrüßung wurde wieder herumgehudelt und gestresst, Chinua und Ajoscha sollten nochmal auf die Bühne laufen – Chinua war da mittlerweile schon etwas lustlos, zudem war es ziemlich warm.

Schließlich wurden wir in unsere Garderoben geschickt und 10 Min. später wieder herunter gerufen – es fand nun die richtige Probe statt. Da auf einmal das Licht abgedunkelt und alles noch eine Spur aufregender war, wollte Ajoscha nicht mehr auf die Bühne laufen – die Chin-Maus ging zwar brav hinaus, kam aber gleich wieder herein, nachdem sie keinen Ajoscha entdecken konnte und so durften wir dann heim fahren; man wollte uns Abends anrufen.

Nachdem das Ganze ja offenbar nicht so gelaufen ist, wie sich v.a. der Herr Hauptdarsteller das vorgestellt hatte, nahmen wir an, dass sie das Stück ohne uns machen würden. Umso überraschter waren wir, als der Anruf kam: „Die Freitags Probe ist
gestrichen worden, wir sollten Abends einfach direkt zur Vorstellung kommen!“ Auf die Frage, was ist, wenn die Hunde gar nicht rausgehen oder zu lange draussen sind, meinte die Dame am Telefon: „Es ist, wie es ist“

Tja und so waren wir dann Freitag um 18:30 dort, wurden in 2 getrennte Garderoben geführt, in denen wir 30 Minuten warteten (man glaubt gar nicht, wie lang und nervenaufreibend 30 Minuten sein können…). Dann wurden wir zur Bühne gerufen und schließlich kam der „große“ Auftritt – Chinua lief hinaus; was genau sie dort tat konnte ich nicht sehen, da es erstens recht dunkel war und ich zweitens nicht zu weit vor durfte, damit man mich nicht sieht. Jedenfalls traf sie nicht auf Ajoscha, denn der liess sich erst auf der Bühne blicken, als Chin gerade wieder zu mir zurück kam und dann wars eh schon wieder vorbei. Obwohl es nicht perfekt war, wollten sie uns für heute wieder – diesmal sind wir einfach zusammen in eine Garderobe gegangen um uns und den Hunden das Warten wenigstens ein bissl angenehmer zu gestalten. Jedenfalls waren die Hunde heute schon etwas länger und auch beide gemeinsam auf der Bühne. Gespielt haben sie zwar noch nicht miteinander, aber wer weiß – vielleicht kommt das ja noch – 3 Auftritte haben sie ja noch (Do., 09.04.2009, Sa. 11.04.2009 & So. 12.04.2009).

Ich bin jedenfalls super-stolz auf das Chin-Tier, dass diese selbst für mich wahnsinnig aufregende Situation super gemeistert hat und mir trotz der beängstigenden Umgebung, den vielen fremden Menschen, den komischen Objekten, dem nicht-zuordenbaren Lärm
und Licht vertraute und brav mitmachte! 🙂

20090413Burg1 20090413Burg2 20090413Burg3

Merken

Merken